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Das Goldene Dreieck 

Indiens historische Hauptstadt Delhi, Agra, die Stadt des Tal Mahal, und Jaipur, die „Rosa Stadt“, bilden das berühmte Goldene Dreieck.

Agra befindet sich etwa zweihundert Kilometer südlich von Delhi. Das Taj Mahal ist das wohl schönste Bauwerk der Welt und das ewige Denkmal der Liebe – ein Mausoleum, das Shah Jahan für seine geliebte Frau Mumtaz Mahal errichten ließ. Aber auch das Rote Fort von Agra ist einen Besuch wert.

Fatehpur Sikri liegt etwa eine Autostunde von Agra in westliche Richtung nach Jaipur entfernt. Während einer kurzen Zeit war Fatehpur Sikri die Hauptstadt der Mogulherrscher. Die Mogulstadt von Akbar versetzt ihre Besucher noch heute in die glorreiche Mogulzeit zurück.

Jaipur ist die Hauptstadt vom Bundesstaat Rajasthan. Ihre Festungen und Paläste spiegeln eine glanzvolle Vergangenheit und eine reiche künstlerische Tradition wider. Sie wird oft auch die Rosa Stadt genannt, weil ein großer Anteil der Häuser rosafarben gestrichen wurde. Der sagenreiche Palast der Winde ist berühmt für seine fein verzierten Fassade, hinter der die Hofdamen das Treiben auf den Straßen beobachten konnten, ohne selbst gesehen zu werden. Zahlreiche ehemalige Paläste der Stadt wurden in exklusive Hotels ausgebaut und umgewandelt. Der großartige Stadtpalast mit seinem integrierten interessanten Museum ist unbedingt einen Besuch wert – ebenso das Jantar Mantar, der ruhmreichen königlichen Sternwarte.

Zahllose Handwerker- und Kleinbetriebe, kleine lebendige Kramläden, Juweliere und bunte quirlige Märkte charakterisieren die interessante Stadt. Jaipur ist berühmt dafür, günstig Saris und bunte Stoffe, Pantoffeln aus Kamelleder, kleine Seidenschuhe, lackiertes Holz, Kupfergegenstände sowie Schmuck oder Edelsteine einzukaufen.

 

 

 

 

Rajasthan, das „Reich der Großmogulen und Rajputen Könige“ im Nordwesten Indiens verzaubert jeden Besucher.

Es ist ein Land der Superlative. Alles hier ist atemberaubend schön, beeindruckend und faszinierend. Die Jahrhunderte alte Geschichte, die Kunst und Kultur Rajasthans ist überall gegenwärtig. Maharadschas haben im Laufe der Jahrhunderte unzählige beeindruckende Paläste und Festungen erbaut.

Zeugnisse der glorreichen Vergangenheit lassen sich überall im Bundesstaat bewundern: prächtige prunkvoll ausgestattete Paläste, sagenhafte Festungen, atemberaubende Jain Tempel aus reinem Marmor oder die fantastischen Kaufmannsvillen (Havelis) reich geschmückt mit wunderbaren Fresken oder Sandsteinschnitzereien. Genießen Sie selbst das Leben wie ein Maharadscha in einem der unzähligen Märchenpaläste.

 

Gleichzeitig besitzt Rajasthan eine einzigartige und abwechslungsreiche Landschaft. Naturliebhaber können Tiger und andere seltene Tierarten in verschiedenen wundervollen Naturschutzgebieten beobachten. An zahlreichen Orten kann eine wunderschöne Natur fernab jeder Hektik genossen werden.

Besuchen Sie historische Städte und erleben Sie eine einzigartige Flora und Fauna.

Die Liste der touristischen Attraktionen ist endlos: neben wunderbaren Wanderrouten in der malerischen Landschaft auf Mount Abu oder im Naturschutzgebiet von Bharatpur bieten sich den Besuchern Rajasthans traumhafte Pferdesafaris entlang der Aravalli Berge, Kamelsafaris in der legendären Wüste Thar, Elefantenritte zur Festung Amber bei Jaipur oder die Jeepsafaris in den in den Nationalparks Ranthambore und Sariska.

Rajasthan zeichnet sich vor allem auch durch seine Menschen aus, Frauen in bunten Saris bringen verwandeln das Land in ein Farbenmeer. Der farbenfrohe Turban und der imposante gepflegte Schnurrbart sind der Schmuck der stattlichen groß gewachsenen Männer Rajasthans. Sie begeistern mit ihrer unbändigen Lebensfreude und ihrem herzlich offenen Wesen. Die Bewohner Rajasthans feiern gut und gerne. Festlichkeiten werden zu jeder Jahreszeit meist aus religiösem Hintergrund oder auch im Rahmen größerer Viehmärkte oder in Gedenken an Mythen oder einheimischen Helden organisiert. Musik und Tanz gehören in Rajasthan zum Alltag wie in kaum einer anderen Region

 

 

 

Der Bharatpur National Park (Keoladeo Ghana Bird Sanctuary) in Rajasthan ist das herausragendste und wichtigste Vogelschutzgebiet Indiens mit vielen einheimischen Wasservögeln sowie unzähligen Zugvögeln vor allem aus Sibirien und China. Von Oktober bis März ist die beste Zeit für einen Besuch.

 

 

 

 

 

 

 

Der Ranthambhore National Park in Rajasthan  ist etwa hundertsechzig Kilometer von Jaipur entfernt am östlichen Rand der Aravallikette mit einem enormen Reichtum an Flora und Fauna.

Mit seinem dicht bewachsenen Dschungel, seinen Trockenwäldern, weiten Graslandschaften, Ebenen und Seen inmitten einer traumhaften Bergwelt ist der abwechslungsreiche Ranthambore Nationalpark ein wahrhaftes Erlebnis. Der Nationalpark ist die Heimat von verschiedenen Hirscharten, der Cffinkara (indische Gazelle), Tigern, Leoparden, Hyänen, Lippenbären, Faultieren, Krokodilen und eines großen Bestandes an Vögeln. Für organisierte Jeepsafaris sind einige Bereiche des insgesamt etwa 1.335 km² umfassenden Schutzgebietes für Besucher erkundbar.

 

 

 

 

Die königliche Stadt Udaipur ist die wohl attraktivste und romantischte Stadt in Rajasthan.

