Drucken

 

 

Tag 1 Anreise Frankfurt am Main – Bangalore

Sie reisen in Eigenregie innerhalb Deutschlands zum Flughafen Frankfurt am Main an.

Am Abend starten Sie mit Air India im Direktflug nach Neu Delhi und weiter nach Bangalore.

 

Tag 2 Bangalore

Sie erreichen Bangalore am Nachmittag und werden bereits freudig am Flughafen erwartet und zu Ihrem Hotel gefahren.

Bangalore ist nach Delhi und Mumbai die drittgrößte Stadt und Indiens „Silicon Valley“. Zahlreiche Softwarefirmen in der modernen Hauptstadt des Bundesstaates Karnataka beschäftigen über 250.000 Menschen. Ein angenehmes Klima und faszinierende Sehenswürdigkeiten und eine interessante Gastronomie- und Barszene zeichnen Bangalore aus

 

Tag 3 Bangalore – Mysore

Nach dem Frühstück unternehmen Sie eine interessante Sadtrundfahrt durch die „Stadt der Gärten“. Sie besuchen Sie den Cubbon Park. Im Herzen der Stadt bietet der hundertzwanzig Hektar große wunderbar angelegte Park eine Oase des Friedens und einen entspannten Ausgleich in der hektischen Stadt. Am Rande des Parks befindet sich neben der beeindruckenden im neugotischen Stil erbauten Stadtbibliothek und dem Gerichtsgebäude sowie weiteren interessanten Museen das imposante Parlamentsgebäude Vidhan Saudha.

Lal Bagh ist eine weitere wunderbare Parkanlage aus dem achtzehnten Jahrhundert. Sie beherbergt  inmitten ihres reichen Bestandes an tropischen und subtropischen Pflanzen einen botanischen Garten mit über eintausend verschiedenen Pflanzenarten.

Der Tippu Sultan Palast ist ein prächtiges Baudenkmal mit seinen Teakholzpfeilern und faszinierenden Fresken nahe dem sehenswerten quirligen Krishna Rajendra Markt und den imposanten Überresten der 1537 im islamischen Stil erbauten Festung.

Der prächtige Palast von Bangalore wurde 1887 von den Wadiyars erbaut, der ersten Maharadschas des Bundesstaates, und bietet einen interessanten Einblick in das Leben der Herrscher.

Nach dem Mittagessen fahren Sie etwa vier Stunden nach Mysore. Unterwegs besuchen Sie Srirangapatnam, einer beeindruckenden Festungsstadt an den Ufern des Flusses Kaveri, sechzehn Kilometer vor Mysore. Es war im achtzehnten Jahrhundert die Sommerresidenz von Tipu Sultan. Er herrschte über den damaligen Fürstenstaat Mysore und fiel 1799 in der langwährenden Schlacht gegen die britischen Besatzer. Die Festung ist weitgehend noch gut erhalten. Sie beherbergt den schönen Tempel Sri Ranganathaswamy. Der prächtige Sommerpalst von Tippu Sultan liegt etwas außerhalb der Festung.

 

Tag 4 Mysore

Nach dem Frühstück besuchen Sie den prächtigen Keshava Tempel in Somnathpur. Der Tempel wurde 1268 erbaut mit wunderschönen Sandsteinskulpturen und Darstellungen mit Szenen aus der Mythologie und Alltagsleben der Hoysala Könige - ein hervorragendes Beispiel der Hoysala Architektur. Die Hoysala Dynastie währte in der Region des heutigen Bundesstaates zwischen etwa 1040 und 1345.

Am Nachmittag besichtigen Sie die faszinierende historische Stadt Mysore mit ihren beeindruckenden Baudenkmälern und bunten Märkten sowie zahlreichen repräsentativen Gebäuden aus der britischen Besatzungszeit. Hier steht Indiens größter und wundervollster Maharadscha Palast. Er versetzt seine Besucher in die Zeit von 1001 Nacht.

Etwas außerhalb des Stadtzentrums thront auf dem Berg Chamundi der wunderbare Chamundeshwari Tempel aus dem zwölften Jahrhundert erhaben über der Stadt. Er ist seit Jahrhunderten ein wichtiges Pilgerziel der Hindus. Der gewaltige vierzig Meter hohe Gopuram dominiert den Tempel. Der Torturm gewährt den Zugang zum Tempelkomplex. Auf halber Höhe im Innern des Turmes beeindruckt eine fünf Meter hohe Statue des Stieres Nandi, dem Reittier Shivas. Am Fuße des Chamundi steht der ursprünglich für die Gäste des Maharadschas erbaute Lalita Mahal Palast.

