Asien  

   

Afrika  

   

 

 

Tag 1 - Flug von Frankfurt/Main -> Addis Abeba
Am Abend erfolgt der Abflug von Frankfurt nach Addis Abeba mit Egypt Air.

 

Tag 2 - Ankunft Addis Abeba (Stadtrundfahrt) -Arba Minch (520 km)/FA

Ankunft in Addis Abeba am frühen Morgen.
Direkte Weiterfahrt in südlicher Richtung über Debre Zeit in den Grossen Afrikanischen Grabenbruches (Rift Valley). Unterwegs, Besuch eines typischen Oromo-Krals sowie kurzer Halt am Ziwaysee mit seinem vielfältigen Vogelleben. Fahrt durch Shashamane, dem Siedlungsgebiet der Rastafaris-in südwestliche Richtung bis zum Abayasee.
Unterwegs passieren wir die Dörfer der Alaba, der Hadiya, der Wolayta sowie der Guji. Das Landschaftsbild ist durch grossflächigen Ackerbau und ausgedehnte Bananen- und Baumwollplantagen geprägt. Es gibt reichlich Gelegenheit für Fotostops und Kralbesuche. Mittagspause in Soddo. Anschliessend fahren wir hinauf in die Dorzeberge, die mit dem Mount Guge einen über 4000 m hohen Gipfel besitzen. Die Dorze sind berühmt für ihre Web- und Töpferwaren sowie ihre bis zu 12 m hohen Bienenkorb-förmigen Hütten aus Bambus. Bis in den späten Nachmittag findet der grosse und farbenfrohe Markt der Dorze in Chencha statt. Ankunft in Arba Minch am frühen Abend. Übernachtung im Swayne’s Hotel mit atemberaubend schönen Blick auf die Grabenbruchseen und den Nationalpark (Kategorie A).

 

Tag 3 - Nech Sar National Park & Chamosee (110 km) / FA
Früh morgens, Pirschfahrt durch den Nech Sar Nationalpark (amharisch: ነጭ ሣር nätsch sar „weißes Gras“) mit den beiden Vulkanseen Chamo und Abaya. Auf den Plains beobachten wir grosse Herden von Burchells Zebras sowie Grant Gazellen. Ausserdem gibt es Swayne’s Kuhantilopen, Kudus, Schreiseeadler, Sekretäre und Riesentrappen. Am Nachmittag, Fahrt auf den Chamosee, einem der besten Wildreservate für Krokodile und Nilpferde. Übernachtung im Swayne’s Hotel (Kategorie A) in Arba Minch.


Tag 4 - Arba Minch -  Markt von Gato - Konso (120 km)
/ FA
Am Vormittag fahren wir durch die westliche Uferregion des Chamosees in das Gebiet der Konso. Unterwegs treffen wir auf die zahlenmässig kleinen Volksgruppen der Ganjule, der Say Say und der Derashe. In Gato erleben wir den ursprünglichen Wochen-Markt auf dem Derashe und Konso ihre Waren handeln. Am Nachmittag werden wir eines der einzigartigen Konso-Dörfer besuchen. Die Konso haben den Terassenfeldbau perfektioniert, organisieren sich nach einem komplexen Clan- und Generationsklassensystem und besitzen einen Totenkult mit Königsmumien und hölzernen Grabstatuen. Übernachtung in einem lokalen Hotel (z.B. Green Hotel/ Kategorie B).

 

Tag 5 - Konso – Jinka oder Key Afer (220 km) / FA

Wir verlassen die Konsoberge am Rande des Stephaniesees und erreichen nach der Überquerung des Weyto-Flusses das eigentliche Südomo-Tal. Hier leben knapp zwei Dutzend nomadischer /agro-pastoralistischer Gruppen auf eng begrenzten Territorium zusammen, die ihre ursprünglichen, naturnahen Lebensweisen noch nicht aufgegeben haben. Wir werden hier mit Kulturwelten, Körperkulten und Initiationsriten konfrontiert werden, die sich deutlich von unserer Moderne abheben. Es versteht sich von selbst, dass diese interkulturelle Begegnung behutsam und respektvoll stattfinden sollte. Zunächst treffen wir auf die halb-nomadisierenden Ethnien der Tsemay und Bena, bei denen nach wie vor der Besitz von Rindern das Sozialprestige begründet. Ausreichend Gelegenheit für Fotostops. Fahrt bis nach Jinka und Übernachtung im Goh Hotel (Kategorie A) oder in einem lokalen Hotel in Key Afer (Kategorie B).