Inmitten der Hügel des Aravalligebirges liegt die bezaubernde Altstadt von Udaipur an den Ufern des Pichola Sees. Der riesige Stadtpalast am Ufer des Sees ist der wohl atemberaubendste Palastkomplex in Indien. Er dominiert die ganze Altstadt. Von seinen Balkonen und Türmen erlaubt er jedem Besucher eine unglaubliche Aussicht auf die Altstadt sowie auf den Pichola See und dem märchenhaften Lake Palace Hotel.

Der Stadtpalast beherbergt ein einzigartiges Museum reich an Schätzen aus der glorreichen Geschichte der Maharanas von Mewar.

Eine Bootsfahrt auf dem Pichola See ist ein fester Bestandteil jeder Stadtbesichtigung. Die Fahrt führt nahe am Lake Palace Hotel vorbei zur eindrucksvollen Insel Jagmandir, die auch einen malerischen Palast besitzt.

Im weltberühmten Lake Palace Hotel – dem weiteren Wahrzeichen der Stadt - war auch bereits der englische Geheimagent Ihrer Majestät, James Bond, zu Besuch…

Ein weiteres Highlight ist der unweit des Palastes gelegene eindrucksvolle Jagdish Tempel. Dieser reich verzierte und geschmückte Tempelkomplex wurde 1651 vom Maharadscha Jagat Singh erbaut.

 

Mount Abu ist Rajasthans einzige Bergstation hoch über den heißen Ebenen im Süden des Bundesstaates mit einer sehr üppigen Vegetation. Hier kann es nach Sonnenuntergang sehr kühl werden. Mehrere Maharadschas erbauten sich hier ihre Sommerpaläste. Eine Hauptattraktion sind hier die sehr beeindruckenden Jaintempel. Die Dilwara Tempelgruppe gehört zu den schönsten Jain Tempelanlagen im Land. Eine Wunderwelt der Jainkunst. Die Region um Mount Abu bietet auch wunderbare Wanderwege für jeden Schwierigkeitsgrad vorbei an interessanten ursprünglichen Dörfern oder in das Mount Abu Tierschutzgebiet. Diese kleine bewaldete Bergwelt ist reich an Tierarten wie Bären, Wildschweinen, Affen und vielen weiteren Wildtieren sowie exotischen Pflanzenarten mit einigen seltenen Orchideenarten.

 

 

In der Region Shekawati in Rajasthan haben im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert die Kaufleute große Paläste bauen lassen. Ihre sogenannten Havelis wurden mit unzähligen bemerkenswerten Fresken und wundervollen Schnitzereien aus Holz und Sandstein geschmückt. So gleicht ein Spaziergang durch die kleinen Städtchen in Shekawati wie das Blättern in einem Bilderbuch.

 

 

 

 

 

 

 

Der berühmte Jaintempel von Ranakpur ist der wohl beeindruckendste Tempelkomplex in Indien.

Die Tempelanlage stammt aus dem fünfzehnten Jahrhundert. Die 1.444 tragenden Säulen sind sämtlich unterschiedlich gestaltet und mit feinsten Figuren ausgeschmückt. Sie bilden riesige vierundzwanzig prunkvolle zweistöckige Hallen aus weißem Marmor bedeckt durch bemerkenswerte weite Kuppeln. Keine gleicht der anderen. Die elegante Anordnung der Säulen, die unterschiedlich hohen Kuppeln mit flachen Decken und der Lichteinfall hinterlassen bei jedem Besucher eine eindrucksvolle Wirkung. Diese unglaubliche Zeugnis der alten Jainkultur ist ein absoluter Höhepunkt einer Indienreise.

 

 

 

Die frühere Karawanenstadt Jaisalmer inmitten der Wüste Thar gelegen wurde bereits 1156 gegründet. Aufgrund des für den Bau der Stadt verwendeten gelbbraunen Sandsteins wird Jaisalmer auch die „Goldene Stadt“ genannt. Ihre strategisch günstige Lage an der Handelsroute zwischen Indien und Vorderasien brachte der Stadt im Mittelalter einen großen Reichtum.

Die Mittelalterliche Festung erhebt sich imposant auf einem Felsen über der Stadt und bietet einen wirklich atemberaubenden Anblick. Die Festung umgibt den historischen Stadtkern  der Stadt. Verschiedene reich mit Sansteinschnitzereien geschmückte Jaintempel und Havelis der Kaufleute sowie der imposante Palast des Maharadschas bieten den Besuchern eine unbeschreibliche zauberhafte Atmosphäre. Der Zauber dieser mittelalterlichen Wüstenstadt zieht jeden Besucher in seinen Bann. Unterhalb der Festung zieht sich die Altstadt durch gewundene Gassen vorbei an zauberhaften reichen Havelis und bunten quirligen Märkten weiter fort.

 

 

 

Die gigantische Festung Chittogarh lässt die Rajputische Geschichte wieder lebendig erscheinen. Nach Chittogath ist Kumbalgarh die zweitwichtigsten Festung der Fürsten von Mewar in Rajasthan. Die Festungsmauern sind über sechsunddreißig Kilometer lang und beschützen eine atemberaubende Tempel- und Palastanlage. Die atemberaubende Festung Mehrangarh thront auf einem Felsen über der „Blauen Stadt“ Jodhpur.

In Bundi können prachtvolle Wandmalereien bewundert werden.

 

 

 

 

Pushkar Mela: Pushkar ist ein kleines verträumtes Dorf in der Nähe von Ajmer im Bundesstaat Rajasthan. Eine Woche im November erwacht das Dorf von seinem idyllischen Tiefschlaf am Pushkar See für den bedeutenden und farbenfrohen Kamel- und Viehmarkt. Etwa fünfzigtausend Kamele, Pferde und Rinder werden hier zum Verkauf angeboten. Dieser wird von Rajputen selbst aus entfernten Gegenden besucht. Kamelrennen, Akrobatikvorführungen und ein bezaubernder Jahrmarkt sorgen für ein unvergessliches Erlebnis. Jedes Jahr versammeln sich etwa zweihunderttausend Menschen.

Es bietet sich für die Besucher ein wahrhaft berauschendes Fest für sämtliche Sinne. In den ersten fünf Tagen läuft der Handel auf Hochtouren bis das Geschäft durch den beginnenden Jahrmarkt in den Hintergrund gedrängt wird. Gaukler, Schlangenbeschwörer, Akrobaten und Musiker treten nun in den Vordergrund sowie die atemberaubenden Kamelwettrennen und bunten Wettbewerbe wie Tauziehen oder Turbanwettwickeln…

Neben dem Jahrmarkt Trubel bedeutet dieses Fest auch ein religiöses Ereignis. Unzählige Hindu Pilger erscheinen, um in der letzten Nacht des Festes in dem heiligen Wasser des Pushkar Sees zu baden und sich von sämtlichen Sünden rein zu waschen.