Der 1861 erbaute Jaganmohan Palast war der ehemalige Konzertsaal des Maharadschas. Er beherbergt die interessante Sri Jayachamarajendra Art Gallery mit Zeugnissen der regierenden Maharadscha Familien.

Sehenswert sind auch die bunten geschäftigen Basare der Stadt – besonders der Devaraja Markt, einer der größten und schönsten Märkte Südindiens bekannt für die angebotenen Gewürze und indischen Parfums.

 

Tag 5 Mysore – Sravanbelagola – Chikmagalur

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Chikmagalur.

Unterwegs besuchen Sie Sravanbelagola. Sravanbelagola ist das wichtigste Pilgerzentrum der Jains in Indien. Die gewaltige über siebzehn Meter hohe Statue des Lord Bahubali, die jainistischen Gottheit Gomateshvara,  ist aus einem Felsblock gemeißelt und angeblich der weltweit größte Monolith. Der Ganga König Rachamalla ließ die Statue im Jahr 981 nach Chr. errichten. Bahubali war der Legende nach der jüngste Sohn des

Die Statue thront sehr beeindruckend über der netten Stadt auf einem Felsen des Berges Vindhyagiri.

Im dritten Jahrhundert vor Chr. hat Chandra Gupta Maurya auf seinen Thron als Herrscher in einem Königreich im Norden Indiens verzichtet und lebte nun an diesem Ort als jainistischer Mönch. Bahubali war der jüngere der beiden Söhne, die sich um die Nachfolge bekämpften. Er ging schließlich als Triumphator dieses Kampfes hervor, erkannte aber auch im Zeitpunkt des Sieges die Sinnlosigkeit der weltlichen Macht. Er verzichtete folglich auf seinen Thron und übergab seinen Besitz wieder an seinen älteren Bruder. Bahubali hat sich nun ebenfalls in die Wälder zurückgezogen und meditierte jahrelang als Einsiedler vollkommen unbeweglich – bis er schließlich die Erleuchtung erlangte.

Alle zwölf Jahre strömen Millionen jainistischer Pilger nach Sravanbelagola zur Mahamastakabhisheka Zeremonie. Die Statue wird hierbei mit heiligem Wasser und zahlreichen Flüssigkeiten, Milch, Salben, Gewürzen, Edelsteinen begossen und geschmückt wird.

Weitere Tempel und Klöster verteilen sich um den Berg Vindhyagiri.

Chikmagalur liegt ruhig und idyllisch in den malerischen Ausläufern der Mullayanagiri Berge, die zu den Western Ghats zählen. Die Region ist berühmt für ihren Kaffee, der hier erstmals in Indien angebaut wurde. Bergdörfer, üppig bewaldete Hügel, Waserfälle, historische Tempel und Naturschutzgebiete bestimmen diese paradiesische Region.

 

Tag 6 Chikmagalur – Belur – Halebid – Chikmagalur

Nach dem Frühstück besuchen Sie die berühmten beeindruckenden Hoysala Tempel in Belur und Halebid. Sie sind bekannt für ihr Design und ihre feinen künstlerisch wertvollen Skulpturen in einer unglaublichen Liebe zum Detail.

Die Tempelanlagen aus der Zeit der Hoysala Dynastie im zwölften Jahrhundert sind einzigartig in Indien mit einer unglaublichen Fülle an Götterfiguren, Tieren, Fabelwesen und Ornamenten. Sie sind die kunstgeschichtlich eindrucksvollsten Tempelanlagen in Indien. Erotische Szenen, rituelle Tanzszenen, Götterdarstellungen schmücken die Tempel. Im Innern säumen zahlreiche Säulen mit wunderbaren Reliefs die Hallen. Die Tempelkomplexe beschreiben ein wahres menschliches Meisterwerk der Hoysala Baukunst.

Die Tempel in Belur werden als einzige noch genutzt. Hier finden täglich Opfer- und Gebets Zeremonien statt.

 

Tag 7 Chikmagalur – Hampi

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Hampi. Sie besuchen unterwegs die beeindruckende geschichtsträchtige Festung Chitradurga aus dem fünfzehnten Jahrhundert. Sie thront hoch auf einem Felsen über der gleichnamigen Stadt und einem malerischen Tal.

 

Tag 8 Hampi

Die Ruinen von Hampi sind prachtvoll und atemberaubend und zählen zu Recht zum UNESCO Weltkulturerbe. Hampi ist ein einzigartiges Zeugnis vergangener Siege und Niederlagen, gegründet im Jahr 1336. Die Architektur dieses Ortes ist weltberühmt und von Historikern, Architekten und Touristen gleichzeitig bewundert.

