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Asien  

   

Afrika  

   

Impfungen

Es sind keine Impfungen vorgeschieben bei Einreise nach Südostasien. Allerdings empfehlen wir jedem Reisenden einen aktuellen Impfschutz für Cholera, Hepatitis A und B, Typhus, Tetanus und Tuberkulose sowie die Japanische Enzephalitis zu besitzen.

Malaria ist weit verbreitet in weit abgelegenen Regionen in Südostasien. Wir empfehlen Ihnen, mit Ihrem Hausarzt über die besten Präventionsmaßnahmen zu sprechen

 

Essen und Wasser

Wasser sollte generell als konterminiert betrachtet werden. Wasser zum Trinken, Zähneputzen oder für Eiswürfel sollte zuvor gekocht worden sein oder anderweitig sterilisiert sein oder besser aus abgefüllten Flaschen verwendet werden.

Milch ist nicht pasteurisiert und sollte gekocht werden. Vermeiden Sie Milchprodukte, die wahrscheinlich aus ungekochter Milch zubereitet worden sind.

Essen Sie nur gut gekochtes Fleisch und Fisch, vorzugsweise heiß serviert.

Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Frisches Obst und Gemüse sollte immer geschält oder gründlich mit gereinigtem Wasser gewaschen werden.

Zum Trinken sollte ausschlißlich abgefülltes Wasser genutzt werden.

Gekochte Getränke wie Kaffee und Tee sind unbedenklich.

Eis ist in der Regel in den Restaurants in Ordnung, aber sollte sorgfältig behandelt werden.

 

Reisen mit Kindern

Das Reisen mit Kindern ist in den südostasiatischen Ländern absolut sicher. Einige Vorsichtsmaßnahmen sollten trotzdem beachtet werden: vermeiden Sie zuviel direkte Sonnenbestrahlung und experimentieren Sie nicht zu viel mit exotischen Lebensmitteln.

Die Asiaten lieben westliche Kinder.

 

Trinkgelder

Obwohl das Trinkgeld in einigen südostasiatischen nicht üblich ist, wird es dennoch sehr geschätzt.

Sie sollten bereit sein, für Ihren Reiseführer, Fahrer, Träger und Kellner, die Sie während Ihrer Reise unterstützen, etwas Trinkgeld zu geben.

Als Richtlinie möchten wir Ihnen folgendes empfehlen:

Gruppengröße 1-2 Personen 3-6 Personen 7-10 Personen 11-14 Personen Bemerkung
Reiseführer 7 Euro 10 Euro 15 Euro 20 Euro pro Tag/Gruppe
Fahrer 10 Euro 15 Euro 20 Euro 30 Euro
Träger 1 Euro pro Gepäckstück  
Kellner 10% der Rechnung  

 

 

Wir empfehlen Ihnen noch folgende Verhaltensmaßnahmen.

- seien Sie stets höflich und freundlich

- wenn Sie etwas zu beanstanden haben, beschweren Sie sich nicht lautstark

- vermeiden Sie Konfrontationen, behandeln Sie verschiedene Meinungen stets als Dialog, versuchen Sie Ihre Kritik als als eine Art zu Scherzen

- Erwarten Sie stets Verzögerungen im Reiseablauf und planen Sie entsprechend Ihren Zeitplan

- zeigen Sie niemals Ihren Ärger. Offen Verärgert zu sein ist nicht nur unhöflich sondern Sie verlieren dabei auch Ihr Gesicht.

 

 

Das Königreich Thailand liegt im Herzen Südostasiens. Das Land hat sich im Laufe der Jahre zu einem wichtigen Touristenziel entwickelt. Es bietet seinen Besuchern eine erstaunliche Auswahl an Attraktionen - von unberührten Stränden über vom Dschungel bedeckten Bergen und einem reichen jahrtausende alten kulturellen Erbe bis hin zum kosmopolitischen Nachtleben.

Die florierende Metropole Bangkok bildet das überragende Tor in dieses faszinierende Land. Hier treffen sich sie Reisenden, um sich je nach ihren Reiseroute und Reiseplan über das ganze Land zu verteilen. Strandliebhaber visieren in der Regel die weißen Strände an der Küste des Golfes von Thailand an oder die Adamanensee. Die bergige nördliche Region bietet wunderbare kulturelle und Naturhighlights.

Das "Goldene Land" ist mit zahlreichen buddhistischen Strukturen und Bildern geschmückt. Myanmar  ist eines der weltweit geheimnisvollsten und am wenigsten besuchten Länder.

Dieses buddhistische Land ist mit seinen sonnenverwöhnten kilometerlangen Sandstränden ein ideales Reiseziel für einen Erholungsurlaub. Reisende können in malerischen Landschaften eintauchen oder sich in eine Fülle von Geschichte und reicher Kultur vertiefen.

Dieses heilige Land ist durchdrungen von wunderbar malerischen Köstlichkeiten Asiens, die sonst in ihrer faszinierenden Reinheit und Ursprünglichkeit nur selten zu finden sind.

Das Land ist reich an jungfräulichen Dschungeln, herrlichen Bergen, weitläufigen unberührten Küsten - gekoppelt mit einem reichen glorreichen Erbe aus 2000 Jahren. Spektakuläre Monumente und alte Städte zeugen von einer lebendigen Kultur, welche noch heute die Heimat ist von 135 verschiedenen ethnischen Gruppen.

Ob Sie mit einem Schiff den mächtigen Ayeyarwaddy Fluss befahren, die atemberaubende antike Stadt Bagan von oben mit einem Heißluftballon bestaunen oder auf dem Rücken eines Elefanten nach dem seltenen Tiger Ausschau halten, Bergwanderungen oder Raftingtouren entfernt der populären Reiserouten im Norden des Landes oder die weltklasse Tauchgebiete im südlichen Mergui Archipel - das erstaunliche Land bietet stets jedem Reisenden das Gefühl von Abenteuer.

Myanmar heißt jeden Reisegast herzlich willkommen.

Yangon ist die kosmopolitische Hauptstadt und das Tor zu Myanmar. Die Stadt ist berühmt für ihre üppigen tropischen Bäume, die schattigen Parks und schönen Seen. Sie wird auch als "Gartenstadt des Ostens" genannt. Sie wurde von König Alaungpaya auf dem Gebiet einer kleinen Siedlung namens Dagon gegründet, als er Myanmar 1755 eroberte. Der Name Yangon bedeutet "Endedes Krieges". Die Stadt besitzt noch heute ihren kolonialen Charme aus dem frühen zwanzigsten Jahrhundert.

Hoch über der Stadt thront die atemberaubende goldene Shwedagon Pagode - eines der schönsten und wertvollsten Schätze des Landes und ein wahrhaftig heiliger Ort, der jeden Besucher in seinen spirituellen Bann zieht.

 

Seit über fünfhundert Jahren war Angkor der Mittelpunkt einer der größten Zivilisationen der Menschheit. Die mächtigen Devaraja oder "Gottkönige" regierte weite Teile des heutigen Südostasiens von ihrem Kernland in dennördlichen Ebenen des heutigen Kambodschas. Sie bauten immense und schillernde Städte und Tempelanlagen dekoriert mit aufwendigen und beeindruckenden Steinmetzarbeiten, um ihren Göttern aber auch sich selbst zu ehren.

Auf ihrem Höhepunkt im späten 12. Jahrhundert zählt Angkor über eine Million Einwohner und war eine der größten Städte weltweit.

Wie andere große Reiche zuvor und nachfolgend schwand die mächtige Khmer Kultur schließlich wieder. Im 15. Jahrhundert haben die Ayutthaya Thailänder die Stadt mehrmals geplündert bis Angkor schließlich aufgegeben wurde und die gesamte Bevölkerung sowie das Königshaus bis zum heutigen Tag nach Phnom Penh zog.

Sobald Angkor verlassen wurde, hat der Dschungel die Tempelstadt schnell wieder zurück gefordert. Die Tempel gerieten in Vergessenheit und blieben verborgen, bis sie 1860 vom französischen Forscher Henir Mahout wiederentdeckt wurden.

Die Tempel von Angkor stellen die schönste architektonische Kunstfertigkeit in der menschlichen Geschichte dar. Es erfordert viel Fantasie, um ihre Pracht und Herrlichkeit verstehen zu können. Stellt man sich die prächtigen ägyptischen Pyramiden von Giseh, für diese in jeden Stein mit Darstellungen von fantastischen Mythen und Legenden geschnitzt werden. Um die Größe besser zu verstehen, würden der Petersdom von Rom sowie die St. Pauls Kathedrale von London leicht in die Außenmauern von Angkor Wat passen.

Kambodscha blieb ein ruhiges und bescheidenes Land bis ins zwanzigste Jahrhundert hinein. Durch die lange Abgeschiedenheit des LAndes bietet Kambodscha jedem Besucher eine wunderbare Kulisse des unberührten Asiens vor Beginn des Massentourismus und der zügellosen Kommerzialisierung.

Zusammen mit den anderen Ländern Südostasiens erlebte auch Kambodscha unzählige Tragödien. Dennoch erleben Besucher die Menschen wunderbar gastfreundlich und nach vorne gerichtet

Kambodscha hat heute den neugierugen und abenteuerlustigen Reisenden viel zu bieten.

Das Land Laos lebt in seinem eigenen Rythmus. Das Leben bewegt sich in einem trägen Tempo entlang des großen Mekong Flusses. Die Städte sind weniger hektisch als anderswo in Asien. Auch die Landschaft strahlt eine seltene Kombination von Ruhe und Schönheit aus.

Im Vergleich zu den anderen Ländern Südostasiens blieb Laos verborgen und von der Entwicklung des zwanzigsten Jahrhunderts weitestgehend verschont. Besucher begegnen heute einer uneinigen Gesellschaft mit einer starken spirituellen Tradition, in welcher die Missklänge der modernen Welt keinen Zugang finden.

Trotz des gesteigerten internationalen Interesses bleibt Laos das unentdeckte Juwel Südostasiens. Das Land strahlt einen reizvollen, fast jenseitigen Charme aus und lädt seine Besucher zu einer Zeitreise in eine einfache und ungestresste Vergangenheit.

Vietnam hat im Laufe der Jahrhunderte eine reiche Tradition an Mythen und Legenden entwickelt. Laut der vietnamesischen Mythologoe stammen die Menschen von einem Drachen und einer Fee ab. Vom König Lac Long Quan und die bezaubernde Bergfee Au Co entstammen einhundert Nachkommen. Der älteste Sohn wurde der erste König der Hung Dynastie. Diese Dynastie gilt als der Ursprung des heutigen Vietnam. Im Laufe der Jahre hat Vietnam seine Identität durch viele Hohen und Tiefen entwickelt und ist heute zu einem robusten Handelszentrum und einem blühenden Reiseziel im Herzen von Südostasien geworden. Entlang seiner 3.000 KIlometer langen Küstenlinie und seinen sonnenverwöhnten Sandstrände ist Vietnam heute auch ein ideales Ziel für einen Strandurlaub.

Vietnam besitzt ein einzigartiges kulturelles und historisches Erbe und das wunderbare Reiseziel für Reisende, die nach exotischen Reiseerlebnissen streben, getragen von der warmherzigen Gastfreundschaft und dem Charme der Menschen und der anrührenden Landschaften.

Durch eine sorgfältige Planung und Umsetzung mit gebührendem Respekt für das Reiseland möchten wir für Sie jede Reise zu einem einzigartigen und unvergesslichen Erlebnis werden lassen.

Wir haben für Sie einige Beispielreisen sorgfältig ausgearbeitet. Begleiten Sie uns auf diesen Erlebnisreisen oder nutzen Sie diese einfach als Inspiration, um gemeinsam mit uns Ihre Traumreise mit Ihren Wünschen und Vorstellungen zu verwirklichen.

Wir haben für Sie dieses Formular erarbeitet, um Ihnen und uns zu helfen, Ihre Traumreise maßgeschneidert Ihren Bedürfnissen entsprechend zu planen. Beantworten Sie gerne die nachfolgenden Fragen und wir erarbeiten sogleich einen ersten unverbindlichen Reiseverlauf für Sie. Wir freuen uns auf Ihre Antwort sowie Ihre weiteren Wünsche und Anregungen bis wir Ihre perfekte Traumreise zusammengestellt haben.

Auf das Dach der Welt oder in die Wüste - wir bringen Sie an jedes Reiseziel.
Ihre Zufriedenheit ist unser Versprechen!


Was sind Ihre Reiseinteressen?


      




       



Welche Unterkünfte bevorzugen Sie?


         




         



Was ist Ihnen im Urlaub besonders wichtig?


         




         


Detaillierte Angaben zu Ihrer Wunschreise



      


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Schützen Sie sich vor unerfreulichen Ereignissen. Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung. Einen weiteren Versicherungsschutz bieten eine Notfall-, Reisegepäck-, Reise-Unfall und Reise-Krankenversicherung sowie einer Rückführungskostenversicherung bei einem Unfall oder einer Krankheit. Unser Partner HanseMerkur bietet Ihnen diesen umfassenden Versicherungsschutz.





Bitte lesen Sie sich die Allgemeinen Reisebedingungen aufmerksam durch.



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In Nepal sind über 6.500 Pflanzenarten bekannt. Nepal erscheint besonders im März und April sehr farbenfroh einladend wenn die über 30 Rhododendronarten überall erblühen. Die großen Magnolien mit ihren weißen Blüten sind ebenso wunderbar anzusehen sowie die über 300 Orchideenarten.

Im Laufe der Monsunzeit verschwinden die Blüten – außer in den subtropischen Gebieten sowie in den Gebieten geringerer Temperaturen.

Blütende Kirschbäume und blauer Enzian ergänzen die Herbstfarben von Ahorn, Ingwer und den Beerenfrüchten.

Seidenfarbene Eichen mit ihren goldenen Früchten und Eukalyptus schmücken das Kathmandutal.

Die Nepalis waren schon immer begeisterte Gärtner. Hibiskus, Kamelie, Salbei oder Tagetes sind überall zu bewundern.

Salbäume und Sommerlaubbäume dominieren die tropischen Regionen. Die großen Blätter werden als Teller benutzt und das Holz zum Bauen. Akazien, Rosenholz sowie weite Flächen von hohem Elefantengras bestimmen ebenfalls das Landschaftsbild der Chure Berge und des Terai bis in Höhen von etwa 300 Metern.

Die subtropische Zone erstreckt sich zwischen 1.000 und 2.000 Höhenmetern. Hier dominieren die Kastanie sowie spezielle Teegewächse. Die Kastanie ist sehr begehrt als Treibstoff und wird deshalb sehr stark abgeholzt. Im Westen des Landes ist die Kiefer sehr verbreitet.

In den Höhenlagen zwischen 1.500 und 2.500 Metern wachsen indigene Eichen, geschmückt mit Moos und anderen Schmarotzerpflanzen. Sie besitzen ein dichtes Unterholz. Diese feuchten Wälder kommen vor allem in den westlichen Regionen Nepals vor. Viele homogene Kieferwälder wachsen an den Südhängen der Berge. Kastanien, Ahorn, Walnussbäume, Erlen und Birken wachsen verbreitet entlang der Gewässer.

In den Höhenlagen zwischen 2.500 und 4.000 Metern bestehen in den östlichen Regionen Nepals eher die trockenen Wälder, während im Westen Nepals hauptsächlich die indigenen immergrünen Eichenwälder wachsen. Für wertvolles Bauholz und für die Gewinnung von Treibstoff sind die Wälder schon stark abgeholzt.

Und die eindrucksvollen feuchten Rhododendron Wälder blühen rot bis weiß

In den Höhenlagen zwischen 3.000 und 4.000 Metern wechseln sich bis zur Vegetationsgrenze Silbertannen, Eichen und Birken ab.

In den alpinen Höhenlagen ab 4.000 Metern müssen die Pflanzen mit extremer Feuchtigkeit und Bodenfrost zurechtkommen. Nur die sehr widerstandsfähigen Wildblumen gedeihen hier.

In den nördlichen Himalaya Regionen Mustang und Dolpo ist die Vegetation begrenzt auf die der Dürre angepassten Spezies.

 

Fauna

Über 800 einheimische und emigrierende Vogelarten sind in Nepal bekannt. An den Gewässern des Terrai leben 8 Arten des Storches. Weniger verbreitet ist der Kranich. Die tibetischen Spezies verbringen die Wintermonate im südlichen Nepal bevor sie im Frühjahr zu ihren Nistplätzen in Tibet zurück fliegen.

In den tropischen und subtropischen Regionen sind die Fischreiher und Silberreiher sehr verbreitet. Die meisten Wasservögel sind Zugvögel, die die Wintermonate im Süden Nepals verbringen. Die Streifengans wurde beobachtet wie sie das gewaltige Himalaya Massiv von weit über 8.000 Metern überflog.

Greif- und Raubvögel bewohnen die Himalaya Berge. Sie sind besonders auffällig zu Beginn der Wintermonate – darunter der europäische Turmfalke, der Himalaya Geier und der Bartgeier sowie Aasgeier mit einer Flügelspannweite von über 3 Metern. Auch der Adler ist im Himalaya present, so wie der indigene Goldene Adler im Khumbu Gebiet.

6 Fasanenarten leben in Nepal, darunter der Nationalvogel von Nepal: der Himalaya Glanzfasan – auch Königs Glanzfasan genannt. Diese Vögel können nur bergab fliegen und bewegen sich am Boden.

In Nepal leben 17 Kuckucksarten, erkennbar an ihren charakteristischen Rufen. Sie erreichen Nepal im März und kündigen fröhlich den Frühling an.

Im Herzen Asiens liegt Nepal zwischen dem tibetischen Hochland im Norden und Indien im Süden an den Hängen des mächtigen Himalaya. Nepals Landesfläche ist etwa halb so groß wie Deutschland und wird von etwa 30 Millionen Menschen bewohnt. Nepals Bevölkerung bildet eine sehr interessante und vielschichtige Struktur.

 

Nepal ist ein kleines aber sehr vielseitiges Reiseland. Etwa 80 Prozent des Landes werden von Gebirgen bedeckt und stellen die Bevölkerung vor große Herausforderungen. Denn über 80 Prozent der Menschen leben auf dem Lande – der größte Teil in den ergiebigen Ebenen im Süden des Landes oder an den südlichen Gebirgshängen. Hier ist die Landwirtschaft leichter zu bewältigen und das Leben nicht so hart.

Nepal besitzt aufgrund seiner Topografie viele verschiedene Klimazonen. Die Ebenen der subtropischen Terai Region im Süden des Landes liegen etwa 100 Meter über dem Meeresspiegel. Hier bestimmen weite Reisfelder das Land; zwischendurch Oasen von Mangobäumen und Dörfer inmitten von Palmenwäldern.

Weite Gebirgszüge bestimmen das Land nördlich der Ebenen.

 

Neben der einzigartigen Landschaft sind es die Menschen, die dieses Land so einzigartig machen.

 

Etwa 80 Prozent der Bevölkerung sind Hindus. Weiter sind etwa 15 Prozent der Bevölkerung Buddhisten – sie leben besonders im ehemaligen Königreich Mustang und im Everest Gebiet. Die weiteren etwa 5 Prozent der Bevölkerung sind Muslime, Christen und kleinere Religionsrichtungen. Der Hinduismus ist die Staatsreligion, wobei alle Glaubensrichtungen ihre Religion offen leben können.

 

Nepals Landesfläche lässt sich grob in drei Regionen gliedern: das subtropische Terai Gebiet etwa 70 bis 150 Höhenmetern, das zentrale Land mit Gebirgszügen bis etwa 3.500 Höhenmetern sowie die alpinen Hochgebirgsregionen. Diese drei geografischen Regionen beeinflussen auch die ökonomischen und kulturellen Lebensweisen der Bevölkerung im Land.

Nepals Norden und Osten ist von den mächtigen Gebirgszügen des Himalaya geprägt. Auf der nepalesischen Landesfläche befinden sich acht der höchsten Berge der Welt – unter ihnen ist der Mount Everest mit 8.848 Höhenmetern der weltweit höchste Gipfel.

Knapp die Hälfte des Landes liegt über 3.000 Höhenmetern. Die Regionen des Terai sind Teil der Gangesebene. Über die Hälfte der Bevölkerung siedelt in diesen fruchtbaren und ungefährdeten Regionen, die nur etwa zehn Prozent der Landesfläche ausmachen. Das Terai ist das Hauptwirtschaftsgebiet für Industrie und Landwirtschaft.

Der Gebirgszug der Chure Berge erstreckt sich nördlich des Terai durch das Land mit einer durchschnittlichen Höhe von 900 Metern. Einige Berge erreichen Höhen bis 1.350 Metern.

Weiter nördlich grenzt der Mahabharat Gebirgszug mit Höhen von 1.500 Metern bis 2.700 Metern. Charakteristisch für die wasserbewahrenden kultivierbaren Böden entstanden hier große Terrassenfelder. In den tieferen Höhenlagen stehen Reste des subtropischen Regenwaldes.

Drei große Flüsse durchqueren diese Landstriche: der Karnali, der Narayani und der Rapti Kosi.

Zwischen den Mahabharat Bergen und dem Himalaya liegt zwischen 1.000 und 2.000 Höhenmetern der breite Gürtel der Pahar Ebene mit ihren weiten und sehr fruchtbaren Tälern. Hier lebt etwa die Hälfte der Bevölkerung. Besonders sind die zentrale und östliche Region kultiviert.

Das Gebiet um Pokhara am Fuße des Annapurna genießt eine natürliche Barriere, die die Regenfälle im Frühjahr oder zur Monsunzeit aufhält. Zur Folge regnet es in dieser Region überdurchschnittlich viel im Jahr.

Ein weiteres Extrem stellt die Region um Jumla im zentralen Norden des Landes dar. Gebirgszüge über 4.000 Höhenmeter bewahren diese Region vor den Monsunregenfällen. Charakteristisch sind weite unberührte Täler, schneefreie Gipfel und eine trockene Vegetation.

Das Himalaya Gebirge stellt die natürliche Grenze zu Tibet dar. Auf Nepals Landesfläche befindet sich etwa ein Drittel des Gebirgsmassivs mit 10 der weltweit 14 8.000er Gipfeln.

Die Berge sind bis etwa 2.700 Höhenmetern in Terrassen bewirtschaftet. Nördlich des Himalaya liegt eine wüstenähnliche Region vergleichbar mit dem tibetischen Plateau. Hier liegen im Schatten des Monsun die trockenen Berge und Täler von Mustang , Manang und Dolpo. Ursprüngliche Felsformationen vergleichbar mit verfallenen Festungen sind sehr charakteristisch für diese Regionen.

 

Der Monsun bestimmt Nepals zwei Jahreszeiten. Die Trockenzeit verläuft von Oktober bis Mai. Von Juni bis September herrscht die feuchte Monsunzeit. In den Sommermonaten von Mai bis September kann es in Kathmandu sehr heiß werden bevor der Monsun Nepal erreicht.

An den Wintermonaten Oktober bis April erreichen die meist sonnigen Tage etwa 20 Grad Celsius. In den Nächten können die Temperaturen bis zum Gefrierpunkt sinken.

Im Kathmandutal schneit es so gut wie nie und in den höheren Lagen ist das kältere Wetter auch sehr trocken.

Etwas tiefer als Kathmandu gelegen genießt Pokhara wärmeres und angenehmeres Wetter im Winter. Im Sommer ist es heißer sowie während der Monsunzeit deutlich feuchter.

 

Die beste Reisezeit für einen Besuch in Nepal liegt in den Monaten April bis Mai sowie von August bis Oktober.

 

In Nepal ist die nepalesische Rupie das offizielle Zahlungsmittel. Einem Euro entsprechen ungefähr 120 nepalesische Rupien.

 

 

Lieber Reisegast,

in Vorbereitung Ihrer Nepalreise möchten wir Ihnen ein paar Tipps und praktische Hinweise an die Hand geben, die Ihnen bei den Reisevorbereitungen und vor Ort helfen sollen.
Sollten Sie darüber hinaus weitere Fragen haben, zögern Sie nicht und senden Sie sie uns an die folgende E-Mail Adresse:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir wünschen Ihnen eine erlebnisreiche und unbeschwerte Reise!

 

Einreisebestimmungen

Deutsche Staatsbürger benötigen zur Einreise nach Neal einen gültigen Reisepass. Es ist nicht zwingend erforderlich aber wir empfehlen generell, dass Ihr Reisepass noch mindestens sechs Monate nach planmäßigem Abreisedatum gültig ist.

Für die Einreise nach Nepal benötigen deutsche Staatsbürger ein Visum. Das Visum kann bei Einreise am Flughafen ausgestellt werden. Bitte bringen Sie hierfür ein aktuelles Passfoto mit.

Stand August 2013 betragen die Visagebühren 25,- US Dollar für einen Aufenthalt bis zu 15 Tagen sowie 40,- US Dollar für bis zu 30 Tagen.

Bitte prüfen Sie sofort nach Erhalt, ob das Visum für den gewünschten Zeitraum vorgesehen ist.

Staatsbürger anderer Länder bitten wir, sich rechtzeitig beim zuständigen Konsulat bzw. der zuständigen Botschaft über die Einreisebestimmungen zu informieren.

 

Wir empfehlen Ihnen für den Fall des Verlustes des Reisepasses Kopien von Pass und Visum anzufertigen und getrennt von diesem mitzuführen.

 

Impfschutz und Gesundheit

Es gibt keine Impfvorschriften bei Einreise nach Nepal. Dennoch empfehlen wir Ihnen einen aktuellen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio. Nehmen Sie diese Reise als Anlass, Ihren Impfschutz zu überprüfen. Weiterhin ist der Impfschutz gegen Hepatitis A und Hepatitis B sowie eine Vorsorge gegen Tollwut dringend zu empfehlen.

Wir empfehlen Ihnen, rechtzeitig vor Reiseantritt Ihren Hausarzt aufzusuchen und mit ihm Ihre Vorsorgeleistungen abzustimmen.

Informieren Sie sich bitte vor Reisebeginn bei Ihrem örtlichen Gesundheitsamt über den aktuellen Stand, oder sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt.

Die medizinische Versorgung ist mit Europäischen Standards nicht zu vergleichen.

Medikamente, die Sie täglich benötigen, sollten Sie bereits in Deutschland kaufen und während der gesamten Reise im Handgepäck bei sich führen. Eine kleine Reiseapotheke leistet oft gute Dienste, z. B. mit Medikamenten gegen Reisebeschwerden, Hals- und Kopfschmerzen, Erkältungen, Verdauungs-beschwerden, Darmerkrankungen und Sonnenbrand.

Sind Sie Brillen- oder Kontaktlinsenträger? Dann vergessen Sie bitte nicht, eine Ersatzbrille oder Augentropfen mitzunehmen. Generell empfehlen wir Ihnen den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung.

 

 

Die klassischen Wanderungen im Annapurna Gebiet und zum Mount Everest Basislager sind für geübte Wanderer relativ einfach zu bewältigen. An manchen Etappen ist stellenweise dennoch etwas Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.

Während Ihrer Wanderung zum Mount Everest Basislager übernachten auf einer maximalen Höhe von etwa 5.150 Metern in Gorak Shep. Von Gorak Shep begeben Sie sich auf einen Abstecher zum Gipfel des Kala Pathar mit einer maximalen Wanderhöhe von etwa 5.550 Metern.

Dies erfordert eine weitere körperliche Belastung.

Wir planen die Reiseroute entsprechend vorausschauend, dass für Sie eine gute Höhenanpassung gewährleistet ist und Sie sich ruhig und souverän an die Höhen gewöhnen können. Aber die Gefahr einer Höhenkrankheit können wir nicht ausschließen.

Wir empfehlen Ihnen, bewusst zu wandern. Durch ein langsames stetige Wandern vor allem an den ersten Wandertagen kann sich Ihr Körper gut an diese besonderen Bedingungen dieser Umwelt wie Höhenlage aber auch Ihre Ess- und Schlafgewohnheiten gewöhnen.

Wir empfehlen Ihnen, sich auf die Reise mit Ausdauerübungen wir Radfahren oder Jogging vorzubereiten.

Ihr Körper und Organismus muss gesund und belastbar sein. Wir empfehlen Ihnen, rechtzeitig vor Reisebeginn Ihren Hausarzt aufzusuchen.

Auf den Wanderetappen führen Sie nur einen leichten Rucksack mit sich - ausschließlich mit Utensilien, welche Sie für die Tageswanderung benötigen wie Wasser oder Sonnen- bzw. Regenschutz und wärmende Bekleidung.

Wir empfehlen Ihnen dringend stabiles, möglichst knöchelhohes und wasserdichtes Schuhwerk für ein sicheres Auftreten. Gegebenenfalls einen Schlafsack, welcher bis minus 15 Grad komfortabel ist.

Ihre Bekleidung muss Sie wirksam schützen vor sämtlichen Wetterverhältnissen – Sonne, kalte Temperaturen bis etwa minus 15 Grad, Wind, Regen und Schnee.

Im Frühjahr herrschen tagsüber angenehm warme Temperaturen wobei es sich Nachts bis zum Gefrierpunkt abkühlen kann.

In den Herbst- und Wintermonaten sind die Tage recht mild. In der Nacht können die Temperaturen aber durchaus bis etwa minus 15 Grad herunter gehen.

 

Ihr weiteres persönliches Reisegepäck (etwa 12 kg/Person) wird Ihnen getragen.

Während Ihrer Wandertour übernachten Sie in Lodges, einfachen aber herzlichen Gästhäusern…

Während der Wandertouren ist Ihre Bereitschaft auf Komfortverzicht zwingend erforderlich. Weiter möchten wir Sie auf unseren Touren bitten, stets Toleranz zu zeigen gegenüber fremden Sitten und Gebräuchen.

Die Flugbedingungen von Katmandu nach Lukla und zurück erfordern Sichtflugverhältnisse. So können die Wetterverhältnisse Verspätungen hervorrufen und im schlimmsten Fall zu Ausfällen führen. Für die hieraus resultierenden Folgen und Änderungen im Programmablauf kann Mandib nicht haftbar gemacht werden.

Kamtschatka wurde größtenteils zum Naturpark erklärt und 1996 von der UNESCO in das Weltnaturerbe aufgenommen.

Einreise

Bei Einreise ist für deutsche Staatsbürger ein mindestens 6 Monate über das Ausreisedatum hinaus gültiger Reisepass erforderlich. Gegebenenfalls ist auch ein vorläufiger Reisepass akzeptiert, soweit dieser ebenfalls mindestens 6 Monate über das Ausreisedatum hinaus gültig ist.

Seit Juli 2012 werden die Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils nicht mehr akzeptiert. Kinder unter 12 Jahren benötigen auch zwingend einen eigenen Kinderreisepass mit Foto.  Der Kinderreisepass muss ebenfalls 6 Monate über das Ausreisedatum hinaus noch gültig sein.

 

Weiterhin besteht bei Einreise eine Krankenversicherungspflicht. Der Versicherungsschein muss bei der Beantragung des Visums vorgelegt werden.

Deutsche Staatsangehörige benötigen bei Einreise ein gültiges Visum.

Das Visum muss vor Einreise bei einer Russischen Auslandsvertretung persönlich beantragt und eingeholt werden.

Gerne übernehmen wir für Sie für einen Pauschalbetrag von 60,- Euro die Visabeschaffung.

 

Bei Beantragung eines Touristenvisums muss neben des Krankenversicherungsscheines ein Nachweis vorgelegt werden über die ausreichende Motivation des Reisenden, wieder zurück reisen zu wollen; in Form des Beleges eines regelmäßigen Einkommens durch eine Arbeits- und Verdienstbescheinigung im Original, der Registrierung der eigenen Firma im Original mit einfacher Kopie, des Rentenbescheides, eines Wohnungseigentums, usw.

 

Bei Einreise müssen lediglich Devisen ab einer Höhe von 10.000,- US Dollar deklariert werden. Bei Ausreise dürfen Devisen bis zu 3.000,- US Dollar ausgeführt werden.

 

Bei der Ein- und Ausfuhr von Drogen jeder Art kann es zu langjährigen Haftstrafen führen.

 

Für weitere Zoll- und Einreiseinformationen bitten wir Sie, sich an die russische Auslandsvertretung zu wenden. Da sich die Einreisebedingungen spontan ändern können, bitten wir Sie, sich rechtzeitig über den aktuellen Stand beim Russischen Konsulat oder der Botschaft zu informieren. www.russisches-konsulat.de

 

Unsere Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den vertrauenswürdigen Informationen unter anderem des Auswärtigen Amts. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie keine Haftung für eventuell eintretende Schäden.

Die Einschätzung über die Durchführung der Reise liegt allein in der Verantwortung der Reiseteilnehmer.

Für weitere Informationen empfehlen wir die Ausführungen des Auswärtigen Amts auf www.auswaertiges-amt.de.

 

Gesundheit

Wir geben keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen. Wir haften nicht für eventuell eintretende Schäden.

Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Bitte kontaktieren Sie rechtzeitig Ihren Hausarzt.Wir empfehlen, eine rechtzeitige umfassende medizinische Beratung durch einen Arzt oder Tropenmediziner.

 

Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch Institutes sollten auf dem aktuellen Stand sein.

Weiter wird ein aktueller Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A empfohlen.

Ebenso wird eine Impfung gegen Tollwut sowie die durch Zecken übertragende Frühjahr- Sommermeningoenzephalitis empfohlen.

 

Medikamente außerhalb der üblichen Hausapotheke sind nicht notwendig mitzunehmen, außer einzelne Personen sind auf bestimmte Medikamente angewiesen.

Die Apotheken in Russland besitzen ein gutes Sortiment der wichtigen Standardmedikamente.

 

Durchfallerkrankungen können mit einer entsprechenden Hygiene beim Trinkwasser und den Lebensmitteln vermieden werden.

Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung sowie einer Flugrettungsversicherung.

 

Geld

Es wird geraten, Bargeld nur in kleinen Banknoten mitzunehmen und nur in zugelassenen Banken oder Wechselstuben zu tauschen. Häufig erhält man vor Ort einen besseren Wechselkurs als in Deutschland. Die Bargeldbeschaffung mit Kreditkarten ist problemlos möglich. In Petropawlowsk gibt es neben den Wechselstuben auch Geldautomaten, an denen Bargeld mit einer Kreditkarte sowie mit der EC Karte abgehoben werden kann.

 

Ausrüstung

Wir empfehlen Ihnen für Ihre Kamtschatka Reise einen bequemen Rucksack mitzunehmen, wasserabweisende bequeme Wanderschuhe, wind- und wasserabweisende sowie warme Kleidung aber auch lichte Sommerbekleidung, sowie eine Kopfbedeckung, Badesachen, Insektenschutz

 

Fotografie

Technische und militärische Einrichtungen dürfen grundsätzlich in Russland nicht fotografiert werden.  Wir bitten Sie, dies zu beherzigen und beim Fotografieren vorsichtig zu sein.

Zeit

In Kamtschatka gibt es wie in ganz Asien keine Sommerzeit.

So beträgt der Zeitunterschied im Winter +11:00 Stunden zur Mitteleuropäischen Zeit sowie im Sommer +10:00 Stunden.

 

Währung

Die Währung ist der Rubel

1 Euro = 40,33 Rubel =100 Kopeken

Der Wechselkurs liegt bei etwa 40,334 Rubel für 1,00 Euro (Stand 20.01.2013)

 

Telefon

Anrufe nach Deutschland können am besten von einem Hotel oder einem Postamt erfolgen.

Mobiltelefone können nur im Gebiet um Petropawlowsk genutzt werden. So bedarf es in der Wildnis eines Satelitentelefons, um erreichbar zu sein.

 

Wetter

Die Wetterverhältnisse in Kamtschatka sind eine unkalkulierbare Variable.  Kurzfristige Änderungen im Programmablauf können sich ergeben, sodass wir eine genaue Umsetzung der Reiseausschreibung nicht garantieren können. Garantieren können wir allerdings, dass Ihre Kamtschatka Reise ein unvergessenes Erlebnis wird mit wunderbaren Begegnungen mit den gastfreundlichen Menschen und einer faszinierenden Natur.

Die Winter in Kamtschatka sind lang, so liegt die beste Reisezeit zwischen Mitte Juli und Anfang September

Das Wetter Kamtschatkas wird in den Sommermonaten bestimmt durch das pazifische Passatklima und sich häufig wechselnde Bedingungen.

Die Höchsttemperaturn steigen im Sommer selten über 30 Grad Celsius.

Durch die sehr abwechslungsreiche Geographie Kamtschatkas, können in geringer Distanz ganz unterschiedliche klimatische Verhältnisse bestehen. Reisende können während ihrer Kamtschatka Reise mit den Launen des Klimas rechnen.

Im Juli und August herrschen aber in der Regel konstante sommerliche Verhältnisse mit Temperaturen um die 25 Grad Celsius. Gegen Ende September können sich die Temperaturen bereits um den Gefrierpunkt bewegen.

 

Geografie

Die Halbinsel ist etwa 1.200 Meter lang und misst an ihrer breitesten Ausdehnung etwa 450 Kilometer.

Mit etwa 370.000 Quadratkilometern Fläche nimmt Kamtschatka die Fläche von Deutschland ein.

Petropawlowsk-Kamtschatski ist die Haupstadt und Verwaltungssitz der Halbinsel. Sie liegt an der Awatscha Bucht, die zu den weltweit größten Naturhäfen zählt.

Erdgeschichtlich ist Kamtschatka mit etwa 2 Milloionen Jahren ein recht junges Land. Die Pazifische Erdplatte schiebt sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 8 bis 10 Zentimeter im Jahr unter den Rand der Eurasischen Platte.

Kamtschatka besitzt mehr als 160 Vulkane, von denen 29 aktiv sind. Der Kljutschewskaja Sopka ist mit etwa 4.750 Metern der größte Vulkan

6 der aktiven Vulkane brechen im Durchschnitt im Jahr aus.

Kamtschatka wird von Norden nach Süden vom Hauptgebirgszug, dem Sredinny Höhenrücken, durchzogen.

Der Kamtschatka ist mit 758 Kilometern der längste Fluss der Halbinsel.

 

Bevölkerung

Kamtschatka ist mit etwa 380.000 Menschen sehr dünn besiedelt, von denen 2/3 in Petropawlowsk-Kamtschatski leben.

Nur knapp 3 Prozent der Bevölkerung stammen von den hier ursprünglich lebenden Ureinwohnern, den Korjaken, Itelmenen und Ewenen, ab.

Als die Halbinsel Ende des 17. Jahrhundertsvon Kosaken entdeckt wurde und der Reichtum an Zobel das Interesse Russlands weckte, wurde Kamtschatka annektiert und die Ureinwohner blutig unterworfen und beinahe komplett ausgerottet.

Nach über 50 Jahren als militärisches Sperrgebiet von der Welt vollkommen abgeschlossen, ist Kamtschatka erst seit den 90er Jahren für Touristen zugänglich. So finden wir die Halbinsel in einer nahezu unberührten wilden Natur vor.

Der Kurilensee ist der zweitgrößte Süßwassersee Kamtschatkas. Er liegt im staatlichen Naturreservat „Juschno-Kamtschatskij“ (Südkamtschatka) und gilt als das bedeutendste Lachslaichgebiet der Halbinsel. Über den Fluss Osernaja kommen jährlich zwischen August und Dezember 2 bis 5 Millionen Rotlachse in den See. An der Mündung des Osernaja besteht seit 1964 eine ichthyologische Forschungsstation des Kamtschatkischen Wissenschafts- und Forschungsinstitutes für Fischerei und Meereskunde. Hier betreiben die Wissenschaftler
Zählungen und Untersuchungen zur Lachspopulation. Für Ökologen und Naturliebhaber ist es ein ganz besonderes Ereignis, die Massenwanderung der Fische zu ihren Laichplätzen zu beobachten. Selbst für die Bewohner von Kamtschatka stellt dies einen beeindruckenden Anblick dar.

Der Rotlachs laicht entlang des Seeufers und in vielen Flüssen und Bächen, die in den See fließen. Das lockt auch viele Fisch fressende Raubvögel (Fischadler, Seeadler, Säger) und Säugetiere an (Fischotter, Fuchs, Vielfraß, Hermelin, Bär). Die Tiere ernähren sich in dieser Zeit fast ausschließlich von Fisch und Lachskaviar.

Die Umgebung und die Ufer des Kurilensees ist seit langem als Ort mit der dichtesten Konzentration an Kamtschatkabären bekannt. Zählungen aus dem Hubschrauber haben in den letzten Jahren gezeigt, dass ihre Anzahl 100 und mehr Tiere erreichen kann.

Sie haben die Möglichkeit, das natürliche Verhalten dieser riesigen Raubtiere am Seeufer zu beobachten oder auch das Bild eines Fisch fangenden Bären mit der Kamera festzuhalten.

 

Der Gorelyj Vulkan ist ein mächtiger Schildvulkan, der sich in einem Kaldera mit einem Durchmesser von bis zu 16 km befindet. Der Vulkan weist eine außergewöhnliche Ansammlung von Kratern auf. Auf dem Gipfel des Gorelyj, der aus zwei zusammengewachsenen Vulkankegeln besteht, befinden sich 11 Krater. An den Hängen des Vulkans sind noch 30 Krater angeordnet. Am ehesten kann im Zentralen Krater die vulkanischen Aktivität bestaunt werden.  An den Kraterwänden und am Boden steigen ununterbrochen Fumarole in die Höhe, deren
Ablagerungen die Kraterwände verfärben. Der größte und schönste Krater ist wohl der Blaue See. Der Kraterboden wird von einem Schwefelsäuresee türkisblauer Farbe bedeckt, auf dessen Oberfläche Eisbrocken schwimmen. Als letzte in der Kratergruppe ist der Tschascha zu nennen. Dieser Krater liegt auf dem Gipfel eines niedrigen, wohlgeformten  Kegels. Auf dem Grund ist ein See violetter Farbe gelegen. Bei gutem Wetter kann man alle diese Krater an einem Tag besichtigen.

 

Der Mutnowskij ist 2323 m hoch und besteht aus einer Reihe zusammenhängender Krater. Es ist einer der außergewöhnlichsten Vulkane Kamtschatkas. Der Krater „Aktivnaja Varonka“ (Aktiver Trichter) befindet sich in 1800 m Höhe. Im Inneren des Kraters zieht sich ein riesiger Gletscher über die Kraterwände bis hinunter zu den Fumarolenfeldern. Hier erblickt man eine Vielzahl von Schwefelwasserstoff-Austritten, Schwefelablagerungen sowie flüssige Schwefelströme, die immer wieder aus den Schwefelkesseln austreten. Diese fantastisch und bedrohlich-schön anmutende Landschaft ergreift jeden Betrachter.

Die steilen Felswände umringen eine riesige, tiefe Kratersenke, in der ein von Spalten durchfurchter Gletscher funkelt. Weit unten schweben die Fumarolenschwaden, durch welche hindurch die Landschaften des Nordkraters und des unter Eis befindlichen Südkraters zu erkennen sind.

Über Alldem steigen massive Dampfsäulen aus den zackenartigen Kraterkamm auf. Der Anblick des Kraters ändert sich ständig. Im Krater liegen ein weißlicher See und zwei Gruppen mächtiger Fumarolen.
Neben dem Krater sind große Schlammwannen zu finden.

 

Der mächtige Vulkan Itschinskij hat einen Durchmesser von über 20 Kilometern. Mit einer Höhe von über 3.600 Metern gehört er zu den größten Vulkanen der Halbinsel. Er thront majestätisch und sehr beeindruckend mehr als 2.000 Meter über der wilden Schönheit Zentralkamtschatkas. Das Vulkanmassiv liegt etwa 70 Kilometer südwestlich von Esso auf der langgestreckten Gebirgskette. Der Itschinskij ist ein aktiver Schichtvukan, steil emporragend entstanden aus einzelnen Schichten von Lava und Ablagerungen. Er besteht aus einem durch
explosive Eruptionen geformten, 5000 Meter langen und 3000 Meter breiten Vulkankessel, in dessen Zentrum sich ein Vulkankegel entwickelt hat. Der Gipfel ist mit einem Gletscher bedeckt, der in mehreren Richtungen ins Tal fließt. Den Gipfel umgeben mehr als zehn Nebenkrater. Eruptionen vor Jahrtausenden ließen über 15 Kilometer lange Lavaströme entstehen. Zuletzt ist der Itschinskij im 18. Jahrhundert ausgebrochen.

Seine heutigen Aktivitäten beschränken sich auf das Austreten von Wasserdämpfen und vulkanischen Gasen wie Schwefelwasserstoff und Kohlenstoffdioxid.

 

Der See Ketatschan liegt im südlichen Teil des Itschinskij Vulkans auf einem Bergplateau. Der See liegt zwischen gigantischen Lavaströmen, die einstmals aus dem Sewernyj Tscherpuk Vulkan austraten, sowie Basaltextrusionen, welche bis zu 2000 m in die Höhe ragen.

Der Vulkan Sewernyj Tscherpuk befindet sich 11 km südwestlich vom Itschinskij Vulkan und stellt einen Schlackenkegel dar. Er ist von Lavaströmen umgeben, die zwar sehr frisch aussehen, jedoch vor langer Zeit ausgetreten sind.

Die Höhe des Vulkans beträgt 1679 m. Über der glatten Oberfläche des Sees schwebt die schneeweiße Kappe des Itschinskij Vulkans. Der Ketatschansee liegt in einem außergewöhnlichen Kar, der früher von einem Kargletscher gefüllt war. Der Vulkan Itschinskij ist der höchste Vulkan des Sredinnij Gebirgszuges.
Von seiner Höhe her (3621 m) nimmt er den dritten Platz unter den aktiven Vulkanen Kamtschatkas ein. Sein von Gletschern bedeckter Kegel, der sich 2,5 km über den umliegenden Gebirgszug erhebt, ist gut vom Ochotskischen Meer und von den im Nordosten aufragenden Gipfeln aus zu sehen.

Die Yi zählen gut neun Millionen Mitglieder. Ihre Geschichte begann vor 6.000 Jahren. Sie sprechen ihre eigene Sprache und haben ihre eigene Schrift sogar eine eigene Zeitrechnung entwickelt. Ihr ursprünglicher Kalender teilte das Jahr in zehn Monate auf zu 36 Tagen. Im zehnten Monat fand dann das Jahresfest statt.

Beeinflusst durch den Monkalender der Han Chinesen haben die Yi ihren Kalender entsprechend umgesetzt in zwölf Monate und berechnen den Jahreszyklus ebenso in zwölf Tierzeichen.

Ihre literarischen Werke sind ein sehr üppiges Kulturgut. Sie behandeln in der Yi Sprache sämtliche Themen über Literatur, Politik, Wirtschaft, Recht, Militär, Kunst, Astronomie, Meteorologi, Medizin sowie Philosophie.

Die Yi leben monogam.

Bei einer Hochzeit wurden von der Familie der Braut oft viele Verlobungsgeschenke verlangt. Eine Hochzeit mit Angehörigen anderer Volksstämme war streng verboten. Auch hatte die Braut in manchen Regionen in der ersten Zeit bevor sie ihr erstes Kind bekommt weiter bei ihren Eltern zu leben. Ein weiterer Brauch bei den Yi ist die Entführung der Braut durch die Familie des Bräutigams. Die Familie der Braut hatte unter einem Schaukampf die Braut zurück zu erobern. Nach dem Schauspiel wurde die Familie des Bräutigams natürlich gastfreundlich bewirtet. Auch während der Hochzeitsnacht hatte das frisch vermählte Paar einen Streit vorzutäuschen mit entsprechender Versöhnung.

Traditionell bildet der Ackerbau und die Viehzucht die Lebensgrundlage der Yi. Die Yi verehren die Natur sowie ihre Ahnen. Einige wenige sind zum Taoismus und zum Buddhismus gewechselt.

Von den vielen traditionellen Festen ist das Fackelfest im Herbst das wichtigste. Hier wird gesungen und getanzt, dabei Fackeln geschwenkt und viele Freudenfeuer angezündet. Es finden auch diverse Wettkämpfe zu diesem Festival statt. So werden Bootswettkämpfe ausgetragen, Stierkämpfe, Tauziehen, Ringkämpfe auch Bogenschießen und andere spannende sowie sehr unterhaltsame und teilweise exotische Wettkämpfe.

Auch sind die Yi leidenschaftliche Sänger und Tänzer. Unzählige Lieder für jeden Anlass werden zwischen den Generationen weiter getragen.

Ihre traditionellen Handwerkskünste sind die Lackmalerei, die Silberschmiedekunst sowie ihre Stickereikunst.

Der Volksstamm der Yi hat sich weit ausgebreitet. So haben sich die einzelnen Gruppierungen im Laufe der Zeit sehr unterschiedlich entwickelt. In einem Dorf leben in der Regel zwanzig bis dreißig Familien. Ihre Trachten unterscheiden sich regional. Die Männer tragen in der regel eine schwarze, nach rechts schräg geknöpfte Jacke mit engen Ärmeln und lange Hosen. Sie lassen sich einen kleinen Haarschopf wachsen. Dann tragen sie einen Turban aus dunkelblauem Stoff und formen vorne rechts um den Haarbüschel einen Kegel - eine Demonstration männlicher Stattlichkeit.

Die Damen tragen eine gesäumte oder bestickte,  nach rechts geknöpfte Bluseund einen langen Rock, dessen Rand mit buntem nuancenreichen Stoff gesäumt ist. Die Damen tragen eine schwarze oder eine quadratförmig bestickte Kopfbedeckung, die mit Zöpfen ähnlich einer Schirmmütze bedeckt ist. Die Damen schmücken sich dazu gerne mit Ohrringen und silbernem Halsschmuck.

