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Indien Rundreisen  

   

 

 

Tag 1 Anreise Frankfurt am Main – Delhi

Sie reisen in Eigenregie innerhalb Deutschlands zum Flughafen Frankfurt am Main an.

Am Abend starten Sie mit Air India im Direktflug nach Neu Delhi.

 

Tag 2 – Ankunft in Delhi

Sie erreichen am Morgen den Flughafen in Neu Delhi  und werden auch schon freundlich erwartet und empfangen.

Nach dem Transfer zum Hotel erfolgt nach einer kurzen Erfrischungspause das Briefing zum Ablauf Ihrer  Indienreise. Sie haben ausgiebig Gelegenheit noch einmal alle Einzelheiten auf Ihrer Indienreise mit Ihrem Reiseleiter zu besprechen.

Im Anschluss besichtigen Sie zunächst Old Delhi. Sie starten mit dem Besuch der Jama Masjid, der Freitagsmoschee – die größte Moschee Indiens und eine der größten der Welt. Am Chandi Chowk, dem quirligen Herzen Old Delhis, besteigen Sie eine Fahrrad-Rikscha oder tauchen zu Fuß ein in die Klänge und die Atmosphäre der geschäftigen Straßen und ihren bezaubernden kleinen Geschäften.

Am Nachmittag steht die Besichtigung New Delhis auf Ihrem Programm. Vorbei an den stattlichen kolonialen Bauten der Britischen Ära mit dem Präsidentenpalast und dem Indian Gate als Wahrzeichen für die Unabhängigkeit Indiens, besuchen Sie das UNESCO Kulturerbe Humayun´s Grabmal aus der Mogul Ära sowie das einst weltgrößte Minarett Qutb Minar.

Den Nachmittag können Sie auch frei gestalten. Wir empfehlen Ihnen den wunderschönen Lido Garden unweit Ihrer Unterkunft. Eine wunderschöne gepflegte Gartenanlage, Beeindruckend sind auch die Gedenkstätten von Indira Gandhi sowie Mahatma Gandhi oder der Akshardham Tempel.

 

Tag 3 – Delhi – Leh (F, M, A)

Nach dem Frühstück fahren Sie zum Flughafen und fliegen nach Leh, der Hauptstadt in Ladakh. Dort werden Sie auch bereits erwartet und zu Ihrem Hotel gefahren.

Der Rest des Tages dient zur wichtigen Akklimatisierung und kurzen Spaziergängen.

 

Tag 4 Leh (F, M, A)

Nach dem Frühstück starten Sie Ihren Stadtrundgang durch Leh. Sie besuchen unter anderem die Shanti Stupa, das Kloster von Leh sowie den Stok Palace. Der elegante vierstöckige Stok Palast liegt am westlichen Ufer des Indus etwa zehn Kilometer südlich von Leh. Der königliche Palast wurde 1825 von König Tsespal Tondup Namgyal erbaut. Der letzte König starb 1974. Der Palast wird weiterhin von der königlichen Familie bewohnt. Das Palast Museum ist reich bestückt mit wunderbaren königlichen Thangkas, Königskronen, Kleidern, Münzen, Antiquitäten und rituellen Gegenständen, Waffen und Edelsteinen.

 

Tag 5 Leh 3.445m (F, M, A)

Auf Ihrem heutigen ganztägigen Ausflug besuchen Sie das Kloster von Thiksey. Thiksey ist eine buddhistische Klosteranlage etwa 18km von Leh entfernt. Sie wurde Anfang des 15. Jahrhunderts gegründet und seine zur Zeit etwa siebzig Mönche gehören dem buddhistischen Gelugpa- (Gelbhut-) Orden an. Die Klosteranlage erstreckt sich über zwölf Terrassen den Hügel hinauf. Sie ähnelt somit in ihrem Aussehen dem  Potala Palast in Lhasa. Zu ihr gehören unter anderem 10 Tempel. In einem davon befindet sich eine rund 15 m hohe vergoldete Buddhastatue. Ein weiterer Tempel ist der Göttin Dorje Chenmo geweiht. Im Kloster gibt es auch eine Reihe von heiligen Schreinen und eine Sammlung von historischen Thangkas (Rollbildern) und anderen historischen Kunstwerken. Mit etwas Glück erleben Sie eine der in regelmäßigen Abständen abgehaltenen Pujas. Die Puja ist eine rituelle Ehrerweisung vergleichbar mit der christlichen Andacht.