 

Tag 9 Hampi

Nach dem Frühstück haben Sie erneut Gelegenheit, die Stadt mit den schönen atemberaubenden Denkmälern zu besuchen.

Von etwa 1343 bis 1565 war Hampi die Hauptstadt des Königreiches Vijayanagar, das als letztes großes Hindu Reich nahezu die gesamten südindischen Regionen kontrollierte.

Von den belebten Tempeln geht eine ungeheure Magie aus und ihre faszinierende Geschichte ziehen ihre Besucher in ihren Bann. Die zahlreichen Ruinen und Tempel der Stadt liegen auf einer Fläche von sechsundzwanzig Quadratkilometer südlich des Flusses Tungabhadra in einer außergewöhnlichen Felslandschaft. Der Haupttempel Virupaksha wurde 1442 erbaut. Er ist Virupaksha, einer Reinkarnation Shivas geweiht.

 

Tag 10 Hampi – Aihole – Pattadkal – Badami

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Badami. Unterwegs besuchen Sie Aihole. Die beeindruckende Tempelstadt war zwischen dem vierten und sechsten Jahrhundert die Hauptstadt der Chalukya Dynastie. Es ist in der Zeit eine einzigartige Hindu Tempel Architektur entstanden. Von den bis zum zwölften Jahrhundert erbauten über einhundert Hindu und Jain Tempeln ist der Lad-Khan Tempel aus dem fünften Jahrhundert der älteste, der Durga Tempel der wohl beeindruckendste – sämtliche mit reichhaltigen wunderbaren fein ausgearbeitetenReliefs geschmückt.

Die Tempel von Pattadakal sind eine weitere Attraktion auf dem Weg nach Badami. Die Tempelanlage gehört zu den bedeutendsten frühen indischen Tempeln. Die ersten Tempel des einmaligen Komplexes wurden bereits im dritten Jahrhundert erbaut. Der bedeutendste Tempel ist der Virupaksha. Die Skulpturen und Darstellungen erzählen von Mythen und alltägliche Geschichten der Chalukyas. Sie gehören seit 1987 zum von der UNESCO erklärten Weltkulturerbe.

 

Tag 11 Badami

Nach dem Frühstück besuchen Sie atemberaubende Tempel und Befestigungsanlagen an und auf den Bergen sowie am künstlichen See mit ihren in den Fels gehauenen Schreinen und den herrlichen Höhlentempeln.

Badami war zwischen Mitte des sechsten Jahrhunderts und Mitte des achten Jahrhunderts die Hauptstadt der Chalukyas Dynastie.

Reizvoll an einem künstlichen See gelegen ist die Stadt hauptsächlich bekannt für den faszinierenden Höhlentempelkomplex. Die aus dem sechsten und siebten Jahrhundert entstandenen insgesamt fünf Höhlen (vier sind durch Menschenhand in den roten Stein gehauen und eine natürliche) sind durch Treppen miteinander verbunden. Sie sind mit wunderbaren, gut erhaltenen hinduistischen, buddhistischen und jainistischen Darstellungen, Skulpturen und Fresken ausgestattet. Die Bildnisse und Statuen von Hindu Göttern, Tieren und Szenen aus der Mythologie bilden ein fantastisches kulturelles Erbe früher südindischer Tempelkunst.

 

Tag 12 Badami – Goa

Nach dem Frühstück fahren Sie etwa sechs Stunden nach Goa.

 

Tag 13 – 14 Goa

Nach dem Frühstück genießen Sie zwei relaxte Tage am herrlichen Strand von Goa.

Goa hat natürlich auch ein reichhaltiges kulturelles Angebot zu bieten. Der langjährige portugiesische Einfluss hat große Spuren in der Architektur und im warmherzigen und stressfreien Lebensstil hinterlassen. Einst galt Goa auch als das Rom Asiens. So bedeutend war hier die christliche Kirche mit ihren vielen Kirchenbauten. Alt-Goa gilt als UNESCO Weltkulturerbe.

Die Geschichte Goas geht bis ins dritte Jahrhundert vor Chr. zurück mit zahlreichen beeindruckenden hinduistischen und islamischen Zeugnissen.

 

Tag 15 Abreise Goa - Delhi – Frankfurt am Main

Nach einem zeitigen Frühstück fahren Sie zum Flughafen und fliegen mit Air India nach Delhi und weiter Direktflug zurück nach Frankfurt am Main.

Sie reisen in Eigenregie innerhalb Deutschlands vom Flughafen Frankfurt am Main zu Ihrem Heimatort.