 

Holi - hauptsächlich im Norden - wird auch das Fest der Farben genannt. Ist ein offizieller Feiertag zum Frühlingsanfang.

 

 

 

Der Sasan Gir National Park in Gujarat ist ein trockenes, hügeliges Waldgebiet und bekannt als letztes Rückzugsgebiet des asiatischen Löwen in ganz Asien. Auch Leoparden und Streifenhyänen sind nicht selten. Das Naturschutzgebiet ist glücklicher Weise nicht kommerzialisiert und daher auch sehr idyllisch. Es ist auch die Heimat einer alten Normadenkultur

 

Little Rann im Kutch Wildlife Sanctuary in Gujarat ist ein Naturschutzgebiet in einer flachen Salzwüste, die in der Regenzeit überflutet wird und sich in einen Sumpf verwandelt; im Winter stellt sich das Gebiet als eine mit Trockenrissen bedeckte Ebene dar; Auf den weiten, flachen grasbedeckten Flächen leben Indiens letzte wilde Esel, die Khurs - einer Unterart des Asiatischen Halbesels. Es hat sich auch eine artenreiche Vogelwelt entwickelt. Eine Besonderheit sind die in freier Natur brütenden Flamingos. Es ist eine sehr heiße Region; die Hitze lässt am Horizont Fata Morganas entstehen. Überall sind einsame Salzfarmen erkennbar. Ein Besuch der Stammesdörfer im Little Rann ist sehr lohnenswert und gestattet einen wirklich interessanten Einblick in eine Jahrtausende alte Kultur.

 

 

Der Ganges durchfließt eine große fruchtbare Ebene südlich des Himalayas, die heute eines der am dichtesten bevölkerten Gebiete der Erde ist. Die Gangesebene wird als die Wiege der indischen Zivilisation und Kultur betrachtet. An den Ufern wurden die ersten Städte der Königreiche gegründet.

Der Ganges ist der heiligste Fluss der Hindus und wird im gesamten Subkontinent in tiefer Demut verehrt. Viele heilige Orte befinden sich am Ufer des Ganges. An bestimmten besonders heiligen Stellen kann die Seele gereinigt werden.

 

 

 

Varanasi ist eine unglaubliche Stadt. Varanasi und den Ganges näher kennen zu lernen, gehört zu den faszinierendsten Erfahrungen, die die Besucher in Indien erwartet.

Die Stadt ist der älteste hinduistische Wallfahrtsort und soll im Jahr 1200 vor Christus gegründet worden sein. Sie versinnbildlicht das geistige Herz des hinduistischen Indien. Die Hindus betrachten Varanasi als die Hauptstadt des Gottes Shiva.

Der mystische Hinduismus ist hier überall zu spüren. Jeder Besucher wird ergriffen von der allgegenwärtigen Spiritualität, wenn er die Lebendigkeit einer der ältesten Religionen der Welt hautnah erlebt; in der Vielzahl der engen und verschlungenen Straßen, breiter belebter Alleen voller Pilger und Sadhus (heiliger Männer), Brahmanen (hinduistischen Priestern), die ihre Weihegeschenke dem heiligen Gewässer opfern. Die Atmosphäre wird vermischt mit Weihrauch und unzähligen anderen Düften und dem Gemurmel unzähliger Gebete.

Mit den ersten Sonnenstrahlen über dem Ganges versammeln sich jeden Morgen Tausende tiefgläubiger Hindus um die Ghats (eine zum Fluss hinunter führende Treppe) am Gangesufer. Sie richten ihre Gebete an den heiligen Fluss und waschen sich durch ein Bad im heiligen Fluss von ihren Sünden rein. Menschen aller sozialen Schichten schreiten die Stufen der Ghats hinunter für ihre tausend Jahre währenden Rituale.

Eine Bootsfahrt den Fluss entlang ist die interessanteste Weise, die Paläste und Ghats zu besichtigen und die hinduistischen Zeremonien zu beobachten sowie auch die Verbrennungsghats zu sehen, deren Feuer Tag und Nacht brennen.

Varanasi zieht viele Hindus an, die ihre letzten Lebenstage in einem Ashram verbringen möchten. Sie singen heilige Lieder und bereuen ihre Sünden. Die Pilger möchten am Ufer des Ganges nach dem Tode verbrannt werden und in den Ganges gestreut werden.

Alle Ghats sind mit Sonnenschirmen bestückt, unter denen die Brahmanen sitzen, die die Seelen der Toten schützen. Besonders nachts ist dieser Ort von ganz fremdartiger Schönheit, der betäubende Klang der Glocken aus den Tempeln begleitet den Gesang der Tausenden tief Gläubigen…

 

Neben Varanasi ist Allahabad, eine berühmte Stadt am Ganges. In Allahabad wird alle zwölf Jahre das größte hinduistische Fest gefeiert, die Kumbh Mela am Zusammenfluss von Ganges, Yamuna und der mytologischen Saraswati. Allahabad war bereits vor Jahrtausenden ein hinduistischer Pilgerort und ist außerhalb des Festes eine friedliche authentische und heilige Hindu Stadt.

 

Sarnath liegt zehn Kilometer von Varanasi entfernt. Hier hielt Buddha seine erste Rede und setzte damit das „Rad der Lehre“ in Bewegung. Zuvor erhielt er in Bodgaya nach langer Meditation unter einem Pappel Feigenbaum (auch Buddhabaum oder Bodhibaum genannt) die Erleuchtung. Heute erinnert der beeindruckende Mahabodhi Tempel an dieses historische Ereignis. Er ist ein wunderbares Beispiel buddhistischer Architektur und enthält eine riesige goldene Buddha Statue.

 

 

Der Bundesstaat Madhya Pradesh in Zentralindien bietet einige der schönsten und spektakulärsten Naturschutzgebiete mit einem enormen Artenreichtum an Flora und Fauna. Gleichzeitig erwartet die Besucher ein großes kulturelles Erbe.

 

 

 

 

Der Bandavgarh National Park in Madhya Pradesh ist einer der schönsten und erlebnisreichsten Nationalparks.