Der Shey Palast Komplex war in der Vergangenheit die Sommerresidenz des Königs von Ladakh. Der nun verlassene Palast wurde 1655 durch den damaligen König von Ladakh, Deldan Namgyal , der auch als Lhachen Palgyigon bekannt war, auf einem hohen Felsen am östlichen Ufer des Indus erbaut. Das Palastmuseum beinhaltet eine reiche königliche Sammlung unter anderem mit Schmuck, königlichen Kostümen, seltenen Thangkas (religiöse Themen und Symbole auf Stoffen gemalt), Porzellan, Jade, Waffen und Rüstungen.

Das gleichnamige Kloster hatte der König in Erinnerung an seinen verstorbenen Vater erbauen lassen. Das Kloster beheimatet eine enorme 15 Meter hohe vergoldete Statue eines sitzenden Buddhas.

Das Hemis Kloster – etwa 45km von Leh entfernt – ist das größte und auch bedeutendste Kloster in Ladakh. Hier residieren etwa 500 Mönche Ka-Gyu-pa, der rotmützen Sekte. Das Kloster wurde 1650 von Stagsang Raspa Nawang Gyatso gegründet. Er wurde vom König von Ladakh, Sengye Namgyal, eingeladen, eine religiöse Siedlung zu gründen. Der König akzeptierte ihn auch als Lehrmeister. Dank der versteckten abgelegenen Lage war das Hemis Kloster keinen Plünderungen in den letzten Jahrhunderten ausgesetzt und konnte seinen Reichtum bewahren.

 

Tag 6 Leh – Lamayuru 3.460m (F, M, A)

Nach dem Frühstück fahren Sie etwa 3 Stunden zum abgeschiedenen Kloster von Lamayuru. Hoch auf einem Felsen gebaut thront diese beeindruckende Klosteranlage mit Blick auf den Indus inmitten dieser atemberaubenden Landschaft. Bei einem Rundgang durch die zahlreichen Klostergebäude können Sie die Novizen bei Ihren Zeremonien beobachten und die gelassene Atmosphäre sowie die märchenhafte Kulisse genießen.

Um die Entstehung des Rotmützenklosters existieren viele Sagen und Legenden. Eine Sage beschreibt, dass an diesem Ort im elften Jahrhundert sich ein tiefer See befand, in welchem Nagas (bösartige Schlangengeister aus der Bon Mythologie) ihr Unwesen trieben. Der wandernde buddhistische Gelehrte Mahasiddhacarya Naropa bezwang die Schlangengeister. Er opferte den Geistern einige Reiskörner. Diese Körner sprossen und die Halme formten sich auf magische Weise auf der Wasseroberfläche zu einem Kreuzsymbol. Dieses Symbol – Swastika genannt - war das Zeichen des Buddha Shakyamuni. Die Nagas verließen fluchtartig als schlammbedeckte Löwen getarnt diesen Ort. Das Wasser floss nach dem Sieg der Lehre Buddhas über die alten Bongeiseter ab. Auf dem nun emporragenden Felsen wurde das Kloster Lamayuru errichtet.

Den entscheidenden Aufschwung genoss das Kloster durch Rintschen Zangpo, der im königlichen Auftrag 108 Klöster und Tempel in ganz Westtibet und Ladakh errichtete.

Im 16. Jahrhundert war das Kloster Hauptsitz des in Ladakh sehr einflußreichen Drigung

Kargyüpa-Ordens. Die Ordensführer wurden zum geistigen Lehrer des jeweiligen Königs berufen.

 Im Anschluss lernen Sie Ihre Trekking Team kennen. Die heutige Übernachtung erfolgt im Zelt.

