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Myanmar genießt eine ausgeprägte ökologische Vielfalt. Nahezu 7.000 verschiedene Pflanzen wachsen im Land. Das reichhaltige Angebot an Lebensraum ist ein Paradies für etwa 600 Säugetier- und Reptilienarten und neben unzähligen Arten von Schmetterlingen. Myanmar ist reich an Vogelarten. Unter den über 1.000 bekannten Vogelarten im Lande sind Papageien, Pfaue, Fasane, Reisfinken,etc. Sowie viele exotische Fischarten leben in den Gewässern Myanmars. Einige von den Tierarten sind vom Aussterben bedroht - wie die Großfleck-Zibetkatze.

Myanmars Bestand an Wildtieren ist beeinflusst durch die topografischen und klimatischen Unterschiede im Lande. In Myanmar sind viele größere Säugetierarten beheimatet, so der Panther, Tiger, Leoparden und der stark gefährdete Nebelparder, Wasserbüffel, Rhinozerosse und verschiedene Affenarten wie die Schopflanguren, Gibbons und Schweinsaffen. Myanmar zählt auch einen großen Bestand an Elefanten sowie an Bären - wie der Schwarzbär und der malaysische Sonnenbär -  in seinen Bergregionen. Auch der vom Aussterben bedrohte kleine Panda, Linsang und der Tapir sind an den Ausläufern des Himalaya im Norden des Landes beheimatet. Reptilien wie das Krokodil, Wasserschildkröten, Geckos Kobras und Pythonschlangen sind vor allem in den Mangrovenwäldern im Ayeyarwady Delta zu Hause.

 

Unter den unzähligen Vogelarten sind auch einige endemische in Myanmar beheimatet. Die seltenen Spezies der Vogelarten leben in den Bergen und den Feuchtgebieten. Das Moeying Vogelschutzgebiet etwa 100 km nordöstlich von Yangon bietet eine schöne Möglichkeit der Vogelbeobachtung.

Ebenso bedeutend ist das Naturschutzgebiet des Natmataung Nationalpark. Das Naturschutzgebiet wurde 1994 im Chin Staat im Nordwesten des Landes gegründet. Inmitten der immergrünen Wälder sowie Pinien Wälder in höheren Lagen leben neben den etwa 160 bekannten Vogelarten auch viele Säugetiere, darunter Tiger, Bären, Leoparden, Wildschweine, Gibbons, etc.

 

 

Mehr als die Hälfte der Landesfläche ist bewaldet. Myanmar besitzt zwei Arten von Tropenwäldern.

Monsunwälder im zentralen und nördlichen Myanmar zeichnen sich durch eine Vielfalt an laubwechselnden Baumvarianten aus, die in der dreimonatigen Trockenzeit ihre Blätter abwerfen, um ihre Wasserreserven zu konservieren.

Immergrüne artenreiche tropische Regenwälder finden wir in den südlichen Regionen mit hohen Niederschlägen, in den Bergen im Westen des Landes und an den Küsten - sowie Mangrovenwälder im Ayeyarwady Delta.

Unzählige Arten von Orchideen wachsen in den Regenwäldern.

 

Im Hochland im Osten und Norden von Myanmar wachsen überwiegend Kiefern und Eichen, Kautschukbäume, Akazien, viele Arten von Rhododendren.

Im zentralen Myanmar herrscht Trockenwald und Savanne. In den im nördlichen Regionen der Himalaya Ausläufern ist die Pflanzenwelt charakterisiert durch immergrüne subtropische Laubwälder bis etwa 2.000 Meter Höhe. Höhenlagen zwischen 2.000 und 3.000 Meter beheimaten halb-immergrüne laubtragende Regenwälder. In Höhenlagen über 3.000 Meter wachsen ausschließlich immergrüne alpine und Nadelwälder. An den Küsten und Stränden und Dünen wachsen überwiegend tropische Früchte wie Zitrusfrüchte, Bananen, Mangos - auch Palmen, der Hibiskus und Kasuarinen.

 

Neben den subtropischen Wäldern, die rund 50 Prozent des Landes abdecken, säumen ein unendlicher Bestand an Obstbäumen mit über 25.000 verschiedenen Blütenarten, tropische Harthölzer und vor allem große Bambuswälder das gesamte Land.

Myanmar besitzt nach China den größten regenerativen Pflanzenbestand sowie einen hohen Prozentsatz der weltweiten Teak Reserven. Teak ist daher auch leider der wichtigste Exportschlager Myanmars.

 

Myanmar verfügt über weitläufige Landesflächen mit einer intakten Umwelt, bedingt durch kaum vorhandene die Umwelt schädigende Industrialisierung. Sowie ist Überbevölkerung noch kein Thema für das Land. Myanmars großer Reichtum sind die Wälder. Regierung hat die Bedeutung erkannt, dass dieser Reichtum für die Stabilität und das Gleichgewicht zwischen Mensch und Umwelt, Wasser und Boden. Die Bemühungen gegen die profitable Wilderei bedrohter Tiere und Pflanzen sowie Waldrohdung und illegalen Edelholzhandel werden stärker betrieben, die Errichtung und Ausbau wichtiger Nationalpark und Naturschutzgebieten fortgesetzt. Myanmar ist verschiedenen internationalen Versammlungen und Initiativen für die Entwicklung und Erhaltung der natürlichen Ressourcen beigetreten

 

Nationalparks und Schutzgebiete bedecken ungefähr 7 Prozent der Landesfläche.