Es ist ein Tigerreicher Nationalpark in Madhya Pradesh mit einer großen Chance, einem Tiger zu begegnen. Neben dem Tiger sind hier auch noch zahlreiche Leoparden beheimatet, sowie Reptilien, Hirsche , Wildschweine, Languren und eine artenreiche Voglewelt. Die Landschaft ist atemberaubend und abwechslungsreich. Der Sal-Wald und das sumpfige Grasland werden von einer alten Festung, die dem Nationalpark ihren Namen gab,  auf einem hohen Felsenplateau überragt.

 

 

Der Kanha National Park in Madhya Pradesh ist das bekannteste Tigerschutzgebiet und das wohl spektakulärste Naturschutzgebiet in Zentralindien mit guten Chancen, einen Tiger zu sehen. Weite Salbaumwälder und weitläufige Wiesen bieten einen hier einen idealen Lebensraum für zahlreiche Tiger und Leoparden. Nehmen Sie teil an einer spannenden Jeepsafari. Spektakulär ist auch die aber sehr begrenzte Möglichkeit, auf dem Rücken eines Elefanten die Tiger aus nächster Nähe zu erleben, ohne sie zu belästigen.

Die ehemals gefährdete Population der seltenen Barasinghas (eine asiatische Antilopenart) hat sich hier gut erholt. Touristisch ist der Nationalpark gut erschlossen.

 

 

 

Die Tempelanlage von Khajurao ist zwischen dem zehnten und zwölften Jahrhundert entstanden – ein beeindruckendes Meisterwerk mittelasiatischer Tempelarchtektur. Zu dieser Zeit herrschten in dieser waldigen Ebene von Madhaya Pradesh die Chandellas, ein mächtiges und innig religiöses Volk. In ihrer Blütezeit erschufen sie ihren Göttern geweihte Tempel. Es ist eine große Tempelstadt entstanden mit unzähligen erotischen Steinbildern. Architektur und Skulpturen der Tempel sind einzigartig im ganzen Land. Feinste Bildhauerkunst und Ideenreichtum stellen menschliche Gefühle, geistige und körperliche Liebe dar. In einer über zweihundert Jahre währenden Baukunst sind großartige Tempel nach dem gleichen Bauplan entstanden und verschwenderisch mit Steinbildern versehen worden. Jede Wand, jede Mauer, jedes Fenster, alle Pfeiler und die Decken zeigen die wunderbaren Bildhauerarbeiten von mythologischen und historischen Figuren. Viele Steinbilder zeigen Frauen mit vollen Brüsten und schlanken Taillen, manche in harmlosen Spielen, manche in körperlicher Liebe. Eines der Grundsätze des Hinduismus besagt, dass die körperliche Liebe eine Form von Energie ist. Deshalb war ihre Darstellung an den Tempelwänden etwas ganz Natürliches.

Im März findet eine Woche lang ein buntes und wundervolles Festival des klassischen Tanzes (Bhatat Natyam, Manipuri, Kathak, Odissi, Kuchipudi) mit der Tempelanlage als Kulisse im Hintergrund statt. Mittlerweile ist es ein internationales Ereignis geworden. Wenn die Sonne untergegangen ist, beginnt das Schauspiel vor den erleuchteten Tempeln. Ein absoluter kultureller Höhepunkt. Das Geheimnis ist auch heute noch nicht endgültig gelüftet. Die erotischen Darstellungen sind auch an Tempelbauten in Rajasthan und Orissa zu finden.

 

Zum Bundesstaat Madhya Pradesh gehört auch das kleine Dorf Sanchi mit dem schönsten und beeindruckenden buddhistischen Sakralbau in Indien. Dies ist wohl der schönste Ort in Indien, den Buddhismus zu erleben. An dem großen Stupa aus dem ersten Jahrhundert vor Christus sind keine Abbildungen von Buddha zu finden. Er wurde zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgebildet sondern nur mit Symbole angedeutet. Ein Stupa beschreibt zum Beispiel Buddhas Weg ins Nirwana, ein weißer Elefant signalisiert seine Geburt.

 

 

Die Himalaya Regionen von Ladakh bis Sikkim beeindrucken mit atemberaubenden schönen Landschaften sowie zahlreichen beeindruckenden buddhistischen Klöstern sowie Teeplantagen in Sikkim. Darjeeling ist berühmt für seine Teeplantagen und gilt mit seinen vielen Lamaklöstern als Tibets Vorzimmer am Fuße der Bergkette des mächtigen 8.586 Meter hohen Kanchenjunga.

Sikkim bietet dem Besucher unvergessliche Ausblicke auf schneebedeckte Gipfel, umgeben von dichter, subtropischer Vegetation, üppig bewaldeter tiefer Täler sowie Reiseterrassen und strahlt stets eine Atmosphäre von gelassener Ruhe aus.

Die warmherzige Gastfreundschaft und die Freundlichkeit seiner Bewohner bieten eine einzigartige Möglichkeit, den Zauber und das Geheimnis einer alten Zivilisation und die Sitten des Bergvolkes zu entdecken.

Gangtok ist die Hauptstadt des Bundesstaates Sikkim im östlichen Himalaya. Als Resultat einer massiven Einwanderung aus Nepal stellen mittlerweile ethnische Nepalesen die Bevölkerungsmehrheit. Obwohl die Buddhisten heute nur noch in der Minderheit sind, ist der Buddhismus in Sikkim als ehemalige Staatsreligion immer noch stark präsent. So finden sich in dem kleinen Bundesstaat unzählige buddhistische Klöster. Neben Ladakh gehört Sikkim zu den am stärksten buddhistisch geprägten Regionen Indiens.

 

Das ehemalige buddhistische Königreich Ladakh liegt im Bundesstaat Jammu&Kaschmir und ist dagegen ein sehr trockenes Gebiet, da die Hauptkette des Himalaya verhindert, dass der Monsun bis hier durchdringt. Leh ist die Hauptstadt von Ladakh, umgeben von zahlreichen spektakulären sagenumwobenen buddhistischen Klöstern. Ladakh ist bekannt für die Schönheit seiner fernen Berge und die Mystik der buddhistischen Klöster wie Lamayuru oder das Kloster Hemis. Hier bietet sich die beste Gelegenheit, die heilige buddhistische Kultur kennen zu lernen. Unternehmen Sie mit uns in Ladakh eine der weltweit wunderbarsten Wandertouren.  Die Hauptreisezeit liegt zwischen Juni und August. Die Tierwelt hat viel gemein mit der Zentralasiens und teilweise auch Tibets.Zugvögel verbringen den Sommer im kühleren Ladakh. Hier sind zahlreiche Blauschafe, Sibirische Steinböcke, Argalis (ein Riesenwildschaf), die Tibetantilope und Tibetgazelle sowie der seltene Schneeleopard beheimatet.