Tag 6 - Jinka - Mago N.P. - Mursi Siedlung – Jinka (170 km) / FA

Ausflug (ca. 170 km) zu einem der Mursi-Dörfer im Mago National Park. Die Mursi sind eine kleine Gruppe von etwa 5000 Menschen, die auf uns sehr fremd und exotisch wirken. Die Männer verzieren ihre Körper mit halbkreisförmigen Schmucknarben, die Verdienstzeichen für getötete Feinde oder erlegtes Grosswild darstellen. Die Frauen der Mursi sind wegen ihres einmaligen und außergewöhnlichen tellerförmigen Lippen-Schmuckes aus Ton weltweit bekannt. Diese Schmuckteller können bis zu 20 cm Durchmesser aufweisen und sind zugleich ein Ethnomarker wie auch ein ästhetisches Schönheitsideal der Mursi. Die Mursi wirken auf uns oft ungehalten und fordernd, entsprechend sollte man ihnen mit sehr viel Geduld begegnen. Rückkehr nach Jinka, Besuch eines lokalen Ari-Dorfes und Übernachtung im Goh Hotel (Kategorie A/B).


Tag 7 - Jinka – Markt von Key Afer – Turmi (140km)
/ FA
In Key Afer, dem Verwaltungszentrum der Bena, besuchen wir den Wochen-Markt, auf dem Tsemay, Bena, Hammar und Ari ihre Waren tauschen.  Weiterfahrt bis nach Turmi. Am Nachmittag besuchen wir ein typisches Dorf der Hamer, um die Lebensgewohnheiten und die Kultur dieses Volkes eingehend kennen zu lernen. Jedes Dorf ist das Zuhause eines erweiterten Familienverbandes bestehend aus dem Vater, dessen Söhnen sowie deren Frauen und Kindern. Die Hamer-Frauen fetten ihre Haare mit einer Mischung aus Ockererde und geklärter Butter und drehen sie zu Korkenzieherlöckchen ein. Die Zahl der Halsringe einer Frau zeigt an, um die wievielte Ehefrau eines Mannes es sich handelt. Die Männer frisieren sich kunstvolle Lehmkappen mit Inkrustrationen und Straussenfedern als Verzierung. Übernachtung in der einfacheren Evangadi-Lodge (Kategorie B).


Tag 8 - Turmi –  Karo (Korcho) oder  Hamer (Bullensprung) oder  Dasanech-Dorf – Turmi (120 km)
/ FA
Heute haben wir drei Optionen zur Gestaltung des Tages:
a) ein ganztägiger Ausflug zu der kleinen Ethnie der Karo in der Nachbarschaft der Hammar. Die Karo leben in drei Dörfern direkt am Omo-Fluss, an dessen Ufern
sie ergänzend zur Rinderzucht, Ackerbau betreiben. Die Karo sind Meister der Körperbemalung. Mit Kreideschlamm werden wunderschöne Leoparden-Muster und andere Texturen auf dem gesamten Körper aufgemalt. Die Frauen und Mädchen tragen Stifte in der perforierten Unterlippe, die früher aus Elfenbein gefertigt waren.

b) den Besuch weiterer Hamer-Dörfer und eventuell die Teilnahme an einem Ukuli oder Bullensprung genannten Initiationsritual der Hamer. Das Ukuli markiert den Übergang
vom Knaben- zum Mannesalter bei den Hamer. Es ist eine rituelle Neugeburt mit dem dramatischen Höhepunkt eines Laufes über Bullenrücken, an dessen Ende ein heiratsfähiger Mann mit einem neuen Namen und einer neuen Identität steht.
c) den Besuch eines Dorfes der Dasanech, die an beiden Flussufern des Omo bis ins Delta des Turkana-/ Rudolphsees hinein siedeln und sich in vielen Kulturaspekten von ihren Nachbarn unterscheiden. Es besteht die Möglichkeit in lokalen Einbäumen auf dem Omo zu kreuzen. Rückkehr nach Turmi und Übernachtung in der einfacheren Evangadi-Lodge (Kategorie B).


Tag 9 - Turmi – Markt von Dimeka –Erbore -Konso (210 km)
/ FA
Im Mittelpunkt des heutigen Vormittags steht der Markt von Dimeka im Land der Hamer, der zu den Schönsten und Ursprünglichsten des Südomo-Tals zählt. Wir haben Gelegenheit, um die Hamer und das allgemeine Treiben auf dem Markt zu beobachten und zu fotografieren. Nach den erlebnisreichen Tagen im Südomo-Tal kehren wir anschliessend nach Konso zurück. Bei ausreichender Zeit werden wir unterwegs noch ein Dorf der Erbore besichtigen. Die Erbore sind die traditionelle Händlerethnie des Südomo-Tals und mit den Oromo und den Tsemay verwandt. Sie leben in wenigen zentralen Dörfern in der Uferregion des verlandeten Stephaniesees und schlafen auf bis zu 5m hohen Hoch-Betten im Freien, um sich auf diese natürliche Weise vor Mücken und der Malaria zu schützen. Weiterfahrt über Berhaile und über dem Weyto-Fluss hinauf in die Konsoberge. Übernachtung in einem lokalen Hotel (z.B. Green Hotel/ Kategorie B).


Tag 10 - Konso – Yabello/Dubluk (230 km) „Singenden Brunnen der Borena“
/ FA
Fahrt in östliche Richtung in das von Akaziensavannen und Termitenhügeln geprägte Land der Borena. Die pastoralistischen Borana sind die senioren, d.h. ursprünglichen Oromo, die bis nach Nordkenya hinein leben.. Sie besitzen uralte Viehbrunnen, die z.T. bis zu 40 m tief ausgeschachtet sind und aufgrund der eingängigen Arbeitsgesänge der Wasserschöpfer als „Singende Brunnen“ bezeichnet werden. Übernachtung im einfachen Yabello Hotel oder einem ähnlichen Hotel in Yabello (Kategorie A/B).

Tag 11 - Yabello/Dubluk – Tuto Fella -Awasa (310 km)
/ FA
In nördliche Richtung fahren wir in die Region der Gedeo und Sidamo. Es ist eine immergrüne fruchtbare Gegend mit grossen Kaffeeplantagen und Ananasfeldern. Der Sidamo-Kaffee ist eine der hochwertigsten Kaffeesorten der Welt.. Inmitten dieser üppigen Vegetation finden sich die phallusförmigen und antropomorphen Grabstelen von Tuto-Fella, die wir in der Nähe der Stadt Dila besichtigen werden. Leider ist nur wenig über die Geschichte dieser Megalithkultur bekannt, Man nimmt aber an, das es sich bei den Gräbern um Helden- und Königsbestattungen handelt. Übernachtung im Pina-Hotel in Awasa (Kategorie A/B).

Tag 12 -  Awasa – Addis Abeba (290 km) - Rückflug nach Frankfurt/ FA
Am Morgen, Besuch des Fischmarktes am Awasasee. Anschliessend, Rückfahrt auf guter Asphaltstrasse und entlang der vielen Seen des Rift Valley bis nach Addis Abeba. Ankunft am Nachmittag, anschliessend, orientierende Stadtrundfahrt einschliesslich einer Führung durch das Ethnologische Museum, das in einem der Kaiserpaläste der Stadt untergebracht ist. Einige Tageszimmer sind im Crown Hotel reserviert, wo wir auch das Abschiedsessen bei typischer Folkloredarbeitung einnehmen werden. In der Nacht, Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt.


Tag 13 Ankunft in Frankfurt

   
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