 

 

Die Yao sind ein über zweitausend Jahrer alter Volksstamm. Sie siedeln in den bergigen Regionen in den südlichen und südwestlichen Regionen Chinas inmitten dichter Nadelwälder, Bambus und Teebüschen; darüber hinaus in den nördlichen Regionen von Laos und Vietnam sowie Thailand. Die Yao siedeln zudem in Gebieten reich an Indigo, essbaren Pilzen, Bambussprossen, süßem Gras und Heilkräutern.

In China haben sich fünf Gruppierungen mit ihren eigenen Sprachen gebildet.

Ihre ursprüngliche Religion basiert auf dem mittelalterlichen chinesischen Taoismus. Die Yao sind im Laufe der Zeit zahlreich zum Buddhismus und Christentum konvertiert.

Die Yao verehrten traditionell eine Vielzahl von Göttern sowie ihren Vorfahren. Ihr Glaube an Panhu - der "Hund Geist" - offenbart ein Überbleibsel des Totemismus.

Einige Gemeinden gestalten alle paar Jahre ein aufwendiges gesungenes Ritual und opfern Schriften ihren Ahnen und Göttern.

In einigen Gemeinden wurde eine feierliche Zeremonie durchgeführt, wenn ein Jugendlicher in die Männlichkeit trat. Die Legende besagt, dass der Junge bei dieser Zeremonie von einer drei Meter hohen Plattform springen, eine Stange mit Hilfe scharfer Messer emporklettern, auf heißen Kohlen laufen sowie seine Hand in siedendes Öl eintauchen muss. Erst nach dem Bestehen dieser Tests konnte er heiraten und sich an den sozialen Aktivitäten in der Gemeinschaft beteiligen.

Vor über 2.000 Jahren lebten die Vorfahren der heutigen Yao um das Gebiet der Stadt Changsha, der Hauptstadt der heutigen südlichen Provinz Hunan.

Die Yao waren stets bekannt für ihr handwerkliches Geschick. Sie sind Experten in der Web- und Stickkunst. Seit 200 v.Chr. benutzten sie Baumrinde zum Weben gefärbt mit Gras Samen. Später entwickelten sie zarte Muster auf weißem Tuch mit Indigo und Bienenwachs gefärbt. Die Tücher waren im ganzen Land begehrt. Schmiedeeisen, Messer, die Armbrust, indigo gefärbte Stoffe, die Webmaschine wurden angeblich von den Yao entwickelt. In der Song Dynastie um 1.000 n.Chr. begannen die Yao mit der Viezucht und begannen in der Landwirtschaft eisengeschmiedete Geräte einzusetzen. In der Ming Dynastie entwickelten die Yao die Reisterassen an den Berghängen und pflanzten auf denen Reis und andere verschiedene Arten von Pflanzen. Die Yao gruben Gräben und Rinnen, um das Wasser aus den Quellen für die Bewässerung der Felder zu leiten sowie die Bäder an ihren Wohnungen mit täglichem Wasser zu versorgen. Neben der Landwirtschaft und Viehzucht gingen die Yao auch auf die Jagd, Heilkräuter wurden gesammelt sowie die Webereikunst wurde betrieben.

Neben Trommeln, Gongs und dem Suona Horn - einem Holzblasinstrument - ist die lange Hüfttrommel das traditionelle Musikinstrument der Yao. Der lebendige "Hüfttrommeltanz" wurde populär weit über Chinas Grenzen hinaus.

Seit zweitausend Jahren herrschte der Feudalismus. Die Ländereien waren zumeist im Eigentum weniger Han. Die Yao waren zumeist einfache Farmer und Bauern und hatten hohe Steuern zu bezahlen. Die Feudalherrschaft zwang viele mittellose Yao häufig, ihren Standort zu wechseln. Nur geringe Gebiete waren im Eigentum der Yao. Seit der Han Dynastie wurde das Leben der Yao durch die Häuptlingsfamilien regiert. Die Häuptlinge waren wiederum der von den Han geführten Zentralregierung verpflichtet.

Die Yao haben eine uralte revolutionäre Tradition. Sie kämpften bereits in der Han Dynastie gegen die feudale Knechtschaft. Erst in den demokratischen Reformen nach 1949 gelang es den Yao, das Feudalsystem zu beenden. Es wurden allmählich autonome Gebiete für die Yao geschaffen. Bis 1963 entstanden acht autonome Gebiete mit über zweihundert autonomen Gemeinden. Diese Politik der regionalen Autonomie ermöglichte den Yao schließlich, ihre eigenen Herren zu sein und sich selbst zu organisieren und zu verwalten. So hatte die endlose Geschichte der Diskriminierung schließlich doch ein Ende.

Vor 1949 hatten die Yao keine eigene geschriebene Sprache. Aufzeichnungen wichtiger Angelegenheiten wurden durch Schnitzen von Kerben auf Holz oder Bambus dokumentiert.

Die Familien in einer Gemeinschaft arbeiten stets zusammen und verteilten ihre Jagdbeute sowie ihre landwirtschaftlichen Produkte fair untereinander. 

Die Yao pflegen eine herrliche mündliche literarische Tradition. Singen bildet einen unverzichtbaren Teil ihres Lebens. Wenn im Frühjahr die Felder bestellt werden arbeiten die Haushalte einer Gemeinde zusammen für einen Haushalt nach dem anderen bis sämtliche Felder bearbeitet wurden. Dabei stehen ein oder zwei ausgewählte Personen dabei, benutzen die Trommel und beleben die Arbeit mit ihrem Gesang. Junge Männer und Frauen singen oft im Wechselgesang die ganze Nacht hindurch. Die Texte sind reich an Inhalten. Einige Volkslieder sind wunderschöne Liebeslieder. Andere erzählen die Geschichte der Yao Menschen. Sie untermalen die freudige Stimmung auf Hochzeiten oder synchronisieren die Arbeitsbewegungen auf den Feldern, erzählen Legenden über die Erschaffung von Himmel und Erde, stellen sinnvolle Fragen oder erzählen humorvolle Geschichten. Viele dieser Geschichten und Legenden wurden Wort für Wort von Generation zu Generation über die Jahrhunderte hinweg weitergetragen.

Die Yao haben einzigratige Lebensformen, die sich in den verschiedenen Yao-Gemeinden unterscheiden.

Die Bekleidung der Herren ist meist in blau oder schwarz gehalten. Sie tragen Jacken, in der Mitte oder links geknöpft sowie in der Regel einen Gürtel. Die Männer tragen die Hosen sehr lang oder bevorzugen Shorts. In anderen Gemeinden tragen die Männer weiße knielange weiße Kniebundhosen.

Die Yao Damen tragen ihre kragenlosen Jacken oder auch knielange Jacken, Stoffgürtel und Röcke entweder lang oder kurz - sämtlich bestickt mit schönen Mustern sowie aufwendig geschmückt.

Auch finden regelmäßige allmonatliche Festivals in den Yao Gemeinden statt, die sich auch regional unterscheiden. Aber bedeutende Feste wie das alljährliche Frühlingsfest oder das alle drei oder fünf Jahre stattfindende "Shuawang Festival" werden gemeinsam gefeiert.

Die Frauen schneiden ihre Harre nur zweimal in ihrem Leben: wenn sie volljährig werden sowie wenn sie heiraten. Die abgeschnittenen Haare werden aber weiterhin getragen. Niemand außer der Ehemann darf die Haare berühren.

Es bestehen auch interessante Hochzeitsbräuche. Die Jugendlichen nutzen den Wechselgesang zwischen Mann und Frau um zueinander zu finden und unter der Voraussetzung des Einverständnisses der Eltern zu heiraten.

Die Familie des Bräutigams hat jedoch an die Familie der Braut eine hohe Mitgift zu leisten. Kann sich die Familie dieses Geschenk nicht leisten, so hat der Bräutigam in der Familie der Braut zu leben und zu arbeiten.

In alten Traditionen hatten die Brüder der Mutter ein entscheidendes Mitspracherecht in wichtigen familiären Angelegenheiten und genossen viele andere Privilegien. In einigen Regionen waren die Töchter dre Schwestern des Vaters verpflichtet, die Söhne der Brüder der Mutter zu heiraten. Wenn ein anderer Ehepartner vorgeschlagen wurde, so mussten die Verlobungsgeschenke an die Brüder der Brautmutter gezahlt werden.

Ein typisches Yao Haus wird rechteckig aus Holz und Bambus gebaut. Es beinhaltet in der Regel ein Wohnzimmer sowie zwei Schlafzimmer, die mit einem Herd ausgestattet sind. In den Bergen werden die Häuser zumeist zweistöckig gebaut. Hierbei dient die untere Etage den Stallungen. Für die Familien, die ein Badezimmer angebaut haben, ist das tägliche bad ein Muss - auch in den strengen Wintermonaten.

Reis, Mais, Süßkartoffeln sind die Hauptnahrungsmittel sowie die Gemüsesorten Paprika, Kürbisse und Sojabohnen. Auch sind alkoholische Getränke und Tabakwaren sehr beliebt.

Eine Spezialität ist der "Ölige Tee". Teeblätter werden in Öl gebraten und anschließend in einer dicken, salzigen Suppe gekocht mit Reis oder Sojabohnen.

Eine weitere Delikatesse ist das eingelegte Vogel- oder Rindfleisch.

 

 

Die Qiang sind eine der 56 offiziell anerkannten ethnischen Minderheiten in China. Zu ihr zählen heute noch gut 300.000 Angehörige, welche überwiegend in der chinesischen Provinz Sichuan leben.

Die Volksgruppe Qiang blickt auf eine 3.000 jährige Geschichte zurück. die Qiang leben hauptsächlich von Ackerbau, Obst- und Forstwirtschaft und Viehzucht. In ihrem primitiven Glauben verehren sie eine weiße Steinsorte als göttlichen Träger. Überall sind weiße Steine zur Anbetung angelegt, wo göttlicher Beistand erhofft wird.  Da von der Gestalt der Götter bekannt war, fiel die Wahl auf die weißen Steine. Die Anbetung von Gesteinen ist unter den ethnischen Minderheiten in vielen Gegenden Süd- und Westchinas verbreitet.

Die Qiang leben bevorzugt in hohen Gebirgsregionen mit tiefgeschnittenen Tälern. Seilbrücken überspannen die zahlreichen Flüsse ihrer Heimat, in den dichten Wäldern, an überhängenden Felsen und steilen Bergwänden haben sie kunstvolle Holz- und Steinstege angelegt. Sie besitzen eine große Fertigkeit, ihre Häuser, Anlagen und Festungen aus Steinen an Berghängen zu errichten. Zum Schutz vor Angriffen errichteten die Qiang traditionell ihre Behausungen in umzäunten Dörfern. Die Häuser sind aus Stein und normalerweise zwei bis drei Stockwerke hoch. Im Erdgeschoss wird das Vieh gehalten, im mittleren Stock gewohnt und im obersten wird das Getreide gelagert. Die aus Stein gebauten Häuser drücken sich eng an kahle Felswände, die Gassen sind teilweise überdacht.

Die abwechslungsreichen Dörfern erinnern an beeindruckende Steinburgen.

Mächtige viereckige oder sternförmige Wachtürme aus unverarbeiteten Steinen erinnern an eine Zeit des Konflikts zwischen Han-Chinesen und Tibetern.

 

 

Die Miao gehören mit zu den Ureinwohnern in China. Sie bilden mit etwa neun Millionen Angehörigen eine der größten ethnischen Minderheiten in Südwestchina. Ihre Geschichte beginnt vor über 4.000 Jahren. Schriftliche Aufzeichnungen von den Miao existieren seit etwa 2.000 Jahren. Unzählige Geschichten und Gedichte wurden von Generation zu Generation überliefert. Sie leben hauptsächlich in den bewaldeten Berglandschaften in den südlichen Provinzen Chinas in dicht verknüpften Gemeinden. Außerhalb Chinas leben Untergruppen der Miao vor allem die Hmong ebenfalls in den bewaldeten Berglandschafften in Laos, Myanmar, Thailand sowie Vietnam (z.B. die schwarzen Hmong in Sa Pa im Nordwesten Vietnams)

Die Miao verheren traditionell ihre Ahnen sowie viele Götter und Geister. Nur wenige sind zum katholischen oder protestantischen Glauben gewechselt. Seit 3.000 Jahren betreiben die Han Chinesen eine dominante und expandierende Agrarwirtschaft. Die Bevölkerung wuchs sehr stark, sodass die Miao immer weiter in die südlichen Bergregionen verdrängt wurden und zu einer ethnischen Minderheit in China. Erst 1949 mit der Gründung der Volksrepublik China erlangten die Miao den Status der Gleichberechtigung.

Ihre Sprache gehört zur Miao-Yao Richtung der chinesisch-tibetischen Sprachfamilie.

Es haben sich etwa einhundert ethnische Gruppierungen unter den Miao gebildet, die sich vor allem in der Kleidung unterscheiden. Ihre Kleidung hat besondere regionale Merkmale, die von Ort zu Ort variieren. Im nördlichen Guizou und Yunnan tragen die Männer in der Regel Leinenjacken mit farbenfrohen Stickereien sowie kleine Wolldecken um die Schultern.

In anderen Regionen tragen die Männer kurze Jacken in der Mitte oder links geknöpft sowie lange osen mit breitem Gürtel dazu lange schwarze Schals. Im Winter tragen die Männer zusätzlich Stoffhosen.

Die Kleidung der Damen unterscheidet sich sogar von Dorf zu Dorf. Im westlichen Hunan und nördlichen Guizhou tragen die Damen ihre Jacken auf der rechten Seite zugeknöpft mit reichen Dekorationen an Kragen, Ärmel und Hosenbeinen. In anderen Regionen tragen die Damen kurze Jacken mit hohem Kragen sowie langen oder halblangen Faltröcken. Zu festlichen Anlässen wird auch aufwendiger Silberschmuck getragen.

Die Miao haben zwar eine eigene Sprache, ihre Dialekte haben sich aber im Laufe der Jahrhunderte so weit auseinander entwickelt, dass sie sich sehr scher bis gar nicht mehr verständigen können. Die meisten Miao können Han Chinesisch sprechen und schreiben.

Die Lebensgrundlage bildet traditionell der Ackerbau sowie der Anbau von obstbäumen sowie Heilkräutern.

Die Miao einer Ortschaft tragen in der Regel den gleichen Familiennamen. Zwischen zwanzig und zweitausend Familien leben in einem Ort.

Grundnahrungsmittel bilden bei den Miaos in ihren südlichen Regionen Reis, Mais Süßkartoffeln und Hirse. In ihren nördlichen Regionen steht vor allem Mais, Kartoffeln, Weizen und Hafer auf der Speisekarte. Aus Mangel an Salz wurde in früheren Zeiten die Speisen mit Pfeffer oder einem sauren Geschmack veredelt. Übrig geblieben von dieser Tradition ist im südöstlichen Guizhou eine saure Mischung aus klebrigem Reis und Gemüse, welche sie vor dem Verzehr für zwei Monate in Gläsern abfüllen und verschließen.

Die Miao leben in reichhaltigen Holzressourcen. So sind die Häuser meist aus Holz gebaut und überdacht mit Tannen Rinde, Fliesen oder Stroh. Sie unterscheiden sich im Stil in den unterschiedlichen Regionen. In anderen Regionen werden die Häuser mit Steinplatten abgedeckt. In bergigen Gebieten sind die Häuser meist auf Anhöhen auf Stelzen errichtet. Die Haustiere werden im Untergeschoss gehalten.

In ihren südlichen Regionen leben die Miao in strohgedeckten Hütten oder gedeckt mit gewebten Ästen und Zweigen oder Bambusstreifen verputzt mit Lehm.

Die typische Miao Familie ist eher klein und monogam.

Ein Sprichwort verdeutlicht die wichtige Stellung der Familie in der Kultur der Miao: "Eine Familie zu haben bedeutet glücklich zu sein. Keine zu Haben, bedeutet verloren zu sein." Die Bedeutung der Familie sowie deren Zusammenhalt hat hier einen deutlich wichtigeren Stellenwert. Sie ist die wichtigste Institution.

Eine Dorfgemeinschaft ist ein Zusammenschluss aus mehreren Familien, die gemeinsam für die Festigung der sozialen Bindungen, Sicherheit, Wohlergehen sowie Rangordnung sorgen.

Verantwortung und Autorität einzelner Familienangehöriger ist altersabhängig. Je älter eine Person ist, desto mehr Autorität besitzt sie. Entscheidungen des Familienältesten werden hingenommen und nicht hinterfragt - im gegensatz zu Entscheidungen anderer Stammesangehöriger.

So hat auch jedes Familienmitglied seine spezielle Funktion auszufüllen. So werden aufgrund der großen Lebenserfahrung in der Regel die Ältesten um Rat gefragt. Sie helfen auch bei der Kindererziehung.

Traditionell sind die Männer und ihre ältesten Kinder für die Nahrungsbeschaffung verantwortlich auf der Jagd oder in der Landwirtschaft. Neben der Hauswirtschaft und Näharbeiten kümmern sie sich um die Kindererziehung und die Haustiere. Weiterhin müssen sie sämtliche anfallenen Arbeiten erledigen, die ihnen von ihren Männern oder Verwandten aufgetragen werden.

Die Geburt legt die Angehörigkeit zu einer Gruppierung fest. Nur weibliche Miao können durch Einheiraten zu einer anderen Gruppierung wechseln. Hochzeiten innerhalb einer Gruppierung sind nicht üblich.

In einigen Regionen übernimmt der Sohn den Namen des Vaters. Aber im Allgemeinen tragen die Kinder eigene Namen. Beeinflusst durch das feudale patriarchalische Clansystem bemühten sich Miaos in einigen Regionen, einen Stammbaum zu führen, bauten Ahnenhallen und integrierten Zusätze in ihre Namen, um ihre Stellung in der familienhierarchie anzuzeigen.

Die Ehen werden in der Regel von den Eltern arrangiert. Unverheiratete junge Männer und Damen sind sich aber in der Regel frei, sich selbst zu finden. In den Ferienzeiten finden regelmäßig große Zeremonien statt, an denen sich junge Männer und Damen aus benachbarten Ortschaften zusammen finden, um gemeinsam Liebeslieder zu singen und sich auf diese Weise kennen zu lernen und sich eventuell näher zu kommen. Für eine Hochzeit bedarf das junge Paar aber noch die Zustimmung der Eltern.

Regional in der Provinz Yunnan wurden öffentliche Einrichtungen geschaffen - sogenannte Werbehäuser für unverheiratete Männer und Damen. Hier können sie sich nach dem Arbeitstag treffen, gemeinsam singen und tanzen und sich eventuell näher kommen.

Die Entführung der Braut ist auch eine Tradition der Miao. Willigt die Dame dem Angebot des Mannes ein, fand sogleich das Hochzeitsfest statt. Wenn die Dame aber nicht den Antrag des Herren annahm, war sie natürlich frei zu gehen.

Die Miao sind auch leidenschaftliche Sänger und Tänzer. Ihr traditionelles Musikinstrument ist die Lusheng, ein Blasinstrument aus dem Bambusrohr. Sie begleitet vor allem die schnellen beinbetonten "Lusheng-Tänze". Darüber hinaus ist die Flöte und die Trommel darunter die traditionelle xiao (eine vertikale Bambusflöte) sehr beliebt. Sie haben auch eine hoch entwickelte Volksliteratur. Ihre Lieder reimen sich selten und variieren stark in der Länge von ein paar Zeilen bis über 15.000. Sie sind leicht zu verstehen und sind unter den Miao sehr beliebt.

Die Trachten der Miao lassen weit über hundert Muster entdecken. Zu jedem Muster existiert auch den passenden Silberschmuck.

In den unterschiedlichen Gemeinden finden verschiedene Festivals statt. Sogar die gleichen Feste können zu ganz verschiedenen Zeiten stattfinden.

Beim Neujahrsfest finden Pferderennen und sogar Stierkämpfe statt. Die Feierlichkeiten werden mit Flöte und Lusheng unterstützt und legendäre Helden werden besungen.

In einigen Regionen finden Drachenbootfestivals oder Blumenzeremonien statt, hier nutzen kinderlose Paare die Gelegenheit, ihr Gelöbnis zu erneuern und somit dem Gott der Fruchtbarkeit zu beschwören. Dabei bieten sie jungen Leuten Wein an, welche unter einer Kiefer, an der eine Flasche hängt, singen und tanzen. Wenn die jungen Männer und Damen sich hierbei verlieben, soll dies bei kinderlosen Paaren bei ihrem Kinderwunsch unterstützen. Zwischen Juni und Juli veranstalten einige Regionen ein Fest, wenn der erste Reis des Jahres geerntet wurde. Auch der Herbstanfang wird in einigen Regionen gefeiert.

Die Miaos glauben an eine Vielzahl von Göttern. Einige der abergläubigen Rituale sind auch sehr kostspielig. In einigen Regionen in Hunan und Guizhou werden Gebete für Kinder oder für die Heilung einer Krankheit durch die Schlachtung von zwei erwachsenen Ochsen begleitet. Anschließend finden für alle Verwandten drei bis fünf tägige Feierlichkaiten statt.

Die Miao sind bekannt für ihre Kunstfertigkeit. Zu ihren traditionellen über tausendjährigen Handwerken gehören die Silberschmiedekunst, ihre Stickereikunst, ihre Brokate und Wachsreservedruckstoffe.

Beim Wachsreservedruck werden zuerst die Muster sowie die Umrisse von Figuren oder Tieren auf einem weißen oder blauen Baumwolltuch gezeichnet. Dann wird das Tuch mit Wachs bedeckt. Der Wachs wird den Zeichnungen gemäß eingeritzt. Das Tuch wird anschließend mit Indigofarbstoff gefärbt. Nachdem die Farbe getrocknet ist wird das Tuch in heißem Wasser wieder vom Wachs befreit und zurück bleiben die gezeichneten Muster und Umrisse. Dies kann nun nach Belieben mit anderen Farben wiederholt werden.

 

 

Die Hui sind eine der 56 Nationalitäten Chinas, die offiziell als eigenständige Völker anerkannt worden sind.Die Hui-Nationalität zählt heute etwa 10 Millionen Angehörige. Die Hui sind in ihrer Kultur und viele auch in ihrem Aussehen den Han-Chinesen ähnlich, mit der Ausnahme, dass sie Muslime sind und deshalb einige religiös geprägte Sitten und Bräuche haben.

Die chinesische Bezeichnung für Islam ist entweder „die Religion der Hui“ (回教 Huí jiào)

Die Hui sprechen überwiegend Chinesisch im jeweiligen örtlichen Dialekt und/oder Sprachen der örtlichen ethnischen Minderheiten. Im religiösen Bereich gibt es einen umfangreichen Wortschatz arabischen, persischen und türkischen Ursprungs.

Eine Besonderheit der Hui ist, dass sie zwar über ganz China verstreut, örtlich aber konzentriert in „Hui-Stadtvierteln“ oder „Hui-Dörfern“, meistens im Umkreis der Moschee leben.

Die jeweiligen lokalen Gruppen der Hui unterscheiden sich oftmals erheblich voneinander, insbesondere hinsichtlich ihrer Herkunft und Geschichte.

So gibt es im Norden der Stadt Dezhou (Nordwest-Shandong) ein kleines Dorf namens Beiying, das im Jahr 1990 etwa 710 Hui zählte, die überwiegend Nachfahren zweier Söhne (Andulu und Wenhala) eines Königs der Ureinwohner von den Sulu-Inseln (heutige Philippinen) sind. Der Sulu-König war im Jahre Yongle 15 (1417) mit einer 340-köpfigen Delegation auf Staatsbesuch am Hof der Ming-Dynastie gewesen und auf dem Heimweg in Dezhou verstorben. Seine beiden jüngeren Söhne blieben am Grab zurück, traten mit drei örtlichen Hui-Familien Xia, Ma und Chen in Heiratsbeziehungen und begründeten die Familien An und Wen. Im Jahre 1731 bekam ihre inzwischen auf 193 Personen angewachsene Nachkommenschaft vom Qing-Kaiser die chinesische Staatsbürgerschaft verliehen.

Einige Hui-Gruppierungen an der Südostküste Chinas stammen von arabischen Händlern ab, die seit dem 9. Jahrhundert in China siedelten und sich mit der Zeit an die einheimische Bevölkerung anpassten, sich mit ihr vermischten und letzten Endes nur die andere Religion beibehielten.

Für die den nordchinesischen Dialekt sprechenden Hui von Yunnan und in Nordchina gibt es eine andere Erklärung der Abstammung: Ihre Vorfahren waren mongolische, turkische und andere zentralasiatische Siedler, welche während der Yuan-Dynastie die Elite bildeten. Dokumente belegen, dass ein Großteil der nomadischen oder militärischen Gruppen eigentlich Christen waren und während des Druckes in der Ming- und Qing-Dynastien seit der MItte des 14. Jahrhunderts, ihre gesellschaftliche Kultur chinesisch zu formen, zum Islam übertraten.

 

 

 

Ein weiteres Beispiel für Chinas großartige Vielfalt ist der große Artenreichtum. Besonders die westlichen chinesischen Provinzen Tibet und Sichuan sind wahre Tierparadiese.

Hier ist vor allem der vom Aussterben bedrohte Riesenpanda beheimatet.

Ziegenantilopen, wilde Yaks, Rentiere, Bären, Zobel, Tiger und der Yangtze-Fluss-Delfin sind weitere faszinierende Arten in China.

Seit einigen Jahren ist das Bewußtsein für diesen schützenswerten Reichtum ein zentrales Anliegen. Über 900 Naturreservate sind mittlerweile entstanden. So hat besonders das Wolong Naturschutzgebiet in der Provinz Sichuan für die Arterhaltung des Großen Panda sowie der Stumpfnasenaffen eine zentrale Rolle übernommen.

In Harbin in der nordöstlichen chinesischen Provinz Heilongjiang entstand der wichtige Forschungs- und Aufzuchtsstandort "Der Sibirische Tiger Park" für den Mandschurischen Tiger.

 

 

Das Zhalong Naturreservat in Heilongjiang beherbergt fünf Kranicharten, die an keiner anderen Stelle der Welt vorgefunden werden.

Die "Vogelinsel" im Westen des immensen Qinghai Sees (Koko Nor) in der Provinz Qinghai verfügt über hunderte von Vogelspezies. Dieser Salzsee ist die Brutstätte von tausenden von Vögeln, unter anderem des seltenen Schwarzhalskranichs. Die beste Zeit für einen Besuch ist von Mai bis September.

Der Poyang See in der Provinz Jiangxi beheimatet viele Spezies und ist der größte Süßwassersee in China.

Wenn man von China spricht, fallen einem in der Regel zuerst die beeindruckende Große Chinesische Mauer, die Verbotene Stadt oder die Terrakotta Armee ein - neben Peking und Shanghai vielleicht noch die Drei Schluchten in Zusammenhang mit dem Drei Schluchten Staudamm. Dabei hat China so viele atemberaubende Naturwunder zu bieten, von einzigartiger Schönheit.

 

 

Der Zhangjiajie Nationalpark gehört mit zu den erstaunlichsten Naturschauspielen Asiens mit seiner bizarren bergigen Landschaft aus Felsnadeln, -säulen und -pfeilern aus Quarzsandstein, die fast senkrecht in den Himmel ragen. Durch die Verwitterung über die Zeit und einen wilden Bewuchs haben viele der Felsnadeln seltsame Formen angenommen, welche phantasievoll benannt wurden wie "Der Hase schaut zum Mond", "Zwei Schildkröten spähen in den Bach" oder etwa "Brücke der Unsterblichen".

1982 wurde Zhangjiajie zum ersten chinesischen Waldpark ernannt und 1992 sogar von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. 2003 wurde Zhangjiajie in die erste Gruppe der World Geological Parks der UNESCO aufgenommen. Der Zhangjiajie nationalpark beschreibt eine Fläche von etwa 370 km² des knapp 1.000 km² großen Gebietes Wulingyuan.

 Zhangjiajie ist trotz seiner Popularität in China sehr sehenswert. Abseits der Touristenwege kann man auf menschenleeren Wegen das einzigartige Naturschauspiel in Ruhe genießen vorbei an vielen faszinierenden Aussichtspunkten. Mit dem Fahrrad lässt sich der Naturpark auch prima erkunden, da die touristisch erschlossenen Gebiete nur einen Bruchteil des wunderbaren Landschaftsgebiets darstellen.

 

 

Das Huang Shan Gebirge ist ein beliebtes Reiseziel seit vielen Jahrhunderten. Huang Shan bedeutet übersetzt "Gelbe Berge". Das Gebirge erstreckt sich mit seinen gut siebzig Gipfeln, von denen der "Lotusblütengipfel" mit etwa 1840 Metern der höchste ist, weit über 1.200 Quadratkilometer. Das Gebirge zählt zu den fünf heiligen Bergen Chinas.

Steil aufragende bizarre felsige Gipfel, aus dem Fels wachsende seltsam geformte Kiefern sowie zwischen den Gipfeln hängende Wolken bilden die berühmten Motive für chinesische Maler seit vielen Jahrhunderten. Die Szenerie diente auch als Vorlage für James Camerons Kinofilm Avataar

Das Huang Shan Gebirge wurde von der UNESCO 1990 zum Weltnatur- und Kulturerbe erklärt.

Das Huang Shan Gebirge besitzt eine Jahrhunderte alte daoistische Tradition. Viele daoistische Tempel. darunter der Fuqiu Tempel, der "Neun Drachen" Tempel und das "Kiefernschlucht" Kloster Songgu Daochang. Weitere Attraktionen sind der "Gipfel der Herstellung der Unsterblichkeitspille" Liandanfeng und der "Gipfel des Gelben Kaisers" Xuanyuanffeng. Die Wanderwege in diesem Naturpark sind gut ausgebaut. Die Berghotels werden wohl ausschließlich durch Lastenträger versorgt.

Die Wanderwege in diesem Naturpark sind gut ausgebaut. Die Berghotels werden ausschließlich durch Lastenträger versorgt.

 

 

Das Naturschutzgebiet Jiuzhaigou mit seiner großartigen Berg- und Seenlandschaft ist für viele das schönste Naturerlebnis in China. Der Jiuzhaigou Nationalpark (chin. "Neun Dörfer Tal") liegt inmitten einer grandiosen Bergwelt. Zahllose Seen reihen sich terassenförmig entlang des Y-förmigen Taleinschnittes.

Der Name Jiuzhaigou bedeutet "Neun Dörfer Tal" und bezieht sich auf neun tibetischen Dörfer, die sich im 60tausend Hektar großen Areal befinden.

Eine Legende zur Entstehungsgeschichte besagt, dass die Göttin Wunosemo von ihrem Liebsten, dem Gott Dage, einen magischen Spiegel geschenkt bekam. Der eifersüchtige Teufel stahl den Spiegel und warf ihn auf die Erde. Dabei zerbrach der Spiegel und die 118 Seen entstanden. Jeder der angeblich über hundert Seen scheint im Sonnenlicht eine andere Farbe zu haben und schimmert wie ein wertvoller Edelstein.

Glasklares Wasser fließt von den umliegenden Gletschern über Kalksinter-Formationen und Wasserfällen in die unzähligen Seen.

Aus den Seen ergießen sich mächtige Wasserfälle, die wiederum in weitere Wasserbecken stürzen und somit neue Seen bilden.

Im türkisfarbenen Wasser spiegeln sich nicht nur die umliegenden Berge, sondern man kann auch zahlreiche vom Kalk konservierte Baumstämme direkt unter der Oberfläche erkennen. Ein bezauberndes Farbspiel lassen verschiedenartige Algen beobachten.

Wegen seiner unglaublichen Schönheit wurde das zwischen 2000 und 3000 Meter Seehöhe liegende Gebiet 1992 von der UNESCO zum "Naturerbe der Menschheit" erklärt.

Wandern Sie mit uns durch herrliche Landschaften mit ihren beeindruckenden Farben - vorbei an tibetischen Dörfern, an zahlreichen tiefblauen, türkisen oder fast grauen Seen, die klingende Namen wie "Schlafender Drachen-See", "Tiger See" oder "Nashorn See" besitzen. Der Weg bietet uns unvergleichliche romantische, geheimnisvolle und atemberaubende Blicke auf die Seen, die sich mit imposanten Wasserfällen abwechselten.

 

 

Der Huanglong Nationalpark wurde aufgrund seiner Schönheit 1992 von der UNESCO zum "Erbe der Menschheit" erklärt. In einem auf über 3000m ü.NN. liegenden Gebirgstal können wir hunderte von Kalksinter-Becken bestaunen, die sich terassenförmig aus dem Flusslauf übereinnander ins Tal winden. Den Namen Huanglong (="Gelber Drache") verdankt das Naturspektakel seiner gewundenen Form und seiner Farbe (einer Schicht von KalciumCarbonat). Von fern gesehen ähnelt es einem gelben Drachen.

Türkisgrünes - je nach Höhe weißes oder blaues Wasser durchfließt die flachen wie Drachenschuppen geformten Becken. Blühende Rhododendren, Azaleen und Orchideen schmücken ebenso das Naturwunder.

 

Die Felsskulpturen von Dazu

Seit dem 7. Jahrhundert entstanden bei Dazu in Tempelhöhlen, Grotten und Überhängen etwa 50.000 außergewöhnliche Skulpturen und Steinschnitzereien mit buddhistischen, konfuzianischen und daoistischen Themen. Die Stätten wurden 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Künstlerische Höhepunkte bilden die Steinschnitzereien am Berg Baoding Shan ("Schatzkammerberg") sowie am Berg Bei Shan ("Nordberg").

Die Region im Umkreis von Dazu wurde bereits sehr früh vom Buddhismus beeinflusst. Während die großen Buddhistenverfolgung im 9. Jahrhundert wurden ihnen hier Zuflucht gewährt. So entstanden hier buddhistische Grotten und im Laufe der Jahrhunderte über 50.000 Steinskulpturen. Die Arbeiten an den Grotten begannen Mitte des 7. Jahrhunderts und endeten in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts.

Die Tempelhöhlen an den Hängen des Berges Baoding Shan ("Schatzkammerberg") und des Berges Bei Shan ("Nordberg") sind künstlerisch am wertvollsten. Sie zeugen von dem hoch entwickelten Niveau der damaligen Bildhauerkunst.

Die ersten Buddhafiguren entstanden am Berg Bei Shan in der Tang-Dynastie um 890 von hohen Regierungsbeamten sowie Mönche und Nonnen über viele Generationen.

An den dort an der gut 300 Meter langen Felswand zu bestaunenden etwa 10.000 buddhistischen Steinskulpturen sind die unterschiedlichen Stile der verschiedenen Generationen gut zu erkennen. Die frühesten Skulpturen sind im männlichen Geschlecht sehr würdevoll und ernst dargestellt. Die später entstandenen Skulpturen in der Tang-Dynastie ab Ende 9. Jahrhunderts wurden weiblich dargestellt als weltliche Schönheiten. Darunter ist die mehrarmig dargestellte Statue der Bodhisattwa Guanyin die wertvollste Steinschnitzerei. Der Buddha als das nach höchster Erleuchtung strebende Wesen wird im Sanskrit als Bodhisattwa bezeichnet. Guanyin ist eine weibliche Bodhisattwa und wird als Göttin der Barmherzigkeit verehrt. Die in der Song Dynastie ab Mitte 10.Jahrhundert entstandenen Skulpturen sind bewundernswert kunstfertig und fantasievoll erarbeitet.

Während der Song Dynastie Ende des 12. Jahrhunderts begann der buddhistischer Mönch Zhao Zhifeng, kunstvolle Steinschnitzereien am Berg Baoding Shan. Im Laufe der Zeit entstanden hier auf einer etwa 500 Meter langen und 30 Meter hohen hufeisenförmigen Felswand weit mehr als 10.000 fantastische teilweise farbige Skulpturen. Neben den Buddha- und Bodhisattvas-Darstellungen sind hier die Lebensgeschichte des Buddhas und andere religiöse Legenden sowie Szenen des täglichen Lebens zwischen Himmel und Hölle wunderbar dargestellt.

Besonders bemerkenswert ist hier am Berg Baoding Shan die gut 30 Meter lange Figur eines liegenden Buddha. Dargestellt wird der in das Nirvana eintretende schlafende Buddha Schakjamuni. Sein gütiges Gesicht mit den leicht offenen Augen spiegelt seine Stimmung beim Übergang ins Nirvana wunderschön wieder. Die Besonderheit dieses liegenden Schakjamuni ist, dass nur der Oberkörper aus der Felswand herausragt.

Weitere besondere Highlights sind die Gruppe der Skulpturen "Die Geburt Schakjamunis" - ein seltenes Meisterwerk - sowie die 7 Meter hohe Statue Guanyin, der Göttin des Erbarmens, mit ihren 1007 Armen. Sie streckt ihre Arme wie der Pfau seine Federn von sich. Mit der Liebe zum Detail sind die Arme und Hände, die die unterschiedlichsten Gegenstände halten, wunderschön heraus gearbeitet.

 

 

Der Jangtse Fluss (="der lange Fluss") entspringt aus einer Quelle in Tibet auf etwa 5.400 Meter Höhe und mündet nördlich von Shanghai in das Ostchinesische Meer. Er ist mit gut 6.300 Kilometern der längste Fluss Asiens und nach dem Nil und dem Amazonas der drittgrößte Fluss der Erde. Über Jahrhunderte diente der Jangtse Fluss als wichtigster Handelsweg zwischen Ost- und Westchina. Heute bedeutet der Jangtse Kiang eine touristische Attraktion - vor allem durch die berühmten landschaftlich wunderschönen und spektakulären "Drei Schluchten" mit einer Gesamtlänge von gut 190 Kilometern. Die Wassermassen des "Langen Flusses" müssen sich stellenweise auf weniger als 50 Meter Breite während der "Drei Schluchten" zwischen beeindruckenden Klippen zusammendrängen. Nach Fertigstellung des gewaltigen Drei-Schluchten-Staudammes wurde der Wasserspiegel um 100 Meter angehoben und der Stausee erstreckt sich durch die "Drei Schluchten" über mehr als 600 Kilometer bis nach Chongqing. Das Wasserkraftwerk ist mit einer installierten Generator-Leistung von gut 18.000 Megawatt das größte der Welt. 2 Millionen Menschen mussten für dieses Projekt zwangsumgesiedelt werden, der größte Teil davon sind Bauern, die in höhere und deutlich ertragsschwächere Lagen - 140 Städte und 4500 Dörfer versanken unter den Wassermassen.

Chongqing ist eine von nur vier Stadtprovinzen in China — also eine Stadt, die den Status einer chinesischen Provinz hat. Sie liegt am Ufer des Jangtse Flusses in Zentralchina und ist Ausgangspunkt einer beeindruckenden Reise auf dem Jangtse Fluss an Bord eines Kreuzfahrtschiffes. Während der zwei Tage auf dem Jangtse Fluss erleben wir die faszinierendsten Abschnitte dieser imposanten Wasserstraße. Die Fahrt durch die berühmten Drei Schluchten sowie die noch beeindruckenden "Drei Kleinen Schluchten" eines Zuflusses des Jangtse Flusses hat durch den Bau des gewaltigen Drei-Schluchten-Staudammes 600 Kilometer ostwärts von Chongqing nicht an Imposanz und Schönheit verloren. Ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm sowie die traditionelle chinesische und internationale Küche an Bord des Kreuzfahrtschiffes rundet das einmalige Erlebnis an diesen zwei Tagen prima ab.

Vorbei an der verlassenen "Geisterstadt" Fengdu, deren Einwohner im Zuge des Baus des Drei-Schluchten-Staudammes zwangsumgesiedelt werden mussten fahren wir flussabwärts vorbei an wunderschönen abwechslungsreichen Landschaften Den Höhepunkt bilden die "Drei Schluchten", wie sie seit der späten Han Dynastie im 1. Jahrhundert genannt werden. Die Bezeichnung umschließt die zahlreichen Untiefen und Schluchten des Yangtze Flusses zwischen Wanxian und Yichang. Die erste der Drei Schluchten ist die Qutang Schlucht. Sie ist mit acht Kilometern die kleinste aber sogleich auch die schmalste der Drei Schluchten. Mit Bergen, die an beiden Seiten des Jangtse bis zu 1.200 Meter steil hoch ragen, bietet sich eine atemberaubende Szenerie. Es folgt die 45 Kilometer lange Wuxia-Schlucht ("Hexenschlucht"), um die sich viele Saagen und Legenden im Laufe der Jahrhunderte sammelten. Auch sie bietet durch die über 1.000 Meter hohen Steilwände an beiden Seiten einen fantastischen Ausblick. In der "Hexenschlucht" bezwangen die Göttin Yao Ji und ihre elf Schwestern einige ungebärdige Flussdrachen, bevor sie selbst zu Bergen erstarrten, ihren Standort aber mit Bedacht auswählten, um die Schiffe sicher flussabwärts geleiten zu können. Die Xilong Schlucht ist die östlichste der Drei Schluchten mit einer Länge von 66 Kilometern. Sie besteht aus vielen kleinen Schluchten. Diese Passage war früher sehr gefährlich. Reisende, die diesen Flussabschnitt im 19. Jahrhundert bereisten, berichteten von Sandbänken, die als Barrieren aus dem Fluss hervortraten, gefährlichen Strömungen und bedrohlichen Felsen, sodass die Schiffe von Bootsschleppern mit eisenbeschlagenen Bambusstangen auf Kurs gehalten werden mussten, während sie durch den engen Schlund schaukelten, in die kein Sonnenstrahl vordringen konnte. Die Landschaft hat sich seit damals kaum verändert, doch die Felsen, Stromschnellen und Schlepper gibt es nicht mehr, und die Schiffe können die Passage heute ohne Schwierigkeiten meistern.

Am Vormittag des zweiten Tages erreichen nach dem Passieren der Qutang Schlucht die Daning- Schlucht, auch die "Drei Kleinen Schluchten" genannt mit einer Länge von ungefähr 50 Kilometern. Die Drei Kleinen Schluchten sind majestätischer, abgeschiedener und ruhiger als die Drei Yangtse-Schluchten. Der Daning Fluss ist der größte Zufluss des Jangtse in der Region. Er entspringt im Zhongnan Gebirge in der Provinz Shaanxi und mündet hier in den Jangtse.

Hier wird auch ein Ausflug in einem kleineren Boot angeboten. Das Kreuzschiff ankert in der Zeit an der Mündung des Daning Flusses.

Die Drei Kleinen Schluchten haben durch den großen Staudamm ihr Aussehen leicht verändert. Die erste, drei Kilometer lange "Drachentor Schlucht" hat kaum etwas von ihrer Spektakularität eingebüßt. An ihrem Eingang stehen zwei Berge gegenüber und bilden einen Engpass - das "Drachentor".Sie führt weiter in die beeindruckende Nebelschlucht ebenso mit imposanten Steilwänden zu beiden Seiten und einer dichten Vegetation. Die Dicui Schlucht ist mit einer Länge von 20 km die schönste unter den Drei Kleinen Schluchten. Sie ist um einiges ursprünglicher und hat sich durch die Flutung nicht verändert. Ihre Ufer sind dicht bewachsen mit Bambus, alte Bäume und Schlingpflanzen. Quellen sind zu beobachten sowie mit etwas Glück Wildaffen zwischen den Gipfeln der Bäume spielend. Diese Gegend erscheint wie ein Paradies auf Erden.

 

 

Guilin liegt im Nordosten des autonomen Gebietes Guangxi am Ufer des Lijiang Flusses. - in China wurden in die Staatsstruktur ein System "nationaler Gebietsautonomie" etabliert. Die chinesische Regierung hat für die ethnischen Minderheiten, welche sie offiziell anerkannte, die Möglichkeit der begrenzten Eigenverwaltung zugestanden. Aufgrund des hohen Anteils der dort lebenden zwölf ethnischen Minderheiten erhielt die Provinz Guangxi den Status eines Autonomen Gebietes. - Vor zweihundert Millionen Jahren wich das Urmittelmeer zurück und die übrig gebliebenden Berge erodierten langsam. Es entstanden klare Gewässer, grüne Berge, bizarre Karstberge und Felsformationen sowie interessante Grotten. Die Umgebung gehört zu den reizvollsten Landschaften weltweit. Unzählige Lieder und Gedichte behandeln die einzigartige Schönheit der Landschaft um Guilin. Eine besondere Attraktion ist die Schilfrohrflötenhöhle nordwestlich der Stadt. Ihren Namen verdankt die Höhle dem Schilfrohr, der vor der Höhle wächst und aus welchem Flöten hergestellt werden. 500 Meter lang ist diese Tropfsteinhöhle mit ihren faszinierenden Formationen aus Stalagtiten und Stalagmiten. Das Symbol der Stadt bildet der Elefantenrüsselberg am Li Fluss. Dieser ähnelt einem Elefanten beim Wassertrinken. Sehenswert ist auch die Zhongshanlu - die Einkaufsstraße von Guilin. Abends wird diese für den Straßenverkehr gesperrt für einen farbenfrohen Nachtmarkt.

Die Umgebung um Guilin ist das bekannteste Naturgebiet Chinas. Hier werden wir das landschaftliche China erleben, wie wir es uns in unseren Träumen vorstellen: Grüne Berge, klares Wasser, bizzarre Felsformationen und unzählige Höhlen sowie endlose Reisfelder - inmitten dieser Traumlandschaft schlängelt sich wie ein grüner Jadegürtel der Li Fluss. Etwa 50 Kilometer südlich von Guilin liegt die Kleinstadt Yangshuo. Der Li Fluss schlängelt sich ruhig von Guilin traumhaft durch die faszinierende malerische Felslandschaft.

 

 

Die Huangguoshu Wasserfälle sind ein Teil einer ganzen Reihe von Wasserfällen des Baishui Flusses. Die tösenden Huangguoshu Fälle sind Chinas beeindruckendste Wasserfälle. Ins Deutsche übersetzt bedeutet Huangguoshu "Dorf der gelben Früchte". Diesen Namen bekamen die Fälle vom ihnen zu Füßen liegenden Dorf. Denn es gibt hier in der Region viele Mandarinen. Vorbei an einem schön angelegten Bonsai Garten erreichen wir nach wenigen Minuten Fußweg den über achtzig Meter breiten Wasserfall. Das Wasser des Yue Flusses stürzt über fünfundsiebzig Meter in das sogenannte "Rhinozeros Becken" und bildet weitere Kaskaden von über sechs Metern. Das Schauspiel wird durch Regenbögen, die sich in den feinen Sprühnebel über dem Becken im Sonnenschein bilden, malerisch abgerundet. Hinter dem Wasserfall befindet sich ein kleiner Höhlenkomplex. So haben wir etwa auf halber Höhe des Wasserfalls die beeindruckende Gelegenheit, hinter dem Wasserfall hindurch zu gehen. Die beeindruckende Sicht nach außen durch die hinabrauschenden Wassermassen bietet den Besuchern ein Gefühl wie in einem Märchenland. Teilweise stehen die Besucher nur einen Meter vom hinabstürzenden Wasser entfernt. Das Naturschauspiel zieht jeden Besucher in  seinen Bann.

 

 

Der Steinwald bei Kunming (dank des milden Klimas auch die „Stadt des ewigen Frühlings“ genannt):

Wie ein undurchdringliches Labyrinth, dicht wie ein Wald, zieren hier mehr als 30 Meter hohe Felsengebilde die Landschaft.

Der Steinwald entstand vor langer Zeit aus Kalkablagerungen des Meeresbodens. Nach dem Rückzug des Wassers waren die Felsen der Witterung ausgesetzt und haben unterschiedlichste Formen angenommen.

 

 

Der Lehmwald bei Kunming ist ein faszinierender Canyon mit bizarren rötlichen Lehmformationen in einer kargen Landschaft. Die Landschaft ist touristisch kaum erschlossen. So ist die Erwanderung dieser fantastischen Naturlandschaft ein wahrer Genuss.

 

 

Die Reiseterrassen von Longsheng

Die Reisfelder werden im Chinesischen Longji genannt. Übersetzt bedeutet dies Drachenrücken, weil die Landschaft dem schuppigen Rücken eines Drachen ähnelten. Auf dem Berggrad wandernd können Besucher das Rückrad des Drachen bis weit in die Ferne beobachten. In den frühen Morgenstunden ist der Sonnenaufgang auf dem Gipfel der Reisterrassen großartig. Besonders Anfang Juni sind die Terrassen ein wunderschönes Schauspiel, wenn die jungen Reistriebe in die Terrassen eingepflanzt werden und die Terrassen mit Wasser geflutet werden. Im Herbst leuchten die Felder goldgelb. Die Yao Bauern haben diese Terrassen vor über siebenhundert Jahren erschaffen. Sie erstrecken sich vom Talboden über die steilen Hänge auf über 800 Höhenmeter. Beim Anblick der faszinierenden Terrassen wrid dem Besucher eindrucksvoll klar, wie viel Arbeit in diser alten Tradition steckt. Neben den Reisterrassen sind auch die hier miteinander lebenden lebenslustigen Minderheiten, der Dong, der Yao sowie der Zhuang eine wunderbare Attraktion. Der Volksstamm der Zhuang ist mit seinen 15 Millionen Angehörigen nach den Han die zweitgrößte ethnische Gruppierung. Sie waren in der Regel Handwerker. Ihre führende Stellung bei der Papierherstellung führte sie zum Wohlstand.