Der Niederschlagsmangel wird durch Bewässerung ausgeglichen. Im Indus- wie im Zanskartal und genauso in den Nebentälern des Suru, des Nubra oder Shyok wurden fruchtbare Oasen geschaffen, die Getreide und Gemüse gedeihen lassen. Die Oasen sind häufig Eigentum von Klöstern und werden von diesen bewirtschaftet. n Ladakh gibt es außerhalb bewässerter Zonen kaum Bäume, dafür aber viele verschiedene Blumen, die auch in Höhen über 5000 m ü.d.M. noch wachsen. Die verhältnismäßig wenigen Bäume, welche in Ladakh zu finden sind, wurden von den Ladkhis selber eingeführt. Am häufigsten vertreten sind dabei die Pappeln.

 

Der Kaziranga Nationalpark ist ein absoluter Höhepunkt im Bundesstaat Assam. Bedeutend ist der sich seit Anfang des zwanzigsten Jahrhundert gut erholte Bestand an einhörnigen Indischen Panzernashörnern. Zwei Drittel der weltweiten Population leben hier im Kaziranga Nationalpark. Neben dieser Hauptattraktion sind hier Elefanten, Barasinghas und eine artenreiche Vogelwelt beheimatet.

 

 

 

 

In Amritsar im nördlichen Bundesstaat Haryana&Punjab steht der der heiligste Schrein der Sikh Religion. Der spektakuläre komplett mit Gold bedeckte Goldene Tempel leuchtet eindrucksvoll inmitten eines kleinen heiligen Sees und zieht Millionen Pilger aus der ganzen Welt an. Dieser wunderbare Tempel ist ein absolutes Highlight auf einer Reise durch Nordindien

 

 

 

 

Der Bundesstaat Himachal Pradesh ist ein Paradies für Naturliebhaber; dunkelgrüne Wälder, sanfte Hügel, schneebedeckte Gipfel. Der nördliche Bundesstaat ist berühmt für seine geologische Vielfalt seinen erstaunlichen Artenreichtum und seinem gleichzeitigen kulturellen Erbe. Etwa 24 Säugetiere, 44 Reptilien, 463 Vogelarten sowie 316 im Wasser lebende Tierarten sind in Himachal Pradesh beheimatet. Die Kulu Region ist ein Anglerparadies.

Auf wunderschönen Wanderrouten können Reisende tief in diese umwerfende Berglandschaft und in die tibetanisch-buddhistische sowie auch hinduistisch geprägte Bergkultur eintauchen.

Himachal Pradesh hat seinen Besuchern viel zu bieten von der Schönheit der Natur bis zum aufregenden Abenteuersport wie Rafting oder Paragliding.

Dharamsala im Bundesstaat Himachal Pradesh bedeutet „die heilige Zuflucht“. Der Ort wurde 1855 von den britischen Besatzern als Zuflucht vor der Hitze gegründet. Heute ist der Ort der Sitz des Dalai Lama, dem geistigen Führer der Tibeter, und der Tibetischen Exilregierung. Viele tibetische Tempel befinden sich im Ort. Unzählige Pilger besuchen jährlich diesen besonderen Ort.

In Dharamsala sowie in Manali leben seit der Flucht des Dalai Lama 1959 viele geflüchtete Exiltibeter. Seither hat sich Dharamsala zu einem Zentrum der tibetischen Kultur entwickelt.

 

In Shimla hatte sich die feine britische Gesellschaft während der Sommermonate aufgehalten. So war Shimla in den Sommermonaten die eigentliche Verwaltungshauptstadt Indiens. Heute ist Shimla ein beliebtes Ausflugsziel besonders für Hochzeitspaare.

 

 

Der Corbett National Park in Uttar Pradesh liegt am Fuße des Himalaya in der Nähe von Dhikala.

Er war 1936 der erste gegründete Nationalpark in Indien. Jim Corbett avancierte vom Großwildjäger zu einem geachteten Tierschützer Vom WWF unterstützt wurde der Nationalpark hauptsächlich zum Schutz der bedrohten Tiger geschaffen. 1973 wurde ein landesweites Tigerschutzprogramm mit zweiundzwanzig weiteren Naturschutzgebieten nach dem Vorbild des Corbett Nationalparks gestartet. Der Nationalpark liegt wunderbar malerisch in den Shivalik Bergen, einem Vorgebirge des Himalaya. Inmitten weiten Wiesen, Biotopen Salbaumwäldern und Flüssen leben Tiger, Elefanten, Leoparden und Panther, Lippenbären, verschiedene Hirscharten, Reptilien  und Riesenschildkröten sowie unzählige Vogelarten sowie zwischen Mitte Dezember und Ende März Hunderte von Zugvögel.

In dem für Besucher zugänglichen Teil des Nationalparks werden Safaris mit dem Jeep sowie auf dem Rücken eines Elefanten organisiert.

 

 

Orissa ist reich an religiöser Architektur seit dem zehnten Jahrhundert. Bhubaneshwar, Puri und Konarak sind die bedeutendsten Orte.

Bhubaneshwar ist die Stadt der fünfhundert Tempel. Sie ist eine moderne Stadt, hat aber ihren altertümlichen Charakter bewahren können.

Der Sonnentempel von Konarak ist eines der eindrucksvollsten Beispiele religiöser Baukunst. Der Tempel aus dem dreizehnten Jahrhundert ist dem Sonnengott Surya geweiht.Die Wände des Tempels sind mit Tausenden von Götterbildern, mit Musikern, Liebespaaren und Tänzern geschmückt.

Puri ist eine authentische religiöse Stadt mit dem beeindruckenden Jagannathtempel. Der Tempel strahlt eine tiefe religiöse Aura aus mit

 

Kalkutta ist eine wichtige historische und kulturelle Stadt von unerschöpflicher Vitalität und einzigartiger freundlicher Atmosphäre. Die zweigrößte Stadt Indiens ist als ehemalige Hauptstadt Britisch-Indiens reich an prächtigen Kolonialbauten und gilt als die intellektuelle und kulturelle Hauptstadt des Landes. Sie ist eine sehr lebendige Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. An unzähligen Adressen begeistern Veranstaltungen mit bengalischen Tänzen, Theateraufführungen, Kunst und Musik. Mutter Theresa ist der Inbegriff menschlicher Aufopferung. Sie gründete in Kalkutta den Orden „Missionarinnen der Nächstenliebe“

 

 

Der Bundesstaat Maharasthra ist ein Land reich an Gegensätzen.