 

Im Kachin Staat nordöstlich des Landes besteht das Hukaung Naturschutzgebiet. Dieses Schutzgebiet wurde aufgebaut für den Schutz des weltweit extrem gefährdeten Tigers. Das hier entstandene weltgrößte Tiger Reservat bietet eine sehr große Hoffnung zur Rettung der Tieger. Die auf etwa wildlebende 50 Exemplare gefährlich gesunkene Species hat hier die große Chance, sich wieder ein wenig zu erholen.

 

 

Das Meinmahla Kyun Naturschutzgebiet befindet sich im Ayeyarwady Delta. Es besteht seit 1986 und ist wirklich eine Reise wert.  Das nahezu intakte Ökosystem inmitten von Mangroven Wäldern  bietet einen idealen Lebensraum einer speziellen Krokodilart, die sowohl in Salzwasser als auch in Süßwasser leben kann, Fischottern, vielen Arten von Seevögeln und Schmetterlingen, sowie Hirscharten, Wildschweinen, Wildhunden. In der Zeit vom November bis Januar legen Meeresschildkröten ihre Eier auf Sandbänken ab. Das Schutzgebiet wurde begründet, um das Mangroven Ökosystem vor dem drohenden Raubbau zu bewahren, zum Schutz der Artenvielfalt und Erhalt des Fischbestandes, das stark vom Aussterben gefährdete Leistenkrokodil zu schützen und zu studieren. Mit etwas Glück sind auch Irrawaddy Delfine zu sichten. Es wurde ein Vogelschutzgebiet für die hiesigen Wasservogelarten, darunter auch verschiedene Storcharten, und der Zugvögel begründet - und ein Umweltforschungs- und Studienzentrum für die Bevölkerung. Verschiedene Fischerdörfer im Delta lohnen einen Besuch.

 

 

Der mit 5.881 Metern höchste Berg Südostasiens Hkakabo Razi liegt inmitten des gleichnamigen Nationalparks. Dieses atemberaubende Naturschutzgebiet besitzt einen außergewöhnlichen Reichtum an Tier- und Pflanzenarten - viele von denen sind noch kaum studiert. Dichte artenreiche Regenwälder bedecken das Gebiet, bis ab einer Höhe von etwa 2.700 Meter die Szenerie von Laubwäldern und bestimmt wird. Nadelwälder lösen die Laubwälder ab etwa 3.400 Meter bis über 4.500 Meter ganzjährig Schnee und Gletscher die Landschaft dominieren.

 

 

Das Mergui-Archipel zählt mit seinen rund 800 Eilanden zu den schönsten Tauchgründen und Korallenriffen weltweit.

 

 

Der Khakaborazi Nationalpark befindet sich im Kachin Staat im Norden Myamnars. Dieses Naturschutzgebiet liegt inmitten einer bezaubernden Bergwelt. Es wurde 1994 gegründet, um die Waldbestände und Wildtierbestände im nördlichsten Staat Myanmars zu schützen und auszubauen. Hier entspringt der große Ayeyawady. Die Vegetation wird geprägt durch üppige immergrüne sowie sommergrüne Laubwälder und Pinienwälder.  Hier sind seltene Tierarten wie der Takin, Hirscharten wie der Moschushirsch sowie andere Säugetierarten und Insekten wie Schmetterlinge u.a.

Wie in vielen anderen Naturschutzgebieten ist die Regierung auch hier bemüht, den Ecotourismus zu intergrieren und die Traditionen und Kulturen der lokalen Minderheiten zu bewahren. Hier ansässig sind die birmanisch tibetische Minderheit sowie die Rawang und Lisu.

 

 

Das Moeyingyi Naturschutzgebiet liegt etwa 100 km nordöstlich von Yangon. Feuchtgebiet wurde zum Vogelschutzgebiet erklärt, um die Lebensräume der lokalen Vogelarten sowie der Wandervogelarten zu bewahren.

 

 

Der Natmataung Nationalpark liegt im Chin Staat nordwestlich von Myanmar inmitten einer wunderbaren Landschaft immergrüner Wälder und Rhododendren sowie Pinien Wälder in höheren Lagen. In diesem attraktiven Naturschutzgebiet leben neben den etwa 160 bekannten Vogelarten auch viele Säugetiere, darunter Tiger, Bären, Leoparden, Wildschweine, Gibbons, etc.

Einige seltene Vogelarten leben nur in diesem Gebiet. Dieses Landschafsgebiet beherbergt einige seltene Orchideenarten.

Der Nationalpark bietet hervorragende Gelegenheiten für Outdoor Aktivitäten wie Wildwasser Rafting oder Wanderungen durch die malerische Berglandschaft sowie Vogelbeobachtungen oder spezielle Orchideen Touren.

   
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