 

Tag 7 Lamayuru – Wanla 3.200m (F, M, A)

Sie starten Ihre erste drei bis vierstündige Wanderung nach dem bereiteten Frühstück. Der Weg führt Sie allmählich hinauf zum Pass Prinkiti La auf 3.725 Meter. Sie haben hier einen fantastischen Blick auf die Zanskar Berge. Sie wandern hinab durch eine enge Schlucht bis ins Tal Shilakong nach Wanla. Am Nachmittag besuchen Sie das gemütliche Dorf sowie das auf einem Felsen oberhalb des Dorfes thronende buddhistische Kloster aus dem elften Jahrhundert. Es ist ein kleiner aber eindrucksvoller Tempel welcher von einem Mönch betreut wird. Dieses beschauliche Dorf ist ein wunderbarer Ort für eine Rast. Der Tempel wurde zur Zeit des Rinchen Sangpo gebaut. Rinchen Sangpo war ein einflussreicher Mönch des tibetischen Buddhismus und leitete die spätere Blütezeit des Buddhismus im Königreich Guge in West Tibet ein. Während seines Studiums wurde er nach Indien geschickt und hat viele buddhistische Schriften übersetzt.

Sie übernachten erneut im für Sie vorbereiteten Zelt.

 

Tag 8 Wanla – Hinju Tal 3.750m (F, M, A)

Nach dem Frühstück wandern Sie heute etwa vier bis fünf Stunden. Sie wandern entlang des Yapola Flusses zuerst zum Dorf Phanjila an der Pforte zum Hinju Tal. Bei Phanjila teilt sich der Weg. Er führt in einer Richtung weiter zum Zanskar Tal. Sie wandern weiter in Richtung Ripchar Tal. Je weiter Sie in das Tal hinein wandern, umso schöner wird die Landschaft mit ihren dicht gewachsenen Weidenbäumen und einem atemberaubenden Blick auf die Gipfel am Horizont. Nachdem Sie mehrere Brücken überqueren erreichen Sie Hinju.

Wir schlagen etwas weiter hinter dem Dorf die Zelte für Sie auf. Ein perfekter Ort als Basislager für den morgigen Pass Konze La.

 

Tag 9 Hinju – Sumdo Chenmo 3.900m (F, M, A)

Die Wanderzeit beträgt am heutigen Tag etwa sechs bis sieben Stunden.

Sie starten nach einem zeitigen Frühstück für den anstrengenden Aufstieg auf den Pass Konze La auf etwa 4.950 Höhenmeter. Der letzte Aufstieg ist steil. Vom Pass haben Sie atemberaubende Ausblicke auf das Ladakh Massiv, der Karakorum Bergkette, dem Stok Massiv sowie auf die Hauptkämme der Zanskar Kette. Wanderer haben berichtet, hier auch einen Schnee Leoparden sowie die seltenen Blauschafe gesichtet zu haben.

Ein steiler Abstieg vom Pass bringt Sie hinunter zu den Weiden zum Hirten Lager, welches von den Dorfbewohnern von Sumdo Chenmo ausschließlich während der Sommermonate benutzt wird.

Sumdo Chenmo bedeutet übersetzt „Große Sumdo“. Dieses isolierte Dorf hat sich in den letzten Jahrhunderten kaum gewandelt und die Dorfbewohner sind noch weitgehend autark. Es existieren auch zwei Klöster hier.

 

Tag 10 Sumdo Chenmo – Sumdo Choon 3.850m (F, M, A)

Am heutigen Tag wandern Sie etwa fünf bis sechs Stunden nach Sumdo Choon. Ihr Wanderweg folgt dem Fluss Sumdo Chu, der sich östlich durch die Bergwelt schlängelt. Während der Fluss durch eine Schlucht strömt ist Ihr Weg spektakulär in die Felswand gehauen. In Sumdo Choon steht auch ein kleiner Tempel, welcher sich rühmt mit seiner großen Statue des späteren Buddha Maitreya.

 

Tag 11 Sumdo Choon – Alchi 3.250m (F, M, A)

Sie wandern heute etwa vier bis fünf Stunden bis nach Alchi. Ein früher Start nach einem zeitigen Frühstück ist notwendig, um die starke Sonneneinstrahlung im Laufe des Tages zu vermeiden.