 

 

Chengdu ist die Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan, der chinesische Kurzname ist Róng, ca. 4,5 Mio. Einwohner (inkl. Landkreise ca. 10,5 Mio. Einwohner), neben Chongqing zum Wirtschaftszentrum Westchinas entwickelt laut China Daily 2006 auf dem vierten Platz der lebenswertesten Städte Chinas - weit vor Peking. Auf ca. 520m ü.NN herrscht ein mildes subtropisches Klima mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von ca. 17°C und einer durchschnittlichen jährlichen Regenmenge von 900-1300mm. Die Winter sind mild und die Sommer lang und heiß. In der Regel herrscht bedecktes schwüles Wetter.

400 v.Chr. wurde Chengdu von einem Herrscher von Shu ( ein chinesischer Staat zur Zeit der streitenden Reiche) gegründet durch Verlegung seiner Residenz an diesem Ort - übersetzt: Chengdu = "werde Hauptstadt")

Chengdu war während der Zeit der Drei Reiche 221-263 v. Chr. Hauptstadt des Reiches Shu-Han...

Im Tee- und Salzhandel wurden ab dem 9. Jahrhundert zunehmend Wechsel als Zahlungsmittel verwendet. Das erste staatliche Papiergeld existiert im Jahr 1024 in Chengdu.Chengdu ist eines der frühen Zentren der Druckkunst. Neben frühen Ausgaben der "Vier Bücher" und der "Fünf Klassiker" wurde zwischen 972 und 983 der buddhistische Kanon mit einem Gesamtumfang von 1076 Werken gedruckt.

Chengdu entwickelt sich zu einem florierenden Zentrum der Seiden- und Brokatweberei, Papierherstellung und Buchdruckerei, sowie zum Verwaltungszentrum.

Im zerfallenden Reich der Ming eroberte der Rebellenanführer Zhang Xianzhong Chengdu und gründete das große Westreich Daxi". Die Eroberung 1647 durch mandschurische Gruppen beendete die brutale Terrorherrschaft mit der Zerstörung Chengdus.

1949 war Chengdu die letzte Stadt auf dem chinesischen Festland, die die Kuomintang bis zu ihrer Flucht nach Taiwan verteidigte. Am 10. Dezember 1949 eroberten kommunistische Einheiten die Stadt.

Die chinesische Nationalpartei ist eine Partei der Republik China. Sie errang 1927 die Herrschaft über das chinesische Festland und zog sich nach dem verlorenen Bürgerkrieg 1949 gegen die Kommunistische Partei nach Taiwan zurück. Dort führte sie die Republik China fort und regierte bis 1990 diktatorisch.

Bei dem Erdbeben in Sichuan 2008 wurde am 12. Mai nachmittags auch Chengdu erschüttert. Das Epizentrum lag ca. 100 km nördlich Chengdus bei Dujiangyan.

Die Bevölkerung besteht überwiegend aus Han-Chinesen. In relativ geringem Umfang finden sich Uiguren, Tibeter und Angehörige der südwestlichen Minderheiten wie der Yi.

In Chengdu gibt es erst seit 1988 wieder einen daoistischen Tempel gegenüber 100 daoistischen Tempeln vor der Gründung der VR China.

In Chengdu präsentiert sich die chinesische Küche im westlichen Chuan-Stil, der vor allem durch eine würzige Schärfe auffällt - resultierend aus dem Würzen mit scharfer Bohnenpaste, Chili und Szechuanpfeffer. Eine Besonderheit ist sicher der Feuertopf, der eigentlich aus Chongqing kommt und eine Art Fondue, bei dem Fleisch und Gemüse in einer scharf gewürzten Ölmischung gegart werden. Dazu wird gerne klarer Schnaps getrunken von denen Maotai sicher der bekannteste ist. Kleine Garküchen bieten dazu billige Snacks wie Jiaozi (eine Art Teigtaschen), Nudel- und Reisgerichte. Die bekannte Nudelsuppe mit Rindfleisch stammt aus Sichuan. Dandan Mian (Nudeln mit scharfer Sauce) und gefüllte Fladen (guokui) sind ebenfalls lokale Spezialitäten.

Bekannt ist Chengdu auch für die Vielzahl seiner Teehäuser, die zahlreicher sein sollen als die Gasthäuser in Peking. Dort wird die ganze Bandbreite an grünem Tee, Jasmintee (molihua) und "Acht-Kostbarkeiten"-Tee (babao cha) angeboten. In den Teehäusern geht es entspannt bis lebhaft zu. Neben der Gelegenheit zum Schwatz bieten die Teehäuser auch Gelegenheit zum Kartenspielen, Mah-Jongg und Go.

Ein weiteres Highlight sind die regelmäßigen Aufführungen der Sichuan-Oper, einem eng mit der Peking-Oper verwandten Theater, das derbere Geschichten im lokalen Dialekt bietet. Die Besonderheit der Sichuan-Oper sind Masken, die einfarbig gewisse Gefühlszustände ausdrücken, und die die Schauspieler im Bruchteil einer Sekunde wechseln können.

Zahlreiche Tempelanlagen befinden sich um Chengdu herum - darunter das Wenshu-Kloster, ein buddhistisches Kloster mit mehreren Tempelgebäuden, über 400 Statuen, Stickereien, das seine Geschichte bis in die Tangzeit zurückführt. Darin gibt es ein vegetarisches Restaurant, das normale chinesische Gerichte mit üblichem Geschmack aber mit Kartoffeln oder Tofu als Fleischersatz anbietet, und ein Teehaus, das bei der Stadtbevölkerung sehr beliebt ist.

Eine große und bedeutende Panda-Aufzuchtstation befindet sich in Chengdu.

 

 

130 km südlich von Chengdu befindet sich der Leshan-Buddha, der im 8. Jahrhundert über dem Min aus dem Fels herausgeschlagen wurde. Er ist mit 71 m Höhe die größte Buddhaskulptur der Welt.

 

 

160 km südlich von Chengdu liegt der Emei Shan. Der 3099 m hohe Berg ist einer der vier heiligen buddhistischen Berge Chinas und ein beliebtes Pilgerziel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

China - das Land der Superlative und der Gegensätze -

 

 

 

fasziniert mit seinen Traditionen, seiner Jahrtausende alten Geschichte und entzaubernden

 

Naturwunder sowie seiner erstaunlichen Dynamik und Zukunftsperspektive.

 

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Für die Einreise nach Myanmar besteht für deutsche Staatsangehörige eine Visumspflicht. Jeder Reiseteilnehmer muss vor der Einreise im Besitz eines gültigen Visums sein.

Das Visum wird von der Botschaft von Myanmar in Deutschland ausgestellt. Die Visagebühr beträgt zur Zeit 25,- Euro und ist bei Antragstellung zu zahlen. Außerdem sind dem Visaantrag neben dem Original Reisepass zwei Passfotos beizulegen. Der Reisepass muss nach der Reiseabschluss mindestens noch 6 Monate gültig sein. Kinder unter 7 Jahren benötigen kein eigenes Visum, sofern sie im Reisepass einer ihrer Eltern eingetragen sind.

DasVisum ist nach Ausstellung drei Monate und seit dem Tag der Einreise 28 Tage gültig.

Die Botschaft von Myanmar in Berlin hat folgende Addresse: Unter den Linden 13-15 10117 Berlin

 

Die Möglichkeiten der Kommunikation mit dem Ausland sind stark eingeschränkt. Telefonverbindungen sind häufig defekt oder überlastet und internationale Ferngespräche sind sehr teuer. Roaming-Vereinbarungen deutscher Mobilfunkanbieter mit dem myanmarischen Netzbetreiber bestehen nicht. Auslandsgespräche sind in den größeren Städten möglich. Internationale Ferngespräche können Sie in der Regel von den meisten größeren Hotels problemlos führen.Innerhalb Myanmars können nur größere Städte direkt angewählt werden, ansonsten gehen die Telefonate über die Vermittlung.

Außerhalb der größeren Städte ist in der Regel kein Mobilfunkempfang möglich. Internet-Cafés bestehen in größeren Städten. Der Zugang zu Internet und E-Mail wird jedoch beschränkt. Die Internetseiten internationaler Webmail-Dienste sind im Regelfall nicht erreichbar. Größere Hotels verfügen über eigene, von den Gästen nutzbare E-Mail-Anschlüsse - die Kosten sind jedoch sehr hoch.

Internetcafés bieten zunehmend Internettelefonie mit Skype an

Die Vorwahl aus Deutschland nach Myanmar ist 0095

 

Für den Besuch Myanmars sind offiziell keine Impfungen vorgeschrieben. Wir empfehlen unseren Reiseteilnehmern jedoch Impfungen gegen Hepatitis, Polio, Tetanus und Typhus.

Malaria wird von der Anopheles Mücke übertragen. Die Vermeidung eines Stiches durch Moskitonetze zur Nachtruhe und Insektenschutzmittel stellt den besten Schutz dar. Wir empfehlen unseren Reiseteilnehmern, die Mittel aus Deutschland mitzunehmen. Eine entsprechende Prophylaxe muss vor Reiseantritt begonnen sowie nach der Rückkehr für einige Zeit fortgesetzt werden.

Bitte suchen Sie ausreichend vor Ihrer Abreise Ihren Arzt auf bezüglich empfohlener Impfungen oder einer Malaria Prophylaxe auf.

Dengue-Fieder wird auch von Mosquitos übertragen. Die Krankheit ist nicht tödlich und hat keinen chronischen Verlauf. Es gibt außer der Vermeidung eines Stichs keine Schutzmöglichkeiten.

 

In manchen Regionen Myanmars sind die Hygiene Standards sehr niedrig. Die Möglichkeit einer Amöbenruhr kann nicht ausgeschlossen werden. Sämtliche Früchte sollten eigenhändig geschält und rohes Gemüse vermieden werden. Wasser ist nur in abgekochtem Zustand bedenkenlos zu genießen und sollte mindestens 15 Minuten gekocht worden sein.

Wir empfehlen Ihnen, nur abgefülltes und ungeöffnetes Wasser bzw. Softdrinks zu trinken.

Um eine Dehydration mit ernstzunehmenden gesundheitlichen Folgen zu vermeiden empfehlen wir dringend eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung.

 

Bei Ausreise wird eine Flughafengebühr in Höhe von 10,- US Dollars erhoben. Diese ist bei Abflug in bar zu entrichten. Für Inlandsflüge fällt keine Flughafengebühr an.

 

Die lokale Währung ist der Kyat. Die Umtauschmöglichkeiten in Myanmar sind sehr streng. Vermeiden Sie den Geldwechsel außerhalb von Ihrem Hotel.

Kreditkarten und Reiseschecks werden als Zahlungsmittel nicht akzeptiert. Auch Barabhebungen mit Kredit- oder EC- (Cirrus- oder Maestro-) Karten sind nicht möglich. Geldautomaten existieren nicht. Reisende sollten sich daher darauf einstellen, alle Zahlungen in bar leisten zu müssen. Wir empfehlen unseren Reiseteilnehmern dringend, ausreichende Barmittel, vorzugsweise in US-Dollar, mitzubringen. Der Umtausch von US-Dollar ist am unproblematischsten, vorzugsweise in Form von 100er US-Dollar-Scheinen ab Jahrgang 2006, da für diese die niedrigsten Umtauschgebühren verrechnet werden. US-Dollar-Noten der Serien vor 1996 sowie 100-US-Dollar-Noten der neuen Serien mit Seriennummern, die mit den Buchstaben CB beginnen, sowie abgenutzte, beschädigte, stark geknickte oder verschmutzte Noten werden im Regelfall nicht angenommen. Der Euro hat sich in Myanmar noch nicht durchgesetzt.

 

Die Stromversorgung (Spannung 220/230 V, 50 Hz) im Land ist sehr unregelmäßig, besonders außerhalb der Großstädte.

 

Der Zeitunterschied Deutschland Myanmar beträgt MEZ + 5,5 Stunden und während der europäischen Sommerzeit + 4,5 Stunden. Es kann immer wieder zu Spannungsschwankungen kommen.

Es werden unterschiedliche Steckdosen verwendet. So empfehlen wir unseren Reiseteilnehmern, einen Adapter mitzunehmen.

 

Adresse der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Myanmar
9 Bogyoke Aung San Museum Road, Bahan Township, Rangoon (Yangon) 11201
Telefon: (0095 1) 54 89 51, 54 89 52, 54 89 53
Fax: (0095 1) 54 88 99
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Website: http://www.rangun.diplo.de
Postadresse:
Embassy of the Federal Republic of Germany
GPO Box 12, Rangoon (Yangon) 11181, Myanmar

 

Möchten Sie Personen fotografieren, sollten Sie bitte höflicherweise die betreffende Person vorher fragen. In der Regel lassen sich die Menschen gerne fotografieren.

Sie haben in den Internet Cafés der größeren Städte in der Regel die Möglichkeit, Ihre digitalen Fotos von Ihrer Speicherkarte auf eine CD zu brennen.

 

Vor dem Betreten religiöser Räumlichkeiten und Gebäude müssen die Schuhe und ggf. Strümpfe ausgezogen werden. Die Kleidung sollte mindestens die Knie und Schultern bedecken.

 

Die Luftpost ist nach Europa ungefähr eine Woche unterwegs.

 

Leichte atmungsaktive und gut waschbare Sommerbekleidung ist über das gesamte jahr tagsüber ausreichend. Während der kühleren Jahreszeit empfehlen wir unseren Reiseteilnehmern für die Abendzeit leichtere Jacken oder Pullover mitzunehmen.

Auch ist eine Sonnenbrille sehr hilfreich.

 

Wir müssen unsere Reieteilnehmer darauf aufmerksam machen, dass das Fotografieren und Filmen von Flughäfen, Brücken (insbesondere die Brücke bei Mandalay), Bahnhöfen, Polizeigebäuden, Militäreinrichtungen und Regierungsgebäuden ist bei Strafe untersagt ist. Wir bitten Sie dringendst, dies zu beachten.

 

Auch der Besitz von schon geringen Mengen von Drogen, einschließlich sogenannter "weicher Drogen", wird mit langjährigen Haftstrafen bestraft, in besonders schweren Fällen kann die Todesstrafe verhängt werden. Auch dies bitten wir zu befolgen.

 

Abschließend möchten wir noch hierauf hinweisen, dass Myanmar als Reiseland wirklich beeindruckend und prägend ist. Dies darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass es ebenso eine repressive Militärdiktatur darstellt. Das heißt, Kritik an der Militärregierung ist strafbar. Auch ausländische Besucher müssen damit rechnen, überwacht zu werden. Jegliche politische Betätigung ist verboten. Schon der Versuch einer Kontaktaufnahme mit birmanischen oppositionellen Aktivisten bzw. Regimekritikern kann Strafverfahren und andere Repressalien nach sich ziehen. Es bestehen bereits mehrfache Fälle, in denen Ausländer aus Verstößen gegen diese Bestimmungen inhaftiert oder zumindest ausgewiesen wurden.

 

Für weitere Informationen empfehlen wir das Auswärtige Amt zu konsultieren.

Für die Einreise nach China besteht für deutsche Staatsangehörige eine Visumspflicht. Jeder Reiseteilnehmer muss vor der Einreise im Besitz eines gültigen Visums sein.

Das Visum wird von der Botschaft von China in Deutschland ausgestellt. Der Reisepass muss nach der Reiseabschluss mindestens noch 6 Monate gültig sein. Kinder unter 7 Jahren benötigen kein eigenes Visum, sofern sie im Reisepass einer ihrer Eltern eingetragen sind.

 

Es leben etwa 50 Millionen Menschen in Myanmar. 75 Prozent der Bevölkerung leben auf dem Lande in den zentralen Ebenen des Ayeyawady und existieren vom Ackerbau. Der weitaus größte Teil der Bevölkerung (ca. 89 Prozent außerdem 4 Prozent Christen, 4 Prozent Islamisten, 4 Prozent Baptisten und 1 Prozent Hinduisten sowie zahlreiche Stammesreligionen unter den Bergvölkern) sind tiefgläubige Thearvada Buddhisten. Der Buddhismus prägt die Kultur - ja den gesamten Alltag der Gesellschaft. Jeder Reisende spürt hautnah die tiefe Verbundenheit der Menschen mit der Religion und eine enorme Spiritualität. In jedem Haushalt wird ein kleiner Hausltar gepflegt mit täglich frischen Blumen.

Der Ursprung des Buddhismus in Myanmar geht auf das 7. Jahrhundert zurück.

 

Neben dem buddhistischen Glauben ist der Glaube an "guten" und "bösen" Geistern, die jede Art von Lebewesen sowie jeden Ort schützen oder belästigen, weit verbreitet. Der Glaube an diese Geister beeinflusst ebenfalls den Alltag der Bevölkerung, indem sie vor allem möglichst sich so verhalten, um einen Geist zu verärgern. Auch um Unterstützung bei persönlichen Problemen richten sich die Birmanen an diese Geister. Es wird auch das Nat-Pwe Fest veranstaltet, um die Gunst der Geister zu gewinnen.

 

 

In Myanmar leben mehr als 100 verschiedene ethnische Gruppen. Rund 68 Prozent davon sind Birmanen, 9 Prozent Shan, 7 Prozent  Karen, 4 Prozent Rakhine, 3 Prozent Chin, 2 Prozent Mon, 2 Prozent Inder sowie 5% anderer Volksgruppen (die größeten davon sind Kachin, Kaya, Chinesen, Wa, Naga, Lahu, Lisu, Akha).

 

Der Burmese ist ein sehr geselliger Menschenschlag. So stehen Teehäuser hoch im Kurs, um mit Freunden und Bekannten einige Stunden gemütlich zu berbringen.

 

Kleine spaßige Theatervorführungen auf den Straßen oder Puppenspiele, die religiöse oder allgemeine gesellschaftliche Hintergründe haben, gehören ebenso zur alltäglichen Kultur wie der gegenseitige Respekt. Vor allem den Älteren wird großer Respekt gezollt. Je größer der Altersabstand, desto respektvoller der Umgang verbal wie in der Körperhaltung.

Das Gesicht nicht zu verlieren stellt einen hohen Stellenwert im Verhalten der Menschen dar. Etwas nicht zu wissen oder jemandem mit "nein" zu begegnen oder gar zu verletzen ist sehr unangenehm

 

Die birmanische Küche ist auch sehr charakteristisch. Natürlich ist Reis wie in allen asiatischen Ländern ein wichtigster Bestandteil der Küche. Würzige Salate und abwechslungsreiche Curry Gerichte, rohes Gemüse bestimmen die birmanische Küche wie die typische Fischsuppe mit Nudeln sowie Reisnudeln mit Huhn und Kokosmilch.

Natürlich wird Tee zu den Gerichten angeboten.

Typisch sind auch die unzähligen Straßenstände, an denen Zuckerrohrsaft frisch gepresst angeboten wird.

 

Musik hat im Land einen sehr hohen Stellenwert. Sie unterscheidet sich unbeeinflusst von der Musik der Nachbarländer.

Die alte Bogenharfe "saung gauk" ist ein Zeitzeuge aus aus den Anfängen des Buddhismus im 1. und 2. Jahrhundert und ist weiterhin eines der wichtigsten Instrumente der birmanischen Musik. Das Xylophon, die Zither sowie die Längsflöte sind weitere wichtige Instrumente wie die "Hsaing-waing", ein Instrument, das 21 abgestimmte Trommeln kreisförmig inkludiert (in Verbindung mit zwei weiteren speziellen aufwendigen Gong-Instrumenten und einem Blasinstrument - einer Oboe ähnlich - werden hierdurch vor allem Tänze und Geisterbeschwörungen begleitet) sowie andere Trommeln als Rhythmusinstrumente.

Die einzelnen Volksgruppen haben natürlich auch eigene charakteristische Instrumente sowie ihre spezielle traditionelle Musik.

Westliche klassische Musik konnte sich in Myanmar nicht durchsetzen - allein das Klavier und die Geige. Ausländische Lieder und Klänge und Instrumente wurden auf das Empfinden der Birmanen abgestimmt. Als eine Art Unabhängigkeitsbewegung ist anzusehen, dass überall im Land vertraute westliche Popmusik zu höhren ist, aber in einer nachgeahmten Fassung mit birmesischen Texten.

 

Die populärsten Souvenirs aus Myanmar sind feine und mit einer Liebe zum Detail gezeichnete Lackwaren, die vor allem in der Region um Bagan hergestellt werden. Ihr Wert ist abhängig von Präzision und Umfang der Gravuren und Farben.

Auch Marionetten und bemalte Schirme sowie Edelstein-Schmuck sind wichtige und begehrte Mitbringsel.

 

Myanmar ist ein Land mit einer großen ethnischen Mannigfaltigkeit – die geschätzte Bevölkerung von 48-50 Millionen Menschen ist verteilt auf mindestens 15 ethnischen Gruppen – viele von denen mit verschiedenen Untergruppen.

 

Diese Bevölkerungsgruppen entstammen von sehr verschiedenen Ursprüngen:

Die ersten Besiedler des Gebietes des heutigen Myanmar stammen aus den verschiedenen Volksstämmen der Karen, Mon sowie verschiedenen tibetisch burmesischen Kulturen aus dem osttibetischen Raum.

So geht z.B. die Herkunft der Gruppe der Rakhine auf die Händler aus Bangladesh und Indien Jahrhunderte zuvor zurück.

 

Die dominierenden Burmanen stammen von den ausgewanderten Gruppen aus den indo-tibetischen Regionen;

die Shan haben einen thailändischen Ursprung im Gebiet des heutigen China;

die Karen und Pa’O haben ihre Wurzeln im heutigen Gebiet der Mongolei;

die Mon sind eng verwandt mit den Khmer aus Kambodscha.

 

Das Ausmaß der Unterschiede ist eine Ursache für die deutlich sichtbaren kulturellen Unterschiede und sprachlichen Differenzen mit Sprachen wie Burmesisch, Shan, Karen, welche keine Gemeinsamkeiten kennen.

 

Etwa die Hälfte der Bevölkerung sind Burmanen. Die weiteren 50%  verteilen sich auf die restlichen ethnischen Gruppen.

 

Nach den Burmanen sind die Karen mit 6-7 Millionen Menschen sowie die Shan und Mon mit jeweils ungefähr 4 Millionen Menschen die bevölkerungsreichsten Gruppen. Viele Minderheiten haben in den Bergregionen eigene Staaten" gebildet.

 

Im 11. Jahrhundert gründete der erste burmesische König Anawratha ein erstes starkes Königreich Burma mit Bagan als Hauptstadt.

Der Volksstamm der Mon wurde besiegt und die Gefangenen nach Bagan gebracht. Dort wurden die architektonischen Fähigkeiten der Mon ausgenutzt für den Ausbau der damaligen Hauptstadt.

Auch hat der König Anawratha den Theravada Buddhismus übernommen und im Königreich etabliert. Bis in das 13. Jahrhundert hinein wurden etwa 13.000 Tempel im Gebiet der damaligen Hauptstadt Bagan gebaut. Im Krieg gegen die einfallenden Mongolen im 13. Jahrhundert wurde Bagan weitestgehend zerstört.

Im folgenden existierten bis ins 18. Jahrhundert fünf unabhängige Königreiche im Gebiet des heutigen Myanmar.

Mitte des 18. Jahrhunderts gelang es Alaungpaya, ein neues burmesisches Königreich zu schaffen. Die Mon wurden aus dem Norden vertrieben. 1755 eroberte der König Alaungpaya Pyay sowie Dagon und änderte den Namen der Stadt in Yangon - was übersetzt "Ende des Konflikts" bedeutet.

 

Im Jahr 1824 annektierte Großbritannien das gesamte Land. So verlor das Königreich seine Unabhängigkeit und wurde eine Provinz von britisch Indien. Die Briten setzten eine zentrale Regierung ein und unterdrückten konsequent die burmesische Kultur.

 

Im 20. Jahrhundert begannen starke Unruhen im Land gegen die britische Besatzung, und es wurde 1937 ein autonomer Status innerhalb des Britischen Reiches erreicht.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Burma von Japan in den Jahren 1942-1945 besetzt bis sich schließlich 1947 auf der Grundlage einer neuen Verfassung die Burmesische Union bildete. Diese wurde 1948 abschließend in die unabhängige Republik Burma umgewandelt.

 

Jedoch ließ es die politische Situation nicht zu, von einem freien Land zu sprechen.

 

Nach einem erfolgreichen Militärputsch im Jahr 1962, in welchem die Führer der burmesischen Union sämtlichen Rechten und Versprechen beraubt wurden – beraubt einer viel versprechenden Zukunft dominiert seitdem das burmesische Militär die Regierung.

Sämtliche Versorgung mit Nahrungsmitteln, Kapital, Aufbau und Wissen wurde unterbrochen.

Umsiedlungen Zwangsarbeit Missbrauch standen auf der Tagesordnung. Militarisierung und systematische Unterdrückung sämtlicher Freiheiten waren im gesamten Land spürbar. Der burmesische Weg in den Sozialismus wurde eingeführt: Staatskontrolle in jedem Bereich. Das Land wurde weitgehend von internationalen Handel und Beziehungen ausgeschlossen.

Dies steuerte das Land in absolute Armut…

So wurde ein Land, das als „Kornkammer“ Asiens durch seinen ungewöhnlich hohen Reichtum an Bodenschätzen eine großartige Voraussetzung bietet für eine wirtschaftliche Entwicklung, heruntergewirtschaftet.

 

Die Vielfalt und Missklänge zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen haben die Geschichte von Birma schon immer maßgeblich beeinflusst. Die Uneinigkeit in der Bevölkerung verhinderte eine erfolgreiche Demokratiebewegung...

Die Menschenrechtssituation war katastrophal – das Recht auf Überleben wird mit Füßen getreten. Sämtliche oppositionellen Bewegungen wurden militärisch niedergeschlagen.

1988 sowie 2007 kam es zur letzten Niederschlagung der Demokratiebewegung und zu gravierenden Menschenrechtsverletzungen, so auch an der großartigen Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, die mehrfach unter Hausarrest gestellt wurde.

 

Seit einigen Jahren ist in Myanmar nun ein Richtungswechsel der Politik der Militärregierung zu erkennen. Die Regierung öffnet nun das Land schrittweise und ein vorsichtiger Demokratieprozess ist spürbar.

Der Tourismus birgt die große Chance auf eine weitere Öffnung des Landes.

Das Volk braucht den existenziell bedeutsamen Tourismus. Es hat jede Aufmerksamkeit verdient und zahlt diese zurück mit einer Warmherzigkeit und Freude.

Myanmar genießt eine ausgeprägte ökologische Vielfalt. Nahezu 7.000 verschiedene Pflanzen wachsen im Land. Das reichhaltige Angebot an Lebensraum ist ein Paradies für etwa 600 Säugetier- und Reptilienarten und neben unzähligen Arten von Schmetterlingen. Myanmar ist reich an Vogelarten. Unter den über 1.000 bekannten Vogelarten im Lande sind Papageien, Pfaue, Fasane, Reisfinken,etc. Sowie viele exotische Fischarten leben in den Gewässern Myanmars. Einige von den Tierarten sind vom Aussterben bedroht - wie die Großfleck-Zibetkatze.

Myanmars Bestand an Wildtieren ist beeinflusst durch die topografischen und klimatischen Unterschiede im Lande. In Myanmar sind viele größere Säugetierarten beheimatet, so der Panther, Tiger, Leoparden und der stark gefährdete Nebelparder, Wasserbüffel, Rhinozerosse und verschiedene Affenarten wie die Schopflanguren, Gibbons und Schweinsaffen. Myanmar zählt auch einen großen Bestand an Elefanten sowie an Bären - wie der Schwarzbär und der malaysische Sonnenbär -  in seinen Bergregionen. Auch der vom Aussterben bedrohte kleine Panda, Linsang und der Tapir sind an den Ausläufern des Himalaya im Norden des Landes beheimatet. Reptilien wie das Krokodil, Wasserschildkröten, Geckos Kobras und Pythonschlangen sind vor allem in den Mangrovenwäldern im Ayeyarwady Delta zu Hause.

 

Unter den unzähligen Vogelarten sind auch einige endemische in Myanmar beheimatet. Die seltenen Spezies der Vogelarten leben in den Bergen und den Feuchtgebieten. Das Moeying Vogelschutzgebiet etwa 100 km nordöstlich von Yangon bietet eine schöne Möglichkeit der Vogelbeobachtung.

Ebenso bedeutend ist das Naturschutzgebiet des Natmataung Nationalpark. Das Naturschutzgebiet wurde 1994 im Chin Staat im Nordwesten des Landes gegründet. Inmitten der immergrünen Wälder sowie Pinien Wälder in höheren Lagen leben neben den etwa 160 bekannten Vogelarten auch viele Säugetiere, darunter Tiger, Bären, Leoparden, Wildschweine, Gibbons, etc.

 

 

Mehr als die Hälfte der Landesfläche ist bewaldet. Myanmar besitzt zwei Arten von Tropenwäldern.

Monsunwälder im zentralen und nördlichen Myanmar zeichnen sich durch eine Vielfalt an laubwechselnden Baumvarianten aus, die in der dreimonatigen Trockenzeit ihre Blätter abwerfen, um ihre Wasserreserven zu konservieren.

Immergrüne artenreiche tropische Regenwälder finden wir in den südlichen Regionen mit hohen Niederschlägen, in den Bergen im Westen des Landes und an den Küsten - sowie Mangrovenwälder im Ayeyarwady Delta.

Unzählige Arten von Orchideen wachsen in den Regenwäldern.

 

Im Hochland im Osten und Norden von Myanmar wachsen überwiegend Kiefern und Eichen, Kautschukbäume, Akazien, viele Arten von Rhododendren.

Im zentralen Myanmar herrscht Trockenwald und Savanne. In den im nördlichen Regionen der Himalaya Ausläufern ist die Pflanzenwelt charakterisiert durch immergrüne subtropische Laubwälder bis etwa 2.000 Meter Höhe. Höhenlagen zwischen 2.000 und 3.000 Meter beheimaten halb-immergrüne laubtragende Regenwälder. In Höhenlagen über 3.000 Meter wachsen ausschließlich immergrüne alpine und Nadelwälder. An den Küsten und Stränden und Dünen wachsen überwiegend tropische Früchte wie Zitrusfrüchte, Bananen, Mangos - auch Palmen, der Hibiskus und Kasuarinen.

 

Neben den subtropischen Wäldern, die rund 50 Prozent des Landes abdecken, säumen ein unendlicher Bestand an Obstbäumen mit über 25.000 verschiedenen Blütenarten, tropische Harthölzer und vor allem große Bambuswälder das gesamte Land.

Myanmar besitzt nach China den größten regenerativen Pflanzenbestand sowie einen hohen Prozentsatz der weltweiten Teak Reserven. Teak ist daher auch leider der wichtigste Exportschlager Myanmars.

 

Myanmar verfügt über weitläufige Landesflächen mit einer intakten Umwelt, bedingt durch kaum vorhandene die Umwelt schädigende Industrialisierung. Sowie ist Überbevölkerung noch kein Thema für das Land. Myanmars großer Reichtum sind die Wälder. Regierung hat die Bedeutung erkannt, dass dieser Reichtum für die Stabilität und das Gleichgewicht zwischen Mensch und Umwelt, Wasser und Boden. Die Bemühungen gegen die profitable Wilderei bedrohter Tiere und Pflanzen sowie Waldrohdung und illegalen Edelholzhandel werden stärker betrieben, die Errichtung und Ausbau wichtiger Nationalpark und Naturschutzgebieten fortgesetzt. Myanmar ist verschiedenen internationalen Versammlungen und Initiativen für die Entwicklung und Erhaltung der natürlichen Ressourcen beigetreten

 

Nationalparks und Schutzgebiete bedecken ungefähr 7 Prozent der Landesfläche.

 

Im Kachin Staat nordöstlich des Landes besteht das Hukaung Naturschutzgebiet. Dieses Schutzgebiet wurde aufgebaut für den Schutz des weltweit extrem gefährdeten Tigers. Das hier entstandene weltgrößte Tiger Reservat bietet eine sehr große Hoffnung zur Rettung der Tieger. Die auf etwa wildlebende 50 Exemplare gefährlich gesunkene Species hat hier die große Chance, sich wieder ein wenig zu erholen.

 

 

Das Meinmahla Kyun Naturschutzgebiet befindet sich im Ayeyarwady Delta. Es besteht seit 1986 und ist wirklich eine Reise wert.  Das nahezu intakte Ökosystem inmitten von Mangroven Wäldern  bietet einen idealen Lebensraum einer speziellen Krokodilart, die sowohl in Salzwasser als auch in Süßwasser leben kann, Fischottern, vielen Arten von Seevögeln und Schmetterlingen, sowie Hirscharten, Wildschweinen, Wildhunden. In der Zeit vom November bis Januar legen Meeresschildkröten ihre Eier auf Sandbänken ab. Das Schutzgebiet wurde begründet, um das Mangroven Ökosystem vor dem drohenden Raubbau zu bewahren, zum Schutz der Artenvielfalt und Erhalt des Fischbestandes, das stark vom Aussterben gefährdete Leistenkrokodil zu schützen und zu studieren. Mit etwas Glück sind auch Irrawaddy Delfine zu sichten. Es wurde ein Vogelschutzgebiet für die hiesigen Wasservogelarten, darunter auch verschiedene Storcharten, und der Zugvögel begründet - und ein Umweltforschungs- und Studienzentrum für die Bevölkerung. Verschiedene Fischerdörfer im Delta lohnen einen Besuch.

 

 

Der mit 5.881 Metern höchste Berg Südostasiens Hkakabo Razi liegt inmitten des gleichnamigen Nationalparks. Dieses atemberaubende Naturschutzgebiet besitzt einen außergewöhnlichen Reichtum an Tier- und Pflanzenarten - viele von denen sind noch kaum studiert. Dichte artenreiche Regenwälder bedecken das Gebiet, bis ab einer Höhe von etwa 2.700 Meter die Szenerie von Laubwäldern und bestimmt wird. Nadelwälder lösen die Laubwälder ab etwa 3.400 Meter bis über 4.500 Meter ganzjährig Schnee und Gletscher die Landschaft dominieren.

 

 

Das Mergui-Archipel zählt mit seinen rund 800 Eilanden zu den schönsten Tauchgründen und Korallenriffen weltweit.

 

 

Der Khakaborazi Nationalpark befindet sich im Kachin Staat im Norden Myamnars. Dieses Naturschutzgebiet liegt inmitten einer bezaubernden Bergwelt. Es wurde 1994 gegründet, um die Waldbestände und Wildtierbestände im nördlichsten Staat Myanmars zu schützen und auszubauen. Hier entspringt der große Ayeyawady. Die Vegetation wird geprägt durch üppige immergrüne sowie sommergrüne Laubwälder und Pinienwälder.  Hier sind seltene Tierarten wie der Takin, Hirscharten wie der Moschushirsch sowie andere Säugetierarten und Insekten wie Schmetterlinge u.a.

Wie in vielen anderen Naturschutzgebieten ist die Regierung auch hier bemüht, den Ecotourismus zu intergrieren und die Traditionen und Kulturen der lokalen Minderheiten zu bewahren. Hier ansässig sind die birmanisch tibetische Minderheit sowie die Rawang und Lisu.

 

 

Das Moeyingyi Naturschutzgebiet liegt etwa 100 km nordöstlich von Yangon. Feuchtgebiet wurde zum Vogelschutzgebiet erklärt, um die Lebensräume der lokalen Vogelarten sowie der Wandervogelarten zu bewahren.

 

 

Der Natmataung Nationalpark liegt im Chin Staat nordwestlich von Myanmar inmitten einer wunderbaren Landschaft immergrüner Wälder und Rhododendren sowie Pinien Wälder in höheren Lagen. In diesem attraktiven Naturschutzgebiet leben neben den etwa 160 bekannten Vogelarten auch viele Säugetiere, darunter Tiger, Bären, Leoparden, Wildschweine, Gibbons, etc.

Einige seltene Vogelarten leben nur in diesem Gebiet. Dieses Landschafsgebiet beherbergt einige seltene Orchideenarten.

Der Nationalpark bietet hervorragende Gelegenheiten für Outdoor Aktivitäten wie Wildwasser Rafting oder Wanderungen durch die malerische Berglandschaft sowie Vogelbeobachtungen oder spezielle Orchideen Touren.

Eingebettet von Thailand und dem Golf von Bengalen im Süden, Indien und Bangladesh im Nordwesten, China im Nordosten sowie Laos im Osten und sogar als geografisch größtes Land in Zentral Asien besitzt Burma eine Fläche, die doppelt so groß ist wie Deutschland.

 

 

Myanmar ist ein sehr sicheres Reiseland, welches über das gesamte Jahr besucht werden kann.

Es herrscht ein tropisches Klima.

Die beste Reisezeit liegt zwischen Oktober und März vergleichbar mit den angenehmen Sommermonaten in Europa.

Myanmar liegt mit Ausnahme des äußersten Nordens inmitten des asiatischen tropischen Monsungebietes mit drei Jahreszeiten. Bedingt durch die sehr unterschiedliche Topografie sind die Ausprägungen des Monsuns im Land sehr unteschiedlich und es können ganz unterschiedliche Klimaverhältnisse herrschen.

 

Von Juni bis September herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit, es ist heiß mit Temperaturen um 30°C und regnet häufig, wobei die Niederschlagsmenge regional sehr unterschiedlich ist (400-10000mm).

Nach der Regenzeit herrscht von Oktober bis Februar eine trockene kühlere Jahreszeit mit Durchschnittstemperaturen zwischen 20°C und 25°C.

Von März bis Mai bestimmt eine heiße Trockenperiode das Klima des Landes mit Temperaturn bis zu 45° im zentralen Myanmar.

Höhepunkt der Trockenzeit ist das Neujahrsfest Mitte April. Ein riesiges Spektakel über vier Tage lässt die Menschen ihr hartes Alltagsleben in diesem Zeitraum vergessen. Sie vergnügen sich in einem landesweiten Wasserfest, in dem niemand verschont wird; eine sehr angenehme Festlichkeit, in der sämtliche Sorgen plötzlich verschwunden sind.

 

Im Osten des Landes erstreckt sich das Shan Hochland mit Erhebungen bis 2.500 Meter. Die Südwestküste ist geprägt von Sumpfgebieten, welche vor allem das Ayeyarwady Delta bestimmen, sowie Sandstränden, Dünenlandschaften und bizarren Steinformationen. Nördlich grenzt das Arakan-Joma Gebirge mit Höhenlagen bis 3.000 Meter. Zwischen diesen Gebirgszügen liegt die breite sehr fruchtbare und am dichtesten besidelte Ayeyarwady Ebene im Zentrum des Landes. Im zentralen Norden Myanmars erstreckt sich das Kachin Bergland mit seinen Himalaya Ausläufern. An der Grenze zu China und Indien liegt der Hkakabo Razi, mit seinen 5.881 Metern der höchste Berg Südostasiens. Im zentralen Myanmar sind die Böden entlang des Ayeyarwady sehr fruchtbar.

Vor der südwestlichen Küste Myanmars erstrecken sich rund 800 Inseln mit ursprünglichen Wäldern bewachsen.

 

traditionelle Feste

Über das ganze Jahr finden viele religiöse und kulturelle Feste und Zeremonien statt. Größtenteils richten sich diese sehr bunten Feierlichkeiten mit vielen Showbühnen, Markt- und Essensständen nach dem Mondkalender. Daher werden deren Termine von Jahr zu Jahr unterschiedlich angesetzt. Sie beginnen oder finden ihren Höhepunkt an Vollmondtagen.

Die verschiedenen ethnischen Mionderheiten haben zudem ganz unterschiedliche Feiertage.

Im Oktober wird von den Hindus das Lichterfest Diwali gefeiert, Muslime feiern Bakri Idd Ende November, die Christen feiern selbstverständlich Weihnachten und Ostern nach unserem Kalender, der Stamm der Karen feiert Anfang Januar ihr Neujahrfest.

 

Der Glaube an "gute" und "böse" Geister - der sogenannten "Nat" - ist in Myanmar sehr verbreitet. So werden auch regelmäßig Nat-Pwe Feste veranstaltet, um die Gunst der Geister zu gewinnen. Das beliebteste Fest der Birmanen ist natürlich das "Thingyan Pwe", das Wasser- und Neujahrsfest vom 13. bis 16. April. Spektakulär wird gemeinsam mit großen Paraden sowie viel Musik und natürlich viel kühlendem und reinigenden Wasser, mit welchem sich jeder gegenseitig bespritzt, das neue Jahr eingeleitet.

 

Das mehrtägige Ananda-Tempelfest im Januar sowie das Shwezigon-Pagodenfest im Oktober in Bagan sind auch sehr wichtige Festlichkeiten sowie das Phaungtwa-U-Pagodenfest im Oktober mit einem schwimmenden Festzug am Inle-See, der mehrere Wochen unterwegs ist.

 

Die wichtigsten Feiertage sind:

 

04. Januar - der Unabhängigkeitstag

12. Februar - der Tag der Union

02. März - der Tag der Landbevölkerung

27. März - der Tag der Streitkräfte

im März - Vollmond von Tabaung

13.-16. April - das Wasserfest zu Neujahr

17. April - Neujahr

01. Mai - der Tag der Arbeit

19. Juli - der Tag der Märtyrer

im Juli - Vollmond von Waso - Beginn der buddhistischen Fastenzeit

im Oktober - Vollmond von Thadingyut - das lichterfest und Ende der buddhistischen Fastenzeit
20. November - der Nationaltag

im November - Vollmond von Tazaungmon - Lichterfest

25. Dezember - Weihnachten

 

Mensch und Kultur

Es leben etwa 50 Millionen Menschen in Myanmar. 75 Prozent der Bevölkerung leben auf dem Lande in den zentralen Ebenen des Ayeyawady und existieren vom Ackerbau. Der weitaus größte Teil der Bevölkerung (ca. 89 Prozent außerdem 4 Prozent Christen, 4 Prozent Islamisten, 4 Prozent Baptisten und 1 Prozent Hinduisten sowie zahlreiche Stammesreligionen unter den Bergvölkern) sind tiefgläubige Thearvada Buddhisten. Der Buddhismus prägt die Kultur - ja den gesamten Alltag der Gesellschaft. Jeder Reisende spürt hautnah die tiefe Verbundenheit der Menschen mit der Religion und eine enorme Spiritualität. In jedem Haushalt wird ein kleiner Hausltar gepflegt mit täglich frischen Blumen.

Der Ursprung des Buddhismus in Myanmar geht auf das 7. Jahrhundert zurück.

 

Neben dem buddhistischen Glauben ist der Glaube an "guten" und "bösen" Geistern, die jede Art von Lebewesen sowie jeden Ort schützen oder belästigen, weit verbreitet. Der Glaube an diese Geister beeinflusst ebenfalls den Alltag der Bevölkerung, indem sie vor allem möglichst sich so verhalten, um einen Geist zu verärgern. Auch um Unterstützung bei persönlichen Problemen richten sich die Birmanen an diese Geister. Es wird auch das Nat-Pwe Fest veranstaltet, um die Gunst der Geister zu gewinnen.

 

 

In Myanmar leben mehr als 100 verschiedene ethnische Gruppen. Rund 68 Prozent davon sind Birmanen, 9 Prozent Shan, 7 Prozent  Karen, 4 Prozent Rakhine, 3 Prozent Chin, 2 Prozent Mon, 2 Prozent Inder sowie 5% anderer Volksgruppen (die größeten davon sind Kachin, Kaya, Chinesen, Wa, Naga, Lahu, Lisu, Akha).

 

Der Burmese ist ein sehr geselliger Menschenschlag. So stehen Teehäuser hoch im Kurs, um mit Freunden und Bekannten einige Stunden gemütlich zu berbringen.

 

Kleine spaßige Theatervorführungen auf den Straßen oder Puppenspiele, die religiöse oder allgemeine gesellschaftliche Hintergründe haben, gehören ebenso zur alltäglichen Kultur wie der gegenseitige Respekt. Vor allem den Älteren wird großer Respekt gezollt. Je größer der Altersabstand, desto respektvoller der Umgang verbal wie in der Körperhaltung.

Das Gesicht nicht zu verlieren stellt einen hohen Stellenwert im Verhalten der Menschen dar. Etwas nicht zu wissen oder jemandem mit "nein" zu begegnen oder gar zu verletzen ist sehr unangenehm

 

Die birmanische Küche ist auch sehr charakteristisch. Natürlich ist Reis wie in allen asiatischen Ländern ein wichtigster Bestandteil der Küche. Würzige Salate und abwechslungsreiche Curry Gerichte, rohes Gemüse bestimmen die birmanische Küche wie die typische Fischsuppe mit Nudeln sowie Reisnudeln mit Huhn und Kokosmilch.

Natürlich wird Tee zu den Gerichten angeboten.

Typisch sind auch die unzähligen Straßenstände, an denen Zuckerrohrsaft frisch gepresst angeboten wird.

 

Musik hat im Land einen sehr hohen Stellenwert. Sie unterscheidet sich unbeeinflusst von der Musik der Nachbarländer.

Die alte Bogenharfe "saung gauk" ist ein Zeitzeuge aus aus den Anfängen des Buddhismus im 1. und 2. Jahrhundert und ist weiterhin eines der wichtigsten Instrumente der birmanischen Musik. Das Xylophon, die Zither sowie die Längsflöte sind weitere wichtige Instrumente wie die "Hsaing-waing", ein Instrument, das 21 abgestimmte Trommeln kreisförmig inkludiert (in Verbindung mit zwei weiteren speziellen aufwendigen Gong-Instrumenten und einem Blasinstrument - einer Oboe ähnlich - werden hierdurch vor allem Tänze und Geisterbeschwörungen begleitet) sowie andere Trommeln als Rhythmusinstrumente.

Die einzelnen Volksgruppen haben natürlich auch eigene charakteristische Instrumente sowie ihre spezielle traditionelle Musik.

Westliche klassische Musik konnte sich in Myanmar nicht durchsetzen - allein das Klavier und die Geige. Ausländische Lieder und Klänge und Instrumente wurden auf das Empfinden der Birmanen abgestimmt. Als eine Art Unabhängigkeitsbewegung ist anzusehen, dass überall im Land vertraute westliche Popmusik zu höhren ist, aber in einer nachgeahmten Fassung mit birmesischen Texten.

 

Die populärsten Souvenirs aus Myanmar sind feine und mit einer Liebe zum Detail gezeichnete Lackwaren, die vor allem in der Region um Bagan hergestellt werden. Ihr Wert ist abhängig von Präzision und Umfang der Gravuren und Farben.

Auch Marionetten und bemalte Schirme sowie Edelstein-Schmuck sind wichtige und begehrte Mitbringsel.

 

Myanmar ist ein Land mit einer großen ethnischen Mannigfaltigkeit – die geschätzte Bevölkerung von 48-50 Millionen Menschen ist verteilt auf mindestens 15 ethnischen Gruppen – viele von denen mit verschiedenen Untergruppen.

 

Diese Bevölkerungsgruppen entstammen von sehr verschiedenen Ursprüngen:

Die ersten Besiedler des Gebietes des heutigen Myanmar stammen aus den verschiedenen Volksstämmen der Karen, Mon sowie verschiedenen tibetisch burmesischen Kulturen aus dem osttibetischen Raum.

So geht z.B. die Herkunft der Gruppe der Rakhine auf die Händler aus Bangladesh und Indien Jahrhunderte zuvor zurück.

 

Die dominierenden Burmanen stammen von den ausgewanderten Gruppen aus den indo-tibetischen Regionen;

die Shan haben einen thailändischen Ursprung im Gebiet des heutigen China;

die Karen und Pa’O haben ihre Wurzeln im heutigen Gebiet der Mongolei;

die Mon sind eng verwandt mit den Khmer aus Kambodscha.

 

Das Ausmaß der Unterschiede ist eine Ursache für die deutlich sichtbaren kulturellen Unterschiede und sprachlichen Differenzen mit Sprachen wie Burmesisch, Shan, Karen, welche keine Gemeinsamkeiten kennen.

 

Etwa die Hälfte der Bevölkerung sind Burmanen. Die weiteren 50%  verteilen sich auf die restlichen ethnischen Gruppen.

 

Nach den Burmanen sind die Karen mit 6-7 Millionen Menschen sowie die Shan und Mon mit jeweils ungefähr 4 Millionen Menschen die bevölkerungsreichsten Gruppen. Viele Minderheiten haben in den Bergregionen eigene Staaten" gebildet.

 

Im 11. Jahrhundert gründete der erste burmesische König Anawratha ein erstes starkes Königreich Burma mit Bagan als Hauptstadt.

Der Volksstamm der Mon wurde besiegt und die Gefangenen nach Bagan gebracht. Dort wurden die architektonischen Fähigkeiten der Mon ausgenutzt für den Ausbau der damaligen Hauptstadt.

Auch hat der König Anawratha den Theravada Buddhismus übernommen und im Königreich etabliert. Bis in das 13. Jahrhundert hinein wurden etwa 13.000 Tempel im Gebiet der damaligen Hauptstadt Bagan gebaut. Im Krieg gegen die einfallenden Mongolen im 13. Jahrhundert wurde Bagan weitestgehend zerstört.

Im folgenden existierten bis ins 18. Jahrhundert fünf unabhängige Königreiche im Gebiet des heutigen Myanmar.

Mitte des 18. Jahrhunderts gelang es Alaungpaya, ein neues burmesisches Königreich zu schaffen. Die Mon wurden aus dem Norden vertrieben. 1755 eroberte der König Alaungpaya Pyay sowie Dagon und änderte den Namen der Stadt in Yangon - was übersetzt "Ende des Konflikts" bedeutet.

 

Im Jahr 1824 annektierte Großbritannien das gesamte Land. So verlor das Königreich seine Unabhängigkeit und wurde eine Provinz von britisch Indien. Die Briten setzten eine zentrale Regierung ein und unterdrückten konsequent die burmesische Kultur.