Mumbai ist ein riesiger Schmelztiegel verschiedener Rassen, Sprachen und Religionen. Es ist eine Stadt der Superlative; hier entwickelte sich das Zentrum der indischen Filmkunst „Bollywood“, sowie die Modehauptstadt und Finanzhochburg Indiens mit den weltweit teuersten Immobilien zugleich mit einem der größten Slums Asiens. Mumbai ist auf einer Inselgruppe erbaut und über Brücken mit dem Festland verbunden In den geschichtsträchtigen Straßen entstand eine eindrucksvolle Kombination aus Kolonialarchitektur und Moderne.

Mumbai ist der eindrucksvolle Treffpunkt vieler Völker und Kulturen an der Küste des Arabischen Meeres. Ein modernes Indien teilt sich die Stadt mit Schlangenbeschwörern, Affendompteuren, Akrobaten, Straßenverkäufern, Fakiren, und heiligen Männern.

Ajanta und Ellora beeindrucken mit wichtigen Höhlenmalereien und religiösen Skulpturen seit dem fünften Jahrhundert.

In Aljanta können 29 Höhlen besucht werden, die jainistischen, buddhistischen und hinduistischen Ursprungs sind. Sie sind teilweise mit Malereien und Skulpturen geschmückt. Vor allem die buddhistischen Höhlen sind für ihre Wandmalereien weltberühmt.

Die 34 Höhlen von Ellora sind eine wunderbare Darstellung der religiösen Toleranz dieser Zeit. Auch hier sind alle drei in Indien entstandenen Religionen vertreten. Die Höhlen vermitteln mit ihren Skulpturen, Flachreliefs und monolithischen Bauten einen guten Eindruck mittelalterlicher Kunst.

 

Goa – Kulturerbe und Strandlandschaft

Eine großartige Verschmelzung indischer Kultur mit dem Charme portugiesischer Traditionen.

Goa hat mit seinen portugiesischen Kirchen, seinen portugiesischen Kolonialbauten und seinen hinduistischen Tempeln ein unglaublich reichhaltiges Kulturgut zu bieten.

Einst galt Goa auch als das Rom Asiens. So bedeutend war hier die christliche Kirche mit ihren vielen Kirchenbauten. Alt-Goa gilt als UNESCO Weltkulturerbe.

 

 

Die südlichen Bundesstaaten Tamil Nadu, Karnataka und Kerala beeindrucken jeden Besucher mit einem reichen kulturellen und natürlichen Erbe.

Südindien bietet einige der artenreichsten Naturschutzgebiete ganz Asiens an. Im Dschungel leben Schlangen und Elefanten, Büffel, Wildschweine, Rehe, Affen, Tiger, Leoparden, Bären und sogar fliegende Eichhörnchen.

Palmen und Gewürzkulturen, mit Baumwollplantagen sowie Zuckerrohr, Tabak, Mangos, Bananen und Reis - Tamil Nadu ist ein Land voller Düfte und Farben. Gleichzeitig besitzt der südliche Bundesstaat zahlreiche Pflanzen- und Tierschutzgebiete sowie ein umfangreiches kulturelles Erbe mit unzähligen bedeutenden Tempeln und Palästen.

Tanjore besitzt den kunstgeschichtlich wohl bedeutendsten Tempel von Tamil Nanu.

In Madurai befindet sich der vielleicht wichtigste Tempel in Südindien, der wunderbare lebendige Meenakshi Tempel. Tausende Gläubige pilgern täglich zu Andachten hierher.

Puducherry ist eine charmante Küstenstadt an der südlichen Küste vom Golf von Bengalen. Über die elegante Strandpromenade spazieren entlang der französischen Kolonialbauten bleibt unvergessen.

 

Städte und Dörfer mit altmodischem Charme, freundliche Bauern, neblige Kette der Westghats, großartige Wasserfälle von Jog und Sivasamudra, wilde Dschungel von Bandipur und Nagarahole, der Duft des Teakholzes, des Ebenholzes und des Palisanderholzes – Karnataka verzaubert jeden Besucher mit so wunderbaren vielfältigen Eindrücken.

Die Ruinen von Hampi sind prachtvoll und atemberaubend und zählen zu Recht zum UNESCO Weltkulturerbe. Hampi ist ein einzigartiges Zeugnis vergangener Siege und Niederlagen, gegründet im Jahr 1336. Die Architektur dieses Ortes ist weltberühmt und von Historikern, Architekten und Touristen gleichzeitig bewundert.

Die Tempelanlagen von Belur und Halebid sowie Somnathpur aus der Zeit der Hoysala Dynastie im zwölften Jahrhundert sind einzigartig in Indien mit einer unglaublichen Fülle an Götterfiguren, Tieren, Fabelwesen und Ornamenten. Sie sind die kunstgeschichtlich eindrucksvollsten Tempelanlagen in Indien.

Der prächtige Maharajapalast in Mysore versetzt jeden Besucher in die Zeit von 1001 Nacht.

 

Kerala ist ein Land voller Überraschungen.

Keralas Charme liegt in seinen bezaubernden Landschaften: grüne Reisfelder, Palmen an den Ufern der Kanäle und wunderbare Strände sowie ein wunderbarer Nationalpark Periyarmit seinen wilden Elefanten. Auf den sogenannten „Backwaters“ – den kristallklaren Kanälen - können Reisende wundervolle Tage auf luxuriös ausgestatteten Hausbooten fahren und relaxen. Hier können die Reisenden auf einer Bootstour entlang der Palmen gesäumten Flüsse, Kanäle und Lagunen.

Kochi ist Ausdruck einer Jahrhunderte währenden Toleranz. In Kochi leben Juden, Christen, Hindus und Moslems friedlich zusammen. Kochi ist der Haupthafen für den Export von Meeresfrüchten, Pfeffer, Tee, Kautschuk

 

Das Schutzgebiet Periyar Wildlife Sanctuary in Kerala ist eines der größten Schutzgebiete Indiens inmitten der Kardamon Berge an der Grenze zum Bundesstaat Tamil Nadu. Von Dezember bis April ist die beste Besuchszeit, wenn die Trockenzeit die Tiere – unter ihnen besonders beeindruckend die wilden Elefanten – aus dem dichten Dschungel an den großen Periyar See lockt. Der See wurde Ende des neunzehnten Jahrhunderts von den Briten künstlich angelegt um die nahe gelegene Stadt Madurai mit Wasser zu versorgen.

Beheimatet sind über tausend Elefanten, Gaur, Sambarhirsche, Wildhunde, schwarze Languren, Ottern, Schildkröten, ein großer Vogelbestand mit vielen besonders exotischen Vogelarten. Ein- bis dreitägige Sparziergänge tief in den Dschungel hinein bleiben unvergessen. Auch der Besuch eines Stammesdorfes im Schutzgebiet ist eine wunderbare Erfahrung. An lange und gegebenenfalls wetterfeste Bekleidung sollte unbedingt gedacht werden. Besucher können auch per Boot vom Wasser aus das Treiben der Tiere am Ufer beobachten.

 

Die Urwälder der Nilgiri Berge erstrecken sich über die drei Bundesstaaten Karnataka, Kerala und Tamil Nadu. Das Nilgiri Biosphäre Reservat gehört zu den am besten erhaltenen Urwaldregionen. Über einige Nationalparks in den drei Bundesstaaten ist das Reservat besuchbar. Das Reservat beheimatet über hundert Säugetierarten darunter die gefährdeten Tiger und wilden Elefanten sowie weit über dreihundert Vogelarten.

 

Im Wayanad Tierschutzgebiet haben Besucher die beste Chance, den imposanten wilden Elefanten zu begegnen. Es ist ein abgeschiedenes Waldschutzgebiet, das sich bis in den benachbarten Bundesstaat Tamil Nadu hinein zieht. Nur wenige Touristen besuchen diesen besonderen Naturpark – ein grüner Mix aus unendlichen unberührten Wäldern und einzelnen Reisfeldern und Gewürzplantagen. Auf geführten Wanderungen oder Jeepsafaris können Besucher das Schutzgebiet erkunden.

 

 

Die Indische Küche - würzig, scharf, exotisch

So vielseitig wie das Land ist Indiens Küche. Raffiniert gewürzt und serviert mit Reis und Naan Brot oder Papadam(ein sehr dünner frittierter Fladen aus Linsenmehl) sowie süßen und pikanten Lassis bietet jede Speise ein wahres Fest für die Sinne.

Vom Himalaya bis zur Südspitze hat jede Region auf diesem weiten Subkontinent ihre eigenen Spezialitäten. In der indischen Küche sind auch viele Elemente der orientalischen Küche – wie der Pilaw - sowie der westlichen Küche – wie Tomaten, Kartoffeln und Chili) vertreten.

Vegetarische Gerichte spielen in der indischen Küche eine bedeutende Rolle. Viele Hindus essen überwiegend oder ausschließlich vegetarisch. Nur auf Rindfleisch wird verzichtet aufgrund der heiligen Bedeutung der Kuh im Hinduismus. So ist das Schweinefleisch ein Tabu für die muslimische Küche.

Charakteristisch für die indische Küche ist der Einsatz und der geheimnisvolle komplexe Einsatz der verschiedensten Gewürze.

Traditionell werden die Gerichte auf einem Thali serviert. Verschiedene, regional unterschiedliche Bestandteile aus Gemüse, Fleisch oder kleineren Beilagen werden auf einem runden Tablett in kleinen Schälchen zusammengestellt und mit Reis und Fladenbrot ergänzt.

Regional abhängig gehören neben dem Reis Dhal (geschälte Linsen bzw. Hülsenfrüchte), Chapati, Nan, Puri, Papad, Joghurt, Currys, kleine Mengen Chutney oder Pickle und ein süßes Dessert zu den Hauptbestandteilen der indischen Gerichte.

In Südindien überwiegt Reis als Hauptbestandteil neben den typischen südindischen Beilagen Sambar (eine Soße auf Linsen- und Tamarindenbasis) oder Rasam (eine dünne Pfeffersoße). Traditionell werden die einzelnen Gerichte in den südlichen Reigonen direkt auf einem großen Bananenblatt ohne gesonderte Schälchen serviert.

 

Im Norden wird sehr viel Weizen angebaut, der neben Reis in Form von verschiedenen Brotsorten wie Fladenbrot, Chapati, Puri oder Naan zum Grundnahrungsmittel zählt und oft mit Ghee (geklärte Butter) oder Öl serviert wird.

In der nordindischen Küche gibt es hauptsächlich Fleischgerichte, kräftige Curries (halbflüssige Gewürzzubereitung für Fleisch, Fisch oder Gemüse) mit Lamm, Hühnchen oder Ziegenfleisch und würzige Fleischklößchen in Joghurt und Reis. Gerne werden in die Gerichte auch Nüsse und Milchprodukte verarbeitet.

Eines der bekanntesten Gerichte ist das Tandoori Hühnchen. In der Tandoori-Küche werden Hühnchen, Fleisch oder Fisch mariniert und anschließend im Tonofen gebacken. Samosas (pikante variantenreich gefüllte Teigtaschen) sind ebenfalls typisch für die nördlichen Regionen. Die Nordindische Küche erhält mit den Gewüzen Kreuzkümmel und Safran orientalische Einflüsse.

 

Die bengalische Küche im Osten ist berühmt für ihre Fisch- und Krabben-Curries (halbflüssige Gewürzzubereitung für Fleisch, Fisch oder Gemüse) mit Joghurt und Kokosnuss. Hier wird eher milder gewürzt mit Kreuz- oder Schwarzkümmel, Fenchelsamen sowie Senföl.

Ausschließlich in der bengalischen Küche finden wir auch Süßwasserfisch auf der Speisekarte. Berühmt ist die bengalische Küche für ihre Desserts und Süßigkeiten wie der Khir (ein aromatisch gewürzter Reispudding) oder das Konfekt Sandesh. Wie in Südindien gehört Reis zum wichtigsten Grundnahrungsmittel.

 

Im Süden sind die Gerichte hauptsächlich vegetarisch und durch den charakteristisch großen Einsatz von grünen und roten Chilis in der Regel ziemlich scharf. Mildere Landesspezialitäten sind Reispfannkuchen sowie Joghurt mit Gurke und Minze. Die traditionellen Gewürze in Südindien sind Knoblauch, Ingwer, Curryblätter (das bei uns bekannte Currypulver wird nicht aus den Blättern des Curry Baumes gewonnen, sondern ist eine Gewürzmischung) sowie Tamarinde (die Hülsenfrucht der indischen Dattel), die für den säuerlichen Geschmack der südindischen Gerichte verantwortlich ist.

Reis ist im Süden ein Grundnahrungsmittel, das weiter im Norden durch eine wunderbare Auswahl an Brot ergänzt wird. Reise wird auch in Form von Mehl unter anderem für die Zubereitung der traditionellen südindischen Idli oder Dosa verwendet. Biryani ist auch ein typisches gemischtes Reisgericht mit Gemüse und meist auch Fleisch.

Zu den bekanntesten südindischen Spezialitäten zählt auch Sambar, ein würziges Linsengericht. In der tamilischen Küche sind die Currys (soßig-würzige Gerichte) charakteristisch.

Tropische und subtropische Früchte gibt es überall in Hülle und Fülle. Obst und Gemüse sowie Kokosnussmilch prägen die südindische Küche.

Aber auch Fisch und Meeresfrüchte stehen in Südindien auf der Speisekarte.

 

An der Westküste finden Sie ein großes Angebot an Fischen und Schalentieren - berühmt sind Bombay Duck (Curry- oder frittierter Fisch) und indischer Lachs, ebenso die Parsi-Gerichte wie Dhansak (Reisgericht mit Hühnchen und Linsen-Curry aus Mumbai). Aber auch sehr vielseitig ist das Angebot an vegetarischen Gerichten mit Hülchenfrüchten wie Dal. Neben Reis wird vor allem Hirse als Beilage gerne serviert.

In Goa, an der Küste gelegen, wird viel Fisch und Meeresfrüchte gegessen. Durch den historisch hohen Anteil an Christen ist in Goa auch der Verzehr von Schweinefleisch üblich. Vindaloo ist ein typisches Gericht mit Schweinefleisch.

Die Küche von Maharastra verarbeitet viel Früchte und Gemüse, bedingt durch die hiesige sehr fruchtbare Landschaft.

Im Bundesstaat Gujarat leben hauptsächlich Vegetarier. So stammen aus dieser egion die variantenreichsten vegetarischen Gerichte.

 

 

Einkaufsparadies Indien

Überall gibt es kunsthandwerkliche Gegenstände in den verschiedensten Farben und Formen zu kaufen, welche die Qualität von Massenware bei weitem übertreffen.

Der Norden wartet auf mit weltberühmten und wunderbaren Teppichen, Seidenstoffen, Stickereien, wertvollen Steinen, Marmor- und Specksteineinlegearbeiten, gefärbten Stoffen, Lederwaren und Miniaturzeichnungen auf Seide und Papier, Saris aus Seide und Baumwolle, Seidenblusen, Seidentücher, Baumwollkleidung aller Qualitäten Brokatdecken und -kissen, Teppiche aus Wolle, Kashmir und Seide, Tee aus Darjeeling in verschiedensten Sorten

Der Osten Indiens ist berühmt für seine Gold- und Silberwaren (Silber, Gold, Edel- und Halbedelsteine in kunstvoller, handwerklich meisterlicher Verarbeitung), Madhubani-Malereien, bengalischen Terrakotta-Arbeiten, Lederwaren, Seiden- und Baumwollstoffen in leuchtenden Farben.

Im Westen gibt es Mode von der Stange aus Bombay, Spiegel und gefärbte Stoffe aus Gujarat, Lackwaren, Weichleder.

Aus dem Süden Indiens stammt die weltberühmte Seide aus Mysore und Kanchipuram, exquisite Sandel- und Rosenholzschnitzereien, Filigranarbeiten in Gold, Düfte und Gewürze, Individuell zubereitete pflegende Cremes und dekorative Kosmetik

 

Musik und Tanz

Die indische Musik (Hindustani im Norden und Karnatakim Süden) hat sich über Jahrhunderte zu einem wunderbaren Teil der indischen Kultur entwickelt. Musikalische Formen wie Tonintervalle, Harmonie und rhythmische Bestandteile sind das Produkt eines Reichtums an musikalischer Tradition und Einfluss. Sie unterscheiden sich jedoch von den im Westen bekannten. Ein großer Teil der Musik ruft indische Fabeln und Legenden in Erinnerung, ein anderer befasst sich mit dem jahreszeitlichen Rhythmus der Natur.

Die Karnatak-Musik und die klassischen Tänze rufen das Zeitalter der alten Dravidian Kultur wieder in Erinnerung. Sie bewahren die Tradition und Reichtum des Landes seit vielen Generationen. Diese Kunst erweckt großartige Gefühle. Der Indische Tanz ist einmalig und zeitlos. Allgegenwärtig im ganzen Land bei den großen Festen und den vielen farbenfrohen Shows zu sehen. Die Feste Indiens sind einmalig auf der Welt. Darüber hinaus gibt es noch zahllose farbenfrohe indische Tanz- und Musikveranstaltungen.

 

Abenteuer und Aktivitäten

Indiens unglaubliche landschaftliche Vielfalt lädt ein zu vielen unterschiedlichen Aktivitäten von der Beobachtung wilder Tiere bis zum Trekking im majestätischen Himalaya. Hier entspringen die großen Flüsse, die durch tiefe Schluchten fließen und eine ideale Voraussetzung für Raftingtouren für jeden Anspruch bieten.

Die Himalaya Bergregion ist ein Paradies für Wanderer, ebenso die Westghats und Nilgiri Berge im Süden Indiens von der gemütlichen Wanderung bis zum schwierigen Hochgebirgstrek. Die landschaftliche Vielfalt und die zahlreichen exotischen Vögel am klaren blauen Himmel garantieren ein unvergessliches Erlebnis.

Der einsame Zauber des endlosen Sandes lässt sich am besten auf einer ein- bis vierzehntägigen Kamelsafari in der Wüste Thar in Rajasthan erleben.

 

Die Medizin der Ayurveda – eine uralte Heilkunst in Indien – lockt seit Jahrtausenden Patienten aus aller Welt nach Kerala. Die Wirkung der „Wissenschaft von der Langlebigkeit“ ist allgemein anerkannt.

Einige Hotels und Erholungsstätten besonders im südindischen Bundesstaat Kerala verfügen über geeignetes Personal und Räumlichkeiten für eine luxuriöse Ayurveda Kur

   
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