Ein kurzer steiler Anstieg führt Sie zum Pass Stakspi La auf 4.970 Höhenmetern. Welcher Ihnen wieder ein spektakuläres Panorama bietet.

Es folgt ein steiler Abstieg bis Sie eine kleine Weidefläche erreichen. Von hier aus geht es stetig gemächlich bergab bis Sie Alchi erreichen.

Alchi ist ein kleines Dorf, das berühmt für die Existenz des wohl ältesten Klosters in Ladakh. Der Alchi Klosterkomplex wurde im elften Jahrhundert durch den großen Gelehrten und Übersetzer Rinchen Sangpo gegründet und war das bedeutendste religiöse und kulturelle Zentrum in Ladakh. Es besitzt unter anderem mit den berühmten, über acht Jahrhunderte gut erhaltene Wandmalereien eines der bedeutendsten Kulturberben des Himalayas - ein weiteres Zeugnis der blühenden buddhistischen Kunst zu dieser Zeit. Buddha Statuen und meisterhafte Holzschnitzereien sind weitere Highlights des Klosters

Sie Übernachten in Alchi in einem Gästehaus.

 

Tag 12 Alchi – Leh (F, M, A)

Nach dem Frühstück haben Sie noch einmal Gelegenheit, die beeindruckende Klosteranlage zu besuchen, bevor Sie etwa drei Stunden nach Leh zurück fahren.

Unterwegs halten Sie am Kloster Likir etwa 50 Kilometer von Leh mit seiner berühmten 75 Meter hohen Statue von Jamba, eine andere Darstellung des zukünftigen Buddha. Das Kloster gehört dem Gelbmützen Orden.  Es gehört mit seiner über neunhundert Jahre andauernden Geschichte zu den ältesten Klöstern in Ladakh. Den Original Namen Lu-Khiyil „die von Schlangen Umschlossene“ erhielt das Kloster aufgrund seiner Entstehungsgeschichte. Der mit dem Bau des Klosters beauftragte Gelehrte umschloss das Kloster mit imaginären Schlangenkörpern, um den Ort vor den Angriffen böser Dämonen zu schützen.

 

Tag 13 Leh – Delhi - Agra (F, M, A)

Nach dem Frühstück werden Sie am frühen Morgen zum Flughafen von Leh gefahren, um zurück nach Delhi zu fliegen.

Jede Indienreise ist unvollständig ohne den Besuch des Taj Mahal, dem Zeugnis großer Liebe. So fahren Sie bei Ankunft in Delhi sofort weiter nach Agra.

 

Tag 14 Agra – Delhi (F, M, A)

Am frühen Morgen besuchen Sie das Taj Mahal bei Sonnenaufgang und genießen diese traumhafte Atmosphäre.

Nach dem Frühstück besuchen Sie das ebenso interessante Rote Fort von Agra.

Nach dem Mittagessen in Agra fahren Sie etwa fünf Stunden zurück nach Delhi.

Am Abend erreichen Sie Delhi. Nachdem Sie Ihr Hotelzimmer bezogen haben und nach einer kurzen Erfrischungspause genießen Sie ein abschließendes gemeinsames Abendessen bevor Sie am nächsten Morgen Ihre Heimreise antreten.

 

Tag 15 Delhi – Frankfurt am Main (F)

Nach dem Frühstück werden Sie zum Flughafen gefahren. Sie fliegen mit Air India nonstop nach Frankfurt am Main zurück.

Von Frankfurt am Main reisen Sie in Eigenregie zu Ihrem Wohnort weiter.

Hinter Ihnen liegt eine spannende Kultur- und Wanderreise durch Ladakh im Norden Indiens mit vielen tiefen Einblicken in das traditionelle tibetisch buddhistisch geprägte Alltagsleben der Ladakhi inmitten einer faszinierenden Bergwelt. Diese vielfältigen Eindrücke bleiben Ihnen unvergessen.

 

 

F          -  Frühstück
M         -  Mittagessen
A         -  Abendessen

   
© Mandib