 

Im 20. Jahrhundert begannen starke Unruhen im Land gegen die britische Besatzung, und es wurde 1937 ein autonomer Status innerhalb des Britischen Reiches erreicht.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Burma von Japan in den Jahren 1942-1945 besetzt bis sich schließlich 1947 auf der Grundlage einer neuen Verfassung die Burmesische Union bildete. Diese wurde 1948 abschließend in die unabhängige Republik Burma umgewandelt.

 

Jedoch ließ es die politische Situation nicht zu, von einem freien Land zu sprechen.

 

Nach einem erfolgreichen Militärputsch im Jahr 1962, in welchem die Führer der burmesischen Union sämtlichen Rechten und Versprechen beraubt wurden – beraubt einer viel versprechenden Zukunft dominiert seitdem das burmesische Militär die Regierung.

Sämtliche Versorgung mit Nahrungsmitteln, Kapital, Aufbau und Wissen wurde unterbrochen.

Umsiedlungen Zwangsarbeit Missbrauch standen auf der Tagesordnung. Militarisierung und systematische Unterdrückung sämtlicher Freiheiten waren im gesamten Land spürbar. Der burmesische Weg in den Sozialismus wurde eingeführt: Staatskontrolle in jedem Bereich. Das Land wurde weitgehend von internationalen Handel und Beziehungen ausgeschlossen.

Dies steuerte das Land in absolute Armut…

So wurde ein Land, das als „Kornkammer“ Asiens durch seinen ungewöhnlich hohen Reichtum an Bodenschätzen eine großartige Voraussetzung bietet für eine wirtschaftliche Entwicklung, heruntergewirtschaftet.

 

Die Vielfalt und Missklänge zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen haben die Geschichte von Birma schon immer maßgeblich beeinflusst. Die Uneinigkeit in der Bevölkerung verhinderte eine erfolgreiche Demokratiebewegung...

Die Menschenrechtssituation war katastrophal – das Recht auf Überleben wird mit Füßen getreten. Sämtliche oppositionellen Bewegungen wurden militärisch niedergeschlagen.

1988 sowie 2007 kam es zur letzten Niederschlagung der Demokratiebewegung und zu gravierenden Menschenrechtsverletzungen, so auch an der großartigen Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, die mehrfach unter Hausarrest gestellt wurde.

 

Seit einigen Jahren ist in Myanmar nun ein Richtungswechsel der Politik der Militärregierung zu erkennen. Die Regierung öffnet nun das Land schrittweise und ein vorsichtiger Demokratieprozess ist spürbar.

Der Tourismus birgt die große Chance auf eine weitere Öffnung des Landes.

Das Volk braucht den existenziell bedeutsamen Tourismus. Es hat jede Aufmerksamkeit verdient und zahlt diese zurück mit einer Warmherzigkeit und Freude.

 

 

 

 

Entdecken Sie Äthiopien mit seinem kulturellen und geschichtlichen Reichtum.

 

 

Erleben Sie Afrikas einzigartige Naturschätze,  beeindruckende jahrtausendealte KLosterstädte. Lassen Sie sich verzaubern von einer überwältigenden Kunstgeschichte.

 

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Aufgrund seiner abwechslungsreichen Topographie, diversen geologischen Schichten und verschiedenen klimatischen Verhältnisse ist Äthiopien die Heimat für eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt.

Von der Savanne über immergrüne Feuchtwälder bis hin zu Regionen mit alpinem Klima haben sich hier viele Lebensräume etabliert.

Die Vielzahl der Ökosysteme bietet den Lebensraum für eine reichhaltige Flora und Fauna. Äthiopien ist eines der acht Gen-Zentren der Erde. Rund 12% der über 6600 Pflanzenarten werden als endemisch eingestuft.

 

 

 

 

 

 

Entdecken Sie La Réunion mit seinem kulturellen und geschichtlichen Reichtum.

 

 

Erleben Sie Afrikas einzigartige Naturschätze,  beeindruckende jahrtausendealte KLosterstädte. Lassen Sie sich verzaubern von einer überwältigenden Kunstgeschichte.

 

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Aufgrund seiner abwechslungsreichen Topographie, diversen geologischen Schichten und verschiedenen klimatischen Verhältnisse ist Äthiopien die Heimat für eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt.

Von der Savanne über immergrüne Feuchtwälder bis hin zu Regionen mit alpinem Klima haben sich hier viele Lebensräume etabliert.

Die Vielzahl der Ökosysteme bietet den Lebensraum für eine reichhaltige Flora und Fauna. Äthiopien ist eines der acht Gen-Zentren der Erde. Rund 12% der über 6600 Pflanzenarten werden als endemisch eingestuft.

 

 

 

 

Unser Reiseleiter und Agent vor Ort ist der Äthiopienkenner, Ethnologe und Studien-Reiseleiter  Sven Nicolas.

Er ist seit über einem Jahrzehnt in diesem faszinierenden Land zu Hause, spricht die beiden verbreitetesten Landessprachen (Amharisch, Oromo):

 

"Liebe Reisende, es freut mich, dass Ihr Interesse für eines der ungewöhnlichsten Reiseziele geweckt wurde. Äthiopien bannt seine Besucher mit abwechslungs-reichen, grandiosen Landschaften - sei es das als 'Dach Afrika's' genannte Semien-Gebirge mit den zahlreichen 4000-er Gipfeln oder die flimmernd heiße Dalol-Senke in der Danakil-Wüste, ca. 150 m unter dem Meeresspiegel gelegen. Das ist gewissermaßen die dramatische Bühne für Jahrtausende alte Geschichten und Legenden der Salomonischen Dynastie mit gewaltigen Grabstelen und Palastruinen in Axum, mit Weltwundergleichen monolithischen Felsenkirchen im mittelalterlichen Lalibela, mit einer großen Kaiserpfalz in Gondar, um nur einige Beispiele zu nennen. Wer aber keine Lust auf afroalpines Trekking und große Kulturgeschichte verspürt, den fesselt womöglich das Süd-Omo-Gebiet mit seinem einzigartigen Kaleidoskop an halbnomadischen Ethnien, die mit ihren Initiationsritualen, Körperbemalungen und Schmucknarben exotisch auf uns wirken. Oder Sie entscheiden sich für eine Expedition in die Danakil-Wüste im nördlichen Teil des Afrikanischen Grabenbruchs und erleben dort Vulkane, den aktiven, schwimmenden Lavasee des Erta Ale und die nomadische Kultur der einheimischen Afar.
Dies sind die faszinierenden Seiten eines Landes, das mich von der ersten Begegnung an bis zum heutigen Tag unverändert gebannt haben. Ich möchte diese Begeisterung an Sie weitergeben: Kommen Sie nach Äthiopien und erleben Sie große Geschichte, alte Kulturen, Natur-Schönheiten, Afrika und Orient - Erleben Sie Äthiopien mit Mandib!"

 

 

Die Demokratische Bundesrepublik Äthiopien liegt im östlichen Afrika, am Horn von Afrika. Es grenzt an Eritrea, Kenia, den Sudan, Somalia und Dschibuti. Das Land weist mit einer beeindruckend diversen Topographie sowohl Berggipfel von über 4000 Meter Höhe als auch mit der Danakil-Tiefebene einen der tiefsten Punkte der Erde auf.

Das Land ist mit etwa 1.127 Mio. km² rund dreimal so groß wie Deutschland. Es ist das am höchsten gelegene Land in Afrika. Über die Hälfte seiner Fläche liegt höher als 1200 Meter, mehr als 25 % über 1.800 Meter, über 5 % erreichen noch Höhen über 3.500 Meter.

Äthiopien ist das zehntgrößte Land in Afrika und beheimatet ca. 78 Mio. Menschen in rund 90 verschiedenen Volksgruppen. Insgesamt werden weit über 70 verschiedene Sprachen gesprochen.

Äthiopiens kulturelle Vielfalt zieht einen sehr schnell in ihren Bann. Vor allem die eigentümliche und eher untypische Malerei hat eine lange Tradition. Sie ist eng mit der Geschichte des Landes verknüpft und begeistert jeden Bertachter; ebenso das Töpfer-, Flecht- und Webehandwerk. Aber der größte kulturelle Schatz des Landes ist die einzigartige Landesmusik. Musische Poeten streifen durch das Land und bewahren dieses Kulturgut.

Das Land blickt auf eine jahrtausendalte Geschichte zurück. Nicht umsonst gilt es als die Wiege der Menschheit – und als Ursprungsland des Kaffee und verschiedener Getreidearten, wie Teff, sowie der Roten Zierbanane. Der äthiopische Außenhandel wird hauptsächlich vom Export von Kaffee geprägt.

Auf das Land verteilen sich drei Klimazonen; bedingt in erster Linie durch die Höhenunterschiede.

Die natürlichen Voraussetzungen ermöglichen Äthiopien eine einzigartige Vielfalt an landschaftlichen Formen: tropisch heiße Tiefebene bis 1000m mit durchschnittlich 27°C und jährlichen Niederschlägen unter 500mm, warm gemäßigte Mittellagen zwischen 1.000 und 2.500 m mit warmen 22 Grad und jährlichen Niederschlägen zwischen 500mm und 1500mm, mäßig und mit 16°C relativ kühles Hochland über 2500m mit einer steigenden Niederschlagsmenge bis 1800mm; extrem trockene Steppenlandschaften im Osten und Salzseen im Nordosten. Äthiopien hat ebenso eine einzigartige Vielfalt an Arten und Ökosystemen zu bieten. Der größte Teil des Hochlands hat Mittelgebirgscharakter. Hier herrscht gemäßigtes Klima vor.

Die Randgebiete des Hochlandes und die Einschnitte der Flüsse (Nil, Omo, Takaze) sind sehr steil ausgebildet. Der Großteil Äthiopiens wird vom Hochland von Abessinien eingenommen. In diesem weitläufigen Hochgebirge liegt auch Addis Abeba, die Hauptstadt des Landes, auf einer Höhe von 2.370 m. Höchster Berg des Hochlandes ist der Ras Daschan Terara (4.545 m)

Durch die Mitte des Staats zieht sich in Nordost-Südwest-Richtung der Große Afrikanische Grabenbruch – er wird auch Abessinischer Graben genannt. Auf dessen südöstlicher Seite schließt sich das Somali-Hochland mit dem Deemtu (4.377 m) an. Die tiefste Landesstelle befindet sich mit 116 m unter dem Meeresspiegel in der Koba-Senke am Karumsee westlich der Grenze zu Eritrea.

In Richtung des Roten Meeres regnet es im Winter mäßig und ist es im Sommer trocken. In den übrigen Landesregionen fallen die Niederschläge überwiegend zwischen Juni und September; nur gelegentliche kurze Regenschauer in den Monaten Oktober bis Mai. Zwischen Mitte Februar und April kommt es meist zu einer kleinen Regenzeit.

Der größte See ist der Tanasee. Im großen afrikanischen Grabenbruch gibt es viele meist vulkanische Seen. Der Shala ist der größte Kratersee und der tiefste des Landes. Der Langano ist wegen seines hohen Sodagehaltes einer der wenigen Seen, in denen man baden kann.

 

Aufgrund seiner abwechslungsreichen Topographie, diversen geologischen Schichten und verschiedenen klimatischen Verhältnisse ist Äthiopien die Heimat für eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt. Von der Savanne über immergrüne Feuchtwälder bis hin zu Regionen mit alpinem Klima haben sich hier viele Lebensräume etabliert; darunter auch viele Endemiten, also Arten, die weltweit nur hier vorkommen.

 

Äthiopien ist eines der acht sogenannten Genzentren der Erde:

Rund 880 Vogelarten sind in Äthiopien nachgewiesen, 23 davon endemisch wie die Blauflügelgans, die Rougets-Ralle oder der Klunkeribis.

Noch höher ist die Zahl der endemischen Pflanzen die äthiopische Flora umfasst ungefähr 7.000 höhere Pflanzenarten, von denen ungefähr zwölf Prozent nur ausschließlich in ihrer räumlich abgegrenzten Umgebung vorkommen.

Die Schirmakazie, der Baobab, Wacholder und der Maulbeerfeigenbaum sind typische Baumarten des Landes.

 

Äthiopien gilt damit als das Land mit der einzigartigsten Pflanzenwelt Afrikas.

 

Zu den 277 Tierarten des Landes sind 30 Säugetierarten - unter anderem der äthiopische Wolf, die Sömmerringgazelle, der Dschelada (oder Blutbrustpavian; eng mit den Pavianen verwandt) und

das Bergnyala (eine afrikanische Antilope) - 23 Vogelarten - unter anderem die Blauflügelgans,

die Rougets Ralle und der Klunkeribis), 3 Reptilarten (3,9 %) und 17 amphibische

Arten (31,5 %) endemisch.

 

Liebe Reisende,

 

In Vorbereitung Ihrer Äthiopien-Reise möchten wir Ihnen ein paar Tipps und praktische Hinweise an die Hand geben, die Ihnen bei den Reisevorbereitungen und vor Ort helfen sollen.
Sollten Sie darüber hinaus weitere Fragen haben, zögern Sie nicht und senden Sie sie uns an die folgende e-Mail Adresse:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir wünschen Ihnen eine erlebnisreiche und unbeschwerte Reise!

Wir haben diese Hinweise mit größter Sorgfalt und nach bestem Wissen für Sie zusammengestellt. Dennoch können wir nie kurzfristige Änderungen, z. B. von Bestimmungen, Steuern oder Gebühren, ausschließen. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns eventuelle Veränderungen mitteilen.

 

Einreise, Visum und Zoll

Deutsche Staatsangehörige brauchen zur Einreise nach Äthiopien einen Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein muss. Der deutsche Kinderausweis wird anerkannt.

Staatsangehörige anderer Länder und Staatenlose bitten wir, sich rechtzeitig beim

zuständigen Konsulat bzw. der zuständigen Botschaft über die Einreisebedingungen zu informieren.

Falls Sie wünschen, beschaffen wir für Sie die notwendigen Visa. Füllen Sie dazu die zugesandten Formulare aus und senden Sie sie uns mit den übrigen Reiseunterlagen zu. In Ausnahmefällen ist es möglich, direkt bei der Ankunft in Äthiopien das Visum am Flughafen ausstellen zu lassen. Kontaktieren Sie uns für weitere Einzeleinheiten.

Wir empfehlen für den Fall des Verlustes des Reisepasses Kopien von Pass und Visumseintrag anzufertigen und getrennt von diesem mitzuführen.

Folgende Artikel können zollfrei nach Äthiopien eingeführt werden:

100 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 227 g Tabak (Personen über 18 Jahre);

1 l alkoholische Getränke (Personen über 18 Jahre);

2 Flakons oder 500 ml Parfüm;

 

Impfungen und Gesundheit

Nehmen Sie diese Reise als Anlass, Ihren Impfschutz zu überprüfen. Informieren Sie sich bitte vor Reisebeginn bei Ihrem örtlichen Gesundheitsamt über den aktuellen Stand, oder sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt.

Die medizinische Versorgung ist mit Europäischen Standards nicht zu vergleichen.

Medikamente, die Sie täglich benötigen, sollten Sie bereits in Deutschland kaufen und während der gesamten Reise im Handgepäck bei sich führen. Eine kleine Reiseapotheke leistet oft gute Dienste, z. B. mit Medikamenten gegen Reisebeschwerden, Hals- und Kopfschmerzen, Erkältungen, Verdauungs-beschwerden, Darmerkrankungen und Sonnenbrand.

Sind Sie Brillen- oder Kontaktlinsenträger? Dann vergessen Sie bitte nicht, eine Ersatzbrille oder Augentropfen mitzunehmen. Generell empfehlen wir Ihnen den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung.

 

Währung und Devisenbestimmungen

Die Landeswährung ist der Äthiopische Birr (Br oder ETB).


10 Br = 0,45 €

1 € = 22 ETB

 

Bitte erkundigen Sie sich nach dem aktuellen Tageskurs bei Ihrer Hausbank.

Bei der Einfuhr von Fremdwährungen beachten Sie bitte bei mehr als 3.000 US$ eine Deklaration bei der Einreise am Zoll abzugeben. Die Ausfuhr von Fremdwährungen darf maximal der Höhe der eingeführten Menge entsprechen. Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 10, 5 und 1 Birr. Münzen sind in den Nennbeträgen von 50, 25, 10, 5 und 1 Cent verbeitet. Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist auf 200 ETB begrenzt.

Wir empfehlen Ihnen die Mitnahme von kleinen Euro-Barbeträgen. Dollar Noten sollten möglichst aus den Jahren 2000 und später stammen. Bei fast allen größeren Banken ist ein Umtausch möglich. Kreditkarten wie Master- Card, Visa und American Express werden kaum akzeptiert.

 

Klima und Kleidung

Da Äthiopien durchschnittlich 2.400 m hoch liegt, herrschen in den Hochlagen des Landes vor allem Abends kühlere Temperaturen. In den Ebenen kann es dagegen tagsüber heiß werden. In Äthiopien gibt es zwei Regenzeiten: die „kleine Regenzeit“ mit unregelmäßigen Regenfällen von Ende Februar bis Ende April und die lange Regenperiode von Mitte Juni bis Mitte September. Für Äthiopien ist neben sommerlich leichter auch unbedingt wärmere Kleidung erforderlich. Wir empfehlen Ihnen zudem festes, strapazierfähiges Schuhwerk, da nicht alle Straßen befestigt sind. Ansonsten verfahren Sie am besten nach dem sogenannten Zwiebelprinzip, bei dem Sie mehrere Lagen dünner Kleidung nach eigenem Wärme-/ Kälteempfinden an- bzw. ablegen können.

Wertvoller Schmuck sollte in jedem Fall zu Hause bleiben, gleiches gilt für empfindliche Kleidung.

 

Reisegepäck

Beachten Sie grundsätzlich die in Ihrem Ticket angegebenen Gepäck-Obergrenzen. Bezüglich der gültigen Übergepäck-Regelungen, der Anzahl, Größe und Gewicht des Handgepäcks gelten die Vorschriften der jeweiligen Fluggesellschaften. In der Regel liegt die Freigepäckgrenze in der Economy-Class bei 20 kg pro Person. Hin und Wieder wird die 2-Gepäckstück-Regelung angewandt, wonach pro Passagier 2 Gepäckstücke von bis zu 23 kg Gewicht mitgenommen werden können.

Da man nicht völlig ausschliessen kann, dass Gepäck zurück bleibt, verloren geht oder beschädigt wird, empfehlen wir essentielle Dinge (wie persönliche Medikamente) in den zulässigen Mengen und Verpackung im Handgepäck mitzuführen.

Koffer werden, wie in vielen anderen Ländern auch, nicht gerade pfleglich behandelt. Strapazierfähiges Gepäck, möglichst mit Laufrollen, ist ratsam. Ihr Reisegepäck bitten

wir aus Platzgründen möglichst auf einen Koffer oder eine Reisetasche zu beschränken.

Ihr Gepäck sollte zudem abschließbar sein. Gegen eventuelle Beschädigungen oder Verluste schützen Sie sich am besten mit einer Reisegepäck-Versicherung. Sofern Beschädigungen am Reisegepäck auftreten, informieren Sie bitte umgehend Ihre Reiseleitung und achten Sie darauf, dass eine offizielle Schadensmeldung bei der befördernden Fluggesellschaft oder dem Transportunternehmen unverzüglich vorgenommen wird. Ansonsten kann eine Schadensregulierung nicht vorgenommen werden.

Bitte benutzen Sie zur Kennzeichnung Ihres Reisegepäcks Kofferanhänger sowie die nicolas TOURS Gepäckbänder, die Sie zusammen mit Ihren Reiseunterlagen erhalten. Der Reisepass sowie Wertgegenstände sollten stets eigenverwahrt im Handgepäck befördert werden.

Eine Taschenlampe hilft unter Umständen beim Betrachten von Einzelheiten an Bauwerken oder im Fall nicht ganz auszuschliessender Stromausfälle. Ein Reisewecker hilft Ihnen, Ihren morgendlichen Weckruf sicherzustellen (frühes Aufstehen ist an einigen Tagen unvermeidbar, wenn lange Tagesetappen dies erfordern). Bei langen Tagesreisen und eventuellen Wasserunterbrechungen in den Hotels und Restaurants hat sich die Mitnahme von Feuchttüchern bewährt.

 

Stromspannung

Die Stromspannung beträgt in weiten Teilen des Landes 220 Volt. Da es besonders in den ländlichen Regionen häufig zu Stromausfällen kommen kann, ist es ratsam auch batteriebetriebene Geräte (Rasierapparat, Taschenlampe) mitzunehmen, die in solchen Fällen von Nutzen sein können.

 

Ortszeit

Während der Sommerzeit + 1 Stunde

 

Sprache

Es gibt keine einheitliche Landessprache, jede Region hat ihre eigene. Als ehemalige

Staatssprache ist Amharisch am weitesten verbreitet. Englisch ist die mit Abstand

wichtigste Bildungs- und Handelssprache. Andere Fremdsprachen wie Italienisch,

Französisch und Arabisch werden kaum oder nur lokal genutzt.

 

Essen und Trinken

Die touristischen Hotels und Restaurants servieren üblicherweise eine kontinental-europäische Küche. Daneben wird es immmer wieder Gelegenheiten geben, Äthiopisch zu essen. Zu jeder äthiopischen Hauptmahlzeit wird enjera - ein Sauerteigfladen- mit verschiedenen Soßen (Wo‘t) serviert.

In Äthiopien wird üblicherweise mit der rechten Hand und nicht mit Besteck gegessen.

Empfehlenswert ist zudem der äthiopische Honigwein (Tedj).

Für Getränke außerhalb der Hauptstadt müssen Sie mit folgenden Kosten rechnen:

Flasche Import Wein ca. 15 €

Flasche heimischer Wein ca. 5 €

Flasche Bier ca. 1 €

Softgetränk ca. 0,80 €

Kaffee oder Tee ca. 0,30 €

Auf Grund des je nach Jahreszeit warmen bis heißen Klimas benötigt der Körper viel Flüssigkeit. Wasser sollten Sie nur aus vorher versiegelten Flaschen trinken.

In vielen Ländern ist es erforderlich, sorgfältig auf die Hygiene zu achten. Halten Sie sich bitte nach Möglichkeit an folgende Regeln der Weltgesundheitsorganisation (WHO):

1. Vermeiden Sie alle ungekochten oder nicht gebratenen Nahrungsmittel sowie Früchte und Gemüse, die nicht geschält werden können.

2. Wenn möglich, vergewissern Sie sich, ob gekochte Nahrungsmittel sorgfältig und in frischem Zustand zubereitet wurden.

3. Vermeiden Sie Trinkwasser aus der Leitung, Eiswürfel (z. B. in Getränken) oder Speiseeis, wenn Sie sich keine Gewissheit über die Reinheit beschaffen können.

4. Vermeiden Sie Fleisch, Fisch und Schalentiere in rohem Zustand.

5. Risikofreie Getränke sind gewöhnlich heißer Tee, Kaffee, Softgetränke, Mineralwasser aus verkapselten Flaschen sowie Bier und Wein.

6. Grundsätzlich gilt: kochen, braten, schälen – oder vermeiden!

 

Trinkgelder

In Ihrem Reisepreis sind Trinkgelder noch nicht enthalten, die vor allem für die vielen „kleinen Helfer“ berücksichtigt wurden, die Ihre Reiseleitung bei der Ausrichtung seiner Tätigkeiten unterstützen und häufig im Verborgenen bleiben. Die Höhe Ihrer persönlichen Danksagung liegt ganz in Ihrem eigenen Ermessen. Gerne steht Ihnen Ihre Reiseleitung für Empfehlungen zur Verfügung.

 

Telefon und Post

Telefongespräche nach Deutschland sind sehr teuer. Die Kosten können zwischen 5 und 15 € für 3 Minuten betragen. In Äthiopien gibt es ein Mobilfunknetz, der Empfangs-

und Sendebereich ist jedoch eingeschränkt. Ob ihr deutsch-sprachiger Mobilfunkanbieter mit der Äthiopischen Telekom kooperiert, erfahren Sie auf Anfrage von Ihrem Mobilfunkanbieter. Wir empfehlen Ihnen, wenn Sie unbedingt telefonisch erreichbar sein wollen, den Kauf einer örtlichen Prepaid Karte. Die Grundkosten für diese Karte betragen zur Zeit etwa 32 €, die Verbindungspreise liegen bei ca. 1-2 € pro Minute. Ihr Reiseleiter wird Ihnen gerne bei der Beschaffung einer solchen Karte behilflich sein.

Postsendungen benötigen nach Deutschland bis zu zwei Wochen.

Vorwahl von Deutschland nach Äthiopen:

00 251/Vorwahl (ohne Null)/Teilnehmer-Nr.

 

Fotografieren

Wir empfehlen Ihnen, sich bereits in Deutschland mit ausreichendem Filmmaterial zu versorgen. Überprüfen Sie auch die Batterieleistung Ihrer Foto-/Videokamera.

Bitte fotografieren Sie die einheimische Bevölkerung nie ohne ausdrückliche Genehmigung.

An manchen Orten verlangen die Menschen ein so genanntes Fototrinkgeld, um sich fotografieren zu lassen. Nähere Informationen erhalten Sie von Ihrem Reiseleiter vor Ort. Zudem sollte das Fotografieren von militärischen Einrichtungen vermieden werden. Auch in Museen und in archäologischen Stätten kann ein absolutes Film- und Fotografierverbot herrschen. Für die Nutzung einer Videokamera sind an einigen Orten extra Videogebühren zu zahlen. Bitte respektieren Sie die örtlichen Hinweise, und wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihre Reiseleitung.

 

Sicher auf Reisen

Touristische Attraktionen sind wie überall auf der Welt beliebte Treffpunkte vonTaschendieben. Mit etwas Vorsicht und gesundem Menschenverstand können Sie diesen Gefährdungen erfolgreich begegnen. Tragen Sie z. B. bei Besichtigungen an Orten, wo sich Menschen drängen, Ihr Geld und sonstige Wertsachen eng am Körper (wertvoller Schmuck sollte erst gar nicht mit auf die Reise genommen werden).

 

 

INTERNET


auswaertiges-amt.de

wetter.de

unesco.org

who.int

Die Kirgisen waren seit jeher ein Nomadenvolk. Sie haben es geschafft, ihre Bräuche und Traditionen im Laufe der Jahrhunderte fest verwurzelt in der Kirgisischen Kultur blieben. Die Kirgisen sind ein sehr altes Volk, was sich trotz Jahrhunderte langer Eroberungen und Unterdrückungen ihre Kultur bewahren konnte. Sie haben bis heute ihre liebenswerte Gastfreundschaft behalten. Ein Gast wird bei ihnen als das größte Geschenk betrachtet. Es wurde alles mit ihm geteilt; Essen und Trinken, ihm wurde ein Bett bereitgestellt und ihm galt die ganze Aufmerksamkeit.

Die Stammeskultur ist traditionell in Kirgisistan. Aus zwei Dynastien aus den nördlichen sowie aus den südlichen Regionen des Landes entstammen sämtliche Stämme. Bis heute kann man die Differenzierung erkennen.

Die Kirgisen sind ein sehr traditionelles und konservatives Volk. Die Bräuche und Traditionen der Vorfahren genießen großen Respekt und werden größtenteils beibehalten. Die Achtung und der Respekt vor der Familie werden in Kirgisistan besonders gelebt.

Der Aksal ist das Stammesoberhaupt einer Dynastie. Er wird vom Mulla unterstützt. Er ist ein moslemischer Geistlicher und der Glaubensführer des Stammes. Er führt die Hochzeitszeremonien durch sowie die Bestattungen. Gleichzeitig wird er als Schlichter bei Konflikten gerufen.

 

Auf dem Gebiet des heutigen Kirgisistan wurden Zeugnisse menschlicher Besiedlung aus der Zeit der Steinzeit vor etwa 300.000 Jahren gefunden.

Die Geschichte Kirgisistans ist wenig erforscht. Archäologen vermuten, dass sich zwei unterschiedliche Kulturen entwickelt haben, Tierzucht und Hirtennomaden. Im 7. Jahrhundert vor Chr. war die Nomadenkultur vorherrschend und das Gebiet wurde von verschiedenen Stammesallianzen beherrscht. Im 7. bis 3. Jahrhundert vor Chr. herrschten die Saki im Norden des Landes. Es ist bekannt, dass die Stämme der Saki tapferen Widerstand leisteten gegen den Vormarsch Alexander des Großen durch Zentralasien. Sie wurden von den Usuni vom 2. Jahrhundert vor Chr. bis zum 5. Jahrhundert nach Chr. abgelöst. Im Süden des Landes herrschten die Parkan vom 2. bis 1. Jahrhundert vor Chr., bis sie vom Königreich der Kushani bis zum 4. Jahrhundert nach Chr. abgelöst wurden.

Über die ethnische Identität dieser Völker wird bis heute stark diskutiert.

Seit dem 6. Jahrhundert begannen viele türkische Stämme, nach Westen zu ziehen. Sie beherrschten größte Landstriche Zentralasiens. In der Geschichte wurde das Gebiet durch türkische, iranische, mongolische und chinesische Eroberern beherrscht.

Große Gebiete des heutigen Kirgisistans waren vereint und Teil des türkischen Reiches bis sie im 8. Jahrhundert von den Turgash erobert wurden, die wiederum von den aus der Altai Region stammenden Karluk erobert wurden.

Zu welchem Zeitpunkt die Landesfläche des heutigen Kirgisistan entstand, wird noch heute diskutiert. Hinweise auf Stämme mit diesem Namen in der Altai Region verweisen auf das 10. Jahrhundert. Jedoch Zeugnisse eines andern Volkes gleichen Namens aus der Region des Flusses Enisei stammen aus dem 2. Jahrhundert vor Chr.

Aus dem 10. Jahrhundert stammen die ersten schriftlichen Überlieferungen über die im Tien Shan Gebirge lebenden kirgisischen Stämme.

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts drangen die Russen nach Zentralasien vor und besetzten das Land. Kirgisistan wurde seit Beginn des 20. Jahrhunderts ein Teil der Sowjetunion. Seit dem Fall der Sowjetunion 1991 entwickelte sich Kirgisistan zu einer stabilen souveränen Republik.

 

 

Reiterspiele – ein wichtiger Bestandteil der kirgisischen Kultur

Seit der Antike spielen Pferde eine große Rolle für die Kirgisen. Das Pferd war stets der Begleiter der Nomaden als Nutz- und Reittier. In den Mythen und Legenden und in der Volksmusik wird das Pferd immer wieder thematisiert.

Die Reiterkünste der Kirgisen sind legendär. Im 3. Jahrhundert wurden die Menschen sogar mit ihren Pferden begraben. Kinder wurden nach den Pferden benannt, denn man glaubte, dass böse Geister große Angst vor Pferden hatten.

Es wird sogar behauptet, dass die kirgisischen Kinder zuerst lernten, Pferde zu zähmen und zu reiten, bevor sie laufen konnten.

Das Pferd gilt noch heute als das wichtigste Fortbewegungsmittel in Kirgisistan.

An den traditionellen Feiertagen und Volksfesten finden bis in die Gegenwart Pferderennen und

–spiele statt.

Eines der populärsten Spiele ist Ulak Tartish. Der Ursprung dieses Spiels ist in der Antike zu finden, als Viehherden über das ganze Jahr in den Steppen und Bergen grasten. Sie waren stets der Gefahr ausgesetzt, von Wölfen oder anderen Raubtieren angegriffen zu werden. Die Nomaden hatten keine Schusswaffen, so hatten sie nichts den Wölfen entgegen zu bringen. Sie haben den Wolf mit Stöckern beschäftigt und auf Distanz gehalten bis es einem gelang den Wolf zu fangen und zu überwältigen.

Die Menschen wollten für solche Ereignisse vorbereitet sein und begannen zu ringen hoch zu Pferde und um einen Ziegenkadaver zu wetteifern. Eine Ziege wog etwa 30 bis 40 Kilogramm. Das Spielfeld war durchschnittlich 300 Meter lang und 150 Meter breit. Das Ziel des Spiels war es, den Ziegenkadaver zu ergreifen und durch das gegnerische Tor zu befördern.

Ein weiteres Spiel ist Aht Chabysh. Gewöhnlich findet das Spiel zur Ferienzeit zu einem Festival statt. Es handelt sich um ein Wettreiten über 100 Kilometer. Oft waren die Reiter Jungen im Alter von 10 bis 13 Jahren und ritten ohne Sattel.

Oodarysh – Wrestling zu Pferde, ist auch eine beliebte Aktivität. Zwei Reiter versuchen sich gegenseitig vom Pferd zu werfen. Erlaubt ist auch, Reiter und Pferd umzustoßen.

Kyz Kumai – Jagd auf die Braut, heißt ein zu Hochzeiten belibtes Spiel seit der Antike. Die Braut hatte das beste Pferd und sie musste ihrem Bräutigam davon reiten. Der werdende Ehemann musste hinter ihr her jagen. Er musste ihr seine Liebe beweisen, indem er alles gab, um sie zu fangen. Das Spiel war beendet, indem der Bräutigam seine Braut gefangen hat und sie geküsst hat. Der Bräutigam bekam das schlechtere Pferd, so kam es oft vor, dass er seine Braut nicht fangen konnte. In diesn Fällen würde er davon reiten und die Braut würde hinter ihm her reiten und ihn mit ihrer Kamchi (=“Pferdepeitsche“) versuchen zu schlagen. Die Hochzeit würde aber auf jeden Fall stattfinden.

Neben diesen Spielen gibt es auch solche, bei den der Reiter sein ganzes Geschick zeigen konnte, indem er z.B. eine Münze vom Boden während des Galopps vom Boden nahm oder auf ein Ziel schießen konnte.

 

Der Brautraub ist eine alte kirgisische Tradition: Ein junger Kirgise kann ein Mädchen, das ihm gefällt rauben. Es ist eine Zeremonie. Am vorher bestimmten Tag versammelt sich die Familie des Bräutigams im Haus des Mannes. Ein Festessen wird zubereitet und für die Braut wird ein Zimmer hergerichtet. Erreicht die Braut das Haus des Mannes, wird ihr Kopf wird mit einem weißen Kopftuch bedeckt als Zeichen ihrer Jungfräulichkeit…

Noch heutzutage wird nach der Hochzeitszeremonie das Ritual des Brautraubes gefeiert.

Ein weiteres Ritual führt die Braut in ihre neue Familie ein. Das Hochzeitspaar wird zu Verwandten des Bräutigams eingeladen. Die Braut wird als gleichberechtigtes Familienmitglied anerkannt, sobald sie beim Kochen Fett in den Kessel gegeben hat.

Die Geburt eines Kindes ist traditionell das wichtigste familiäre Ereignis in Kirgisistan. Es gilt als Symbol für den Fortbestand des Stammes und seiner Traditionen. Die von den Stammesmitgliedern sehr respektierten Aksakale geben den Kindern ihren Segen mit auf ihr hoffentlich langes und glückliches Leben. Die schwangeren Frauen werden streng behütet und vor jeder körperlichen Anstrengung bewahrt. Auch durften sie ohne beschützende Begleitung das Dorf nicht alleine verlassen. Sogar mystische Rituale werden ausgeübt, um Mutter und Kind von den bösen Geistern zu bewahren. Die schangeren Frauen tragen heute noch ein sie beschützendes Amulett

„tushoo kesü“ ist eine schöne Zeremonie, wenn das Kind seine ersten selbständigen Schritte macht. Dem Kind werden beide Beine mit einem Garn zusammen geschnürt. Es wird ein Wettlauf unter den Gästen veranstaltet. Dem Sieger des Wettlaufes gebührt die Ehre, dem Kind seine Fesseln durchschneiden zu dürfen und das Kind an die Hand zu nehmen und es auf seinen ersten zehn Metern zu begleiten. Das Kind wird nun sein ganzes Leben lang sicher gehen.

 

Das moslemische Neujahrsfest noorus wird im ganzen Land gefeiert. Die Menschen reinigen sich symbolisch am Lagerfeuer. Es folgt ein reichhaltiges Festessen als Symbol für ein fruchtbares Jahr.

Mit kleinen Stoffen geschmückte Bäume und Sträucher fallen auf einer Reise durch Kirgisistan auf. Wünsche und Sorgen werden so den Göttern übermittelt.

 

Obwohl die überwältigende Mehrheit der Kirgisen Moslems sind, nimmt der Islam jedoch keinen Einfluss auf die Lebensweise, Kultur und die Kunst der Kirgisen.

Die südlichen Regionen Kirgisistans sind konservativ geprägt und stärker vom Islam beeinflusst als die nördlichen. Dazu werden die Differenzen durch seit vielen Jahrhunderten bestehenden unterschiedlichen Traditionen der verschiedenen Stämme weiter verstärkt

 

Das Jagen mit dem Adler

Die Falknerei hat in Kirgisistan eine lange Tradition. Seit vielen Jahren jagen Kirgisen mit Hilfe von Falken und Steinadlern.

Das traditionelle Jagen mit abgerichteten Adlern – „berkutchi“ genannt – wird noch von einigen der kirgisischen Volksgruppe Bugu in der Region der Stadt Karakul betrieben.

Diese Jagd ist im Kirgisischen Alltag eine Berufung und wird an die Nachkommen vererbt. Die Beziehung des Greifvogels und seines Herren ist sehr persönlich und aufwendig. Während der Ausbildung eines jungen Adlers muss der „Berkutchy“ auf viel Schlaf verzichten. Dem jungen Adler werden über Wochen die Augen verschlossen bis zu seiner kompletten Abhängigkeit von seinem Herren. Diese Intimität und Abhängigkeit soll ein Leben lang halten. Es wird gesagt, wenn der Mensch den Adler trainiert, wird gleichzeitig der Mensch vom Adler trainiert. In Kirgisistan gibt es ein Sprichwort: „Es gibt drei Dinge, die ein echter Mann besitzen sollte: ein schnelles Pferd, einen Hund und einen Steinadler.“

 

Kirgisische Küche

In der traditionellen kirgisischen Küche dreht sich alles um Hammel- und Pferdefleisch sowie um verschiedene Milchprodukte. Sie ist relativ kräftig und fettreich. Zu den Mahlzeiten wird in der Regel Brot serviert und relativ wenig Gemüse. Begonnen wird mit einer Suppe, meist Nudelsuppen mit Hammelfleisch, Gemüse und Kartoffeln. Populäre Hauptgerichte sind Schaschlik, Hammelfleisch mit Reis und die gedämpften Teigtaschen gefüllt mit Fleisch und Gemüse. Das Nationalgericht ist Plov, zubereitet aus Hammel-, Rind- oder Hühnerfleischstücken, gebratenem Reis und Steckrüben.

 

Traditionelle Getränke sind grüner und schwarzer Tee sowie Dsharma aus gegorenem Gerstenmehl, Kumys aus gegorener Stutenmilch und Boso aus gegorener Hirse gemacht.

Kumys ist das Nationalgetränk der Kirgisen aus gegorener Stutenmilch. Das Getränk ist sehr förderlich für Verdauung, Stoffwechsel und das Herz-Kreislauf-System. Nachweislich stärkt es die Abwehrkräfte und wirkt heilend auf Tuberkulose, Blutarmut und anderen Erkrankungen.

 

Die Kochtechniken und Hauptbestandteile des Essens sind sehr beeinflusst von der nationalen Nomadenkultur. So spielt die langfristige Konservierung der Lebensmittel und deren Verarbeitung eine große Rolle. Hammelfleisch ist der populäre Favorit, auch wenn es nicht immer erschwinglich ist.

Kirgisistan ist die Heimat vieler verschiedener Volksgruppen und deren verschiedenen Küchen. In den größeren Städten wie Bishkek, Osh, Jajaj Abad und Karakol finden wir das gesamte nationale Angebot für jeden Geldbeutel. Auf dem Lande und in den Dörfern wird eine einfachere kirgisische Küche angeboten großzügig mit Öl oder Schafsfett angerichtet, was die lokale Bevölkerung als sehr delikat und gesund erachtet.

 

Handwerk

Das kirgisische Kunsthandwerk hat eine lange Tradition

Die kirgisischen Frauen stellen ein breites Angebot an Textilien her, meist aus dem Fell ihrer Schafe. Die alten Muster werden heute für die Touristen und Exporthandel adaptiert. Es bleibt aber eine lebendige Tradition, dass alle Jurten und die meisten Häuser mit handgefertigten Teppichen oder Vorlegern („shirdaks“ genannt) ausgestattet sind. Die Muster der Teppiche haben alle eine symbolische Bedeutung. Siesollen Erfolg und Glück bringen. Die Fertigung der Shirdaks wird von Generation zu Generation weitergegeben. Es werden ausschließlich natürliche Materialien und Naturfarben verwendet.

Tush kyiz sind große kunstvoll bestickte Wandteppiche, die traditionell in Kirgisistan und Kasachstan von den älteren Frauen hergestellt werden in Gedenken an die Hochzeit ihres Sohnes oder ihrer Tochter.

Die Farben und Designs sind so gewählt, um die kirgisischen Traditionen und das ländliche Leben zu symbolisieren. Blumen, Pflanzen, Tiere, nationale Designs sowie Embleme des kirgisischen Alltags sind oft in diesen kunstvollen und bunten Stickereien zu finden. Die Kunstwerke sind oft mit dem Datum und der Unterschrift des Künstlers nach Fertigstellung der Arbeit, die oft über Jahre dauern kann, versehen.

Der Tush Kyiz wird in der Jurte über das Ehebett des Paares aufgehängt und symbolisiert ihren Stolz in ihre kirgisische Tradition. Flache Kissen – „Tushok“ genannt – werden oft als Zwillingspaar gefertigt. Sie sind auf jedem Stuhl als Polsterung zu finden.

Die kirgisischen Frauen sind sehr geschickt. Aus vielen einzelnen Stoffen fertigen sie Decken, Tücher und Kissen. Die Kunst wir kurak genannt und bedeutet so viel wie „aus Altem Neues erschaffen“. Alte Stoffe, die noch in einem guten Zustand sind, werden zerschnitten und neu in verschiedenen Mustern zusammengenäht. Tiere und Blumen sind bevorzugte Motive.

Die Stickerei und Malerei sind ebenso beliebte Kunstrichtungen. Auf Leder, Samt und Bauwollstoffen sticken die kirgisischen Frauen mit Seiden- und Baumwollfäden wunderbare bunte Muster und Motive. Die Fertigkeit der Stickerei wird von Mütern an ihre Töchter weiter vererbt.

 

Die Jurte ist die traditionelle Behausung der Nomaden. Sie kann leicht auf und wieder abgebaut werden. Zuerst wird das Gerüst aus gekrümmten Holzstangen gebaut. Die Holzstangen werden oben durch einen hölzernen Ring zusammen gehalten. Das Gerüst wird anschließend mit Filzstoffen bedeckt, die die Nomaden vor den heißen Sommern und den kalten Wintern schützen. In der Mitte der Jurte wird der Feuerplatz eingerichtet.

 

Die geistige Kultur Kirgisistans wurde seit vielen Jahrhunderten traditionell in Form von Liedern, Dichtungen und Erzählungen bewahrt und weitergegeben. Durch das Land ziehende Sänger und Dichter sind sehr populär. Die „Akyns“ tragen ihre Geschichten in Versform vor. Weiter bestehen viele Legenden, die von kirgisischen Helden und Mythen handeln. Die populärste der endlosen Legenden ist die Geschichte vom berühmtesten kirgisischen Helden Manas.

Die Dichtungen über Mythologie, Legenden, aber auch Sprichwörtern, Weisheiten und Redensarten, werden meist singend vorgetragen und mit traditionellen Musikinstrumenten begleitet.

 

 

 

Kirgisische Musik

An die Länder China, Usbekistan oder Tadschikistan angrenzend werden wir in Kirgisistan von ganz unerwarteter Musik überrascht. Anstelle der bunten orientalischen Klänge erwartet uns eine einfache auf einer Tonart basierende einstimmige Musik.

Die kirgisische Musik hat eine lange nomadische Tradition und ist weiterhin sehr ursprünglich. Die Kirgisen singen und musizieren sehr gerne und künstlerisch. Die Volksmusik spiegelt die positive Lebenseinstellung des kirgisischen Volkes wider. Sie drückt die Vorstellungen von Glück aus, Gefühle und Hoffnungen. Die kirgisischen Musikinstrumente sind auch sehr einfach und leicht gestaltet. Durchs Land ziehende Musiker und Schamanen – „Manashi“ genannt - ihr Gesang und Komuz Spiel sind im ganzen Land sehr populär. Ihre Musik beschreibt Heldenepen wie die berühmteste Geschichte in Kirgisistan, das Manas Epos. Das ist die Geschichte eines patriotischen Kriegers namens Manas und seine Nachkommen im Kampf gegen China.

Abgesehen von der Momuz gehören der Kyl kiak (eine zweisaitiges Bogen Instrument mit einer Geige zu vergleichen), die Sybyzgy (eine Seitenflöte), die Chopo Choor und die Temir Ooz (eine Maultrommel) zu den kirgisischen Volksinstrumenten.

Die Komuz ist das Nationalinstrument Kirgisistans. In den vergangen Zeiten war es in jeder Jurte zu hören. Sie ist ein dreisaitiges Zupfinstrument. Es wird mit den Fingern gespielt. Traditionell wird das Instrument aus Aprikosenholz gefertigt. Es verleiht dem Instrument einen besonderen Klang.

Die „Komuztschus“ sind wahre Künstler im Umgang mit der Komuz. Sie singen und spielen über das alltägliche Leben, Heldensagen, Komödien und Dramen.

Die zweisaitige Kyl Kiak ist ebenso ein wichtiges Symbol der kirgisischen Identität. Sie ist ein Streichinstrument angelehnt an die mongolische Morin Huur.

Die kirgisischen Volkssänger sind sehr beliebt. Sie werden Akyn genannt. Der Begriff setzt sich aus zwei Bedeutungen zusammen, Dichter und Sänger. Der „Tökmö Akyn“ „schüttet“ seine Gedanken in dichterischer und melodischer Form aus.

 

Bis Ende des 19. Jahrhunderts existierte in Kirgisistan nicht die geschriebene kirgisische Sprache. Erst die russischen Besatzer haben die kirgisische Schrift eingeführt. Zuvor wurden die Traditionen und Legenden von den sogenannten „Manashys“ bewahrt und mündlich wiedergegeben. Das Manas Epos ist Kirgisistans weltberühmtes Gedicht mit über 2 Millionen Versen. Die Manashya, das sind die populären Geschichtenerzähler in Kirgisistan, benötigen etwa 6 Monate, um die komplette Geschichte zu erzählen. Das Werk erzählt die Geschichte des populärsten kirgisischen Helden Manas. Der legendäre Kriegsherr vereinte die unzähligen kirgisischen Stämme und führt die an gegen die Eroberer und Unterdrücker.

Das vermutlich aus dem 9. Jahrhundert stammende Epos besteht aus drei Teilen: Manas, Semetej (der Sohn von Manas) und Sejtek (der Enkel von Manas). Es wurde in die Liste der UNECO Weltkulturerbe mit aufgenommen

 

 

 

Kirgisistan - einzigartige Natur und Kult im Herzen Asiens

 

Kirgisistan ist ein erstaunliches und einzigartig schönes Land.

 

Diese kleine Oase im Herzen Zentralasiens begeistert durch ihre wunderbare an Naturlandschaften und wird zu Recht als die „asiatische Schweiz“ bezeichnet.

Im Vergleich zu den Alpen, sind die Berge Kirgisistans unberührt und das Land noch reicher an Naturschätzen.

Das Land grenzt im Südosten an China, im Norden an Kasachstan, im Nordwesten an Usbekistan sowie im Südwesten an Tadschikistan

Zwei gewaltige Bergketten – nahezu so hoch wie der Himalaya - durchziehen das Land, das Tien Shan und das Pamir Gebirge, und bilden ein wahres Paradies für Bergfreunde und Naturliebhaber.

Die wunderbare Landschaft ist geprägt durch weite Bergsteppen und Wäldern, Wüsten und Halbwüsten, kristallklare Flüsse und malerische türkisblaue Bergseen sowie den atemberaubenden Gebirgspanoramen des Tien Shan. Neben der außergewöhnlichen Vegetation bietet Kirgisistan den Lebensraum einer einzigartigen Tierwelt.

Kirgisistan ist ebenso wegen seiner interessanten Kultur und Geschichte beeindruckend. Die Kirgisen waren immer Nomaden. Noch heute können wir die faszinierende Nomadenkultur hautnah erleben. Unzählige Jurten, mit bunten Filzteppichen gekleidet, schmücken in den Sommermonaten das ganze Land. Auf den alpinen Wiesen und Weiden, eigerahmt von schneebedeckten Bergketten, begegnen wir fernab jeder Zivilisation eindrucksvoll der geschätzten Gastfreundschaft der Nomaden mit ihren Herden.

Wir führen Sie mit großer Leidenschaft durch diese faszinierende und vielseitige Welt.

Erkunden Sie mit uns das Land an der berühmten Seidenstraße, auf der vor langer Zeit unzählige Karawanen mit ihren teuren Seidenstoffe, Gewürze und Edelsteinen aus China und Indien nach Europa zogen.

Erfahren Sie jede Menge spannender und informativer Geschichten. Besichtigen Sie die aus den vergangenen Zeiten erhaltenen beeindruckenden Monumente und gehen geheimnisvollen Legenden auf den Grund.

Kirgisistan ist ein ideales Reiseland für Reisende mit großem Interesse an der Geschichte und Kultur der Völker, die hautnah Eindrücke über Alltag und Lebensweise der Menschen gewinnen möchten. Es erwarten uns unzählige Zeugnisse alter Zeiten und Kulturen.

Begleiten Sie uns und spüren Sie die Vergangenheit.

 

Kirgisistan, das sind weite Steppen, Halbwüsten, kristallklare Bergseen, tiefgrüne alpine Wiesen und Weiden, malerische Gebirgslandschaften, schneebedeckte Gipfel und Gletscher sowie liebenswerte gastfreundliche Nomaden. Zwei gewaltige Bergketten – nahezu so hoch wie der Himalaya - durchziehen das Land: das Tien Shan Gebirge und das Pamir Gebirge bilden ein wahres Paradies für Bergfreunde und Naturliebhaber.

 

Kirgisistan ist vom Massentourismus noch relativ unberührt und ist daher ein besonderes Erlebnis.

Das Land wird vorwiegend von Steppen und dem Tien Shan Gebirge bestimmt. Vorherrschend wird die Viehzucht im Lande betrieben. Ein großer Teil der Bevölkerung lebt seit vielen Jahrhunderten als Nomaden in den weiten Steppen und Weidelandschaften in den Bergregionen.

Eine Reise in dieses zauberhafte Land mit dieser herzlichen Lebensweise und Gastfreundschaft der Kirgisen ist für jeden Reisenden eine wunderbare nachhaltige Bereicherung.

 

Lage

Kirgisistan liegt im Nordosten Zentralasiens. Es grenzt im Norden an Kasachstan, im Osten an China, im Südwesten an Tadschikistan und im Westen an Usbekistan.

Kirgisistan wird hauptsächlich bestimmt vom Hochgebirge des Tian Shan in südwestliche Richtung zur Grenze nach China. Über 75 Prozent der Landesfläche liegen über 1.500 Meter – die Hälfte sogar über 3.000 Höhenmeter. Die höchste Erhebung ist mit 7.439 Metern der Gipfel des Pik Pobedy – im Südwesten Kirgisistans liegt der tiefste Punkt des Landes mit 394 Metern.

Nur zwei weite Täler im Norden und im Süden des Landes unterbrechen die Gebirgslandschaft. Dort leben auch die meisten Menschen.

Etwa 3 Prozent Kirgisistans wird von Gletschern und schneebedeckten Flächen eingenommen. 7 Prozent der Landesfläche wird landwirtschaftlich genutzt. Nur gut 5 Prozent der Landesfläche ist mit Wäldern bedeckt.

Die tieferen Ebenen sind von Wüsten und Halbwüsten geprägt. In den Mittelgebirgshöhen bis 1.500 Meter wechseln sich Steppen, Wiesen und Wälder ab.

Ab etwa 1.500 Höhenmetern finden wir alpine Wiesen und Weiden, die bis zur Schneegrenze heranreichen.

Die Wälder reichen bis etwa 4.000 Meter und beherbergen etwa 120 Baum- und Straucharten.

Über 300 Seen entstanden in Kirgisistan und bilden bezaubernde Landschaften. Der Issyk Kul See ist der größte unter ihnen – sogar der zweitgrößte Hochgebirgssee weltweit.

 

Bevölkerung

Die Bevölkerung Kirgisistans konzentriert sich vor allem in den beiden Tälern Tschuj im Norden und Ferghana im Süden.

Auf einer Fläche von etwa 198 Tausend Quadratkilometern leben etwa 5,5 Millionen Einwohner. Etwa 2 Drittel der Bevölkerung leben auf dem Lande.

Die Hauptstadt von Kirgisistan ist Bishkek. Sie ist das administrative sowie das kulturelle Zentrum des Landes und mit über 900 Tausend Bewohnern die größte Stadt des Landes.

Kirgisistan ist eine Republik und gemäß ihrer Verfassung eine Demokratie. Das wirtschaftlich arme Land entwickelt sich langsam. Dabei sind Handel und Dienstleistungen die wichtigsten Faktoren. Die Landwirtschaft trägt zu einem Drittel zum Bruttoinlandsprodukt bei. Baumwolle, Wolle und Tabak sind wichtige Exportprodukte sowie Gold, Uran und aus den Flusskraftwerken gewonnener Strom. Auch hat die Zucht von Seidenraupen eine wichtige Tradition. Importiert werden Erdöl und Erdgas sowie Maschinen. Die wichtigsten Wirtschaftspartner sind Russland, China und Kasachstan. Der Aufbau einer freien Marktwirtschaft ist das große Ziel nach der Unabhängigkeit von der ehemaligen Sowjetunion.

 

In Kirgisistan leben etwa 80 Nationalitäten. Etwa Zwei Drittel der Bevölkerung sind Kirgisen. Sie sind ein Turkvolk und bekennen sich hauptsächlich zum sunnitischen Islam. Weiter leben in Kirgisistan Usbeken (etwa 14 Prozent), Russen (etwa 8 Prozent) sowie zu geringem Anteil Dunganen (chinesische Muslime), Uiguren, Tataren, Kasachen, etc. Es gibt sogar zwei deutsche Gemeinden im Lande mit etwa 12 Tausend Kirgisistandeutschen.

Über 80 Prozent der Bevölkerung gehören noch heute trotz der langjährigen kommunistischen Regressionen dem islamischen Glauben an. Die Republik Kirgisistan ist aber gemäß ihrer Verfassung ein weltlicher Staat und unabhängig von religiösen Einflüssen.

 

Die Amtssprache in Kirgisistan ist die Turksprache Kirgisisch. Als ehemaliger Teil der damaligen Sowjetunion ist Russisch noch eine der offiziellen Landessprachen.

Kirgisisch gehört neben Usbekisch und Kasachisch zur Sprachfamilie der Turksprachen, von denen die türkische die größte Einzelsprache ist. Etwa 40 kirgisische Dialekte werden gesprochen.

 

Klima

Kirgisistan ist geprägt von einem kontinentalen Klima mit trockenen heißen Sommern (im Süden des Landes bis 45 Grad Celsius) und kalten Wintern bis minus 18 Grad Celsius. Es können auch täglich enorme Temperaturschwankungen erfolgen.

Die westlichen und nördlichen Hänge der Gebirge erhalten mehr Niederschlag. Der Niederschlag nimmt mit der Höhe zu. In höheren Lagen fällt der Niederschlag als Schnee. Hier ist auch in den Sommermonaten Frost möglich.

Der jährliche Niederschlag an den nördlichen Hängen beträgt etwa 750 mm, an den süd-westlichen Hängen des Fergana Gebirgszuges 950 mm und im Norden bei etwa 230 mm.

Die durchschnittlichen Temperaturen im Januar reichen von -2°C bis -8°C in den Tälern sowie in den höheren Lagen von -8°C bis -28°C. In den ersten Wochen des Jahres werden die tiefsten Temperaturen gemessen.

Viele Regionen in Kirgisistan sind mit Ausnahme der höheren Lagen nicht gefroren.

Die Sommermonate sind heiß und trocken mit einer durchschnittlichen Temperatur im Juli von 20-27°C in den Tälern und 15-17°C in den höheren Lagen, während in den alpinen Regionen die Temperatur nicht 5°C übersteigt.

 

Zeit

Die kirgisische Zeit liegt vier Stunden vor der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ). In Kirgisistan wird die Zeit im April bzw. September auf Sommer- bzw. Winterzeit eingestellt.

 

Elektrizität

Die Stromversorgung in Kirgisistan erfolgt bei 220 Volt und 50 Hertz. Für die Stecker ist in der Regel ein Adapter notwendig.

 

Post

Die Post benötigt nach Westeuropa etwa zwei Wochen, kann aber auch zwei Monate unterwegs sein.

 

Telefon

Anrufe von Deutschland nach Kirgisistan benötigen die Landesvorwahl 00996. Möchten Sie nach Deutschland telefonieren wählen Sie 0049 vorweg. Die Ferngespräche laufen über das Fernmeldeamt und werden weiter vermittelt. Ferngespräche können von speziellen Telefonräumen der Post geführt werden oder von den Hotels aus.

Die lokalen Notrufnummern sind 102 für die Polizei, die 103 für den Notarzt sowie die 101 für die Feuerwehr.

Mit Mobiltelefonen können Sie in den Regionen der größeren Städte telefonieren. Der Empfangsbereich ist sehr begrenzt. Roamingverträge bestehen mit allen großen Mobilfunkanbietern in Deutschland.

Internetcafés gibt es in Bishkek.

 

Geschäftszeiten

Die Öffnungszeiten für Büros und Behörden liegen in der Regel von Montag bis Freitag von 8 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr.

Die Geschäftszeiten gehen von Montag bis Freitag bis 20 Uhr.

Die Banken in den Städten sowie die Post haben in der Regel von 8:30 Uhr bis 17:30 Uhr geöffnet.

 

Währung

Die Landeswährung Kirgisistans ist der Som. ! Som sind 100 Tijn. Für 1 Euro werden etwa 50 Som gewechselt.

In den größeren Städten ist der Umtausch von Bargeld problemlos möglich. Der Umtausch ist in lizenzierten Wechselstuben, in Banken und in den Hotels möglich.

In Bishkek gibt es in einigen Banken Geldautomaten. Dort werden Ec- und Kreditkarten akzeptiert.

 

Feiertage

01. Januar: Neujahr

07. Januar: russisch orthodoxes Weihnachtsfest

08. März: Tag der Frauen

01. Mai: Tag der Arbeit

05. Mai: Tag der Verfassung

09. Mai: Tag des Sieges

31. August: Tag der Unabhängigkeit

Ende März – Anfang April (abhängig vom Mondkalender): Opferfest Kurban Ait

 

Die Große Seidenstraße; darunter stellen wir uns endlose Karawanen vor, die mit reichen Gütern beladen durch grenzenlose Sandwüsten, vorbei an großen Sanddünen, ziehen.

Die Reisen entlang der Seidenstraße sind Reisen durch vielfältige bunte Kulturen und die einzigartige alte Geschichte Chinas. Während Ihrer Reise entlang der Seidenstraße erleben Sie vielfältige unübertroffene Attraktionen.

Die Seidenstraße erstreckte sich über Tausende Kilometer, durch heiße Wüsten, malerischen Oasen und Bergpässen. Entlang der Route entstanden Städte und ganze Zivilisationen – sie genossen ihre Blütezeit und wurden wieder zerstört. Die alten Städte entlang der Seidenstraße erlebten unzählige verheerende Kriege, Zerstörungen, Brände, Hunger und die Pest. Die bunten und quirligen multikulturellen orientalischen Märkte tobten über Jahrhunderte , die Karawanen transportierten Seide und Edelsteine, Gewürze, Gold und Silber, exotische Vögel und Tiere.

Diese große Handelsstraße hat den Osten mit dem Westen verbunden und war die Ursache für die Gründung vieler einzigartiger Orte, Sehenswürdigkeiten, Kulturen und sogar ganzer Staaten.

Tauchen Sie mit uns ein in die fesselnde Geschichte der Seidenstraße, die eine kulturelle Bereicherung war für Ost und West.

 

 

Die Kirgisen waren seit jeher ein Nomadenvolk. Sie haben es geschafft, ihre Bräuche und Traditionen im Laufe der Jahrhunderte fest verwurzelt in der Kirgisischen Kultur blieben. Die Kirgisen sind ein sehr altes Volk, was sich trotz Jahrhunderte langer Eroberungen und Unterdrückungen ihre Kultur bewahren konnte. Sie haben bis heute ihre liebenswerte Gastfreundschaft behalten. Ein Gast wird bei ihnen als das größte Geschenk betrachtet. Es wurde alles mit ihm geteilt; Essen und Trinken, ihm wurde ein Bett bereitgestellt und ihm galt die ganze Aufmerksamkeit.

 

Die Stammeskultur ist traditionell in Kirgisistan. Aus zwei Dynastien aus den nördlichen sowie aus den südlichen Regionen des Landes entstammen sämtliche Stämme. Bis heute kann man die Differenzierung erkennen.

 

Die Kirgisen sind ein sehr traditionelles und konservatives Volk. Die Bräuche und Traditionen der Vorfahren genießen großen Respekt und werden größtenteils beibehalten. Die Achtung und der Respekt vor der Familie werden in Kirgisistan besonders gelebt.

 

Der Aksal ist das Stammesoberhaupt einer Dynastie. Er wird vom Mulla unterstützt. Er ist ein moslemischer Geistlicher und der Glaubensführer des Stammes. Er führt die Hochzeitszeremonien durch sowie die Bestattungen. Gleichzeitig wird er als Schlichter bei Konflikten gerufen.

 

 

 

Auf dem Gebiet des heutigen Kirgisistan wurden Zeugnisse menschlicher Besiedlung aus der Zeit der Steinzeit vor etwa 300.000 Jahren gefunden.

 

Die Geschichte Kirgisistans ist wenig erforscht. Archäologen vermuten, dass sich zwei unterschiedliche Kulturen entwickelt haben, Tierzucht und Hirtennomaden. Im 7. Jahrhundert vor Chr. war die Nomadenkultur vorherrschend und das Gebiet wurde von verschiedenen Stammesallianzen beherrscht. Im 7. bis 3. Jahrhundert vor Chr. herrschten die Saki im Norden des Landes. Es ist bekannt, dass die Stämme der Saki tapferen Widerstand leisteten gegen den Vormarsch Alexander des Großen durch Zentralasien. Sie wurden von den Usuni vom 2. Jahrhundert vor Chr. bis zum 5. Jahrhundert nach Chr. abgelöst. Im Süden des Landes herrschten die Parkan vom 2. bis 1. Jahrhundert vor Chr., bis sie vom Königreich der Kushani bis zum 4. Jahrhundert nach Chr. abgelöst wurden.

 

Über die ethnische Identität dieser Völker wird bis heute stark diskutiert.

 

Seit dem 6. Jahrhundert begannen viele türkische Stämme, nach Westen zu ziehen. Sie beherrschten größte Landstriche Zentralasiens. In der Geschichte wurde das Gebiet durch türkische, iranische, mongolische und chinesische Eroberern beherrscht.

 

Große Gebiete des heutigen Kirgisistans waren vereint und Teil des türkischen Reiches bis sie im 8. Jahrhundert von den Turgash erobert wurden, die wiederum von den aus der Altai Region stammenden Karluk erobert wurden.

 

Zu welchem Zeitpunkt die Landesfläche des heutigen Kirgisistan entstand, wird noch heute diskutiert. Hinweise auf Stämme mit diesem Namen in der Altai Region verweisen auf das 10. Jahrhundert. Jedoch Zeugnisse eines andern Volkes gleichen Namens aus der Region des Flusses Enisei stammen aus dem 2. Jahrhundert vor Chr.

 

Aus dem 10. Jahrhundert stammen die ersten schriftlichen Überlieferungen über die im Tien Shan Gebirge lebenden kirgisischen Stämme.

 

Kirgisistan befindet sich zwischen der usbekischen Wüste, der kasachischen Steppe, Tadschikistan und China. Das Land wird hauptsächlich geprägt von den zwei Gebirgszügen des Tien Shan und des Pamir. Die Gebirge um die Berge Pobeda (7.439m) und Lenin (7.134m) schufen eine einzigartige Bergwelt, unzählige Gletscher von der heißen asiatischen Sonne unberührt, riesige Schneefelder, tobende Flüsse tragen das Schmelzwasser der Gletscher, eine reiche Blumen und Pflanzenwelt entwickelte sich auf den Bergwiesen und herrliche fruchtbare Täler entstanden.

Über 90 Prozent des Landes ist vom Gebirge bedeckt mit Höhlenlagen über 1.000 Meter – die durchschnittliche Höhe beträgt sogar etwa 2.750 Meter. Der tiefste Punkt des Landes liegt mit einer Höhe von nur 132 Metern am Ufer des Flusses Kara Darya, sodass Kirgisistans Landesfläche Höhenunterschiede von über 7.300 Metern misst. Nur etwa 7 Prozent der Landesfläche kann landwirtschaftlich genutzt werden.

In Kirgisistan sind sämtliche Vegetationszonen der nördlichen Hemisphäre vertreten. Die fantastische Bergwelt ist von einigen großen Gletschergebieten geprägt. Viele Bergseen und sumpfige Gebiete sind entstanden, Wüsten und Halbwüsten, Steppen und dichte Wälder, Almen, Weiden und Wiesen

Der größte See ist der malerische Issyk Kul, einer der tiefsten Seen weltweit. Große Flüsse entspringen in den Höhenlagen.

 

Bis etwa 1.500 Höhenmetern ist die Steppenlandschaft das charakteristische Landschaftsbild, gebietsweise durch ein weitläufiges Bewässerungsgebiet bewirtschaftet.

Ab etwa 1.500 Höhenmetern bedecken hauptsächlich alpine Wiesen und Weiden bis zur Schnee- und Gletschergrenze das Land. Mit einer Waldfläche von nur etwa 4 Prozent der Landesfläche ist Kirgisistan eines der waldärmsten Länder Asiens. Die Wälder reichen von etwa 1.500 bis 4.000 Höhenmeter.

Die hoch gelegenen alpinen Wiesen werden seit vielen Jahren von den Nomaden in den Sommermonaten als Weidefläche für ihre Schafe genutzt. In den höheren Lagen finden sich häufig auch Moose und Flechten.

 

Wir können in Kirgisistan die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten bewundern.

Die Pflanzenwelt in Kirgisistan ist sehr vielfältig. Über 25 Prozent der Pflanzen sind endemisch, das heißt sie wachsen nur in dieser Region. Das Tien Chan Gebirge ist von einem Waldgürtel der landestypischen Fichte gesäumt. Die Fichte wird in höheren Lagen vom Wachholder und alpinen Wiesen abgelöst. In den nördlichen Bergen, die das Ferghana Tal umrahmen, sind die Walnussbäume sehr charakteristisch.

Über 6.000 verschiedene Pflanzenarten, darunter 600 Arten von Nutz- und Heilpflanzen wie Johanniskraut, Origanum, Sanddorn wachsen in Kirgisistan; auch viele nützliche Wildpflanzen wie Salzkraut, Rhabarber und Arten von Thymian.

Einzigartig sind die Walnusswälder im Süden Kirgisistans. Nussbäume, Apfelbäume, Mandeln, Pistazien, Weißdorn und viele weitere nützliche Baumarten wachsen in Kirgisistan.

Kirgisiens berühmteste Pflanzenarten sind Tulpen, Edelweiß, die Tien Shan Tanne und Archa – eine endemische Walnussart.

 

Kirgisistan besitzt auch eine reiche Tierwelt. Über 100 Arten von Einzellern, unzählige Insektenarten und Wirbellose Arten sowie rund 500 Arten von Wirbeltieren leben in Kirgisistan. Darunter 75 Fischarten, 50 Amphibien und Reptilien, über 80 Säugetierarten und über 360 Vogelarten.

Unter besonderem Schutz stehen die stark gefährdeten Tien Shan Bär, Schneeleopard und der rote Wolf. Ganze Antilopenherden können mit etwas Glück beobachtet werden.

Die Höhenlagen werden bewohnt von Steinböcken, Bergschafen, Schneeleoparden, Steinmardern, roten Wölfen und Murmeltieren. In den Waldgebieten leben Hirsche, Wölfe, Wiesel, Wildschweine, der Luchs, der Braunbär, Füchse und Marder. In den Steppenregionen und den angrenzenden Regionen teilen sich unzählige Nagetiere und Reptilien, Huftiere, Gazellen sowie viele Vogelarten den Lebensraum.

 

Obwohl Kirgisistan nur einen sehr geringen Waldanteil, besitzt es die weltweit größten Walnusswälder. Hier teilen sich Rehe, Bären, Marder, Wildschweine, Wölfe, Luchse, etc. den Lebensraum.

Die seltenen Schneeleoparden und Marco Polo Bergschafe leben in den Hochlagen des Tien Shan Gebirges. Auf den Hochwiesen sind Murmeltiere zahlreich. Greifvögel wie z.B. Schwarzmilane, Gänsegeier und verschiedene Adler- und Falkenarten leben in den höher gelegenen Regionen.

Auch der Hirtenmaina – ein Singvogel aus der Familie der Stare hat in Kirgisistan seinen Lebensraum.

 

In Höhenlagen über 3.400 Metern sind Murmeltiere sehr verbreitet. Der Braunbär kann während der Sommermonate auf den alpinen Weiden gesehen werden, sowie eine große Anzahl an Widdern, Hasen, Bergziegen und Wölfen. In diesen Höhen zählen aber die Säugetiere nicht zu den permanenten Bewohnern.

Über der Schneegrenze bis zu einer Höhe von etwa 4.400 Metern nisten einige Vogelarten wie Bergfinken an den Felsvorsprüngen. Weitere Vogelarten sind Berggans, Felsentaube, Rebhuhn, Alpendohle und der große Wüstengimpel. Bergziegen können bis zu einer Höhe von etwa 4.500 Metern gefunden werden zusammen mit einigen Raubtieren wie der Schneeleopard.

 

In der Region Dschalalabat hat die Natur einen einzigartigen botanischen Garten geschaffen: den märchenhaften Walnusswald von Arslanbob. In einer Höhe von etwa 1.700 Metern wachsen riesige Walnussbäume, Ölweiden, Pistazien-, Birnen-, Kirsch- und Apfelbäume .

 

Der Nationalpark Sary Tshelek und die angrenzenden Naturschutzgebiete bewahren um den idyllischen Bergsee Sary Tshelek ein einzigartiges reiches natürliches Erbe mit einer unglaublichen Biodiversität. Schneebedeckte Bergketten, von ihnen entspringende Bäche und Flüsse bilden die wunderbare Kulisse.

Reisezeit

In Kirgisistan bestehen aufgrund der geografischen Lage verschiedene Klimazonen. Es herrscht in der Regel trockenes kontinentales Klima mit klar unterschiedlichen Jahreszeiten.

Die beste Reisezeit nach Kirgisistan liegt ab dem frühen Sommer bis etwa Ende Oktober, wobei es auch im Sommer in den Bergen sehr kalt werden kann.

In den Monaten April bis Mai ist die Blütezeit im ganzen Land zu bewundern. Im Frühjahr erblüht die Steppe für kurze Zeit. In den Monaten September und Oktober erblüht das Land in bunten Herbstfarben.

 

Einreise

Deutsche Staatsbürger benötigen bei Einreise nach Kirgisistan für einen Aufenthalt bis zu 60 Tagen kein Visum.

Der Reisepass muss mindestens drei Monate über den geplanten Ausreisetag hinaus gültig sein.

Bei Einreise muss ein bestätigtes Rück- oder Weiterflugticket vorliegen sowie ausreichend Geldmittel bzw. Kreditkarte.

Die Anreise zum internationalen Flughafen in Bishkek erfolgt in der Regel über Istanbul und dauert insgesamt etwa elf Stunden.

 

Gesundheit

Für die Einreise nach Kirgisistan sind keine besonderen Impfungen vorgeschrieben. Wir empfehlen Ihnen aber vorsorglich generell für jede Reise die Auffrischung Ihres Standardimpfschutzes gegen Polio, Tetanus, Diphterie und Hepatitis A.

Wir empfehlen, mit Ihrem Hausarzt zusammen Ihren Impfschutz zu überprüfen.

Ein vorsorglicher Schutz gegen die von Zecken übertragbare FSME Erkrankung (Frühsommer Meningoenzephalitis) für Reisen im Frühsommer ist empfehlenswert. Eine Vorsorge gegen Typhus bei einfachen hygienischen Bedingungen und Tollwut bei Tierkontakten ist ebenfalls denkbar.

Die medizinische Versorgung in Kirgisistan ist auf einem sehr niedrigen Niveau. Wir empfehlen daher, die wichtigen Medikamente bei speziellen Bedürfnissen sowie Verbandsmittel und Einwegspritzen aus Deutschland mitzubringen. Das Hilfesystem kann nicht mit europäischem Standard mit z.B. Rettungshubschraubern verglichen werden.

Weitere Reiseinformationen erhalten Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

 

Ausrüstung

Wir empfehlen Ihnen für eine Reise nach Kirgisistan folgende Ausrüstung mitzunehmen.

- einen kleinen Tagesrucksack (min. 25 Liter) für Regenschutz, Kamera, Pullover, Wasserflasche, usw.

- leichte dünne Kleidung für heiße Tage (die Schultern und Knie sollten bedeckt sein für evtl. Besichtigungen)

- warme Kleidung für die Abende

- Regen- und Windschutzkleidung

- Sandalen als zweites leichtes Schuhwerk

- trittsichere Schuhe für Wanderungen

- eine kleine „erste Hilfe“ Ausrüstung

- 2 Kopien von Ihren wichtigen Reisedokumenten im Falle eines Verlustes (Reisepass, Flugticket, Versicherung, usw.) + 2 Passfotos

- internationaler Impfpass

- Auslandskrankenversicherung

- Hut oder Mütze, Sonnenbrille, Sonenschutzcreme für den Sonnenschutz

- Mückenschutz

- Taschenlampe mit Ersatzbatterien

- kleiner russisch-deutsch Sprachführer

- Wanderstöcke und eine 2-Liter Flasche für Wanderungen

- Badesachen

In den Sommermonaten empfiehlt es sich, leichte atmungsaktive Sommerkleidung mitzunehmen. In den Bergregionen können die Abende sehr kühl werden. Da empfiehlt es sich, auch warme Wollkleidung einzustecken. Trittsicheres Wasser resistentes Schuhwerk ist ebenfalls obligatorisch. Ein ausreichender Sonnenschutz ist auch wichtig.

 

Da die kirgisische Bevölkerung hauptsächlich dem islamischen Glauben angehört sollten vor allem Frauen eher dezente Kleidung und keine kurzen Röcke oder Hosen wählen.

 

Währung

Das offizielle Zahlungsmittel ist der Som. 1 Som entstprechen 100 Tiyin. Der Euro kann bar gut in die kirgisische Währung eingetauscht werden. Das Geldwechseln ist gesetzlich erlaubt in Hotels, Banken und lizensierten Wechselstuben.

In Bishkek sind auch Geldautomaten vorhanden. Hier werden EC- und Kreditkarten akzeptiert, jedoch mit eventuell hohen Gebühren.

 

Kirgisistan ist ein sich schnell veränderndes Land. So empfehlen wir, sich über die aktuellen Reiseinformationen auf der Internetseite der kirgisischen Botschaft zu informieren.

 

Fotografieren

Militärische und öffentliche Gebäude wie Flughäfen und Brücken sowie Verwaltungsgebäude dürfen nicht fotografiert werden.

Es ist auch sehr wichtig, die gläubige Bevölkerung vorher um Erlaubnis zu fragen, ob wir sie fotografieren dürfen. Dies gebietet vor allem die Höflichkeit. Vor allem ältere Menschen sowie Frauen möchten ungern fotografiert werden.

In Moscheen und anderen religiösen Einrichtungen sollte ebenfalls vorher um Erlaubnis gefragt werden, bevor fotografiert wird.

Osh

Osh ist die zweitgrößte Stadt Kirgisistans und mit über 3.000 Jahren die älteste. Sie liegt im Süden des Landes nahe der Grenze zu Usbekistan. Von den 250.000 Bewohnern ist die Mehrheit usbekischer Herrkunft. Osh sei älter als Rom. Legenden erzählen von Alexander dem Großen auf seinem Weg nach Indien, König Salomon hat hier Rast gemacht und es entstand an diesem Ort der das Stadtbild dominierende Berg Sulaiman (oder auch „Solomons Thron“ genannt). Für die zentralasiatischen Muslime ist der Taht - I- Suleiman nach Mekka und Medina der drittheiligste Ort. Auf dem Gipfel des Berges steht eine alte Moschee, welche von Bobur 1510 erbaut wurde. Weiter gibt es ein einzigartiges Museum in einer natürlichen Höhle zu besuchen. Wir erfahren hier viel über die ältesten Städte Zentralasiens und ihre bis ins 5. Jahrhundert vor Chr. zurückgehende Geschichte.

Der quirlige und bunte Markt von Osh ist ein einzigartiges Erlebnis. Kirgisen, Usbeken, Tadschiken handeln mit allem erdenklichen: mit saisonalem Obst und Gemüse, traditioneller Bekleidung, Werkzeugen und Schmuck.

Osh ist heute die Hauptstadt der Provinz Osh Oblast nördlich des Ferghana Tals in unmittelbarer Grenznähe zu Usbekistan. Ihre Lage an der großen Seidenstraße garantierte der Stadt damals ein schnelles Wachstum und Reichtum.

 

Uzghen

55km nordöstlich von Osh liegt die Stadt Uzghen. Ihre Geschichte reicht zurück bis ins erste Jahrhundert vor Chr. Alexander der Große soll mit seinen Truppen durch die Stadt gezogen sein auf seinem Weg nach Indien.

Uzghen war die Hauptstadt der Karahanids im Ferghana Tal im 10. Und 11. Jahrhundert. Uzghen sowie Osh lagen an wichtigen Kreuzungen der Seidenstraße und spielten eine große Rolle im internationalen Handel in dieser Zeit. Heute erinnern drei Mausoleen und Minarette an die reiche Geschichte. Sie bilden ein einzigartiges Zeugnis aus dem Mittelalter Zentralasiens

 

Son Kul See

Der Son Kul See ist ein Bergsee im Norden der kirgisischen Provinz Naryn. Er ist nach dem Issyk Kul See der zweitgrößte See Kirgisistans. Der See ist umgeben von einer großen Sommerweide und einer wunderbaren Berglandschaft. Seine Schönheit ist auch wegen seiner Abgeschiedenheit unangetastet. Die lokalen Hirten lassen im Sommer ihre Yak- und Schafs- sowie auch Pferde- und Kamelherden hier weiden. Sie sind sehr gastfreundlich. Besucher können von Juni bis September in ihren traditionellen Jurten übernachten und an ihrem Alltag teilhaben. Diese typischen Behausungen der Nomaden sind in den Sommermonaten im ganzen Land zu sehen. In den Wintern steigen die Nomaden zu ihren Häusern in den Dörfern hinab.

Die Nomaden freuen sich regelrecht, Besucher begrüßen und einladen zu dürfen. Sie bieten gerne einen Schlafplatz an sowie ihre Kumiz (gegorene Stutenmilch).

 

Sary Tschelek Schutzgebiet

Das Reservat wurde 1959 zum Nationalpark erklärt, um den Lebensraum vieler Wildtiere und die Natur zu schützen. Im Herzen des Schutzgebietes liegt malerisch der Sary Tschelek See umrahmt von größtenteils steilen bewaldeten Hängen

 

Tash Rabat

Einst ein Gasthaus an der großen Seidenstraße wirkt es noch heute wie eine wunderbar restaurierte Festung. Es gibt archäologische Anhaltspunkte, dass es aus dem 10. Jahrhundert stammt. Karawanen von oder auf dem Weg nach China wurde hier Schutz vor Unwetter sowie vor Banditen geboten.

 

Karakol

Das ruhige russische Städtchen wurde 1869 als Garnisonsstadt am Ufer des Issyk Kul Sees gegründet. Zu dieser Zeit hatte die Stadt einen Hohen Anteil an Offizieren, russischen Entdeckern und Kaufleuten. Der russische Name war Prjevalsk – nach dem populären russischen Entdecker in Zentralasien und China, Nikolai Prjevalski. Seine letzte Expedition endete an diesem Ort. Hier wurde er auch am Ufer des Sees begraben.

Die Dungan Moschee ist eines der architektonisch schönsten Gebäude von Karakol. Sie wurde aus Holz ohne einen Nagel erbaut. Das Gebäude begeistert durch seine wunderbaren Schnitzereien. Es sind Elemente der chinesischen Mythologie in den Mustern zu finden.

Die heilige Dreifaltigkeitskathedrale wurde 1895 erbaut. Die russisch orthodoxe Kirche besitzt eine einzigartige Ikone der Jungfrau Maria, welche die Menschen von fast jeder Krankheit heilen könne.

Der Besuch des Tiermarktes am Sonntag ist obligatorisch. Auf diesem quirligen Markt verkaufen unzählige Händler ihre Pferde, Rinder, Schafe, Schweine, usw.

 

Cholpon Ata Felszeichnungen

Die Felszeichnungen sind einzigartige antike Zeugnisse nahe der Stadt Cholpon Ata von bronzezeitlichen Siedlungen und alten heiligen Monumenten. Wir können eine einzigartige Kunstgalerie bestaunen aus über tausend Felszeichnungen von Künstlern der Andronic oder Arian Stämme aus dem achten bis zweiten Jahrhundert vor Chr. Die Stämme der Saka leisteten im achten bis dritten Jahrhundert ihren Beitrag zur weiteren Entwicklung der Felsmalereien. Die Künstler des Saka entwickelten Felszeichnungen mit Tiermotiven im sogenannten skythischen Kunststil. Beachtenswert ist ihre meisterhafte Kunst durch die faszinierend realistischen Darstellungen. Die jüngsten Zeichnungen türkischen Ursprungs stammen aus dem Zeitraum vom sechsten bis neunten Jahrhundert nach Chr.

Das Issyk Kul Freilichtmuseum ist der am besten zugängliche Abschnitt der Petroglyphen. Dieser Standort war ein gigantischer Tempel unter freiem Himmel. Hier haben die Menschen damals die Himmelskörper angebetet und heilige Messen abgehalten. Bei den sakramentalen Ritualen spielten die Felsmalereien eine große Rolle. Auf den Fels gemalt waren sie eine Art virtuelle Opfer und Gläubige. Neben den Felszeichnungen gibt es auch Steinkreise, vielleicht ein altes verwandtes Ritual mit einer interessanten Naturerscheinung… Es gibt einige Gründe anzunehmen, dass die großen Steinkreise (einige zehn Meter im Durchmesser) als Sternwarten dienten.

Diese Felszeichnungen sind in vielerlei Hinsicht einzigartig: aufgrund ihrer realistischen Darstellungen, viele Zeichnungen sind Meisterwerke der Saka Scythian Kunst der Tierzeichnungen. Weiter ist die Größe der Zeichnungen sehr selten, einige sind über einen Meter groß. Viele Szenen und Themen sind real originell, typisch nur für diese Felsmalereien. Die Technik, wie manche Zeichnungen hergestellt wurden, ist faszinierend. Zum Beispiel wurden für einen noch realistischeren Ausdruck eines Reliefbildes von Hirschen die natürlichen Unebenheiten des Gesteins genutzt.

Die zentrale Felsmalerei verkörpert sämtliche einzigartigen Eigenschaften. Sie stellt eine Herde von Steinböcken dar. Die Figuren der Steinböcke – vielleicht die größte Darstellung in Zentralasien – wird in einem außergewöhnlichen Ausdruck dargestellt, dass sie eindeutig auf die meisterhafte Kunst der Saka zurückzuführen ist. Die Darstellung der Jäger und ihrer zahmen Schneeleoparden während der Jagd ist ein weiteres spektakuläres Thema. Diese Art des Jagens ist uns bekannt aus dem antiken Ägypten, wo Jäger gezähmte Geparde einsetzen bei der Jagd nach Antilopen. Übrigens gibt es auch eine Felszeichnung von jagenden Leoparden. Diese Felszeichnung hat keine Analogie in Zentralasien.

 

Burana Turm

Der Burana Turm ist ein großes Minarett im Chuy Tal im nördlichen Kirgisistan etwa 80 Kilometer östlich von Bishkek.

Er bildet neben einigen Grabsteinen, drei Mausoleen und den Schlossruinen die Überreste der antiken Stadt Balasagun – gegründet von den Karakhaiden im 9. Jahrhundert.

Eine Außentreppe und eine Wendeltreppe im Innern erlauben den Besuchern, auf die Spitze zu steigen. Der gesamte historische Komplex wurde zu einem Museum ausgebaut mit weiteren Artefakten aus der Antike und die Besucher erfahren viel über spannende Geschichte des Landes.

Der Turm war ursprünglich 45 Meter hoch. Durch ein Erdbeben im 15. Jahrhundert sind nur noch 25 Meter erhalten geblieben

Eine traurige Legende ist eng mit der Geschichte des Turms verbunden. Eine Hexe warnte den damaligen König, dass seine neugeborene Tochter im Alter von 18 Jahren sterben sollte. Um seine Tochter zu schützen, baute der König einen hohen Turm, in welche er sie versteckte. Niemand betrat den Turm, nur die Diener der Tochter brachten ihr zu Essen und zu Trinken. Die Tochter wuchs alleine heran zu einer wunderschönen jungen Dame. Eines Tages jedoch hat sich eine giftige Spinne im Essen versteckt, welches die Tochter von ihren Dienern bekam. Die Spinne biss die Tochter und sie starb im Turm im Alter von 18 Jahren.

 

Ala Archa Nationalpark

Der Ala Archa Nationalpark ist ein alpiner Nationalpark in den Bergen des Tian Shan. Er wurde im Jahr 1979 etwa 40 Kilometer südlich von Bishkek gegründet.

Die Archa, die dem Naturpark ihren Namen gibt, ist ein heller oder farbenfroher Wachholder. Es ist bei den Kirgisen eine heilige Pflanze. Der Rauch, der beim Feuer mit dieser Pflanze entsteht, soll die bösen Geister fern halten. Dennoch soll der Wachholder nicht in der Nähe ihrer Behausung wachsen, da er den in seiner Nähe wohnenden Menschen stetig ihre Energie raube.

Der Park erstreckt sich über etwa 200 Quadratkilometer mit großen Gletschern, malerischen Gebirgen und einer faszinierenden reichen Pflanzen- und Tierwelt. Über 800 Pflanzenarten, 160 Vogelarten und 170 Tierarten teilen sich diesen wunderbaren Lebensraum. Mehr als 20 kleine und große Gletscher und rund 50 Berggipfel umfasst der Nationalpark. Die Flüsse Adygene und Ak Sai entspringen aus diesem Nationalpark und tragen das Schmelzwasser der Gletscher.

Besonders die Schlucht der Adygene ist wunderschönes bewaldetes Tal mit Wasserfällen und Quellen. Ein kleiner Stausee am Fluss Kargay Bulak wurde angelegt mit vielen Forellen. Der Schneeleopard ist hier auf Höhen über 2.500 Meter beheimatet. Weiter Wildtiere leben im Park wie das Marco Polo Schaf, Wölfe, Bären, Luchse, Wildschweine, Bergziegen, Rehe, Adler und Murmeltiere.

 

Bishkek

Ruhig und entspannt liegt die Hauptstadt Kirgisistans am Fuße des Tien Shan. Sie ist eine wunderbare grüne Stadt mit vielen Parkanlagen, lohnenswerten Museen und einer reizvollen Kombination aus traditionellen Häusern und Gebäuden und Denkmälern aus der Sowjetzeit.

Die kirgisische Ala Too Bergkette bildet eine fantastische Kulisse.

 

Weite Grünflächen und schöne Alleen bestimmen das Bild der Hauptstadt Kirgisistans. Ein Gürtel mit grünen Parkanlagen, repräsentative Plätze und Straßen sowie interessante Museen bilden den Stadtkern.

Bishkek wurde im Jahr 1878 und erhielt ursprünglich den Namen „Pishpek“ – nach der hölzernen Schaufel, mit welcher die Kirgisen ihr Nationalgetränk Kymyz herstellen (kumiss = „gegorene Stutenmilch“). Die Stadt wurde von den Russen von Beginn an sehr geprägt, sodass die meisten Gebäude im sowjetischen Stil gebaut wurden. Die Boulevards und Parkanlagen geben der Stadt einen sehr angenehmen Charakter. Bei einem Besuch des sehr orientalischen Marktes Osh Bazar schauen wir dem bunten Geschehen zu und erleben den Zauber Zentralasiens. Hier lernen wir die ganze Vielfalt des Landes kennen. Betreten wir den Markt, fühlen wir uns in die Vergangenheit zurück versetzt. Der quirlige Markt umhüllt jeden Besucher mit schmeichelnden Kräuterdüften. Die Händler wetteifern um unsere Gunst für Dutzende einzigartige uns saisonale Gewürze, getrocknete Früchte, Mandeln, Pistazien, etc.

Bishkek besitzt auch eine moderne Infrastruktur mit Hotels, Cafés und Restaurants, einem Nachtleben inklusive Bars, Clubs und Casinos, Geschäften und ein großes Warenhaus, Internetcafés, Banken und Krankenhäusern.

 

Issyk Kul See

Der Issyk Kul See ist mit einer Fläche von etwa 6.000 Quadratkilometern der zweitgrößte Hochgebirgssee weltweit. Etwa 1.600 Meter über dem Meer misst der See etwa 180 Kilometer Länge und 70 kilometer Breite.

Der für die Kirgisen heilige Berg wird auch liebevoll die Perle des Tien Shan genannt und liegt inmitten einer traumhaften Bergwelt. Aufgrund seines leichten Salzgehalts und seiner Lage ist der See das ganze Jahr über nicht zugefroren. Die „Sonnenberge“ Kungey Ala Too im Norden und die „Schattenberge“ Terskey Ala Too im Süden bilden einen spektakulären Hintergrund. Die Bergketten schützen die Region vor extrem heißen oder kalten Sommern bzw. Wintern.

Der Name Issyk Kul bedeutet übersetzt auch „Warmer See“. Der See hat keinen Abfluss und verliert daher nur durch Verdunstung sein Wasser, was zu seinem leichten Salzgehalt führt.

Der Issyk Kul See ist ein wunderbares Erholungsgebiet als auch ein wichtiges Naturschutzgebiet. Seine sehr abwechslungsreiche Landschaft bietet den Lebensraum für Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten.

 

Myanmar zeichnet sich besonders durch ein enormes Angebot an kulturellen und religiösen Sehenswürdigkeiten aus.

 

Die Shwedagon Pagode im Zentrum der ehemaligen Hauptstadt Yangon ist die spirituell wertvollste Sehenswürdigkeit des Landes. Auch ist sie vom Sockel bis zur Spitze mit Gold bedeckt. Blattgold hat einen hohen Stellenwert im Lande. Die Fertigung des Blattgoldes ist ein altehrwürdiges Kunsthandwerk, das Sie mit uns vor allem in Mandalay live bestaunen können. Als Opfergabe wird Blattgold überall im Land angeboten und an den Heiligtümern respektvoll angebracht.

 

 

 

Die ehemalige Hauptstadt Mandalay in Zentral Myanmar hat eine reiche kunsthandwerkliche Geschichte. Sie können hier viele Kleinbetriebe besuchen und beim Ausüben des Handwerks nach alten Traditionen bestaunen:

 

Holz- und Steinbildhauer, Silber- und Bronzeschmieden, Blattgoldherstellung, die Kunst der Lackarbeiten, ...

 

Auch bildet die Stadt mit ihren vielen Klöstern das spirituelle Zentrum Myanmars. Die Zeit scheint hier still zu stehen. Das Leben hat sich hier seit den letzten Jahrhunderten kaum verändert.

 

Im Umkreis von Mandalay ist die schwerste freihängende und läutbare Glocke der Welt zu bestaunen.

 

 

Die alte Hauptstadt Bagan mit ihren weit über zweitausend Pagogen und Stupas, die zumeist aus dem 11. und 12. Jahrhundert stammen, ist eine weitere großartige Attraktion. Sie ist die größte archeologische Ausgrabungsstätte in Asien. Aktuell lassen vor allem die Militärs hier wie überall im Land neuge Stupas errichten, um ihr Karma für das nächste Leben etwas aufzubessern.

 

Kutschen und Fahrräder sind die Hauptfortbewegungsmittel in dieser Region.

 

 

 

Der Goldene Fels bei Kyaikto im Süden Myanmars ist nach der Shwedagon Pagode das wichtigste Heiligtum der Birmanen. Unzählige Mythen drehen sich um diesen beeindruckenden Fels. Er soll z.B. ausschließlich durch ein Haar des Buddha auf dem Hang halten.

 

 

 

 

 

An der westlichen Küste liegt der wunderschöne kilometerlange, unberührt erscheinende Strand von Ngapali. Ein beliebtes Reiseziel.

 

 

 

Yangon ist die ehemalige Hauptstadt in Myanmar. Ihre koloniale Architektur, schön angelegte Parks und Seen sowie lebendige Märkte und breite Allen und natürlich die zentral gelegende Shwedagon Pagode bestimmen den interessanten Charakter der Stadt. Weitere Highlights sind die wie die Shwedagon Pagoge weit über zweitausend Jahre alte Sule Pagode - sie enthält angeblich ein Haar Buddhas, weshalb sie ebenfalls eine sehr wichtige Pilgerstätte darstellt - und die 71 Meter lange Buddha Figur in der Kyauk Pagode.

 

 

 

Der Inle See darf bei keiner Rundreise durch Myanmar fehlen. Hier leben die hier ansässigen Minderheiten in Pfahlbauten auf dem Wasser. Das Boot ist hier das wichtigste Verkehrsmittel.

 

 

 

Taunggyi ist die ehemalige Hauptstadt des einst glorreichen Shan Staates. Ein Besuch dieser Stadt gleicht einem Sprung Jahrhunderte zurück. Sie gleicht mit dem Marktplatz und dem Treiben rundherum einem lebendigen Museum. Traditionell bunt gekleidete Angehörige unterschiedlicher Shan Stämme bilden hier die Normalität.

 

 

 

Pyay bildet das sehr interessante Zentrum der ethnischen Minderheit der Pyus. Die hiesigen Ruinen gelten zu einem weiteren archäologischen Höhepunkt Myanmars.

 

Afrika ist ein vielseitiger Kontinent, der sowohl mit unberührter Naturlandschaft als auch mit vielfältigen Kulturen beeindruckt.

 

 

Afrika gilt als die Wiege der Menschheit, aus der sich der moderne Mensch "homo sapiens" mit seinen körperlichen und geistigen Fähigkeiten entwickelte.

 

Etwa 3/4 der Fläche Afrikas liegen innerhalb der Sonnenwendekreise und innerhalb der tropischen Grenzen. So ist der größte Teil Zentral- und Westafrikas von tropischem Regenwald bedeckt. Das Kongobecken besitzt nach Amazonien das zweitgrößte Regenwaldgebiet der Erde. Um die Sonnenwendekrese sind die großen Wüsten entstanden; die Sahara im Norden und die Namib und Kalahari im Süden. Riesige Savannengebiete und Trockenwälder bestimmen den Charakter des faszinierenden Kontinents. Südostafrika wird durch den jährlichen Monsun und die großen Täler des Sambesi und Limpodo beeinflusst und daher fruchtbarer.

 

Am Oberlauf des längsten Flusses der Erde, des Nils, liegt der Victoriasee, der drittgrößte See der Erde.

 

Der Kongo ist der zweitlängste Fluss Afrikas und der wasserreichste.

 

Durch den Osten Afrikas zieht sich der Große Afrikanische Grabenbruch. Durch vulkanische Aktivitäten sind hier das Kilimandscharo-Massiv - Afrikas größtem Bergmassiv - sowie das Ruwenzori Gebirge und das Mount Kenya Massiv entstanden. Diese Regionen haben eine enorme ökologische Bedeutung und sind Teil des UNESCO Weltnaturerbes.

 

Im östlichen und südlichen Teil des Kontinents bilden die Serengeti, der Chobe Nationalpark und der Krüger Nationalpark die wichtigsten Schutzgebiete für die Großtierfauna Afrikas

 

 

 

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Allgemeine Reisebedingungen

 

Mandib hat sich als Ziel gesetzt, Sie als zufriedenen Reiseteilnehmer langfristig für Mandib zu begeistern. Alle Beteiligten setzen zu jederzeit ihre gesamte Erfahrung, ihr Wissen und Können ein, Ihre Reise sorgfältig zu planen und zu Ihrer vollen Begeisterung umzusetzen.

Der Erfolg Ihrer Reise hängt aber von vielen Faktoren ab, die nicht alle durch Mandib beeinflusst werden können.Für den Erfolg tragen auch klare Vereinbarungen über Ihre und unsere Rechte und Pflichten bei, die wir mit Ihnen in Form der nachfolgenden Reisebedingungen treffen.

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Reisebedingungen aufmerksam durch. Diese werden, soweit wirksam, einbezogen und Inhalt des zwischen Ihnen als Reiseteilnehmer/in und Mandib als Reiseveranstalter im Falle einer Buchungsbestätigung zustande kommenden Reisevertrages.

Die nachfolgenden Geschäfts- und Reisebedingungen ergänzen die gesetzlichen Vorschriften der §§651a-m BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und die Informationsvorschriften für Reiseveranstalter gemäß §§4-11 BGB-InfoV (Verordnung über Informations- und Nachweispflichten nach bürgerlichem Recht) und füllen diese aus.

Die vorliegenden Reisebedingungen gelten ausschließlich für die von Mandib selbst veranstalteten Reisen. Darüber hinaus vermittelt Mandib Fremdleistungen sowie Reisen, die von ausgewählten Mandib-Partnern veranstaltet werden. Für diese Fremdveranstalter tritt Mandib ausschließlich als Vermittler auf. In den Reiseausschreibungen wird explizit auf die Partner von Mandib hingewiesen und die Fremdreisen und –leistungen als Reisen beziehungsweise Leistungen eines Fremdveranstalters explizit erklärt. So gelten bei diesen Fremdreisen und-leistungen ausdrücklich die Geschäfts- und Reisebedingungen des jeweiligen fremden Vertragspartners. Diese werden dem Reiseteilnehmer bei Vertragsabschluss vollständig überreicht.

Tritt Mandib im Rahmen ihrer Tätigkeiten ausschließlich als Vermittler von Reiseleistungen auf, findet Ziffer 19 der vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen Anwendung.

 

 

1. Abschluss des Reisevertrages / Verpflichtung des Kunden

 

1.1 Mit der Reiseanmeldung (Buchung) bietet der Reiseteilnehmer der Mandib GbR den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Die Reiseanmeldung kann schriftlich, mündlich, fernmündlich, per Telefax oder auf elektronischem Weg (Email, Internet) erfolgen. Bei elektronischen Reiseanmeldungen bestätigt Mandib den Eingang der Reiseanmeldung unverzüglich auf elektronischem Weg. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Bestätigung der Annahme des Buchungsauftrages dar. Die Reiseanmeldung erfolgt durch den anmeldenden Reiseteilnehmer auch für alle in der Reiseanmeldung mit aufgeführten Reiseteilnehmer. Der anmeldende Reiseteilnehmer hat für alle Vertragsverpflichtungen von Mitreisenden, für die er die Reiseanmeldung vornimmt, wie für seine eigenen einzustehen, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte  Erklärung übernommen hat. Grundlage der Reiseanmeldung sind die Reiseausschreibung und die ergänzenden Informationen seitens Mandib für die jeweilige Reise. Der Reiseteilnehmer ist an seine Reiseanmeldung bis zur Annahme durch Mandib, jedoch längstens 14 Tage ab dem Datum der Reiseanmeldung gebunden.

 

1.2 Reisevermittler (Reisebüros, etc.) und Leistungsträger (Hotels, Beförderungsunternehmen, etc.) sind von Mandib nicht bevollmächtigt, Vereinbarungen zu treffen, Auskünfte zu geben oder Zusicherungen zu machen, die den vereinbarten Inhalt des Reisevertrages abändern, über die vertraglich zugesagten Leistungen seitens Mandib hinausgehen oder im Widerspruch zur Reiseausschreibung stehen.

 

1.3 Orts- und Hotelprospekte, sowie Internetausschreibungen, die nicht von Mandib herausgegeben werden, sind für Mandib und derren Leistungspflicht nicht verbindlich, soweit sie nicht durch ausdrückliche schriftliche Vereinbarung mit dem Reiseteilnehmer zum Gegenstand der Reiseausschreibung oder zum Inhalt der Leistungspflicht seitens Mandib gemacht wurden.

 

1.4 Der Reisevertag kommt mit der Annahmeerklärung durch Mandib zustande. Der Reiseteilnehmer erhält dazu von Mandib eine schriftliche Reisebestätigung. Hierzu ist Mandib nicht verpflichtet, wenn die Buchung durch den Reiseteilnehmer weniger als 7 Werktage vor Reisebeginn erfolgt. Der Reisevertrag basiert ausschließlich auf Angaben, Reisebeschreibungen und Bedingungen auf der Internetseite von Mandib, den Leistungsbeschreibungen im zum Abschluss des Reisevertrages aktuellen Prospekt von Mandib und den ausdrücklich mit dem Reiseteilnehmer vereinbarten Sonderwünschen sowie in der Reisebestätigung wiedergegeben Informationen. Ändernde oder ergänzende Abreden bedürfen einer ausdrücklichen schriftlichen Vereinbarung mit Mandib.

 

1.5 Weicht der Inhalt der Annahmeerklärung seitens Mandib vom Inhalt der Reiseanmeldung ab, so liegt ein neues Angebot von Mandib vor, an das Mandib für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Reiseteilnehmer innerhalb von 10 Tagen Mandib die Annahme durch ausdrückliche Erklärung, Anzahlung oder Restzahlung erklärt.

 

 

 

2. Bezahlung

 

2.1 Mandib als Reiseveranstalter sowie die Reisevermittler dürfen sämtliche Zahlungen auf den Reisepreis, also auch die Anzahlung, vor Beendigung der Reise nur fordern oder annehmen, wenn dem Reiseteilnehmer der Sicherungsschein im Sinne des §651k Abs. 3 BGB übergeben wurde.

 

2.2 Nach Vertragsabschluss und Aushändigung des Sicherungsscheines ist eine Anzahlung in Höhe von 20% des Reisepreises zur Zahlung sofort fällig. Der restliche Reisepreis ist 21 Tage vor Reisebeginn fällig, für Flugreisen nach Kamtschatka 55 Tage, sofern der Sicherungsschein übergeben ist und die Durchführung der Reise feststeht und sie nicht mehr aus dem in Ziffer 9 genannten Grund abgesagt werden kann.Bei Reiseanmeldungen, die weniger als 21 Tage, bei Flugreisen nach Kamtschatka 55 Tage vor Reisebeginn erfolgen, ist der gesamte Reisepreis bei Übergabe des Sicherungsscheines sofort fällig.

 

2.3 Dauert die Reise nicht länger als 24 Stunden, schließt sie keine Übernachtung ein und übersteigt der Reisepreis pro Reiseteilnehmer Euro 75,00 nicht, so dürfen Zahlungen auf den Reisepreis auch ohne Aushändigung des Sicherungsscheines verlangt werden.

 

2.4 Leistet der Reiseteilnehmer die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten und kommt er somit ganz oder teilweise mit der Zahlung in Verzug, ist Mandib berechtigt, nach Mahnung mit angemessener Fristsetzung vom Reisevertrag zurück zu treten und vom Reiseteilnehmer Schadenersatz in Höhe von den Rücktrittskosten gemäß Ziffer 5.2 Satz 2 bis 5.5 zu verlangen. Sind die Voraussetzungen der Fälligkeit des Reisepreises erfüllt, so besteht für den Reiseteilnehmer ohne vollständige Zahlung des Reisepreises kein Anspruch auf Erbringung der Reiseleistung. Bei Überweisungen ist der vollständige Zahlungseingang des Reisepreises auf dem Konto von Mandib maßgeblich. Die Reiseunterlagen werden dem Reiseteilnehmer nach seiner Wahl bei vollständigem Zahlungseingang des Reisepreises ausgehändigt oder zugesandt. Rücktrittsentschädigungen, Bearbeitungs- und Umbuchungsentgelte sowie Versicherungsprämien sind sofort fällig.

 

 

 

3. Leistungsänderung

 

Der Umfang der vertraglich vereinbarten Leistungen ergibt sich aus den Leistungsbeschreibungen im zum Zeitpunkt des Abschlusses des Reisevertrages aktuellen Prospekt von Mandib und den ausdrücklich mit dem Reiseteilnehmer vereinbarten Sonderwünschen sowie den hierauf bezogenen, die Vereinbarungen wiedergebenden Informationen in der Reisebestätigung.

 

3.1 Die in der Leistungsbeschreibung im Prospekt sowie auf der Internetseite von Mandib enthaltenen Angaben sind bindend. Aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen behält sich Mandib ausdrücklich vor, vor Vertragsschluss eine Änderung konkreter Reiseleistungen in der Reiseausschreibung zu erklären, über die der Reiseteilnehmer vor seiner Reiseanmeldung in Kenntnis gesetzt wird. Aus oben benannten Gründen behält sich Mandib des weiteren vor, vor Vertragsschluss eine Änderung des konkreten Reisepreises der Reiseausschreibung zu erklären, über die der Reiseteilnehmer vor seiner Reiseanmeldung in Kenntnis gesetzt wird.

 

3.2 Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss auch aufgrund z.B. des spezifischen Charakters von Trekking- und Expeditionsreisen nicht auszuschließen sind und von Mandib nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen. In solchen Fällen wird eine Ersatzleistung angeboten

 

3.3 Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind.

 

3.4 Mandib verpflichtet sich, den Reiseteilnehmer über Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund zu informieren.

 

3.5 Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Reiseteilnehmer berechtigt, unentgeltlich vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn Mandib in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reiseteilnehmer aus seinem Angebot anzubieten. Der Reiseteilnehmer hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung seitens Mandib über die Änderung der Reiseleistung oder die Absage der Reise diesem gegenüber geltend zu machen.

 

3.6 Die Einhaltung und Gestaltung des Flugplanes liegt im Wesentlichen im Verantwortungsbereich der Fluggesellschaften und der staatlichen Koordinierungsbehörden. Die von Mandib genannten Flugzeiten und auch Fluggesellschaften unterstehen vorbehaltlich Änderungen. Teilweise sind kurzfristige Änderungen der Flugzeiten, des Fluggeräts und der Streckenführung nicht zu vermeiden. Den Reiseteilnehmern, die eine individuelle Verlängerung einer geführten Reise oder eine individuelle Reise insgesamt gebucht haben, empfiehlt Mandib ausdrücklich, sich spätestens 48 Stunden vor dem Rückflug bei der Vertretung von Mandib bzw. direkt bei der Fluggesellschaft über den genauen Zeitpunkt des Rückfluges zu informieren und den Rückflug bestätigen zu lassen. Beachten Sie hierzu auch die Hinweise in den Reiseunterlagen. Mögliche Ansprüche des Reiseteilnehmers aufgrund unzumutbarer Leistungsänderungen bleiben unberührt.

Mandib weist abschließend darauf hin, dass naturbedingt auch keine Gewährleistung für das Vorhandensein und die Beobachtungsmöglichkeit bestimmter Tierarten besteht und nicht gegeben werden kann.

 

 

4. Preiserhöhung

 

4.1 Mandib ist berechtigt, den im Reisevertrag vereinbarten Reisepreis bei einer Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie z.B. Hafen- oder Flughafengebühren oder anderer Leistungen und Gebühren, sowie einer Veränderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse nach Maßgabe der folgenden Regelungen zu ändern, sofern zwischen Vertragsschluss und Reisebeginn mehr als 4 Monate liegen und die zur Veränderung führenden Umstände bei Vertragsschluss weder eingetreten noch für Mandib vorhersehbar waren. Der entsprechende Erhöhungsbetrag wird zum vereinbarten Reisepreis hinzu addiert.

 

4.2 Erhöhen sich die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Beförderungskosten, insbesondere die Treibstoffkosten, so kann Mandib bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung den speziellen Erhöhungsbetrag vom Reiseteilnehmer verlangen. In anderen Fällen werden vom Beförderungsunternehmen zusätzliche Beförderungskosten pro vereinbartes Beförderungsmittel gefordert. Diese zusätzlichen Beförderungskosten werden durch die Zahl der Sitzplätze des Beförderungsmittels geteilt. Der sich so ergebene Erhöhungsbetrag kann von Mandib vom jeweiligen Reiseteilnehmer verlangt werden. Werden die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Abgaben wie Hafen-, Flughafengebühren oder Einreisegebühren erhöht, kann Mandib den entsprechenden Erhöhungsbetrag vom jeweiligen Reiseteilnehmer verlangen. Bei einer Änderung der geltenden Wechselkurse nach Abschluss des Reisevertrages kann Mandib Tours den entsprechenden sich ergebenden Erhöhungsbetrag vom jeweiligen Reiseteilnehmer verlangen. Die jeweiligen zugrunde liegenden Wechselkurse werden bei Abschluss des Reisevertrages Vertragsbestandteil.

 

4.3 Der Reisepreis darf nur in dem Umfang erhöht werden, der der Erhöhung der in Ziffer 4.2 genannten Preisbestandteile und ihren Auswirkungen auf die Kosten der Reise entspricht. Mandib ist verpflichtet, dem Reiseteilnehmer auf Anforderung Gründe und Umfang der Preiserhöhung konkret darzulegen und zu belegen.

 

4.4 Mandib hat dem Reiseteilnehmer eine etwaige Änderung des Reisepreises unverzüglich, spätestens jedoch 3 Wochen vor vereinbartem Reisebeginn, mitzuteilen. Preiserhöhungen nach diesem Zeitpunkt sind nicht zulässig.

 

4.5 Bei Preiserhöhungen um mehr als 5% ist der Reiseteilnehmer berechtigt, unentgeltlich vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn Mandib in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reiseteilnehmer aus seinem Angebot anzubieten. Der Reiseteilnehmer hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung seitens Mandib über die Änderung der Reiseleistung oder die Absage der Reise schriftlich geltend zu machen.

 

 

 

5. Rücktritt durch den Reiseteilnehmer vor Reisebeginn / Stornokosten

 

5.1 Der Reiseteilnehmer kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber Mandib unter der nachfolgend angegebenen Anschrift schriftlich zu erklären. Falls die Reise über ein Reisebüro gebucht wurde, kann der Rücktritt auch diesem gegenüber schriftlich erklärt werden.

 

5.2 Tritt der Reiseteilnehmer vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert Mandib den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann Mandib, eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt getroffenen Reisevorkehrungen und Aufwendungen verlangen. Maßgeblich für die Berechnung des Ersatzes ist der Endreisepreis für den Reiseteilnehmer unter Abzug der seitens Mandib ersparten Aufwendungen und etwaigen anderweitigen Verwendungen der Reiseleistungen.

 

5.3 Bei Rücktritt des Reiseteilnehmers vom Reisevertrag kann Mandib anstelle der konkret berechneten Rücktrittsentschädigung folgende pauschalierte Rücktrittsentschädigung geltend machen.

Die Entschädigung wird zeitlich gestaffelt - d.h. unter Berücksichtigung der Nähe des Zeitpunktes des Zugangs der Rücktrittserklärung zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis wie folgt berechnet:

Rücktritt vor Reisebeginn:

  1. bis 45 Tage:            20% des Reisepreises
  2. 44 bis 32 Tage:       30% des Reisepreises
  3. 31 bis 15 Tage:       50% des Reisepreises
  4. 14 bis 8 Tage:         80% des Reisepreises
  5. 7 bis 1 Tag:             90% des Reisepreises
  6. Am Abreisetag und bei Nichtantritt: 100% des Reisepreises

Als Stichtag für die Berechnung der Frist gilt der Eingang der Rücktrittserklärung.

 

5.4 Dem Reiseteilnehmer bleibt es vorbehalten, Mandib nachzuweisen, dass Mandib kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist, als die geforderte Pauschale. In diesem Fall ist der Reiseteilnehmer nur zum Ausgleich der tatsächlich angefallenen Kosten verpflichtet.

 

5.5 Mandib behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern, soweit Mandib nachweist, dass wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. In diesem Fall ist Mandib verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen.

 

5.6 Das gesetzliche Recht des Kunden, gemäß §651b BGB einen Ersatzteilnehmer zu stellen, bleibt durch die vorstehenden Bedingungen unberührt. Bis zum Reisebeginn kann der Reiseteilnehmer verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Mandib kann dem Eintritt des dritten nur widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt ein Dritter in den Reisevertrag ein, so haften er und der ursprünglich haftende Reiseteilnehmer Mandib gegenüber als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten.

 

 

 

6. Umbuchungen

 

6.1 Ein Anspruch des Reiseteilnehmers nach Vertragsabschluss auf Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beförderungsart (Umbuchung) besteht nicht. Wird auf Wunsch des Reiseteilnehmers dennoch eine Umbuchung vorgenommen, kann Mandib die hierbei entstandenen Aufwendungen und Gebühren vom Reiseteilnehmer zurück fordern.

 

6.2 Umbuchungswünsche des Reiseteilnehmers (z.B. von Reisetermin, Reiseziel, Unterkunft, Beförderungs- oder Tarifart, bei Flugreisen auch der Buchungsklasse und der Flugverbindungen) sind grundsätzlich nur durch Rücktritt vom Reisevertrag zu den Bedingungen gemäß Ziffer 5 und durch nachfolgende Neuanmeldung möglich. Dies gilt nicht für Umbuchungswünsche, die nur maximal geringfügige Kosten verursachen. Voraussetzung jeder Umbuchung ist die Verfügbarkeit der gewünschten Leistung.

 

 

7. Reiseversicherungen (Reise-Rücktrittskosten-Versicherung)

 

Gegen die in Ziffer 5.3 genannten Rücktrittskosten kann sich der Reiseteilnehmer durch eine Reise-Rücktrittskosten-Versicherung absichern. Mandib empfiehlt dringend den Abschluss einer solchen Versicherung. Einen weiteren sinnvollen Versicherungsschutz bieten eine Notfall-, Reisegepäck-, Reise-Unfall und Reise-Krankenversicherung sowie einer Rückführungskostenversicherung bei einem Unfall oder einer Krankheit. Mandib kann Ihnen entsprechende Versicherungen empfehlen, wie zum Beispiel die Hanse Merkur Reiseversicherung.

 

 

8. Nicht in Anspruch genommene Leistung

 

Nimmt der Reiseteilnehmer einzelne Reiseleistungen, die ihm ordnungsgemäß angeboten wurden, nicht in Anspruch aus Gründen, die ihm zuzurechnen sind (z.B. wegen vorzeitiger Rückreise oder auf eigenen Wunsch Veränderung des Reiseplanes), hat der Reiseteilnehmer keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises. Mandib wird sich um Erstattung der ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen, sofern es sich nicht um unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

 

 

9. Rücktritt wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl

 

9.1 Mandib kann wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl nur dann vom Reisevertrag zurücktreten, wenn

  1. in der jeweiligen Reiseausschreibung die Mindestteilnehmerzahl beziffert ist sowie der Zeitpunkt, bis zu welchem vor dem vertraglich vereinbarten Reisebeginn dem Kunden spätestens die Erklärung zugegangen sein muss, angegeben ist und
  2. in der Reisebestätigung die Mindestteilnehmerzahl und die späteste Rücktrittsfrist deutlich lesbar angegeben ist oder dort auf die entsprechenden Angaben in der Reiseausschreibung verwiesen wird.

9.2 Ein Rücktritt ist spätestens am 21. Tag vor dem vereinbarten Reiseantritt dem Kunden gegenüber zu erklären. Die Rücktrittserklärung darf dem Reiseteilnehmer nicht nach Fälligkeit des Restreisepreises zugehen, in keinem Fall aber später als 14 Tage vor Reisebeginn. Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, hat Mandib unverzüglich von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch zu machen. Mandib weist auf die gesetzlichen Kündigungsfristen für beide Vertragsparteien aufgrund höherer Gewalt gemäß §651j BGB hin. Wird die Reise aus diesem Grund nicht durchgeführt, erhält der Reiseteilnehmer auf den Reisepreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück.

 

9.3 Im Falle dass Mandib bereit und in der Lage ist, die Reise trotz Nichterreichens der ausgeschriebenen Mindestteilnehmerzahl zu gegebenenfalls geänderten Konditionen durchzuführen, wird der Reiseteilnehmer gleichzeitig mit der Rücktrittserklärung hiervon unterrichtet. Der Reiseteilnehmer steht frei in seiner Entscheidung, das neue Angebot anzunehmen oder abzulehnen.

Stimmt der Reiseteilnehmer dem neuen Angebot zu, kommt auf dieser Grundlage ein neuer Reisevertrag zustande.

 

 

 

10. Kündigung aus verhaltensbedingten Gründen

 

10.1 Mandib kann den Reisevertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist kündigen. Ein wichtiger Grund liegt z.B. vor, wenn der Reiseteilnehmer den bei Reisevertragsabschluss bekannten besonderen Reiseanforderungen nicht genügt oder wenn der Reiseteilnehmer ungeachtet einer Abmahnung des Reiseveranstalters den Reiseverlauf durch sein Verhalten nachhaltig stört oder gefährdet oder wenn er sich in solchem Maß vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Reisevertrages gerechtfertigt ist.

 

10.2 Kündigt Mandib den Reisevertrag aus in Absatz 10.1 genannten Gründen, so behält Mandib den Anspruch auf den Reisepreis. Mandib muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die Mandib aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der von den Leistungsträgern gutgebrachten Beträge.

 

 

11. Aufhebung des Reisevertrages wegen außergewöhnlicher Umstände

 

11.1 Wird die Reise infolge höherer Gewalt, welche bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbar war (z.B. Naturkatastrophen, innere Unruhen, Krieg, etc.), erheblich erschwert, gefährdet bzw. unzumutbar beeinträchtigt, so können beide Vertragspartner den Reisevertrag kündigen.

 

11.2 Mandib ist berechtigt, für die bereits erbrachten Leistungen sowie für die zur Beendigung der Reise zusätzlich zu erbringenden Leistungen eine entsprechende Entschädigung vom Reiseteilnehmer zu verlangen.

 

11.3 Mandib ist verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu erbringen inklusive der Rückbeförderung des Reiseteilnehmers im Falle, dass der Reisevertrag die Rückbeförderung beinhalte. Die entstehenden Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Reisevertragsparteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reiseteilnehmer zur Last.

 

 

 

12. Mitwirkungspflichten des Reiseteilnehmers

 

12.1 Meldepflicht bei Leistungsmängeln oder entstandenen Schäden

Der Reiseteilnehmer verpflichtet sich, bei erkennbaren Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Der Reiseteilnehmer ist verpflichtet, die Leistungsstörungen oder seine Beanstandungen unverzüglich der Reiseleitung am Urlaubsort oder Mandib zur Kenntnis zu geben. Die Reiseleitung vor Ort ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen – sofern dies möglich ist. Unterlässt es der Reiseteilnehmer schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so hat der Reiseteilnehmer keinen Anspruch auf Minderung. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Anzeige erkennbar aussichtslos ist oder aus anderen Gründen unzumutbar ist. Schäden am aufgegebenen Gepäck oder Verspätungen des aufgegebenen Gepäcks während einer Flugbeförderung sollten der zuständigen Fluggesellschaft unverzüglich vor Ort mittels Schadensanzeige mitzuteilen.

 

12.2 Gepäckverlust, Gepäckbeschädigung und Gepäckverspätung

Schäden oder Zustellungsverzögerungen bei Flugreisen empfiehlt Mandib  dringend unverzüglich vor Ort und Stelle mittels Schadensanzeige (P.I.R.) der zuständigen Fluggesellschaft bzw. des Beförderungsunternehmens anzuzeigen. Fluggesellschaften sind zur Ausstellung einer schriftlichen Bestätigung verpflichtet. Fluggesellschaften lehnen in der Regel Erstattungen ab, wenn die Schadensanzeige nicht ausgefüllt worden ist. Die Schadensanzeige ist bei Gepäckbeschädigung binnen 7 Tagen und bei Verspätung innerhalb 21 Tagen nach Aushändigung, zu erstatten. Im Übrigen ist der Verlust, die Beschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck der Reiseleitung oder der örtlichen Vertretung von Mandib anzuzeigen. Die Reiseleitung vor Ort wird den Reiseteilnehmer in dieser unangenehmen Angelegenheit unterstützen.

 

12.3 Reiseunterlagen

Der Reiseteilnehmer hat Mandib zu informieren, wenn er die erforderlichen Reiseunterlagen (z.B. Flugschein, Hotelgutscheine, etc.) nicht innerhalb der von Mandib mitgeteilten Frist erhält.

 

 

13. Gewährleistung

 

13.1 Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, so kann der Reiseteilnehmer Abhilfe verlangen. Der Reiseteilnehmer ist aber verpflichtet einen auftretenden Reisemangel unverzüglich der örtlichen Reiseleitung oder Mandib anzuzeigen.

Über die Erreichbarkeit der Reiseleitung bzw. Mandib wird der Reiseteilnehmer in der Leistungsbeschreibung, spätestens jedoch mit den Reiseunterlagen, unterrichtet.

Die Reiseleitung ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Sie ist jedoch nicht befugt, Ansprüche des Reiseteilnehmers gegenüber Mandib anzuerkennen.

Mandib kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Mandib kann auch für Abhilfe in der Art und Weise sorgen, dass eine gleichwertige Ersatzleistung erbracht wird.

 

13.2 Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Reiseleistung kann der Reiseteilnehmer eine entsprechende Herabsetzung des Reisepreises verlangen. Der Reisepreis ist in dem Verhältnis herabzusetzen, in welchem zur Zeit des Abschlusses des Reisevertrages der Wert der Reise in mangelfreiem Zustand zu dem wirklichen Wert gestanden haben würde.

Ein Anspruch auf Minderung des Reisepreises tritt nicht ein, soweit der Reiseteilnehmer schuldhaft unterlässt, den Mangel anzuzeigen. Der Reiseteilnehmer ist verpflichtet, seine Mängelanzeige unverzüglich der Reiseleitung am Urlaubsort oder Mandib zur Kenntnis zu geben.

 

13.3 Wird die Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt, so kann der Reiseteilnehmer den Reisevertrag kündigen. Eine Kündigung des Reisevertrages durch den Reiseteilnehmer ist jedoch nur dann zulässig, sofern Mandib zuvor eine angemessene Frist zur Abhilfe gesetzt wurde und Mandib keine zumutbare Abhilfe leistet. Einer Fristsetzung bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder von Mandib verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reiseteilnehmers gerechtfertigt ist. Mandib kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert.

 

13.4 Der Reiseteilnehmer kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadenersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel an der Reise beruht auf einen Umstand, den Mandib nicht zu vertreten hat. Der Reiseteilnehmer schuldet Mandib den Anteil des Reisepreises entsprechend der in Anspruch genommenen Leistungen.

 

 

14. Haftung

 

Mandib haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmannes für

  1. Gewissenhafte Vorbereitung der Reise
  2. Sorgfältige Auswahl, Überprüfung und Überwachung der Leistungsträger im Rahmen des eigenen Leitfadens
  3. Richtigkeit der Leistungsbeschreibungen
  4. Organisation, Reservierung und Zurverfügungstellung der Leistungen gemäß Reisevertrag

sofern Mandib als Reiseveranstalter auftritt. Für den Fall, dass Mandib ausschließlich Vermittler von Reiseleistungen ist, hat Mandib mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns

  1. die zu vermittelnde Reiseleistung zu besorgen und sich ordnungsgemäß um den Vertragsabschluss zu bemühen,
  2. die erforderlichen Beratungen und Informationen zu geben,
  3. alles zu tun, um den Reisevertrag ordnungsgemäß abzuwickeln.

Mandib haftet in der Tätigkeit als Vermittler für Reiseleistungen nicht für die Leistungserbringung selbst.

 

 

 

15. Beschränkung der Haftung

 

15.1 Die vertragliche Haftung von Mandib für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit

 

a) ein Schaden des Reiseteilnehmers weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder

 

b) Mandib für einem dem Reiseteilnehmer entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

 

15.2 Für Schadenersatzansprüche des Reiseteilnehmers gegen Mandib aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist die Haftung von Mandib für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreis beschränkt.Diese Haftungshöchstgrenze gilt jeweils je Reiseteilnehmer und Reise. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche aufgrund internationaler Vorschriften bleiben von der Beschränkung unberührt.

 

15.3 Mandib haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen von Mandib lediglich optional vermittelt werden und in der Reiseausschreibung ausdrücklich als Fremdleistungen gekenzeichnet wurden. Mandib  haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die von der örtlichen Reiseleitung beziehungsweise von anderen Personen in eigener Organisation im Reiseland angeboten werden und vor Ort vom Reiseteilnehmer gebucht werden (z.B.  eigenständige Reisen oder Zubucherreisen eines Veranstalters vor Ort, Ausflüge, Beförderungsleistungen, Mietwagen, sportliche Aktivitäten, Theaterbesuche, Ausstellungen, Beförderungsleistungen von und zum ausgeschriebenen Ausgangs- und Zielort). Diese Leistungen gehören nicht zum Inhalt des Reisevertrages. Dieses gilt auch für Leistungen und Ausflüge, die Mandib in den Reisebeschreibungen lediglich als sehenswert vorschlägt.

 

15.4 Ein Schadensersatzanspruch gegen Mandib ist insoweit beschränkt oder ausgeschlossen, als aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadensersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist. Mandib verweist auf die gesetzlichen Bestimmungen des § 651 h BGB

 

 

16. Ausschluss von Ansprüchen

 

Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise nach §§ 651c bis f BGB hat der Reiseteilnehmer innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Zeitpunkt der Beendigung der Reise geltend zu machen. Die Geltendmachung kann fristwahrend nur gegenüber Mandib schriftlich unter der nachfolgend angegebenen Anschrift erfolgen. Die Anspruchsanmeldung beziehungsweise die Einreichung der Anspruchsanmeldung beim Reisevermittler genügt für die Einhaltung der Frist nicht. Nach Ablauf der Frist kann der Reiseteilnehmer Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist. Dies gilt jedoch nicht für die Frist zur Anmeldung von Gepäckschäden oder Zustellungsverzögerungen bei Gepäck im Zusammenhang mit Flügen gemäß Ziffer 12.3. Diese sind binnen 7 Tagen bei Gepäckbeschädigung und binnen 21 Tagen bei Gepäcksverspätung nach Aushändigung des Gepäcks zu melden. Bei Kreuzfahrtgepäckschäden gilt eine Frist von 15 Tagen.

 

 

 

17. Verjährung

 

17.1 Ansprüche des Reiseteilnehmers nach den §§651c bis f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung seitens Mandib oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen von Mandib beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung seitens Mandib oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen von Mandib beruhen.

 

17.2 Alle übrigen Ansprüche nach den §§651c bis f BGB verjähren in einem Jahr.

 

17.3 Die Verjährung nach Ziffer 17.1 und 17.2 beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt.

 

17.4 Schweben zwischen dem Reiseteilnehmer und Mandib Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Reiseteilnehmer oder Mandib die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein.

 

17.5 Die Abtretung von Ansprüchen des Reiseteilnehmers gegen Mandib an Dritte ist ausgeschlossen.

 

 

18. Informationspflichten über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens

 

Die EU-Verordnung zur Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens verpflichtet Mandib, den Reiseteilnehmer über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen bei der Buchung zu informieren.  Steht bei der Buchung die ausführende Fluggesellschaft noch nicht fest, so ist Mandib verpflichtet, dem Reiseteilnehmer die Fluggesellschaft bzw. die Fluggesellschaften zu nennen, die wahrscheinlich den Flug durchführen wird bzw. die Flüge durchführen werden. Sobald Mandib Kenntnis erlangt, welche Fluggesellschaft den Flug durchführen wird, muss der Reiseteilnehmer umgehend informiert werden. Wechselt die dem Reiseteilnehmer als ausführende Fluggesellschaft genannte Fluggesellschaft, muss Mandib den Reiseteilnehmer über den Wechsel informieren. Mandib muss unverzüglich alle angemessenen Schritte einleiten, um sicherzustellen, dass der Reiseteilnehmer unverzüglich über den Wechsel unterrichtet wird.

Eine Liste über unsichere Fluggesellschaften mit Flugverbot in der EU ist auf folgenden Internetseiten abrufbar:

http://www.ec.europa.eu/transport/air-ban

http://www.lba.de

 

 

19. Pass-, Visa- Einreise- und Gesundheitsvorschriften

 

19.1 Mandib informiert über die Bestimmungen zu Pass-, Visa- Einreise- und Gesundheitsvorschriften und entsprechenden Fristsetzungen für das jeweilige Reiseland auf der Reiseausschreibung sowie in der Reisebestätigung. Dabei geht Mandib davon aus, dass der Reiseteilnehmer Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland ist. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Dabei wird davon ausgegangen, dass keine Besonderheiten in der Person des Reiseteilnehmers und eventueller Mitreisender (z.B. Doppelstaatsangehörigkeit, Staatenlosigkeit) vorliegen. Visaanträge und erläuternde Merkblätter können auf Wunsch von Mandib angefordert werden.

 

19.2 Der Reiseteilnehmer ist selbst verantwortlich für die Einhaltung sämtlicher für die Durchführung der Reise relevanten wichtigen Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften - insbesondere für das Beschaffen und Mitführen der behördlich notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche Impfungen sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften. Insbesondere gilt dies auch für die korrekte Schreibweise des eigenen Namens sowie gegebenenfalls der Namen sämtlicher in der Reiseanmeldung mit aufgeführten Reiseteilnehmer entsprechend der offiziellen Schreibweise im Reisepass. Alle Nachteile, die aus dem Nichtbefolgen dieser Vorschriften erwachsen, z.B. die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu Lasten des Reiseteilnehmers. Dies gilt nicht, wenn Mandib schuldhaft nicht, unzureichend oder falsch informiert hat.

 

19.3 Mandib haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Reiseteilnehmer eigene Pflichten schuldhaft verletzt hat. Auf Wunsch kann auch Mandib mit der Beschaffung des Visums für eine Gebühr beauftragt werden. Die notwendigen Unterlagen müssen dann entsprechend ausgefüllt und unterschrieben rechtzeitig wieder vorliegen.

 

19.4 Über Infektions- und Impfschutzmaßnahmen für das jeweilige vereinbarte Reiseland sowie andere Prophylaxe Maßnahmen – nicht zu unterschätzen ist auch das Thromboserisiko -, hat sich der Reiseteilnehmer rechtzeitig zu informieren und ärztlichen Rat einzuholen. Allgemeine Informationen werden u.a. von Gesundheitsämtern, Tropeninstitute, reisemedizinisch erfahrene Ärzte, etc. herausgegeben.

 

19.5 Wichtige Änderungen vor Reiseantritt werden von Mandib bei Bekanntwerden an die Reiseteilnehmer umgehend weiter gereicht.

 

19.6 Seitens der diplomatischen Vertretungen erhobene Visagebühren sind im Reiseendpreis nicht enthalten.

 

 

20. Mandib als Reisevermittler

 

20.1 Geltungsbereich

a) Die Bedingungen in Ziffer 19 gelten ausschließlich für die Vermittlung von Reiseleistungen. Sie regeln das Rechtsverhältnis zwischen den Reiseteilnehmern und Mandib und haben keinerlei Einfluss auf die Bedingungen, zu denen die vermittelten Reiseleistungen erfolgen. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Reiseveranstalter oder sonstiger Leistungsträger wird insoweit verwiesen.

 

b) Mandib tritt im Rahmen seiner Tätigkeiten ausschließlich als Vermittler von Reiseleistungen, etwa von einzelnen Beförderungsleistungen (z.B. Flüge), sonstiger touristischer Einzelleistungen (z.B. Hotelaufenthalte, Mietwagen, etc.), von durch Mandib-Partnern fremdveranstalteten Reisen sowie sonstiger Reiseleistungen auf.

 

c) Die Reiseleistungen werden von den Mandib-Partnern als Veranstalter und sonstigen Leistungsträgern erbracht. Mandib veranstaltet diese Reisen selbst nicht.

 

d) Die Vertragsbeziehung bezüglich der Reiseleistungen kommt direkt und unmittelbar zwischen dem Reiseteilnehmer und dem jeweiligen Veranstalter oder sonstigen Leistungsträger zustande. Mandib nimmt die Buchungen bzw. Reservierungen der Reiseteilnehmer entgegen und vermittelt den Abschluss des Reisevertrages mit den Leistungserbringern

 

e) Es wird ein Geschäftsbesorgungsvertrag gem. §§ 675, 631 BGB vereinbart. Mandib nimmt die Anmeldungen bzw. Reservierungen der Reiseteilnehmer entgegen und vermittelt den Abschluss des Reisevertrages mit den Leistungserbringern.

 

f) Für Buchungen ist der Inhalt der mit den Veranstaltern oder den sonstigen Leistungsträgern abgeschlossenen Verträge einschließlich der Tarif-, Beförderungs- und Allgemeinen Reisebedingungen der an der Reise Beteiligten Leistungserbringer maßgeblich. Diese sind auf den jeweiligen Seiten einzusehen oder können von Mandib jederzeit angefordert werden. Hierin können Bedingungen hinsichtlich der Zahlung, der Umbuchung, der Rückzahlung sowie anderer Einzelheiten des Reisevertrages geregelt sein.

 

g) Mandib ist an vermittelten Reiseleistungen vertraglich nicht beteiligt.

 

 

20.2 Anmeldung/Buchung/Reiseinformation

a) Reservierungen bzw. Buchungen können schriftlich oder auf elektronischem Wege (z.B. E-Mail) vorgenommen werden. Mit der Reservierung/Buchung beauftragt der Reiseteilnehmer Mandib verbindlich mit der Vermittlung eines Reisevertrages zwischen ihm und dem Reiseveranstalter bzw. sonstigen Leistungsträger. Telefonisch nimmt Mandib lediglich verbindliche Reservierungen vor.

 

b) Der Reisevertrag soll schriftlich mit den Formularen von Mandib (Reiseanmeldung und Reisebestätigung) abgeschlossen werden. Sämtliche Abreden, Nebenabreden und Sondervereinbarungen bedürfen der Schriftform.

 

c) Bei Vertragsabschluss oder zeitnah danach wird dem Reiseteilnehmer die vollständige Reisebestätigung ausgehändigt.

 

d) Der Reiseteilnehmer ist an seine Reservierung bzw. den Buchungsauftrag bis zur Annahme durch Mandib maximal jedoch 14 Werktage ab auf dem Anmeldedatum folgenden Werktag gebunden. Nach und vor Entgegennahme der Buchung durch Mandib innerhalb der obigen Frist gelten die jeweiligen Bestimmungen des Veranstalters sowie die vorliegenden Bestimmungen für Stornierungen und Änderungen eines Buchungsauftrages.

 

e) Nach und vor Entgegennahme der Reservierung/Buchung durch Mandib innerhalb der obigen Frist gelten die jeweiligen Bestimmungen des Veranstalters sowie die vorliegenden Bestimmungen für Stornierungen und Änderungen eines Buchungsauftrages.

 

f) Mit der Entgegennahme der schriftlichen oder per Online-Dienst getätigten sowie persönlichen Buchung durch Mandib kommt zwischen dem Reiseteilnehmer und Mandib ein Vertrag zustande.

 

g) Die Annahme des Buchungsauftrages durch Mandib erfolgt schriftlich, per Telefax oder über Online-Dienste.

 

h) Die vom Reiseteilnehmer getätigte Buchung gilt erst zu dem Zeitpunkt als angenommen, zu dem der Reiseteilnehmer die Buchungsbestätigung erhalten hat.

 

i) Der Reiseteilnehmer ist verpflichtet, die ihm zugegangene Buchungsbestätigung unverzüglich auf ihre Richtigkeit und Vollständigkeit hin zu überprüfen und Mandib ggf. auf Unrichtigkeiten oder Abweichungen hinzuweisen.

 

j) Ein Hinweis auf Unrichtigkeiten oder Abweichungen, der nach Ablauf einer Frist von zwei Tagen nach Zugang der Buchungsbestätigung erfolgt, kann nicht mehr berücksichtigt werden.

 

k) Verspätet angezeigte Unrichtigkeiten bzw. Abweichungen berechtigen insbesondere nicht zum Rücktritt vom Vertrag.

Achtung: Bei Bestellung von Flugtickets ist unbedingt darauf zu achten, dass die Vor- und Nachnamen der Reiseteilnehmer richtig an Mandib übermittelt werden. Da die meisten Flugtickets aktuell eine sofortige Ticketausstellung erfordern, ist eine nachträgliche Änderung immer mit Umbuchungsgebühren verbunden bzw. bei nicht genügend freien Plätzen nicht mehr möglich.

 

l) Die Flugtickets werden grundsätzlich unmittelbar per E-Mail als elektronisches Ticket oder auf dem Postweg als Papierticket zugesandt. In Ausnahmefällen werden Tickets bei der Fluggesellschaft am Flughafen hinterlegt.

 

m) Mandib weist darauf hin, dass Linienflugbuchungen nur bis zu drei Tagen vor Abflug entgegen genommen werden können.

 

n) Im Fall von Pauschalreisen erhält der Reiseteilnehmer die Unterlagen per Post oder am Flughafenschalter. Für Einzelheiten sind die Hinweise auf der Buchungsbestätigung maßgeblich.

 

o) Voraussetzung für die Zustellung/Hinterlegung ist der vollständige Eingang des Reisepreises bei Mandib bzw. beim jeweiligen Leistungsträger.

 

p) Online-Buchungen sind grundsätzlich verbindlich und werden innerhalb von 48 Stunden fernmündlich, schriftlich oder per E-Mail bestätigt. Als Annahme gilt auch die Belastung der Kreditkarte des Reiseteilnehmers bzw. die Rechnungszustellung durch Mandib oder dem Reiseveranstalter.

 

q) Mit der Anmeldung weiterer Reiseteilnehmer verpflichtet sich der Reiseteilnehmer, für deren Vertragspflichten (insbesondere für die Bezahlung des Reisepreises) sowie für seine eigenen Verpflichtungen einzustehen. Soweit ein Angebot auch für andere Reiseteilnehmer abgegeben wird und ein Vermittlungsvertrag mit Mandib und ein Reisevertrag mit dem Leistungserbringer zustande kommt, ist der Reiseteilnehmer für seine eigenen Verpflichtungen sowie für die Verpflichtungen dieser dritten Personen aus dem Reisevermittlungsvertrag ebenso aus dem vermittelten Reisevertrag verantwortlich. Diese zusätzliche, eigenständige Verpflichtung erfolgt durch Anerkennung einer zusätzlichen, ausdrücklichen und gesonderten Erklärung im Rahmen des Buchungsvorganges.

 

20.3 Haftung

a) Die vertragliche Pflicht seitens Mandib ist ausschließlich die ordnungsgemäße Vermittlung der gebuchten Reiseleistungen, Beförderungsleistungen oder der gebuchten einzelnen touristischen Leistungen.

 

b) Die Erbringung der gebuchten Leistungen als solche ist nicht Bestandteil der Pflichten von Mandib.

 

c) Bei Reisevermittlungen ist eine vertragliche Haftung als Vermittler ausgeschlossen, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen, Hauptpflichten aus dem Reisevermittlervertrag betroffen sind, eine zumutbare Möglichkeit zum Abschluss einer Versicherung besteht oder zugesicherte Eigenschaften fehlen.

 

d) In allen Fällen ist die Haftung seitens Mandib auf den Wert der Reise bzw. der gebuchten Leistung beschränkt.

 

e) Soweit Informationen über Reiseleistungen durch Mandib an den Reiseteilnehmer weiter gegeben werden, ist damit entsprechend keine Haftung oder Zusicherung durch Mandib verbunden.

 

f) Der Inhalt des Reisevertrages bestimmt sich nach der Reisebeschreibung im Katalog, Internet und ähnliche Reiseausschreibungen zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses und nach der schriftlichen Reisebestätigung von Mandib. Zusätzliche Zusicherungen, Nebenabreden, besondere Vereinbarungen bedürfen der Schriftform innerhalb der Reiseanmeldung sowie der Reisebestätigung.

 

g) Angaben über vermittelte Reiseleistungen beruhen ausschließlich auf den Informationen der einzelnen Veranstaltern Mandib gegenüber und stellen somit keine eigene Zusicherung hinsichtlich Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität dieser Informationen seitens Mandib gegenüber dem Reiseteilnehmer dar. Das gleiche gilt für sonstige Informationen, die Sie über unsere Website erhalten und die von Dritten zur Verfügung gestellt werden, insbesondere Pass-, Gesundheits- und Visabestimmungen. Mandib übernimmt daher keine Haftung für den Reiseerfolg, die Durchführung der vermittelten Reiseleistungen und gibt keine Zusicherung für die Eignung oder Qualität der dargestellten Reiseleistungen ab. Ebenso wenig übernimmt Mandib als ausschließlicher Vermittler eine Gewähr für die Verfügbarkeit von Reiseleistungen.

 

h) Der Reiseteilnehmer erklärt sich einverstanden, für jegliche Nutzung dieser Website seinerseits sowie durch andere einschließlich der in seinem Haushalt lebenden Minderjährigen zu haften.

 

i) Der Reiseteilnehmer gewährleistet, dass alle Informationen, die in diese Website von sich sowie den Mitgliedern seines Haushaltes eingegeben werden, wahr und richtig sind.

 

j) Jede spekulative, falsche oder in betrügerischer Absicht erfolgte Reservierung ist ohne Einschränkung untersagt. Der Reiseteilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass die Möglichkeiten zur Buchung von Reisen auf dieser Website nur genutzt werden dürfen, um rechtmäßige Buchungen für sich oder einen Dritten vorzunehmen, in dessen Auftrag er rechtmäßig handeln darf.

 

20.4 Umbuchungen/Rücktritt

a) Der Reiseteilnehmer kann jederzeit vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten, wobei aber Stornogebühren bis zu 100% des Reisepreises anfallen können (je nach Reiseveranstalter und Fluggesellschaft). Diese Erklärung hat schriftlich aber ohne weitere Form zu erfolgen. Bei einem Rücktritt vor Reisebeginn kann der Veranstalter grundsätzlich einen angemessenen Prozentsatz des Reisepreises als Entschädigung verlangen. Die Höhe der Entschädigung richtet sich in der Regel nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der vom Veranstalter ersparten Aufwendungen sowie danach, was er durch anderweitige Verwendung der Reiseleistung als Ausgleich erwerben konnte. Die Höhe der Entschädigung ist in den Reisebedingungen des jeweiligen Veranstalters geregelt. Dem Reiseteilnehmer ist die Behauptung und Beweisführung dafür gestattet, dass ein Schaden oder eine Wertminderung überhaupt nicht eingetreten oder wesentlich niedriger ist als die geltend gemachte Pauschale. Wenn eine anderweitige Verwendung des Fluges seitens des Leistungsträgers nicht möglich ist, kann die Stornogebühr bis zu 100% des Ticketpreises ausmachen.

 

b) Bis zum Reisebeginn kann der Reiseteilnehmer verlangen, dass statt seiner Person ein Dritter in die Rechte und Pflichten des Reisevertrages eintritt. Der Veranstalter kann dem Eintritt des Dritten in den Vertrag widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt ein Dritter in den Reisevertrag ein, so haften er und der Reiseteilnehmer dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis und evtl. durch den Eintritt entstehende Mehrkosten.

 

c) Mandib empfiehlt dem Reiseteilnehmer den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung.

 

d) Storno und Umbuchungen können nur über Mandib. Der Rücktritt kann per E-Mail an info#mandib.de Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Mandib empfiehlt die Stornierung per Einschreibebrief (Mandib GbR, Böcklinstr. 7 in 10245 Berlin).

 

e) Die Umbuchung einer vermittelten Leistung kann nur als Rücktritt und nachfolgendem Neuabschluss eines Vertrages erfolgen, sofern nicht der Leistungsträger hierfür besondere Regelungen vorgesehen hat. Eventuelle Unkosten für die Umbuchung oder zu zahlende Teilreisevergütungen richten sich nach den Bedingungen des jeweiligen Reiseveranstalters.

 

f1) Bei Stornierungen von Flugbuchungen bei Sonder- und Charterflügen wird in der Regel in Abhängigkeit der verbleibenden Zeit bis zum Abflugdatum eine Pauschale in Form eines Prozentsatzes des Reisepreises erhoben. Näheres regeln die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Reiseveranstalters/der jeweiligen Fluggesellschaft der einzelnen Fluggesellschaften, welche Sie vor einer Buchung angezeigt bekommen und bestätigen müssen. Alle Sonder- und Charterflüge sollten vom Reiseteilnehmer spätestens 48 Stunden vor Rückflug bei der jeweiligen Fluggesellschaft oder dem Veranstalter rückbestätigt werden. Erfolgt die Rückbestätigung nicht, so besteht kein Anspruch auf Beförderung. Die Beförderungsbedingungen der Fluggesellschaften sind verbindlich.

 

f2) Bei Linienflügen gelten die Regeln der jeweiligen Fluggesellschaften. Beim Rücktritt von Flugbuchungen nach der Ticketausstellung werden Gebühren erhoben. Sollte es sich um Sondertarife handeln, kann die Gebühr teilweise bis zu 100% des Ticketpreises betragen. Dies wird dem Reiseteilnehmer mit der Bestätigung mitgeteilt.

 

f3) Bei Hotelreservierungen richtet sich Mandib nach den jeweiligen Bedingungen des Hotels.

 

f4) Für Mietwagen gelten besondere Bedingungen für Mietwagenbuchungen. Bitte lesen Sie sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Autovermieters durch.

 

f5 ) Bei Ferienwohnungen und Ferienhäusern gelten besondere Bedingungen. Bitte lesen Sie sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Anbieters durch.

 

g) Mandib behält sich vor, dem Reiseteilnehmer alle Mandib bei einer Umbuchung oder Stornierung von anderer Seite in Rechnung gestellten Kosten oder bereits geleistete Gebühren für z.B. die vereinbarte Visabeschaffung in Rechnung zu stellen. Es wird auf weitere Bearbeitungsgebühren verzichtet.

 

h) Sämtliche Stornobedingungen werden dem Reiseteilnehmer mit der Reisebestätigung mitgeteilt.

 

20.5 Hinweise auf Pass-, Visa-, Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

a) Soweit von Mandib Auskünfte zu Pass-, Visa-, Einreise- und Gesundheitsbestimmungen erteilt werden geht Mandib davon aus, dass der Reiseteilnehmer deutscher Staatsbürger ist, sofern eine andere Staatsbürgerschaft nicht vom Reiseteilnehmer mitgeteilt wird.

 

b) Da Mandib hinsichtlich dieser Informationen auf die Angaben Dritter (Reiseveranstalter oder Behörden) angewiesen ist und sich die einschlägigen Bestimmungen jederzeit ändern können, gibt Mandib keinerlei Zusicherung oder Garantien hinsichtlich der Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität dieser Informationen ab.

 

c) Eine Haftung seitens Mandib wird insoweit ausgeschlossen. Dem Reiseteilnehmer wird daher nahegelegt, selbst die Nachrichtenmedien oder die Informationsseiten des Auswärtigen Amtes über Änderungen der Bestimmungen in seinem Zielland zu verfolgen, um sich rechtzeitig auf die geänderten Umstände einstellen zu können.

 

d) Jeder Reiseteilnehmer ist für die Einhaltung der gültigen in- und ausländischen Ein- und Ausreise-, Gesundheitsvorschriften, Pass- und Visabestimmungen selbst verantwortlich.

 

20.6 Preis- und Leistungsänderungen

a) Mandib ist berechtigt, im Auftrag eines Leistungsträgers Preiserhöhungen gegenüber dem Reiseteilnehmer geltend zu machen.

 

b) Eine Preiserhöhung ist nur zulässig bis spätestens 21 Tage vor vereinbartem Reisebeginn, wenn zwischen Vertragsabschluss und vereinbartem Reisebeginn ein Zeitraum von mehr als vier Monaten liegt. Diese Preiserhöhungen dürfen nur aufgrund von unvorhersehbaren Umständen nach Vertragsabschluss resultieren, die von Mandib oder des jeweiligen Leistungserbringers nicht zu vertreten sind wie z.B. die Erhöhung der Beförderungskosten, Flughafengebühren oder aus Änderungen von Wechselkursen. Die Preiserhöhung darf nur in dem Umfang erhöht werden, wie er der Erhöhung der genannten Preisbestandteile entspricht. Mandib ist verpflichtet, dem Reiseteilnehmer die Gründe und Umfang der Preiserhöhung zu erläutern.

 

c) Die von Luftverkehrsgesellschaften und anderen Reiseveranstaltern veranlassten Änderungen der Streckenführung von Flügen, deren Flugzeiten, Abflug- und Ankunftsflughafen, einschließlich des Einsatzes anderer Flugmaschinen und Fluglinien bleibt dem jeweiligen Reise- oder Transportunternehmen aus wichtigen Gründen vorbehalten. Gleiches gilt für die Absage von Reiseleistungen auf Grund der Nichterreichung der Mindestteilnehmerzahl, erheblicher Witterungsverhältnisse, behördlichen Anordnungen oder anderer Faktoren, die vom Leistungserbringer nicht zu vertreten sind. Diese Änderungen dürfen nicht erheblich sein und den Gesamteindruck der Reiseleistungen nicht gefährden. In diesen Fällen ist der Reiseteilnehmer nicht berechtigt, kostenfrei vom Reisevermittlungsvertrag zurück zu treten. Es besteht auch kein Ersatzanspruch gegenüber Mandib für entstandene Mehrkosten oder Folgeschäden.

 

d) Sollte es sich bei den vermittelten Flügen um Sonderflüge oder Linienflüge zu Sonderpreisen handeln, können die Leistungserbringer nach deren jeweils gültigen Vertragsbestimmungen die Preise jederzeit an geänderte Marktverhältnisse anpassen. Eventuelle Preiserhöhungen werden von Mandib an den Reiseteilnehmer weitergeleitet.

 

e) Gewährleistungsansprüche und übrige Rechte wie Minderung oder Schadensersatz bleiben für den Reiseteilnehmer in jedem Fall unberührt.

 

f) Bei erheblichen Preiserhöhungen ((um mehr als 10%)) oder erheblichen Leistungsänderungen nach Vertragsabschluss kann der Reiseteilnehmer die geplante Reise kostenfrei stornieren.

 

g) Die Teilnahme an einer gleichwertigen Reiseleistung vom entsprechenden Leistungserbringer bleibt dem Reiseteilnehmer vorbehalten.

Mandib übernimmt hierfür keinerlei Haftung

 

 

20.7 Zahlung

a) Die jeweiligen Zahlungsmodalitäten richten sich nach den Bedingungen des jeweiligen Leistungserbringers.

 

b) Soweit Pauschalreisen vermittelt werden sind die Zahlungen erst fällig, wenn der Sicherungsschein des Veranstalters im Sinne des § 651 k Abs. 3 BGB übergeben wird. Dies gilt auch für eine etwaige Anzahlung. Unter dieser Voraussetzung ist die Zahlung spätestens vor Reiseantritt bei Aushändigung der Reiseunterlagen fällig, die Anzahlung zu dem auf der Buchungsbestätigung gesondert angegebenen Zeitpunkt.

 

c) Bei allen anderen vermittelten Leistungen, bei denen die Übergabe eines Sicherungsscheines nicht erforderlich ist, wird die Zahlung des Reisepreises mit erfolgter Buchung, spätestens vor Reiseantritt bei Aushändigung der Reiseunterlagen fällig.

 

d) Reiseleistungen können ausschließlich mit folgenden Zahlungsmitteln gebucht und bezahlt werden: Bankeinzug, Kreditkarte, Überweisung und bar im Reisebüro.

Abweichend hiervon wird auf die Zahlungsbedingungen der einzelnen Reiseveranstalter hingewiesen.

 

e) Rücktritts-, Bearbeitungs- und Umbuchungsgebühren sind sofort fällig.

 

f) Mandib erfüllt die ihr obliegende Leistung aus dem Vermittlungsvertrag mit der Bereitstellung der Reiseunterlagen, wie etwa Flugscheine, Voucher, u.a. in den Geschäftsräumen von Mandib oder per Versand. Werden Dokumente von Mandib an den Reiseteilnehmer versandt, trägt dieser die Gefahr mit dem Zeitpunkt der Aufgabe zur Post oder mit der Übergabe an einen Autorisierten Überbringer.

 

20.8 Verjährung

a) Ansprüche seitens des Reiseteilnehmers gegenüber Mandib gleich aus welchem Rechtsgrund, mit Ausnahme der Ansprüche aus unerlaubter Handlung, verjähren nach einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die vermittelte Reiseleistung nach dem Vertrag mit dem Leistungsträger enden sollte.

 

b) Schweben zwischen dem Reiseteilnehmer und Mandib Verhandlungen über geltend gemachte Ansprüche oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt bis der Reiseteilnehmer oder Mandib die Fortsetzungen der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung von einem Jahr tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein.

 

 

 

21. Rechtswahl

 

Auf das Vertrags- und Rechtsverhältnis zwischen dem Reiseteilnehmer und Mandib findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung. Soweit bei Klagen des Reiseteilnehmers gegen Mandib im Ausland für die Haftung von Mandib dem Grunde nach nicht deutsches Recht angewendet wird, findet bezüglich der Rechtsfolgen, insbesondere hinsichtlich Art, Umfang und Höhe von Ansprüchen des Reiseteilnehmers ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung.

 

 

22. Gerichtsstand

 

22.1 Der Unternehmenssitz von Mandib ist Berlin.

Der Reiseteilnehmer kann Mandib nur an deren Sitz verklagen.

 

22.2 Für Klagen von Mandib gegen den Reiseteilnehmer ist der Wohnsitz des Reiseteilnehmers maßgebend. Für Klagen gegen Reiseteilnehmer, bzw. Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz von Mandib vereinbart.

 

 

23. Sonstiges

 

23.1 Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages einschließlich dieser Reisebedingungen hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages bzw. dieser Reisebedingungen zur Folge.

Tritt Mandib ausschließlich als Vermittler auf, führt die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Vermittlungsvertrages nicht zur Unwirksamkeit des Reisevertrages sowie berührt die Unwirksamkeit des vermittelten Reisevertrages nicht die Wirksamkeit des Vermittlungsvertrages.

Die Unwirksamkeit einer der aufgeführten Geschäftsbedingungen berührt die Wirksamkeit der übrigen nicht.

 

23.2 Die in den Reisebeschreibungen angegebenen Geh- und Fahrzeiten sowie Schwierigkeitsgrade beim Trekking resultieren aus bestem Wissen. Sie können aber nicht gewährleistet werden, da sie auch von subjektiven Belastbarkeiten sowie äußeren Umständen wie z.B. Wetterbedingungen abhängig sind.

 

23.3 In den Reisebeschreibungen beworbene Sonderleistungen und Vergünstigungen wie z.B. die Frühbucherrabatte gelten ausschließlich für die jeweiligen Reisen und entsprechenden Termine von Mandib als Reiseveranstalter.

 

23.4 Sämtliche Angaben im vorliegenden Prospekt über Leistungen, Programme, Termine, Preise und Reisebedingungen entsprechen dem Stand Februar 2013. Mit Erscheinen einer neuen Ausgabe unseres Reiseprospekts, bei der die allgemeinen Geschäfts- und Reisebedingungen unverändert bleiben, verlieren sämtliche vorher erschienenen Ausgaben ihre Gültigkeit.

 

23.5 Irrtum bei Inhalten, Preisangaben und Terminen bleiben vorbehalten.

 

 

 

 

Stand Juli 2013

 

 

 

 

Mandib GbR

Vogelweide 7

06130 Halle

Amtsgericht: Halle

Geschäftsführer: Marco Nicolas, Dirk Brühn

 

Mandib – der etwas andere Reiseveranstalter mit einem vielfältigen und einzigartigen Angebot. 

 

Wir haben uns auf die Beratung und Veranstaltung von Afrika- und Asienreisen spezialisiert sowie die Vermittlung an ausgesuchte, qualifizierte Partner.

Unser Angebot wird durch besondere Partnerschaften und spezielle Reiseangebote in Lateinamerika (demnächst) bereichert.

 

Auf eine langjährige Erfahrung als individuell Reisende zurückblickend, waren wir zu Fuß und öffentlichen Verkehrsmitteln in entfernteste Gebiete unterwegs mit engem Kontakt mit den Mitmenschen. Ferne Länder, Menschen Kulturen haben wir auf unseren Reisen kennen und schätzen gelernt - viele Naturschätze bestaunen dürfen.

Unser Ziel ist es, Ihnen die Menschen und Kulturen in den fernen Ländern näher zu bringen und mit Ihnen unsere wunderbaren Eindrücke zu teilen und Sie hoffentlich als zufriedene Kunden dauerhaft zu gewinnen.

 

 

Planen Sie mit uns zusammen die Reise Ihres Lebens.

Schwärmen Sie uns von Ihrem Traumurlaub vor und wir setzen ihn für Sie nach Ihren Wünschen um.

Reisen Sie entspannt und perfekt vorbereitet in das Reiseziel Ihrer Vorstellung. Profitieren Sie von unserem Erfahrungsschatz und nehmen Sie den einen und/oder anderen wertvollen Vorschlag in Ihre Reiseplanung mit auf.

Ob Luxus oder Low Budget, Last Minute, pauschal, individuell oder Kurztrips, Studienreisen mit intensiven sogleich entspannten Einblicken in das Alltagsleben und die Kultur der Menschen ferner Länder oder Zubucherreisen für Individualreisende.

Planen Sie mit Freunden oder Bekannten eine exklusive Reise, so können Sie gerne eines unserer angebotenen Reiseverläufe als Grundlage nehmen. Der Reiseverlauf kann aber auch gerne nach Ihren Vorstellungen und Wünschen abgeändert werden. Wir erarbeiten gerne mit Ihnen und für Sie ein Angebot.

Wenn Sie gerne lieber alleine unterwegs sein möchten, erstellen wir auch gerne mit Ihnen ausschließlich die Reiseroute und kombinieren sie mit Hotels, Gästehäusern, Lodges. Wir erarbeiten Ihnen auch gerne ganz individuelle Programme.

 

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, jede bei uns gebuchte Reise individuell zu verlängern. Auf Anfrage senden Wir Ihnen gerne individuelle Vorschläge für ein Anschlussprogramm an.

 

Auf das Dach der Welt oder in die Wüste - wir bringen Sie an jedes Reiseziel.

 

Ihre Zufriedenheit ist unser Ansporn!

 

 

Wir arbeiten eng mit namhaften Veranstaltern, zuverlässigen Airlines und weiteren starken Partnern der Reisebranche zusammen. Denn Sie sollen sich jederzeit in sicheren Händen fühlen. Deshalb legen wir bei der Auswahl unserer Partner großen Wert auf Professionalität, Qualität, Zuverlässigkeit und Service.

 

 

Wir sind uns auch unserer sozialen und ökologischen Verantwortung bewusst. Im Vordergrund stehen hierbei für uns u.a. die Förderung des interkulturellen Verständnisses und Austausches, die beste Reisevorbereitung für Sie und die Vorbeugung von Fehlverhalten vor Ort sowie nicht zuletzt das umweltschonende Reisen.

Aufklärung und ein Engagement zur Verbesserung der Lebensverhältnisse in den Reiseländern sowie zum Schutz der Natur und zur Erhaltung des kulturellen Erbes sind mittelfristig unsere Aufgaben sowie ebenso Argumente bei der Auswahl unserer Partner

Sie erhalten zu Ihrer Reisebestätigung neben Ihren Reiseunterlagen einen umfangreichen Reiseführer über das jeweilige Reiseland. So werden Sie perfekt für das Reiseland vorbereitet.

 

Unsere Reise sind auf eine Teilnehmerzahl von 14 Personen begrenzt. So wird Ihr besonderes Reiseerlebnis gewährleistet. Es bleibt dadurch ein kleiner Freiraum für individuelle Ausgestaltungen.

 

 

Erleben Sie wundervolle und schutzbedürftige Naturschätze und begegnen eindrucksvollen und sensiblen Kulturen und Menschen.

So sind Respekt und Umsichtigkeit gegenüber Mensch und Natur im Reiseland stets geboten, um die wunderbaren natürlichen Ressourcen langfristig zu erhalten. Eine Gruppengröße auf maximal 14 Personen beschränkt soll auch geringstmöglich das Alltagsleben der Menschen und die Natur und Umwelt beeinträchtigen. Wir alle übernehmen die Verantwortung für unser Verhalten durch Vermeidung von Wasser- und Luftverschmutzung, Reduzierung des Wasserverbrauchs und des Abfalls sowie dessen richtige Entsorgung.

 

Reisen Sie mit einem reinen Herzen – ohne Vorurteile – Begegnen Sie den Menschen und deren Kulturen und Traditionen offenherzig und in gleicher Augenhöhe. Begegnen Sie unterschiedlichen Ansichtsweisen und Missverständnissen mit Geduld und Humor. So versprechen wir Ihnen einen unvergesslichen gelungenen Urlaub.

 

 

Unsere Verantwortung gegenüber der sensiblen Natur gebietet uns, mit einem Teil des Reisepreises „GEO Schützt den Regenwald“ u.a. in Äthiopien zu unterstützen:

Rettung für die Kaffeewälder in der Kaffa Region, Äthiopien

Die letzten Wälder Äthiopiens kämpfen um das Überleben. "GEO schützt den Regenwald e.V." hilft den Menschen in Kaffa mit dem wilden Arabica-Kaffee auch den Naturraum zu erhalten, in dem er wächst.

 

GEO schützt den Regenwald e. V.“ wurde 1990 in einer Initiative von Mitarbeitern der Zeitschrift GEO als unabhängige, gemeinnützige Gesellschaft gegründet. Seitdem hat der Verein über 50 Schutz- und Entwicklungsprojekte in Südamerika, Afrika und Asien initiiert oder unterstützt.
Finanziert durch Spenden von Förderern, ermöglicht der Verein den Menschen in Regenwaldgebieten, die Natur in eigener Verantwortung zu bewahren und sie gleichzeitig nachhaltig zu nutzen. Die Projekte sind darauf angelegt die wirtschaftliche, soziale und medizinische Situation der Menschen zu verbessern. Das schützt auch den Regenwald, denn die Erfahrung zeigt, dass sich der Wald am besten erhalten lässt, wenn ein Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen der Bevölkerung und der Umwelt geschaffen wird. Weitere Informationen liefert die Homepage von „GEO schützt den Regenwald e.V.“ www.regenwald.de.

 

Tropische Regenwälder bedecken nur rund sechs Prozent der irdischen Landfläche. Aber erstaunlicherweise beherbergen sie mehr als die Hälfte aller bekannten Tier- und Pflanzenarten, nach Meinung mancher Biologen sogar mehr als 90 Prozent sämtlicher Lebewesen. Der Artenreichtum der Tropenwälder ist auch eine Art „grüne Schatzkammer“ für die Menschheit: Unter unseren alltäglichen Konsumartikeln sind viele Produkte aus den Tropenwäldern. Auch für neue technische Entwicklungen bietet die erfindungsreiche Vielfalt von Flora und Fauna zahlreiche Anregungen. In den Wäldern wachsen zudem die unterschiedlichsten Heilpflanzen. Viele davon enthalten Stoffe, die als Grundlage für moderne Medikamente dienen.

Die Fläche der Tropenwälder unserer Erde nimmt derzeit dramatisch ab. Jeden Tag werden durchschnittlich über 415 Quadratkilometer tropischer Wald gerodet. Das ist eine Fläche größer als München. Allein zwischen 1990 und 2000 gingen rund 900.000 Quadratkilometer Tropenwald unwiederbringlich verloren. Denn durch Wiederaufforstung lässt sich der ursprüngliche Zustand dieser außergewöhnlichen Wälder nicht wieder herstellen. Experten erwarten bei anhaltendem Trend, dass bis 2045 ein weiteres Drittel des heutigen tropischen Regenwaldes von der Erde verschwunden sein wird.

 

 

 

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Indien weist eine große geografische Vielfalt mit sehr verschiedenen klimatischen Bedingungen auf - vom alles überragenden Himalaya Hochgebirge im Norden über trockene Wüstenregionen in Zentralindien bis zu den tropischen feucht-schwülen Regenwäldern im Süden.

 

Am Fuße des Himalaya bestehen die fruchtbaren Ebenen des Ganges. Diese feuchten Ebenen erstrecken sich vom Grenzgebiet zu Pakistan im Westen bis nach Osten in Bangladesch.  Der Ganges fließt mit dem Brahmaputra aus dem Nordosten Indiens zusammen und in Bangladesh ein großes Delta bildend ins Meer. Es bildet sich sehr fruchtbares Agrarland. Einst von dichten Monsunwäldern bedeckt, sind die landwirtschaftlich intensiv genutzten Ebenen praktisch waldfrei.

Südlich der Gangesebene steigt das Dekkan Hochplateau auf und verläuft nach Süden bis zum Südkap aus. Im Osten und Westen bilden die Easternghats und die Westghats die Grenzen, die im Süden am Kap nahezu zusammenstoßen. Die 1.000m bis 1.300m hohen Westghats fallen scharf zum schmalen Tiefland an der Küste ab. Die Hänge der Westghats sind mit üppigen Regenwäldern bewachsen.

In den Westghats enspringen Flüsse wie der Godavari und der Krishna und durchfließen das gesamte Plateau in östlicher Richtung und münden in den Golf von Bengalen.

Nordöstlich der Hochebene im Bundesstaat Orissa und Westbengalen und an den östlichen Hängen der Westghats breiten sich weite laubabwerfende Feuchtwälder aus. Der größte Teil Indiens ist mit laubabwerfenden Trockenwäldern mit deutlich weniger Niederschlägenbedeckt.

Monsunwälder zum Beispiel an den westlichen Hängen der Westghats weisen dünnere Baumkronen und entsprechend ein dichtes Unterholz auf.

 

Charakteristisch für den Norden sind die Salbaumwälder,  im zentralen und westlichen Dekkanhochland die Teakbaumwälder und für den Süden die Sandelholzbäume. Bambusarten sind flächendeckend weit verbreitet.

In den trockeneren Teilen Indiens, wie Rajasthan, Gujarat, dem Westrand der Gangesebene oder dem zentralen Dekkanhochland, wachsen die insbesondere medizinisch genutzten, endemischen Niembäume. Im trockenen Klima haben sich offene Dornwälder ausgebildet, die in der Wüste Thar in Halbwüstenvegetation mit vereinzelten Dornbüschen übergehen.

In den feuchten Westghats haben sich größere zusammenhängende Teile der ursprünglichen, immergrünen oder halbimmergrünen Feuchtwälder erhalten. Sie sind durch die für tropische Regenwälder typische Stockwerkgliederung geprägt. Einige der hoch wachsenden Baumarten des obersten Stockwerkes werfen jahreszeitbedingt ihr Laub ab, darunter wachsende Arten sind dagegen immergrün. Aufsitzerpflanzen wie Orchideen und Farne kommen in großer Vielfalt vor.

Mangroven, salzwasserresistente Gezeitenwälder, sind nur an der Ostküste Indiens verbreitet. Die Sundarbans im Ganges-Brahmaputra-Delta weisen die dichtesten Mangrovenbestände des Landes auf. Weitere Gezeitenwälder befinden sich in den Mündungsdeltas von Mahanadi, Godavari und Krishna an der östlichen Küste der Südspitze Indiens.

 

 

Dank seiner landschaftlichen Vielfalt weist Indien einen beeindruckenden und großen Artenreichtum an Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Amphibien sowie Fischarten auf.

Mehr als 1200 Vogelarten und 350 Säugetierarten sowie Tausende von Fisch-, Amphibien- und Reptilarten.

So zählt die Tierbeobachtung zu den Hauptattraktionen für Indienbesucher.

 

ElefantTiger1In unzähligen Nationalparks können Touristen eine riesige Anzahl seltener und exotischer faszinierender Tierarten begegnen.

Indiens größte Säugetierart ist der Indische Elefant. Er ist neben dem Bengalischen Tiger am bekanntesten und in den Bergen und Ebenen Zentral- und Südindiens beheimatet.

In der weitläufigen, fruchtbaren Ganges-Ebene leben Hirsche, Wildschweine und Elefanten. Ein atemberaubender Anblick sind die Elefantenherden, die in mehreren Teilen des Landes frei umherziehen.

Der Tiger war lange Zeit vom Aussterben bedroht. Mit großer Anstrengung, Aufklärung und der Einrichtung weiter Tigerschutzgebiete konnte sich der Bestand wieder ein wenig erholen.

In freier Wildbahn leben dennoch nur wenige Tausend Tiere.

Weitere Großkatzen wie Leoparden und Löwen im Gir Nationalpark im nordwestlichen Bundesstaat Gujarat. Der seltene Schneeleopard bewohnt das Himalaya Gebirge. Der Mungo ist die am größten verbreitete Raubtierart.

In den Sumpf- und Dschungelgebieten des wunderbaren Kaziranga Nationalparks im äußersten nordöstlichen Bundesstaat Assam sind Paarhufer wie die Wildschweine, Muntjaks (eine asiatische Hirschgattung), Sambar Hirsche, Axishirsche, Schweinshirsche, Barasinghas (eine indische Hirschart), Wasserbüffel, Gaur sowie verschiedene Antilopenarten beheimatet.

Affe2aAuch Affen sind in Indien häufig vertreten. Der Rhesusaffe gilt bei den Hindus als heilig und darf wie die Kühe und Rinder nicht belästigt werden. So erblickt man diese Affen wie auch die Kühe und Rinder überall auf dem Lande wie in den Städten. Daneben gibt es mehrere Langurenarten sowie Makaken. Bedrohte Arten wie der Bartaffe, der Nilgirilangur und der faszinierende zarte Lori leben zurückgezogen in den südlichen Regionen Indiens.

Die tropischen Wälder der Westghats beheimaten eine unglaubliche Tierartenvielfalt wie fliegende Eidechsen, Lippenbären, Leoparde, Elefanten und Gaur, Nashornvögel, Papageien und Hunderte von Vogelarten.

In den Trockengebieten von RVogel7ajasthan und Gujarat, vor allem im Dhangadhra Wildreservat, im Nordwesten leben noch einige wilde indische Halbesel und indische Gazellen.

Arten des tropischen Regenwaldes leben im feuchten Osten des Landes wie der Nebelparder und der Gibbon.

Bengalfüchse, Streifenhyänen, Rothunde, Wölfe, Schakale bewohnen weite Graslandschaften in wilden Gegenden in Zentralindien, während Lippenbären die dichten Wälder bevorzugen.

Im weitläufigen Himalaya sind die Yaks und die Trampeltiere die wichtigsten Haustiere. In Die Gebirgsregionen sind die Heimat der Blauschafe, Tibetischen Wildesel, Himalaya Bergantilopen, Himalaya Bergziegen und der seltenen Tibetantilope sowie der Moschushirsche und zahlreicher Fasanenarten. Auch Raubtiere wie der Schwarz- und Braunbär, der Tiger und der seltene Schneeleopard bevölkern das Himalaya Gebirge. Im östlichen Sikkim ist auch der seltene Rote Panda beheimatet.

Eine Besonderheit bilden im Ganges und Brahmaputra und deren Nebenflüssen die Gangesdelfine.

Indiens Vogelwelt ist mit weit über 1.200 Vogelarten sowie unzähligen Zugvögeln unbeschreiblich vielfältig.

Der Pfau und der Kingfisher sind die Nationalvögel und weit verbreitet.

 

Etwa die Hälfte aller in Indien heimischen Reptilienarten sind Schlangen wie die Brillenschlange, die Königskobra  und der Tigerpyton.

In Feuchtgebieten leben Sumpfkrokodile. Sehr selten ist der scheue Gangesgavial.

 

Im Sunderbans Delta fließt der Ganges in das Bengalische Meer und das hier entstandene Schutzgebiet bietet zwischen den Mangrovensümpfen und Wasserläufen einen guten Lebensraum für Tiger, Krokodile, Meeresschildkröten.

 

Reh_und_VogelÜber zweihundert Tierschutzgebiete und Naturschutzgebiete, darunter zweiundneunzig Nationalparks, bedecken etwa fünf Prozent der Landesfläche. Alle Tierschutzgebiete und Nationalparks sind für einen bestimmten Zeitraum während der regionalen Monsunzeit geschlossen.

Liebe Reisende,

 

Statue2In Vorbereitung Ihrer Indien-Reise möchten wir Ihnen ein paar Tipps und praktische Hinweise an die Hand geben, die Ihnen bei den Reisevorbereitungen und vor Ort helfen sollen.
Sollten Sie darüber hinaus weitere Fragen haben, zögern Sie nicht und senden Sie sie uns an die folgende e-Mail Adresse:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir wünschen Ihnen eine erlebnisreiche und unbeschwerte Reise!

Wir haben diese Hinweise mit größter Sorgfalt und nach bestem Wissen für Sie zusammengestellt. Dennoch können wir nie kurzfristige Änderungen, z. B. von Bestimmungen, Steuern oder Gebühren, ausschließen. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns eventuelle Veränderungen mitteilen.

 

Die folgenden Informationen sind sehr sensibel und können sich sehr schnell ändern. Wir empfehlen deshalb eine gründliche aktuelle Recherche in Eigenregie.

Wir leben in einer mehr oder weniger gut organisierten und strukturierten Gesellschaft.

Als Reisende begegnen wir in Indien einer vollkommen anderen Kultur und Mentalität. Um eine ungetrübte Freude an unserer Urlaubsreise zu erleben, ist es für uns selbstverständlich, die andere Kultur so anzunehmen, wie sie ist.

In Indien erwartet uns eine rund 5.000 Jahre währende Kultur mit verschiedenen fremden Religionen und ihre Bräuche und Traditionen. Als willkommene Gäste in einem der faszinierendsten Länder der Welt ist es für uns selbstverständlich, unseren Gastgebern mit dem gebührenden Respekt zu begegnen. Natürlich können uns einige Bräuche und Sitten ein wenig unverständlich erscheinen. Aber wenn wir diese eigenständige Kultur so akzeptieren ohne verfälschende Vorurteile, so wird uns die tiefe Gastfreundschaft und Herzlichkeit von Indien umso mehr begeistern

 

Einreise, Visum und Zoll

Tempel4Deutsche Staatsangehörige brauchen zur Einreise nach Indien einen Reisepass, der bei Ausreise aus Indien noch mindestens 6 Monate gültig sein muss. Es ist vor Einreise die Beantragung eines Visums notwendig, das rechtzeitig beim indischen Konsulat vor der Einreise beantragt werden muss.

Mitreisende Kinder benötigen einen eigenen Kinderreisepass und müssen wie die Erwachsenen ein separates Visum beantragen.

Sie benötigen außerdem das Anschluss- bzw. Rückflugticket.

 

Sie können Ihr Visum für Indien persönlich (bei der indischen Botschaft oder einem der Honorarkonsultate in Frankfurt, München oder Hamburg) oder auch postalisch via Einschreiben beantragen.

Falls Sie wünschen, beschaffen wir Ihnen das notwendige Visum für eine geringe Gebühr in Höhe von 40,- Euro zuzüglich der anfallenden Visumgebühr für ein Touristenvisum in Höhe von zur Zeit  63,78€ (52,-€ Konsulatsgebühr zuzüglich 11,78€ Konsular-Servicegebühr) für eine Gültigkeit von 6 Monaten beziehungsweise 93,78€ (82,-€ Konsulatsgebühr zuzüglich 11,78€ Konsular-Servicegebühr) für eine Gültigkeit des Visums von 12 Monaten.

So senden Sie uns bitte rechtzeitig alle erforderlichen Unterlagen per Post zu. Die normale Bearbeitungszeit für ein Touristenvisum für Indien beträgt etwa eine Woche.

 

Seit dem 01. Juli 2011 müssen alle Visum-Anträge online ausgefüllt werden. Dies gilt sowohl für persönliche als auch postalische Visaanträge.

Unterfolgendem Link erhalten Sie eine Hilfestellung zum Ausfüllen des Online Visumantarges. http://www.in.de.coxandkings.com/berlin1/pdf/Visa-form-sample.pdf

 

Sie füllen bitte alle Pflichtfelder des Antragsformulars aus.

Wichtig: Wenn Sie uns beauftragen möchten für die Visabeantragung, geben Sie bitte beim ersten Punkt „Indian Mission“ Germany-Berlin an. Bitte füllen Sie die drei Seiten vollständig aus. Wenn Sie Ihr Visum eigenständig beantragen möchten, wählen Sie bitte die für Sie zuständige Behörde.

Der Onlineantrag muss ausgedruckt und zweifach unterschrieben ( die erste Unterschrift im Kasten unterhalb des Fotos (die Unterschrift darf das vorgesehene Kästchen nicht verlassen), die zweite Unterschrift am Ende des Antrages) und zusammen mit zwei Passbildern (farbig, identisch, Größe 50x50 mm, heller Hintergrund) Das Visum ist ab dem Tag der Ausstellung sechs bzw. zwölf Monate gültig. Die Annahme des Visaantrages garantiert nicht automatisch die Gewährung eines Visums. Die Visagebühren können am Schalter nur bar bezahlt werden und werden nicht erstattet. Ein Zeitabstand von zwei Monaten zwischen zwei Einreisen ist immer zwingend erforderlich.

Bei Beantragung des Visums auf dem postalischen Weg können Sie nur per Überweisung zahlen. Die postalischen Anträge werden erst bei Geldeingang auf dem Konto der Behörde bearbeitet. Sie sollten eine Bestätigung Ihrer Überweisung und einen adressierten mit 3,50 Euro frankierten Briefumschlag Ihrem Visaantrag beilegen.

Die Reisepässe werden nur per Übergabeeinschreiben an Sie zurück geschickt.

Sofort nach Rückerhalt sollten Sie Ihren Reisepass sowie Ihr Visum kontrollieren und jegliche Unstimmigkeiten sofort mitteilen, sonst übernimmt die Indische Botschaft keine Verantwortung.

 

Reisende, die von Indien aus Nepal, Sri Lanka oder ein anderes Nachbarland besuchen und dann über Indien zurück nach Deutschland reisen, müssen ihrem Visaantrag bitte den Reiseplan beilegen und links neben dem Feld für das Foto die Zahl der benötigten Einreisen vermerken. Das Visum wird dann gemäß dem Reiseplan ausgestellt.

 

Staatsbürger anderer Länder bitten wir, sich rechtzeitig beim zuständigen Konsulat bzw. der zuständigen Botschaft über die Einreisebedingungen zu informieren

 

Wir empfehlen für den Fall des Verlustes des Reisepasses Kopien von Pass und Visumseintrag sowie vom Rück- bzw. Anschlussflug anzufertigen und getrennt von diesem mitzuführen.

 

Sämtliche persönlichen Gegenstände, die benötigt werden, sind natürlich frei nach Indien einzuführen. Bis zu 200 Zigaretten, 50 Zigarren und 0,95 Liter alkoholische Getränke können bei Einreise mitgeführt werden.

Theoretisch ist bei der Einreise nach Indien Bargeld über 5.000,- US Dollar anzumelden bzw. Reiseschecks über 10.000,- US Dollar.

Bei der Ausreise darf man eigentlich keine Rupien außer Landes bringen. Dies wird aber kaum kontrolliert.

Selten müssen Touristen teurere Gegenstände wie Videokameras oder Laptops auf einem Zollformular bei Einreise eintragen.

 

Impfungen und Gesundheit

Vogel9Für Indien sind keine Impfungen vorgeschrieben Nehmen Sie diese Reise dennoch als Anlass, Ihren allgemeinen Impfschutz zu überprüfen.

Wir empfehlen Ihnen unbedingt einen Impfschutz gegen Diphterie und Tetanus, Hepatitis A und B, Typhus sowie Polio.

Nur von Personen, die aus Gebieten in Afrika sowie Mittel- und Südamerika einreisen, bei denen die Gefahr von Gelbfieber besteht, wird eine gültige Gelbfieber Impfbescheinigung verlangt.

Weiter wird der Impfschutz gegen die Japanische Enzephalitis, Meningitis und Tollwut empfohlen.

Generell wird ein Impfschutz gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken empfohlen.

Informieren Sie sich bitte rechtzeitig (mindestens acht Wochen - die meisten Impfstoffe gewähren den gewünschten Schutz erst nach frühestens zwei Wochen, oder es sind für einen Schutz mehrere Impfungen mit größeren Abständen notwendig) vor Reisebeginn bei Ihrem örtlichen Gesundheitsamt, bei auf Reisemedizin spezialisierte Kliniken über den aktuellen Stand, oder sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt.

Die medizinische Versorgung ist mit Europäischen Standards nicht zu vergleichen.

Medikamente, die Sie täglich benötigen, sollten Sie bereits in Deutschland kaufen und während der gesamten Reise im Handgepäck bei sich führen.

Eine kleine Reiseapotheke leistet oft gute Dienste, z. B. mit Medikamenten gegen Reisekrankheit, Fieber, Hals- und Kopfschmerzen, Erkältungen, Verdauungsbeschwerden, Durchfall und Sonnenbrand.

Weiterhin kann an ein Erste-Hilfe-Paket mit Verbandsmaterialien sowie sterile Nadeln und Spritze, Wunddesinfektionsmittel, Fieberthermometer, antibakterielle Salbe, Antibiotika gegen Hautinfektionen, Antihistamine, DEET-haltiges Insektenschutzmittel gedacht werden.

Sind Sie Brillen- oder Kontaktlinsenträger? Dann vergessen Sie bitte nicht, eine Ersatzbrille oder Augentropfen mitzunehmen.

 

Generell empfehlen wir Ihnen dringend  den Abschluss einer umfassenden Reiseversicherung inklusive Diebstahlschutz und Auslandskrankenversicherung, die die medizinische Versorgung und den eventuellen hoffentlich nicht notwendigen Notfallrückflug nach Deutschland versichert.

Wenn Sie sich für eine unserer Trekking Touren in den abgelegenden Himalaya Regionen vorbereiten, empfehlen wir Ihnen - für einen hoffentlich nicht eintretenden Notfall - den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die Rettungsflüge mit dem Hubschrauber abdeckt, sowie eine Unfallversicherung, die auch die Folgekosten, Schmerzensgeld und eventuell möglichen Erwerbsausfall mit abdeckt

 

Bargeld

Hirsch1Bargeld empfehlen wir nur so viel mitzunehmen, wie Sie bei einem Verlust verschmerzen können. Eine kleine Barreserve in US Dollar und Reisechecks können wir aber gut empfehlen.

In Indien gibt es an nahezu jedem Ort sichere Bankautomaten, an den Sie mit Ihrer Visa- oder Masterkarte sowie in der Regel auch mit Ihrer EC-Karte Geld abheben können.

Es ist offiziell nicht gestattet, indische Währung ein- oder auszuführen.

Reisende sind angewiesen, ihr Bargeld oder ihre Reisechecks nur bei Banken oder autorisierten Geldwechslern umzutauschen und sich hierfür eine entsprechende Quittung (Currency Declaration Form) ausstellen zu lassen. Mit dieser Quittung können Reisende ihre indische Währung bei Abreise wieder zurück umtauschen.

 

Entsprechend der klimatischen Bedingungen ist die Kleiderwahl vorzunehmen. Auf alle Fälle sind (Baum-)Wollsachen synthetischen vorzuziehen.

Inder achten sehr auf korrekte Bekleidung. Für Männer und Frauen gilt, an eine angemessene - das heißt nicht zu freizügige - Kleidung zu denken. Kurze Hosen bei Männern oder T-Shirts mit Spagettiträgern bei Damen werden nicht gerne gesehen.

 

Denken Sie bitte an die Stärke der Sonne in den tropischen Regionen, am Meer und in den Bergregionen im Himalaya. Sorgen Sie für einen ausreichenden Sonnenschutz in Form von Sonnenkosmetik, Kleidung und einer Kopfbedeckung.

Seien Sie im Umgang mit Tieren vorsichtiger als in Deutschland.

 

Trinkgeld wird in Indien in Restaurants und bei jeder Dienstleistung von Gepäckträgern, Hotelangestellten oder Rikscha- oder Taxifahrern sowie Reiseführern erwartet. In touristischen Restaurants oder Hotels ist die Servicepauschale in der Regel bereits in der Rechnung enthalten. Hier ist das Trinkgeld eine freiwillige Angelegenheit.

 

Die Stromversorgung liegt vergleichbar mit europäischen Verhältnissen bei 230 V und 50 Hz

 

Wenn Sie in Indien telefonieren möchten, ist dies mit Ihrem Handy und einer indischen SIM-Prepaidkarte sehr günstig aber mit etwas Papierkram verbunden. Sie benötigen ein bis fünf Passfotos, Ihren Reisepass sowie Fotokopien vom Reisepass und vom Visum.

Der Service für Satellitentelefone ist in Indien nicht erlaubt.

 

Die Zeitverschiebung beträgt zur mitteleuropäischen Sommerzeit plus 3,5 Stunden und zur Winterzeit 4,5 Stunden.

 

Manali

 

Allgemein können die Klimaverhältnisse in Indien in drei Jahreszeiten eingeteilt werden.

 

Shiva1Die optimale Reisezeit für Indien liegt in der kühleren Jahreszeit zwischen Oktober, wenn sich der Monsun wieder verabschiedet hat, und Februar. Das Wetter ist meist angenehm - vergleichbar mit dem europäischen milden Sommer. Ab Februar wird es dann langsam wärmer.

 

Im März steigen die Temperaturen schon recht hoch hinauf. Von April bis Juni verläuft die heißeste und sehr trockene Jahreszeit. Im Mai und Juni kann es unerträglich heiß werden. Ab Ende Mai kann sich in den südlichen Regionen bereits die Monsunzeit ankündigen mit einer höheren Luftfeuchtigkeit und kurzen Gewittern.

Für einen Besuch in den Nationalparks im zentralen Indien können wir auch die Monate März bis Mai sehr empfehlen. Die Temperaturen können zu dieser Zeit zwar bis weit über dreißig Grad ansteigen, jedoch erlaubt der trockene und karge Bewuchs zu dieser Zeit die besten Gelegenheiten für das Beobachten der Tierwelt.

 

GaneshaDie Monsunzeit beginnt im Süden Indiens bereits im Juni und breitet sich in den folgenden Monaten allmählich über den gesamten indischen Subkontinent aus.

Die feuchte Zeit dauert in der Regel bis Ende August / Anfang September.

An der südlichen Küste kann es in der Zeit zwischen Oktober und Anfang Dezember oft noch sehr heftig regnen.

Die Wetterverhältnisse in den Bergregionen unterscheiden sich aber sehr stark von denen in den südlichen Regionen. Im Norden und in Höhenlagen kann es nachts auch in den heißen Monaten recht kühl werden und in den Wintermonaten empfindlich kalt. Für die Bergregionen wie Sikkim oder Ladakh liegt die optimale Reisezeit zwischen Juni und Oktober.

 

 

ReligionIndien ist mit einer Gesamtfläche von knapp 3,3 Millionen Quadratkilometern der weltweit siebtgrößte Staat. Indien hat mehr als die neunfache Fläche von Deutschland aber die 13,5 fache Einwohnerzahl und ist damit die weltweit größte Demokratie.

 

Indien ist ebenso eine Bundesrepublik, mit Delhi als Hauptstadt (mit knapp vierzehn Millionen Bewohnern), aufgeteilt in 28 Bundesstaaten südlich des Himalaya Gebirges begrenzt durch den Golf von Bengalen im Osten, durch den Indischen Ozean im Süden und das Arabische Meer im Westen.

Die Landesgrenze teilt sich Indien mit Bangladesch und Myanmar im Osten, mit Bhutan, Nepal und Tibet im Norden sowie mit Pakistan im Westen.

 

GandhiDie offizielle Amtssprache ist Hindi. Aber etwa zwanzig weitere Sprachen und unzählige Dialekte erlauben kaum eine gemeinsame Verständigung zwischen den Bewohnern der nördlichen und südlichen Bundesstaaten.

 

Die Währung ist die indische Rupie. Für einen Euro erhält man etwa 67 indische Rupien

 

 

Religion2Die Religion und die Familie sind die großen Eckpfeiler der indischen Gesellschaft.

Die Spiritualität hält im Alltag in Indien einen großen Einfluss. Die Götter werden überall um ihren Segen gebeten.

Die Inder sind ein sehr stolzes und fleißiges Volk und stolz auf seine Informationstechnologie, Wissenschaft, Medizin und natürlich seine Literatur Film und seine Kricket Stars.

 

Indien ist ein sehr tolerantes Land - steht sich selbst aber immer wieder durch seine strengen Traditionen und veralteten gesellschaftlichen Regelungen im Weg.

FlammeDas Horoskop und die Zugehörigkeit in einer der ja staatlich offiziell eigentlich abgeschafften Kasten haben weiterhin einen großen Einfluss auf das gesellschaftliche Leben und bestimmen beispielsweise über die Zukunft eines Liebespaares. Auch arrangierte Hochzeiten und die eigentlich illegale Mitgift haben - vor allem in den ländlichen Regionen - sind weiterhin sehr vertreten.

Traditionell beschreiben die Kasten die soziale Stellung in der hinduistischen Gesellschaft. Jeder Hindu ist bestrebt, seine "moralischen Pflichten" entsprechend seiner Kaste zu erfüllen, um in eine höhere Kaste mit folglichen besseren Lebensumständen wiedergeboren zu werden.

In vier Kasten ist die Gesellschaft strukturiert. Die oberste Kaste ist die Brahmana für die Priester und Gelehrten. Es folgen die Kaste Kshatriya der Soldaten und die Kaste Vaishya für die Kaufleute sowie die Kaste Shudra für die Arbeiter.

Unterhalb der vier Kasten sind die Dalits - die "Unberührbaren" eingestuft. Sie verrichten die niederen Tätigkeiten wie die Straßenkehrarbeiten.

Heutzutage werden seitens der Regierung die Angehöhrigen der untersten Schicht durch Stipendien an Universitäten oder durch die Bereitstellung eines enormen Kontingents an Arbeitsplätzen im öffentlichen Bereich sowie im Parlament löblich gefördert.

 

Mit etwa achtzig Prozent ist der Hinduismus die wichtigste Religion in Indien. Die größte Minderheitenreligion ist mit etwa zwölf Prozent der Islam. Weitere Religionen ist das Christentum in den südlichen Regionen, die Sikhs im nördlichen Bundesstaat Punjab, der Buddhismus in den Bergregionen und der Jainismus im westlichen Bundesstaat Gujarat.

 

HausEtwa acht Prozent der indischen Bevölkerung stellen die sogenannten Adivasi dar. Adivasi bedeutet übersetzt so viel wie "die ersten Menschen" - also die Ureinwohner Indiens.

Die Adivasi werden auch als indigene Stammesvölker bezeichnet. Die Adivasi sind keine homogene Bevölkerungsgruppe. Sie leben traditionell in kleinen individuellen unabhängigen Kleingesellschaften abseits der späteren indischen Königstümer. Erst die britischen Kolonialherren unterstellten die Adivasi ihrer Verwaltung, verpachteten deren Felder und besteuerten deren Produkte aus Wald- und Landwirtschaft.

Sie wurden so von den Kolonialherren von ihren ursprünglichen Siedlungsgebieten verdrängt und mit ihrem Lebensraum auch großteils um ihre Lebensgrundlage gebracht.

Tempel2Die größten Völker sind die Koli und Bhil im Westen, die Gond, Khond, Savara, Gadaba in Zentralindien, Dafla, Naga, Khasi, Garo im Nordosten, Oraon, Munda, Ho, Santal im Osten und die Chenchu, Sholega, Toda, Kota, Irula, Kurumba und Kadar im Süden Indiens.

Die in den Dörfern lebenden Adivasi teilen eine Tradition, die von der starken Verbindung zur Natur und zum eigenen Land, einer ganzheitlichen und das gesamte Leben durchdringenden Religion, traditionellen Tänzen, Musik und Festen in der Dorfgemeinschaft getragen wird.

Die meisten Adivasigemeinschaften sind nach wie vor im gemeinschaftlich bewirteten Ackerbau, in der Viehhaltung und im Handwerk tätig und dies meist nur zur eigenen Versorgung.

Zusammen mit der Kaste der Dalits (der "Unberührbaren") gehören die Adivasi zu den ärmsten Menschen in Indien.  Sie werden in der indischen Gesellschaft als Ausgestoßene behandelt, obwohl die indische Verfassung ihnen ebenso die Minderheitenrechte einräumt.

 

 

Die Hindus glauben wie die Buddhisten daran, dass jedermans Verhalten sein Karma beeinflusst und damit bestimmt,in welche Lebenssituation einjeder hineingeboren wird.

So ist jeder Gläubige bestrebt, durch entsprechendes Verhalten genügend Selbsterkenntnis zu erwerben, um irgendwann die Erlösung zu erfahren und die Möglichkeit zu erhalten sich dem Kreislauf der Wiedergeburten zu entziehen.

 

StatueIm Hinduismus existieren unzählige Gottheiten, die jeweils als Erscheinungsformen der Quelle allen Lebens verehrt werden.

Brahman ist das Eine; bezeichnet die unveränderliche, unendliche, immanente Realität. Es stellt die Quelle allen Lebens dar.

Alle Götter sind Erscheinungsformen von Brahman dar mit individuellen Eigenschaften.

Die wichtigsten (Haupt-) Gottheiten sind Brahma als der Hauptgott (der Schöpfer), Vishnu (der Bewahrer) und Shiva (der Zerstörer). Sie repräsentieren das formlose Brahman.

Zusammen bilden sie die Trimurti (drei Formen) und stellen so die Vereinigung der drei sich gegenseitig bedingenden und ergänzenden kosmischen Funktionen der Erschaffung, Erhaltung und Zerstötung bzw. Umformung dar. Die Trimurti symbolisiert, dass sämtliche göttlichen Wirkungen von einer Einheit ausgehen.

Saraswati (die Fließende) ist die Göttin der Weisheit und Gelehrsamkeit. Sie gilt als weibliche Kraft des Hauptgottes Brahma. Sie wird in der hinduistischen Mythologie als die Gattin von Brahma dargestellt. Sie scheint dem Hauptgott untergeordnet - jedoch gilt die Anbetung der Hindus hauptsächlich ihr, während die Verehrung des Brahma weitgehend ausgestorben ist.

Das Goldene Dreieck 

Indiens historische Hauptstadt Delhi, Agra, die Stadt des Tal Mahal, und Jaipur, die „Rosa Stadt“, bilden das berühmte Goldene Dreieck.

Agra befindet sich etwa zweihundert Kilometer südlich von Delhi. Das Taj Mahal ist das wohl schönste Bauwerk der Welt und das ewige Denkmal der Liebe – ein Mausoleum, das Shah Jahan für seine geliebte Frau Mumtaz Mahal errichten ließ. Aber auch das Rote Fort von Agra ist einen Besuch wert.

Fatehpur Sikri liegt etwa eine Autostunde von Agra in westliche Richtung nach Jaipur entfernt. Während einer kurzen Zeit war Fatehpur Sikri die Hauptstadt der Mogulherrscher. Die Mogulstadt von Akbar versetzt ihre Besucher noch heute in die glorreiche Mogulzeit zurück.

Jaipur ist die Hauptstadt vom Bundesstaat Rajasthan. Ihre Festungen und Paläste spiegeln eine glanzvolle Vergangenheit und eine reiche künstlerische Tradition wider. Sie wird oft auch die Rosa Stadt genannt, weil ein großer Anteil der Häuser rosafarben gestrichen wurde. Der sagenreiche Palast der Winde ist berühmt für seine fein verzierten Fassade, hinter der die Hofdamen das Treiben auf den Straßen beobachten konnten, ohne selbst gesehen zu werden. Zahlreiche ehemalige Paläste der Stadt wurden in exklusive Hotels ausgebaut und umgewandelt. Der großartige Stadtpalast mit seinem integrierten interessanten Museum ist unbedingt einen Besuch wert – ebenso das Jantar Mantar, der ruhmreichen königlichen Sternwarte.

Zahllose Handwerker- und Kleinbetriebe, kleine lebendige Kramläden, Juweliere und bunte quirlige Märkte charakterisieren die interessante Stadt. Jaipur ist berühmt dafür, günstig Saris und bunte Stoffe, Pantoffeln aus Kamelleder, kleine Seidenschuhe, lackiertes Holz, Kupfergegenstände sowie Schmuck oder Edelsteine einzukaufen.

 

 

 

 

Rajasthan, das „Reich der Großmogulen und Rajputen Könige“ im Nordwesten Indiens verzaubert jeden Besucher.

Es ist ein Land der Superlative. Alles hier ist atemberaubend schön, beeindruckend und faszinierend. Die Jahrhunderte alte Geschichte, die Kunst und Kultur Rajasthans ist überall gegenwärtig. Maharadschas haben im Laufe der Jahrhunderte unzählige beeindruckende Paläste und Festungen erbaut.

Zeugnisse der glorreichen Vergangenheit lassen sich überall im Bundesstaat bewundern: prächtige prunkvoll ausgestattete Paläste, sagenhafte Festungen, atemberaubende Jain Tempel aus reinem Marmor oder die fantastischen Kaufmannsvillen (Havelis) reich geschmückt mit wunderbaren Fresken oder Sandsteinschnitzereien. Genießen Sie selbst das Leben wie ein Maharadscha in einem der unzähligen Märchenpaläste.

 

Gleichzeitig besitzt Rajasthan eine einzigartige und abwechslungsreiche Landschaft. Naturliebhaber können Tiger und andere seltene Tierarten in verschiedenen wundervollen Naturschutzgebieten beobachten. An zahlreichen Orten kann eine wunderschöne Natur fernab jeder Hektik genossen werden.

Besuchen Sie historische Städte und erleben Sie eine einzigartige Flora und Fauna.

Die Liste der touristischen Attraktionen ist endlos: neben wunderbaren Wanderrouten in der malerischen Landschaft auf Mount Abu oder im Naturschutzgebiet von Bharatpur bieten sich den Besuchern Rajasthans traumhafte Pferdesafaris entlang der Aravalli Berge, Kamelsafaris in der legendären Wüste Thar, Elefantenritte zur Festung Amber bei Jaipur oder die Jeepsafaris in den in den Nationalparks Ranthambore und Sariska.

Rajasthan zeichnet sich vor allem auch durch seine Menschen aus, Frauen in bunten Saris bringen verwandeln das Land in ein Farbenmeer. Der farbenfrohe Turban und der imposante gepflegte Schnurrbart sind der Schmuck der stattlichen groß gewachsenen Männer Rajasthans. Sie begeistern mit ihrer unbändigen Lebensfreude und ihrem herzlich offenen Wesen. Die Bewohner Rajasthans feiern gut und gerne. Festlichkeiten werden zu jeder Jahreszeit meist aus religiösem Hintergrund oder auch im Rahmen größerer Viehmärkte oder in Gedenken an Mythen oder einheimischen Helden organisiert. Musik und Tanz gehören in Rajasthan zum Alltag wie in kaum einer anderen Region

 

 

 

Der Bharatpur National Park (Keoladeo Ghana Bird Sanctuary) in Rajasthan ist das herausragendste und wichtigste Vogelschutzgebiet Indiens mit vielen einheimischen Wasservögeln sowie unzähligen Zugvögeln vor allem aus Sibirien und China. Von Oktober bis März ist die beste Zeit für einen Besuch.

 

 

 

 

 

 

 

Der Ranthambhore National Park in Rajasthan  ist etwa hundertsechzig Kilometer von Jaipur entfernt am östlichen Rand der Aravallikette mit einem enormen Reichtum an Flora und Fauna.

Mit seinem dicht bewachsenen Dschungel, seinen Trockenwäldern, weiten Graslandschaften, Ebenen und Seen inmitten einer traumhaften Bergwelt ist der abwechslungsreiche Ranthambore Nationalpark ein wahrhaftes Erlebnis. Der Nationalpark ist die Heimat von verschiedenen Hirscharten, der Cffinkara (indische Gazelle), Tigern, Leoparden, Hyänen, Lippenbären, Faultieren, Krokodilen und eines großen Bestandes an Vögeln. Für organisierte Jeepsafaris sind einige Bereiche des insgesamt etwa 1.335 km² umfassenden Schutzgebietes für Besucher erkundbar.

 

 

 

 

Die königliche Stadt Udaipur ist die wohl attraktivste und romantischte Stadt in Rajasthan.

Inmitten der Hügel des Aravalligebirges liegt die bezaubernde Altstadt von Udaipur an den Ufern des Pichola Sees. Der riesige Stadtpalast am Ufer des Sees ist der wohl atemberaubendste Palastkomplex in Indien. Er dominiert die ganze Altstadt. Von seinen Balkonen und Türmen erlaubt er jedem Besucher eine unglaubliche Aussicht auf die Altstadt sowie auf den Pichola See und dem märchenhaften Lake Palace Hotel.

Der Stadtpalast beherbergt ein einzigartiges Museum reich an Schätzen aus der glorreichen Geschichte der Maharanas von Mewar.

Eine Bootsfahrt auf dem Pichola See ist ein fester Bestandteil jeder Stadtbesichtigung. Die Fahrt führt nahe am Lake Palace Hotel vorbei zur eindrucksvollen Insel Jagmandir, die auch einen malerischen Palast besitzt.

Im weltberühmten Lake Palace Hotel – dem weiteren Wahrzeichen der Stadt - war auch bereits der englische Geheimagent Ihrer Majestät, James Bond, zu Besuch…

Ein weiteres Highlight ist der unweit des Palastes gelegene eindrucksvolle Jagdish Tempel. Dieser reich verzierte und geschmückte Tempelkomplex wurde 1651 vom Maharadscha Jagat Singh erbaut.

 

Mount Abu ist Rajasthans einzige Bergstation hoch über den heißen Ebenen im Süden des Bundesstaates mit einer sehr üppigen Vegetation. Hier kann es nach Sonnenuntergang sehr kühl werden. Mehrere Maharadschas erbauten sich hier ihre Sommerpaläste. Eine Hauptattraktion sind hier die sehr beeindruckenden Jaintempel. Die Dilwara Tempelgruppe gehört zu den schönsten Jain Tempelanlagen im Land. Eine Wunderwelt der Jainkunst. Die Region um Mount Abu bietet auch wunderbare Wanderwege für jeden Schwierigkeitsgrad vorbei an interessanten ursprünglichen Dörfern oder in das Mount Abu Tierschutzgebiet. Diese kleine bewaldete Bergwelt ist reich an Tierarten wie Bären, Wildschweinen, Affen und vielen weiteren Wildtieren sowie exotischen Pflanzenarten mit einigen seltenen Orchideenarten.

 

 

In der Region Shekawati in Rajasthan haben im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert die Kaufleute große Paläste bauen lassen. Ihre sogenannten Havelis wurden mit unzähligen bemerkenswerten Fresken und wundervollen Schnitzereien aus Holz und Sandstein geschmückt. So gleicht ein Spaziergang durch die kleinen Städtchen in Shekawati wie das Blättern in einem Bilderbuch.

 

 

 

 

 

 

 

Der berühmte Jaintempel von Ranakpur ist der wohl beeindruckendste Tempelkomplex in Indien.

Die Tempelanlage stammt aus dem fünfzehnten Jahrhundert. Die 1.444 tragenden Säulen sind sämtlich unterschiedlich gestaltet und mit feinsten Figuren ausgeschmückt. Sie bilden riesige vierundzwanzig prunkvolle zweistöckige Hallen aus weißem Marmor bedeckt durch bemerkenswerte weite Kuppeln. Keine gleicht der anderen. Die elegante Anordnung der Säulen, die unterschiedlich hohen Kuppeln mit flachen Decken und der Lichteinfall hinterlassen bei jedem Besucher eine eindrucksvolle Wirkung. Diese unglaubliche Zeugnis der alten Jainkultur ist ein absoluter Höhepunkt einer Indienreise.

 

 

 

Die frühere Karawanenstadt Jaisalmer inmitten der Wüste Thar gelegen wurde bereits 1156 gegründet. Aufgrund des für den Bau der Stadt verwendeten gelbbraunen Sandsteins wird Jaisalmer auch die „Goldene Stadt“ genannt. Ihre strategisch günstige Lage an der Handelsroute zwischen Indien und Vorderasien brachte der Stadt im Mittelalter einen großen Reichtum.

Die Mittelalterliche Festung erhebt sich imposant auf einem Felsen über der Stadt und bietet einen wirklich atemberaubenden Anblick. Die Festung umgibt den historischen Stadtkern  der Stadt. Verschiedene reich mit Sansteinschnitzereien geschmückte Jaintempel und Havelis der Kaufleute sowie der imposante Palast des Maharadschas bieten den Besuchern eine unbeschreibliche zauberhafte Atmosphäre. Der Zauber dieser mittelalterlichen Wüstenstadt zieht jeden Besucher in seinen Bann. Unterhalb der Festung zieht sich die Altstadt durch gewundene Gassen vorbei an zauberhaften reichen Havelis und bunten quirligen Märkten weiter fort.

 

 

 

Die gigantische Festung Chittogarh lässt die Rajputische Geschichte wieder lebendig erscheinen. Nach Chittogath ist Kumbalgarh die zweitwichtigsten Festung der Fürsten von Mewar in Rajasthan. Die Festungsmauern sind über sechsunddreißig Kilometer lang und beschützen eine atemberaubende Tempel- und Palastanlage. Die atemberaubende Festung Mehrangarh thront auf einem Felsen über der „Blauen Stadt“ Jodhpur.

In Bundi können prachtvolle Wandmalereien bewundert werden.

 

 

 

 

Pushkar Mela: Pushkar ist ein kleines verträumtes Dorf in der Nähe von Ajmer im Bundesstaat Rajasthan. Eine Woche im November erwacht das Dorf von seinem idyllischen Tiefschlaf am Pushkar See für den bedeutenden und farbenfrohen Kamel- und Viehmarkt. Etwa fünfzigtausend Kamele, Pferde und Rinder werden hier zum Verkauf angeboten. Dieser wird von Rajputen selbst aus entfernten Gegenden besucht. Kamelrennen, Akrobatikvorführungen und ein bezaubernder Jahrmarkt sorgen für ein unvergessliches Erlebnis. Jedes Jahr versammeln sich etwa zweihunderttausend Menschen.

Es bietet sich für die Besucher ein wahrhaft berauschendes Fest für sämtliche Sinne. In den ersten fünf Tagen läuft der Handel auf Hochtouren bis das Geschäft durch den beginnenden Jahrmarkt in den Hintergrund gedrängt wird. Gaukler, Schlangenbeschwörer, Akrobaten und Musiker treten nun in den Vordergrund sowie die atemberaubenden Kamelwettrennen und bunten Wettbewerbe wie Tauziehen oder Turbanwettwickeln…

Neben dem Jahrmarkt Trubel bedeutet dieses Fest auch ein religiöses Ereignis. Unzählige Hindu Pilger erscheinen, um in der letzten Nacht des Festes in dem heiligen Wasser des Pushkar Sees zu baden und sich von sämtlichen Sünden rein zu waschen.

 

Holi - hauptsächlich im Norden - wird auch das Fest der Farben genannt. Ist ein offizieller Feiertag zum Frühlingsanfang.

 

 

 

Der Sasan Gir National Park in Gujarat ist ein trockenes, hügeliges Waldgebiet und bekannt als letztes Rückzugsgebiet des asiatischen Löwen in ganz Asien. Auch Leoparden und Streifenhyänen sind nicht selten. Das Naturschutzgebiet ist glücklicher Weise nicht kommerzialisiert und daher auch sehr idyllisch. Es ist auch die Heimat einer alten Normadenkultur

 

Little Rann im Kutch Wildlife Sanctuary in Gujarat ist ein Naturschutzgebiet in einer flachen Salzwüste, die in der Regenzeit überflutet wird und sich in einen Sumpf verwandelt; im Winter stellt sich das Gebiet als eine mit Trockenrissen bedeckte Ebene dar; Auf den weiten, flachen grasbedeckten Flächen leben Indiens letzte wilde Esel, die Khurs - einer Unterart des Asiatischen Halbesels. Es hat sich auch eine artenreiche Vogelwelt entwickelt. Eine Besonderheit sind die in freier Natur brütenden Flamingos. Es ist eine sehr heiße Region; die Hitze lässt am Horizont Fata Morganas entstehen. Überall sind einsame Salzfarmen erkennbar. Ein Besuch der Stammesdörfer im Little Rann ist sehr lohnenswert und gestattet einen wirklich interessanten Einblick in eine Jahrtausende alte Kultur.

 

 

Der Ganges durchfließt eine große fruchtbare Ebene südlich des Himalayas, die heute eines der am dichtesten bevölkerten Gebiete der Erde ist. Die Gangesebene wird als die Wiege der indischen Zivilisation und Kultur betrachtet. An den Ufern wurden die ersten Städte der Königreiche gegründet.

Der Ganges ist der heiligste Fluss der Hindus und wird im gesamten Subkontinent in tiefer Demut verehrt. Viele heilige Orte befinden sich am Ufer des Ganges. An bestimmten besonders heiligen Stellen kann die Seele gereinigt werden.

 

 

 

Varanasi ist eine unglaubliche Stadt. Varanasi und den Ganges näher kennen zu lernen, gehört zu den faszinierendsten Erfahrungen, die die Besucher in Indien erwartet.

Die Stadt ist der älteste hinduistische Wallfahrtsort und soll im Jahr 1200 vor Christus gegründet worden sein. Sie versinnbildlicht das geistige Herz des hinduistischen Indien. Die Hindus betrachten Varanasi als die Hauptstadt des Gottes Shiva.

Der mystische Hinduismus ist hier überall zu spüren. Jeder Besucher wird ergriffen von der allgegenwärtigen Spiritualität, wenn er die Lebendigkeit einer der ältesten Religionen der Welt hautnah erlebt; in der Vielzahl der engen und verschlungenen Straßen, breiter belebter Alleen voller Pilger und Sadhus (heiliger Männer), Brahmanen (hinduistischen Priestern), die ihre Weihegeschenke dem heiligen Gewässer opfern. Die Atmosphäre wird vermischt mit Weihrauch und unzähligen anderen Düften und dem Gemurmel unzähliger Gebete.

Mit den ersten Sonnenstrahlen über dem Ganges versammeln sich jeden Morgen Tausende tiefgläubiger Hindus um die Ghats (eine zum Fluss hinunter führende Treppe) am Gangesufer. Sie richten ihre Gebete an den heiligen Fluss und waschen sich durch ein Bad im heiligen Fluss von ihren Sünden rein. Menschen aller sozialen Schichten schreiten die Stufen der Ghats hinunter für ihre tausend Jahre währenden Rituale.

Eine Bootsfahrt den Fluss entlang ist die interessanteste Weise, die Paläste und Ghats zu besichtigen und die hinduistischen Zeremonien zu beobachten sowie auch die Verbrennungsghats zu sehen, deren Feuer Tag und Nacht brennen.

Varanasi zieht viele Hindus an, die ihre letzten Lebenstage in einem Ashram verbringen möchten. Sie singen heilige Lieder und bereuen ihre Sünden. Die Pilger möchten am Ufer des Ganges nach dem Tode verbrannt werden und in den Ganges gestreut werden.

Alle Ghats sind mit Sonnenschirmen bestückt, unter denen die Brahmanen sitzen, die die Seelen der Toten schützen. Besonders nachts ist dieser Ort von ganz fremdartiger Schönheit, der betäubende Klang der Glocken aus den Tempeln begleitet den Gesang der Tausenden tief Gläubigen…

 

Neben Varanasi ist Allahabad, eine berühmte Stadt am Ganges. In Allahabad wird alle zwölf Jahre das größte hinduistische Fest gefeiert, die Kumbh Mela am Zusammenfluss von Ganges, Yamuna und der mytologischen Saraswati. Allahabad war bereits vor Jahrtausenden ein hinduistischer Pilgerort und ist außerhalb des Festes eine friedliche authentische und heilige Hindu Stadt.

 

Sarnath liegt zehn Kilometer von Varanasi entfernt. Hier hielt Buddha seine erste Rede und setzte damit das „Rad der Lehre“ in Bewegung. Zuvor erhielt er in Bodgaya nach langer Meditation unter einem Pappel Feigenbaum (auch Buddhabaum oder Bodhibaum genannt) die Erleuchtung. Heute erinnert der beeindruckende Mahabodhi Tempel an dieses historische Ereignis. Er ist ein wunderbares Beispiel buddhistischer Architektur und enthält eine riesige goldene Buddha Statue.

 

 

Der Bundesstaat Madhya Pradesh in Zentralindien bietet einige der schönsten und spektakulärsten Naturschutzgebiete mit einem enormen Artenreichtum an Flora und Fauna. Gleichzeitig erwartet die Besucher ein großes kulturelles Erbe.

 

 

 

 

Der Bandavgarh National Park in Madhya Pradesh ist einer der schönsten und erlebnisreichsten Nationalparks.

Es ist ein Tigerreicher Nationalpark in Madhya Pradesh mit einer großen Chance, einem Tiger zu begegnen. Neben dem Tiger sind hier auch noch zahlreiche Leoparden beheimatet, sowie Reptilien, Hirsche , Wildschweine, Languren und eine artenreiche Voglewelt. Die Landschaft ist atemberaubend und abwechslungsreich. Der Sal-Wald und das sumpfige Grasland werden von einer alten Festung, die dem Nationalpark ihren Namen gab,  auf einem hohen Felsenplateau überragt.

 

 

Der Kanha National Park in Madhya Pradesh ist das bekannteste Tigerschutzgebiet und das wohl spektakulärste Naturschutzgebiet in Zentralindien mit guten Chancen, einen Tiger zu sehen. Weite Salbaumwälder und weitläufige Wiesen bieten einen hier einen idealen Lebensraum für zahlreiche Tiger und Leoparden. Nehmen Sie teil an einer spannenden Jeepsafari. Spektakulär ist auch die aber sehr begrenzte Möglichkeit, auf dem Rücken eines Elefanten die Tiger aus nächster Nähe zu erleben, ohne sie zu belästigen.

Die ehemals gefährdete Population der seltenen Barasinghas (eine asiatische Antilopenart) hat sich hier gut erholt. Touristisch ist der Nationalpark gut erschlossen.

 

 

 

Die Tempelanlage von Khajurao ist zwischen dem zehnten und zwölften Jahrhundert entstanden – ein beeindruckendes Meisterwerk mittelasiatischer Tempelarchtektur. Zu dieser Zeit herrschten in dieser waldigen Ebene von Madhaya Pradesh die Chandellas, ein mächtiges und innig religiöses Volk. In ihrer Blütezeit erschufen sie ihren Göttern geweihte Tempel. Es ist eine große Tempelstadt entstanden mit unzähligen erotischen Steinbildern. Architektur und Skulpturen der Tempel sind einzigartig im ganzen Land. Feinste Bildhauerkunst und Ideenreichtum stellen menschliche Gefühle, geistige und körperliche Liebe dar. In einer über zweihundert Jahre währenden Baukunst sind großartige Tempel nach dem gleichen Bauplan entstanden und verschwenderisch mit Steinbildern versehen worden. Jede Wand, jede Mauer, jedes Fenster, alle Pfeiler und die Decken zeigen die wunderbaren Bildhauerarbeiten von mythologischen und historischen Figuren. Viele Steinbilder zeigen Frauen mit vollen Brüsten und schlanken Taillen, manche in harmlosen Spielen, manche in körperlicher Liebe. Eines der Grundsätze des Hinduismus besagt, dass die körperliche Liebe eine Form von Energie ist. Deshalb war ihre Darstellung an den Tempelwänden etwas ganz Natürliches.

Im März findet eine Woche lang ein buntes und wundervolles Festival des klassischen Tanzes (Bhatat Natyam, Manipuri, Kathak, Odissi, Kuchipudi) mit der Tempelanlage als Kulisse im Hintergrund statt. Mittlerweile ist es ein internationales Ereignis geworden. Wenn die Sonne untergegangen ist, beginnt das Schauspiel vor den erleuchteten Tempeln. Ein absoluter kultureller Höhepunkt. Das Geheimnis ist auch heute noch nicht endgültig gelüftet. Die erotischen Darstellungen sind auch an Tempelbauten in Rajasthan und Orissa zu finden.

 

Zum Bundesstaat Madhya Pradesh gehört auch das kleine Dorf Sanchi mit dem schönsten und beeindruckenden buddhistischen Sakralbau in Indien. Dies ist wohl der schönste Ort in Indien, den Buddhismus zu erleben. An dem großen Stupa aus dem ersten Jahrhundert vor Christus sind keine Abbildungen von Buddha zu finden. Er wurde zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgebildet sondern nur mit Symbole angedeutet. Ein Stupa beschreibt zum Beispiel Buddhas Weg ins Nirwana, ein weißer Elefant signalisiert seine Geburt.

 

 

Die Himalaya Regionen von Ladakh bis Sikkim beeindrucken mit atemberaubenden schönen Landschaften sowie zahlreichen beeindruckenden buddhistischen Klöstern sowie Teeplantagen in Sikkim. Darjeeling ist berühmt für seine Teeplantagen und gilt mit seinen vielen Lamaklöstern als Tibets Vorzimmer am Fuße der Bergkette des mächtigen 8.586 Meter hohen Kanchenjunga.

Sikkim bietet dem Besucher unvergessliche Ausblicke auf schneebedeckte Gipfel, umgeben von dichter, subtropischer Vegetation, üppig bewaldeter tiefer Täler sowie Reiseterrassen und strahlt stets eine Atmosphäre von gelassener Ruhe aus.

Die warmherzige Gastfreundschaft und die Freundlichkeit seiner Bewohner bieten eine einzigartige Möglichkeit, den Zauber und das Geheimnis einer alten Zivilisation und die Sitten des Bergvolkes zu entdecken.

Gangtok ist die Hauptstadt des Bundesstaates Sikkim im östlichen Himalaya. Als Resultat einer massiven Einwanderung aus Nepal stellen mittlerweile ethnische Nepalesen die Bevölkerungsmehrheit. Obwohl die Buddhisten heute nur noch in der Minderheit sind, ist der Buddhismus in Sikkim als ehemalige Staatsreligion immer noch stark präsent. So finden sich in dem kleinen Bundesstaat unzählige buddhistische Klöster. Neben Ladakh gehört Sikkim zu den am stärksten buddhistisch geprägten Regionen Indiens.

 

Das ehemalige buddhistische Königreich Ladakh liegt im Bundesstaat Jammu&Kaschmir und ist dagegen ein sehr trockenes Gebiet, da die Hauptkette des Himalaya verhindert, dass der Monsun bis hier durchdringt. Leh ist die Hauptstadt von Ladakh, umgeben von zahlreichen spektakulären sagenumwobenen buddhistischen Klöstern. Ladakh ist bekannt für die Schönheit seiner fernen Berge und die Mystik der buddhistischen Klöster wie Lamayuru oder das Kloster Hemis. Hier bietet sich die beste Gelegenheit, die heilige buddhistische Kultur kennen zu lernen. Unternehmen Sie mit uns in Ladakh eine der weltweit wunderbarsten Wandertouren.  Die Hauptreisezeit liegt zwischen Juni und August. Die Tierwelt hat viel gemein mit der Zentralasiens und teilweise auch Tibets.Zugvögel verbringen den Sommer im kühleren Ladakh. Hier sind zahlreiche Blauschafe, Sibirische Steinböcke, Argalis (ein Riesenwildschaf), die Tibetantilope und Tibetgazelle sowie der seltene Schneeleopard beheimatet.

Der Niederschlagsmangel wird durch Bewässerung ausgeglichen. Im Indus- wie im Zanskartal und genauso in den Nebentälern des Suru, des Nubra oder Shyok wurden fruchtbare Oasen geschaffen, die Getreide und Gemüse gedeihen lassen. Die Oasen sind häufig Eigentum von Klöstern und werden von diesen bewirtschaftet. n Ladakh gibt es außerhalb bewässerter Zonen kaum Bäume, dafür aber viele verschiedene Blumen, die auch in Höhen über 5000 m ü.d.M. noch wachsen. Die verhältnismäßig wenigen Bäume, welche in Ladakh zu finden sind, wurden von den Ladkhis selber eingeführt. Am häufigsten vertreten sind dabei die Pappeln.

 

Der Kaziranga Nationalpark ist ein absoluter Höhepunkt im Bundesstaat Assam. Bedeutend ist der sich seit Anfang des zwanzigsten Jahrhundert gut erholte Bestand an einhörnigen Indischen Panzernashörnern. Zwei Drittel der weltweiten Population leben hier im Kaziranga Nationalpark. Neben dieser Hauptattraktion sind hier Elefanten, Barasinghas und eine artenreiche Vogelwelt beheimatet.

 

 

 

 

In Amritsar im nördlichen Bundesstaat Haryana&Punjab steht der der heiligste Schrein der Sikh Religion. Der spektakuläre komplett mit Gold bedeckte Goldene Tempel leuchtet eindrucksvoll inmitten eines kleinen heiligen Sees und zieht Millionen Pilger aus der ganzen Welt an. Dieser wunderbare Tempel ist ein absolutes Highlight auf einer Reise durch Nordindien

 

 

 

 

Der Bundesstaat Himachal Pradesh ist ein Paradies für Naturliebhaber; dunkelgrüne Wälder, sanfte Hügel, schneebedeckte Gipfel. Der nördliche Bundesstaat ist berühmt für seine geologische Vielfalt seinen erstaunlichen Artenreichtum und seinem gleichzeitigen kulturellen Erbe. Etwa 24 Säugetiere, 44 Reptilien, 463 Vogelarten sowie 316 im Wasser lebende Tierarten sind in Himachal Pradesh beheimatet. Die Kulu Region ist ein Anglerparadies.

Auf wunderschönen Wanderrouten können Reisende tief in diese umwerfende Berglandschaft und in die tibetanisch-buddhistische sowie auch hinduistisch geprägte Bergkultur eintauchen.

Himachal Pradesh hat seinen Besuchern viel zu bieten von der Schönheit der Natur bis zum aufregenden Abenteuersport wie Rafting oder Paragliding.

Dharamsala im Bundesstaat Himachal Pradesh bedeutet „die heilige Zuflucht“. Der Ort wurde 1855 von den britischen Besatzern als Zuflucht vor der Hitze gegründet. Heute ist der Ort der Sitz des Dalai Lama, dem geistigen Führer der Tibeter, und der Tibetischen Exilregierung. Viele tibetische Tempel befinden sich im Ort. Unzählige Pilger besuchen jährlich diesen besonderen Ort.

In Dharamsala sowie in Manali leben seit der Flucht des Dalai Lama 1959 viele geflüchtete Exiltibeter. Seither hat sich Dharamsala zu einem Zentrum der tibetischen Kultur entwickelt.

 

In Shimla hatte sich die feine britische Gesellschaft während der Sommermonate aufgehalten. So war Shimla in den Sommermonaten die eigentliche Verwaltungshauptstadt Indiens. Heute ist Shimla ein beliebtes Ausflugsziel besonders für Hochzeitspaare.

 

 

Der Corbett National Park in Uttar Pradesh liegt am Fuße des Himalaya in der Nähe von Dhikala.

Er war 1936 der erste gegründete Nationalpark in Indien. Jim Corbett avancierte vom Großwildjäger zu einem geachteten Tierschützer Vom WWF unterstützt wurde der Nationalpark hauptsächlich zum Schutz der bedrohten Tiger geschaffen. 1973 wurde ein landesweites Tigerschutzprogramm mit zweiundzwanzig weiteren Naturschutzgebieten nach dem Vorbild des Corbett Nationalparks gestartet. Der Nationalpark liegt wunderbar malerisch in den Shivalik Bergen, einem Vorgebirge des Himalaya. Inmitten weiten Wiesen, Biotopen Salbaumwäldern und Flüssen leben Tiger, Elefanten, Leoparden und Panther, Lippenbären, verschiedene Hirscharten, Reptilien  und Riesenschildkröten sowie unzählige Vogelarten sowie zwischen Mitte Dezember und Ende März Hunderte von Zugvögel.

In dem für Besucher zugänglichen Teil des Nationalparks werden Safaris mit dem Jeep sowie auf dem Rücken eines Elefanten organisiert.

 

 

Orissa ist reich an religiöser Architektur seit dem zehnten Jahrhundert. Bhubaneshwar, Puri und Konarak sind die bedeutendsten Orte.

Bhubaneshwar ist die Stadt der fünfhundert Tempel. Sie ist eine moderne Stadt, hat aber ihren altertümlichen Charakter bewahren können.

Der Sonnentempel von Konarak ist eines der eindrucksvollsten Beispiele religiöser Baukunst. Der Tempel aus dem dreizehnten Jahrhundert ist dem Sonnengott Surya geweiht.Die Wände des Tempels sind mit Tausenden von Götterbildern, mit Musikern, Liebespaaren und Tänzern geschmückt.

Puri ist eine authentische religiöse Stadt mit dem beeindruckenden Jagannathtempel. Der Tempel strahlt eine tiefe religiöse Aura aus mit

 

Kalkutta ist eine wichtige historische und kulturelle Stadt von unerschöpflicher Vitalität und einzigartiger freundlicher Atmosphäre. Die zweigrößte Stadt Indiens ist als ehemalige Hauptstadt Britisch-Indiens reich an prächtigen Kolonialbauten und gilt als die intellektuelle und kulturelle Hauptstadt des Landes. Sie ist eine sehr lebendige Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. An unzähligen Adressen begeistern Veranstaltungen mit bengalischen Tänzen, Theateraufführungen, Kunst und Musik. Mutter Theresa ist der Inbegriff menschlicher Aufopferung. Sie gründete in Kalkutta den Orden „Missionarinnen der Nächstenliebe“

 

 

Der Bundesstaat Maharasthra ist ein Land reich an Gegensätzen.

Mumbai ist ein riesiger Schmelztiegel verschiedener Rassen, Sprachen und Religionen. Es ist eine Stadt der Superlative; hier entwickelte sich das Zentrum der indischen Filmkunst „Bollywood“, sowie die Modehauptstadt und Finanzhochburg Indiens mit den weltweit teuersten Immobilien zugleich mit einem der größten Slums Asiens. Mumbai ist auf einer Inselgruppe erbaut und über Brücken mit dem Festland verbunden In den geschichtsträchtigen Straßen entstand eine eindrucksvolle Kombination aus Kolonialarchitektur und Moderne.

Mumbai ist der eindrucksvolle Treffpunkt vieler Völker und Kulturen an der Küste des Arabischen Meeres. Ein modernes Indien teilt sich die Stadt mit Schlangenbeschwörern, Affendompteuren, Akrobaten, Straßenverkäufern, Fakiren, und heiligen Männern.

Ajanta und Ellora beeindrucken mit wichtigen Höhlenmalereien und religiösen Skulpturen seit dem fünften Jahrhundert.

In Aljanta können 29 Höhlen besucht werden, die jainistischen, buddhistischen und hinduistischen Ursprungs sind. Sie sind teilweise mit Malereien und Skulpturen geschmückt. Vor allem die buddhistischen Höhlen sind für ihre Wandmalereien weltberühmt.

Die 34 Höhlen von Ellora sind eine wunderbare Darstellung der religiösen Toleranz dieser Zeit. Auch hier sind alle drei in Indien entstandenen Religionen vertreten. Die Höhlen vermitteln mit ihren Skulpturen, Flachreliefs und monolithischen Bauten einen guten Eindruck mittelalterlicher Kunst.

 

Goa – Kulturerbe und Strandlandschaft

Eine großartige Verschmelzung indischer Kultur mit dem Charme portugiesischer Traditionen.

Goa hat mit seinen portugiesischen Kirchen, seinen portugiesischen Kolonialbauten und seinen hinduistischen Tempeln ein unglaublich reichhaltiges Kulturgut zu bieten.

Einst galt Goa auch als das Rom Asiens. So bedeutend war hier die christliche Kirche mit ihren vielen Kirchenbauten. Alt-Goa gilt als UNESCO Weltkulturerbe.

 

 

Die südlichen Bundesstaaten Tamil Nadu, Karnataka und Kerala beeindrucken jeden Besucher mit einem reichen kulturellen und natürlichen Erbe.

Südindien bietet einige der artenreichsten Naturschutzgebiete ganz Asiens an. Im Dschungel leben Schlangen und Elefanten, Büffel, Wildschweine, Rehe, Affen, Tiger, Leoparden, Bären und sogar fliegende Eichhörnchen.

Palmen und Gewürzkulturen, mit Baumwollplantagen sowie Zuckerrohr, Tabak, Mangos, Bananen und Reis - Tamil Nadu ist ein Land voller Düfte und Farben. Gleichzeitig besitzt der südliche Bundesstaat zahlreiche Pflanzen- und Tierschutzgebiete sowie ein umfangreiches kulturelles Erbe mit unzähligen bedeutenden Tempeln und Palästen.

Tanjore besitzt den kunstgeschichtlich wohl bedeutendsten Tempel von Tamil Nanu.

In Madurai befindet sich der vielleicht wichtigste Tempel in Südindien, der wunderbare lebendige Meenakshi Tempel. Tausende Gläubige pilgern täglich zu Andachten hierher.

Puducherry ist eine charmante Küstenstadt an der südlichen Küste vom Golf von Bengalen. Über die elegante Strandpromenade spazieren entlang der französischen Kolonialbauten bleibt unvergessen.

 

Städte und Dörfer mit altmodischem Charme, freundliche Bauern, neblige Kette der Westghats, großartige Wasserfälle von Jog und Sivasamudra, wilde Dschungel von Bandipur und Nagarahole, der Duft des Teakholzes, des Ebenholzes und des Palisanderholzes – Karnataka verzaubert jeden Besucher mit so wunderbaren vielfältigen Eindrücken.

Die Ruinen von Hampi sind prachtvoll und atemberaubend und zählen zu Recht zum UNESCO Weltkulturerbe. Hampi ist ein einzigartiges Zeugnis vergangener Siege und Niederlagen, gegründet im Jahr 1336. Die Architektur dieses Ortes ist weltberühmt und von Historikern, Architekten und Touristen gleichzeitig bewundert.

Die Tempelanlagen von Belur und Halebid sowie Somnathpur aus der Zeit der Hoysala Dynastie im zwölften Jahrhundert sind einzigartig in Indien mit einer unglaublichen Fülle an Götterfiguren, Tieren, Fabelwesen und Ornamenten. Sie sind die kunstgeschichtlich eindrucksvollsten Tempelanlagen in Indien.

Der prächtige Maharajapalast in Mysore versetzt jeden Besucher in die Zeit von 1001 Nacht.

 

Kerala ist ein Land voller Überraschungen.

Keralas Charme liegt in seinen bezaubernden Landschaften: grüne Reisfelder, Palmen an den Ufern der Kanäle und wunderbare Strände sowie ein wunderbarer Nationalpark Periyarmit seinen wilden Elefanten. Auf den sogenannten „Backwaters“ – den kristallklaren Kanälen - können Reisende wundervolle Tage auf luxuriös ausgestatteten Hausbooten fahren und relaxen. Hier können die Reisenden auf einer Bootstour entlang der Palmen gesäumten Flüsse, Kanäle und Lagunen.

Kochi ist Ausdruck einer Jahrhunderte währenden Toleranz. In Kochi leben Juden, Christen, Hindus und Moslems friedlich zusammen. Kochi ist der Haupthafen für den Export von Meeresfrüchten, Pfeffer, Tee, Kautschuk

 

Das Schutzgebiet Periyar Wildlife Sanctuary in Kerala ist eines der größten Schutzgebiete Indiens inmitten der Kardamon Berge an der Grenze zum Bundesstaat Tamil Nadu. Von Dezember bis April ist die beste Besuchszeit, wenn die Trockenzeit die Tiere – unter ihnen besonders beeindruckend die wilden Elefanten – aus dem dichten Dschungel an den großen Periyar See lockt. Der See wurde Ende des neunzehnten Jahrhunderts von den Briten künstlich angelegt um die nahe gelegene Stadt Madurai mit Wasser zu versorgen.

Beheimatet sind über tausend Elefanten, Gaur, Sambarhirsche, Wildhunde, schwarze Languren, Ottern, Schildkröten, ein großer Vogelbestand mit vielen besonders exotischen Vogelarten. Ein- bis dreitägige Sparziergänge tief in den Dschungel hinein bleiben unvergessen. Auch der Besuch eines Stammesdorfes im Schutzgebiet ist eine wunderbare Erfahrung. An lange und gegebenenfalls wetterfeste Bekleidung sollte unbedingt gedacht werden. Besucher können auch per Boot vom Wasser aus das Treiben der Tiere am Ufer beobachten.

 

Die Urwälder der Nilgiri Berge erstrecken sich über die drei Bundesstaaten Karnataka, Kerala und Tamil Nadu. Das Nilgiri Biosphäre Reservat gehört zu den am besten erhaltenen Urwaldregionen. Über einige Nationalparks in den drei Bundesstaaten ist das Reservat besuchbar. Das Reservat beheimatet über hundert Säugetierarten darunter die gefährdeten Tiger und wilden Elefanten sowie weit über dreihundert Vogelarten.

 

Im Wayanad Tierschutzgebiet haben Besucher die beste Chance, den imposanten wilden Elefanten zu begegnen. Es ist ein abgeschiedenes Waldschutzgebiet, das sich bis in den benachbarten Bundesstaat Tamil Nadu hinein zieht. Nur wenige Touristen besuchen diesen besonderen Naturpark – ein grüner Mix aus unendlichen unberührten Wäldern und einzelnen Reisfeldern und Gewürzplantagen. Auf geführten Wanderungen oder Jeepsafaris können Besucher das Schutzgebiet erkunden.

 

 

Die Indische Küche - würzig, scharf, exotisch

So vielseitig wie das Land ist Indiens Küche. Raffiniert gewürzt und serviert mit Reis und Naan Brot oder Papadam(ein sehr dünner frittierter Fladen aus Linsenmehl) sowie süßen und pikanten Lassis bietet jede Speise ein wahres Fest für die Sinne.

Vom Himalaya bis zur Südspitze hat jede Region auf diesem weiten Subkontinent ihre eigenen Spezialitäten. In der indischen Küche sind auch viele Elemente der orientalischen Küche – wie der Pilaw - sowie der westlichen Küche – wie Tomaten, Kartoffeln und Chili) vertreten.

Vegetarische Gerichte spielen in der indischen Küche eine bedeutende Rolle. Viele Hindus essen überwiegend oder ausschließlich vegetarisch. Nur auf Rindfleisch wird verzichtet aufgrund der heiligen Bedeutung der Kuh im Hinduismus. So ist das Schweinefleisch ein Tabu für die muslimische Küche.

Charakteristisch für die indische Küche ist der Einsatz und der geheimnisvolle komplexe Einsatz der verschiedensten Gewürze.

Traditionell werden die Gerichte auf einem Thali serviert. Verschiedene, regional unterschiedliche Bestandteile aus Gemüse, Fleisch oder kleineren Beilagen werden auf einem runden Tablett in kleinen Schälchen zusammengestellt und mit Reis und Fladenbrot ergänzt.

Regional abhängig gehören neben dem Reis Dhal (geschälte Linsen bzw. Hülsenfrüchte), Chapati, Nan, Puri, Papad, Joghurt, Currys, kleine Mengen Chutney oder Pickle und ein süßes Dessert zu den Hauptbestandteilen der indischen Gerichte.

In Südindien überwiegt Reis als Hauptbestandteil neben den typischen südindischen Beilagen Sambar (eine Soße auf Linsen- und Tamarindenbasis) oder Rasam (eine dünne Pfeffersoße). Traditionell werden die einzelnen Gerichte in den südlichen Reigonen direkt auf einem großen Bananenblatt ohne gesonderte Schälchen serviert.

 

Im Norden wird sehr viel Weizen angebaut, der neben Reis in Form von verschiedenen Brotsorten wie Fladenbrot, Chapati, Puri oder Naan zum Grundnahrungsmittel zählt und oft mit Ghee (geklärte Butter) oder Öl serviert wird.

In der nordindischen Küche gibt es hauptsächlich Fleischgerichte, kräftige Curries (halbflüssige Gewürzzubereitung für Fleisch, Fisch oder Gemüse) mit Lamm, Hühnchen oder Ziegenfleisch und würzige Fleischklößchen in Joghurt und Reis. Gerne werden in die Gerichte auch Nüsse und Milchprodukte verarbeitet.

Eines der bekanntesten Gerichte ist das Tandoori Hühnchen. In der Tandoori-Küche werden Hühnchen, Fleisch oder Fisch mariniert und anschließend im Tonofen gebacken. Samosas (pikante variantenreich gefüllte Teigtaschen) sind ebenfalls typisch für die nördlichen Regionen. Die Nordindische Küche erhält mit den Gewüzen Kreuzkümmel und Safran orientalische Einflüsse.

 

Die bengalische Küche im Osten ist berühmt für ihre Fisch- und Krabben-Curries (halbflüssige Gewürzzubereitung für Fleisch, Fisch oder Gemüse) mit Joghurt und Kokosnuss. Hier wird eher milder gewürzt mit Kreuz- oder Schwarzkümmel, Fenchelsamen sowie Senföl.

Ausschließlich in der bengalischen Küche finden wir auch Süßwasserfisch auf der Speisekarte. Berühmt ist die bengalische Küche für ihre Desserts und Süßigkeiten wie der Khir (ein aromatisch gewürzter Reispudding) oder das Konfekt Sandesh. Wie in Südindien gehört Reis zum wichtigsten Grundnahrungsmittel.

 

Im Süden sind die Gerichte hauptsächlich vegetarisch und durch den charakteristisch großen Einsatz von grünen und roten Chilis in der Regel ziemlich scharf. Mildere Landesspezialitäten sind Reispfannkuchen sowie Joghurt mit Gurke und Minze. Die traditionellen Gewürze in Südindien sind Knoblauch, Ingwer, Curryblätter (das bei uns bekannte Currypulver wird nicht aus den Blättern des Curry Baumes gewonnen, sondern ist eine Gewürzmischung) sowie Tamarinde (die Hülsenfrucht der indischen Dattel), die für den säuerlichen Geschmack der südindischen Gerichte verantwortlich ist.

Reis ist im Süden ein Grundnahrungsmittel, das weiter im Norden durch eine wunderbare Auswahl an Brot ergänzt wird. Reise wird auch in Form von Mehl unter anderem für die Zubereitung der traditionellen südindischen Idli oder Dosa verwendet. Biryani ist auch ein typisches gemischtes Reisgericht mit Gemüse und meist auch Fleisch.

Zu den bekanntesten südindischen Spezialitäten zählt auch Sambar, ein würziges Linsengericht. In der tamilischen Küche sind die Currys (soßig-würzige Gerichte) charakteristisch.

Tropische und subtropische Früchte gibt es überall in Hülle und Fülle. Obst und Gemüse sowie Kokosnussmilch prägen die südindische Küche.

Aber auch Fisch und Meeresfrüchte stehen in Südindien auf der Speisekarte.

 

An der Westküste finden Sie ein großes Angebot an Fischen und Schalentieren - berühmt sind Bombay Duck (Curry- oder frittierter Fisch) und indischer Lachs, ebenso die Parsi-Gerichte wie Dhansak (Reisgericht mit Hühnchen und Linsen-Curry aus Mumbai). Aber auch sehr vielseitig ist das Angebot an vegetarischen Gerichten mit Hülchenfrüchten wie Dal. Neben Reis wird vor allem Hirse als Beilage gerne serviert.

In Goa, an der Küste gelegen, wird viel Fisch und Meeresfrüchte gegessen. Durch den historisch hohen Anteil an Christen ist in Goa auch der Verzehr von Schweinefleisch üblich. Vindaloo ist ein typisches Gericht mit Schweinefleisch.

Die Küche von Maharastra verarbeitet viel Früchte und Gemüse, bedingt durch die hiesige sehr fruchtbare Landschaft.

Im Bundesstaat Gujarat leben hauptsächlich Vegetarier. So stammen aus dieser egion die variantenreichsten vegetarischen Gerichte.

 

 

Einkaufsparadies Indien

Überall gibt es kunsthandwerkliche Gegenstände in den verschiedensten Farben und Formen zu kaufen, welche die Qualität von Massenware bei weitem übertreffen.

Der Norden wartet auf mit weltberühmten und wunderbaren Teppichen, Seidenstoffen, Stickereien, wertvollen Steinen, Marmor- und Specksteineinlegearbeiten, gefärbten Stoffen, Lederwaren und Miniaturzeichnungen auf Seide und Papier, Saris aus Seide und Baumwolle, Seidenblusen, Seidentücher, Baumwollkleidung aller Qualitäten Brokatdecken und -kissen, Teppiche aus Wolle, Kashmir und Seide, Tee aus Darjeeling in verschiedensten Sorten

Der Osten Indiens ist berühmt für seine Gold- und Silberwaren (Silber, Gold, Edel- und Halbedelsteine in kunstvoller, handwerklich meisterlicher Verarbeitung), Madhubani-Malereien, bengalischen Terrakotta-Arbeiten, Lederwaren, Seiden- und Baumwollstoffen in leuchtenden Farben.

Im Westen gibt es Mode von der Stange aus Bombay, Spiegel und gefärbte Stoffe aus Gujarat, Lackwaren, Weichleder.

Aus dem Süden Indiens stammt die weltberühmte Seide aus Mysore und Kanchipuram, exquisite Sandel- und Rosenholzschnitzereien, Filigranarbeiten in Gold, Düfte und Gewürze, Individuell zubereitete pflegende Cremes und dekorative Kosmetik

 

Musik und Tanz

Die indische Musik (Hindustani im Norden und Karnatakim Süden) hat sich über Jahrhunderte zu einem wunderbaren Teil der indischen Kultur entwickelt. Musikalische Formen wie Tonintervalle, Harmonie und rhythmische Bestandteile sind das Produkt eines Reichtums an musikalischer Tradition und Einfluss. Sie unterscheiden sich jedoch von den im Westen bekannten. Ein großer Teil der Musik ruft indische Fabeln und Legenden in Erinnerung, ein anderer befasst sich mit dem jahreszeitlichen Rhythmus der Natur.

Die Karnatak-Musik und die klassischen Tänze rufen das Zeitalter der alten Dravidian Kultur wieder in Erinnerung. Sie bewahren die Tradition und Reichtum des Landes seit vielen Generationen. Diese Kunst erweckt großartige Gefühle. Der Indische Tanz ist einmalig und zeitlos. Allgegenwärtig im ganzen Land bei den großen Festen und den vielen farbenfrohen Shows zu sehen. Die Feste Indiens sind einmalig auf der Welt. Darüber hinaus gibt es noch zahllose farbenfrohe indische Tanz- und Musikveranstaltungen.

 

Abenteuer und Aktivitäten

Indiens unglaubliche landschaftliche Vielfalt lädt ein zu vielen unterschiedlichen Aktivitäten von der Beobachtung wilder Tiere bis zum Trekking im majestätischen Himalaya. Hier entspringen die großen Flüsse, die durch tiefe Schluchten fließen und eine ideale Voraussetzung für Raftingtouren für jeden Anspruch bieten.

Die Himalaya Bergregion ist ein Paradies für Wanderer, ebenso die Westghats und Nilgiri Berge im Süden Indiens von der gemütlichen Wanderung bis zum schwierigen Hochgebirgstrek. Die landschaftliche Vielfalt und die zahlreichen exotischen Vögel am klaren blauen Himmel garantieren ein unvergessliches Erlebnis.

Der einsame Zauber des endlosen Sandes lässt sich am besten auf einer ein- bis vierzehntägigen Kamelsafari in der Wüste Thar in Rajasthan erleben.

 

Die Medizin der Ayurveda – eine uralte Heilkunst in Indien – lockt seit Jahrtausenden Patienten aus aller Welt nach Kerala. Die Wirkung der „Wissenschaft von der Langlebigkeit“ ist allgemein anerkannt.

Einige Hotels und Erholungsstätten besonders im südindischen Bundesstaat Kerala verfügen über geeignetes Personal und Räumlichkeiten für eine luxuriöse Ayurveda Kur

 

 

 

Indien - eine Welt voller Klänge, Farben und Düfte

 

Erleben Sie mit uns hautnah eines der faszinierendsten Länder der Welt.

 

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Indiens Vielseitigkeit und sein enormes kulturelles und natürliches Erbe fesselt jeden Besucher.

Brummende Metropolen, palmenbesäumte Strände und Wasserläufe, spektakuläre Paläste und Festungen, beeindruckende Tempelanlagen und Wallfahrtsorte, tief religiöse Zeremonien am heiligen Ganges,  wilde weite Natur mit einer reichhaltigen Flora und Fauna und eine so vielfältige köstliche Küche. Der Subkontinent spielt eine berauschende Symphonie von Sehenswürdigkeiten, Klängen und Düften - ein wahrhaftiges Fest sämtlicher Sinne.

Mehr als eine Milliarde Menschen leben auf dem inischen Subkontinent auf einer Fläche über neunmal so groß wie Deutschland; vermitteln den Besuchern aber keineswegs einen chaotischen Eindruck. Die Lebensart der Menschen in den dicht bevölkerten Städten und auf dem Lande faszinieren. Die Anmut und Gastfreundschaft bleibt Ihnen unvergesslich.

Zwischen schneebedeckten Bergen des Himalaya bis zu den goldenen Stränden der südlichen Halbinsel bietet Indien zu jeder Jahreszeit alle Möglichkeiten, eine abwechslungsreiche und wunderbare Reise zu genießen.

Asien ist mit rund 44,6145 Mio. km² der größte Kontinent und Teil Eurasiens. Es umfasst etwa ein Drittel der Landmasse der Erde. In Asien leben mit etwa 4 Milliarden Asiaten etwa 60 % der Weltbevölkerung. Das Wort Asien stammt aus dem Assyrischen und bedeutet Sonnenaufgang. Es entspricht also dem lateinischen Wort Orient oder dem deutschen Morgenland.

Asien weist viele globale geografische Superlative auf:

China ist das bevölkerungsreichste Land. Russland ist das flächenmäßig größte Land. Mit vielen Gipfeln weit über 8.000 Metern Höhe ist der Himalaya die höchste und atemberaubendste Gebirgskette. Der wunderbare Baikalsee ist der tiefste und älteste Binnensee. Das tote Meer ist das am tieften gelegene Gewässer der Erde.

Von den Permafrostböden Sibiriens über den extremen Tundra- und Wüstengebieten bis hin zu den tropischen Regenwäldern und Dschungel Südostasiens sind sämtliche Vegetationszonen in Asien zu finden.

Der Jangtsekiang ist der längste Fluss Asiens. