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Für die Einreise nach Myanmar besteht für deutsche Staatsangehörige eine Visumspflicht. Jeder Reiseteilnehmer muss vor der Einreise im Besitz eines gültigen Visums sein.

Das Visum wird von der Botschaft von Myanmar in Deutschland ausgestellt. Die Visagebühr beträgt zur Zeit 25,- Euro und ist bei Antragstellung zu zahlen. Außerdem sind dem Visaantrag neben dem Original Reisepass zwei Passfotos beizulegen. Der Reisepass muss nach der Reiseabschluss mindestens noch 6 Monate gültig sein. Kinder unter 7 Jahren benötigen kein eigenes Visum, sofern sie im Reisepass einer ihrer Eltern eingetragen sind.

DasVisum ist nach Ausstellung drei Monate und seit dem Tag der Einreise 28 Tage gültig.

Die Botschaft von Myanmar in Berlin hat folgende Addresse: Unter den Linden 13-15 10117 Berlin

 

Die Möglichkeiten der Kommunikation mit dem Ausland sind stark eingeschränkt. Telefonverbindungen sind häufig defekt oder überlastet und internationale Ferngespräche sind sehr teuer. Roaming-Vereinbarungen deutscher Mobilfunkanbieter mit dem myanmarischen Netzbetreiber bestehen nicht. Auslandsgespräche sind in den größeren Städten möglich. Internationale Ferngespräche können Sie in der Regel von den meisten größeren Hotels problemlos führen.Innerhalb Myanmars können nur größere Städte direkt angewählt werden, ansonsten gehen die Telefonate über die Vermittlung.

Außerhalb der größeren Städte ist in der Regel kein Mobilfunkempfang möglich. Internet-Cafés bestehen in größeren Städten. Der Zugang zu Internet und E-Mail wird jedoch beschränkt. Die Internetseiten internationaler Webmail-Dienste sind im Regelfall nicht erreichbar. Größere Hotels verfügen über eigene, von den Gästen nutzbare E-Mail-Anschlüsse - die Kosten sind jedoch sehr hoch.

Internetcafés bieten zunehmend Internettelefonie mit Skype an

Die Vorwahl aus Deutschland nach Myanmar ist 0095

 

Für den Besuch Myanmars sind offiziell keine Impfungen vorgeschrieben. Wir empfehlen unseren Reiseteilnehmern jedoch Impfungen gegen Hepatitis, Polio, Tetanus und Typhus.

Malaria wird von der Anopheles Mücke übertragen. Die Vermeidung eines Stiches durch Moskitonetze zur Nachtruhe und Insektenschutzmittel stellt den besten Schutz dar. Wir empfehlen unseren Reiseteilnehmern, die Mittel aus Deutschland mitzunehmen. Eine entsprechende Prophylaxe muss vor Reiseantritt begonnen sowie nach der Rückkehr für einige Zeit fortgesetzt werden.

Bitte suchen Sie ausreichend vor Ihrer Abreise Ihren Arzt auf bezüglich empfohlener Impfungen oder einer Malaria Prophylaxe auf.

Dengue-Fieder wird auch von Mosquitos übertragen. Die Krankheit ist nicht tödlich und hat keinen chronischen Verlauf. Es gibt außer der Vermeidung eines Stichs keine Schutzmöglichkeiten.

 

In manchen Regionen Myanmars sind die Hygiene Standards sehr niedrig. Die Möglichkeit einer Amöbenruhr kann nicht ausgeschlossen werden. Sämtliche Früchte sollten eigenhändig geschält und rohes Gemüse vermieden werden. Wasser ist nur in abgekochtem Zustand bedenkenlos zu genießen und sollte mindestens 15 Minuten gekocht worden sein.

Wir empfehlen Ihnen, nur abgefülltes und ungeöffnetes Wasser bzw. Softdrinks zu trinken.

Um eine Dehydration mit ernstzunehmenden gesundheitlichen Folgen zu vermeiden empfehlen wir dringend eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung.

 

Bei Ausreise wird eine Flughafengebühr in Höhe von 10,- US Dollars erhoben. Diese ist bei Abflug in bar zu entrichten. Für Inlandsflüge fällt keine Flughafengebühr an.

 

Die lokale Währung ist der Kyat. Die Umtauschmöglichkeiten in Myanmar sind sehr streng. Vermeiden Sie den Geldwechsel außerhalb von Ihrem Hotel.

Kreditkarten und Reiseschecks werden als Zahlungsmittel nicht akzeptiert. Auch Barabhebungen mit Kredit- oder EC- (Cirrus- oder Maestro-) Karten sind nicht möglich. Geldautomaten existieren nicht. Reisende sollten sich daher darauf einstellen, alle Zahlungen in bar leisten zu müssen. Wir empfehlen unseren Reiseteilnehmern dringend, ausreichende Barmittel, vorzugsweise in US-Dollar, mitzubringen. Der Umtausch von US-Dollar ist am unproblematischsten, vorzugsweise in Form von 100er US-Dollar-Scheinen ab Jahrgang 2006, da für diese die niedrigsten Umtauschgebühren verrechnet werden. US-Dollar-Noten der Serien vor 1996 sowie 100-US-Dollar-Noten der neuen Serien mit Seriennummern, die mit den Buchstaben CB beginnen, sowie abgenutzte, beschädigte, stark geknickte oder verschmutzte Noten werden im Regelfall nicht angenommen. Der Euro hat sich in Myanmar noch nicht durchgesetzt.

 

Die Stromversorgung (Spannung 220/230 V, 50 Hz) im Land ist sehr unregelmäßig, besonders außerhalb der Großstädte.

 

Der Zeitunterschied Deutschland Myanmar beträgt MEZ + 5,5 Stunden und während der europäischen Sommerzeit + 4,5 Stunden. Es kann immer wieder zu Spannungsschwankungen kommen.

Es werden unterschiedliche Steckdosen verwendet. So empfehlen wir unseren Reiseteilnehmern, einen Adapter mitzunehmen.

 

Adresse der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Myanmar
9 Bogyoke Aung San Museum Road, Bahan Township, Rangoon (Yangon) 11201
Telefon: (0095 1) 54 89 51, 54 89 52, 54 89 53
Fax: (0095 1) 54 88 99
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Website: http://www.rangun.diplo.de
Postadresse:
Embassy of the Federal Republic of Germany
GPO Box 12, Rangoon (Yangon) 11181, Myanmar

 

Möchten Sie Personen fotografieren, sollten Sie bitte höflicherweise die betreffende Person vorher fragen. In der Regel lassen sich die Menschen gerne fotografieren.

Sie haben in den Internet Cafés der größeren Städte in der Regel die Möglichkeit, Ihre digitalen Fotos von Ihrer Speicherkarte auf eine CD zu brennen.

 

Vor dem Betreten religiöser Räumlichkeiten und Gebäude müssen die Schuhe und ggf. Strümpfe ausgezogen werden. Die Kleidung sollte mindestens die Knie und Schultern bedecken.

 

Die Luftpost ist nach Europa ungefähr eine Woche unterwegs.

 

Leichte atmungsaktive und gut waschbare Sommerbekleidung ist über das gesamte jahr tagsüber ausreichend. Während der kühleren Jahreszeit empfehlen wir unseren Reiseteilnehmern für die Abendzeit leichtere Jacken oder Pullover mitzunehmen.

Auch ist eine Sonnenbrille sehr hilfreich.

 

Wir müssen unsere Reieteilnehmer darauf aufmerksam machen, dass das Fotografieren und Filmen von Flughäfen, Brücken (insbesondere die Brücke bei Mandalay), Bahnhöfen, Polizeigebäuden, Militäreinrichtungen und Regierungsgebäuden ist bei Strafe untersagt ist. Wir bitten Sie dringendst, dies zu beachten.

 

Auch der Besitz von schon geringen Mengen von Drogen, einschließlich sogenannter "weicher Drogen", wird mit langjährigen Haftstrafen bestraft, in besonders schweren Fällen kann die Todesstrafe verhängt werden. Auch dies bitten wir zu befolgen.

 

Abschließend möchten wir noch hierauf hinweisen, dass Myanmar als Reiseland wirklich beeindruckend und prägend ist. Dies darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass es ebenso eine repressive Militärdiktatur darstellt. Das heißt, Kritik an der Militärregierung ist strafbar. Auch ausländische Besucher müssen damit rechnen, überwacht zu werden. Jegliche politische Betätigung ist verboten. Schon der Versuch einer Kontaktaufnahme mit birmanischen oppositionellen Aktivisten bzw. Regimekritikern kann Strafverfahren und andere Repressalien nach sich ziehen. Es bestehen bereits mehrfache Fälle, in denen Ausländer aus Verstößen gegen diese Bestimmungen inhaftiert oder zumindest ausgewiesen wurden.

 

Für weitere Informationen empfehlen wir das Auswärtige Amt zu konsultieren.

   
© Mandib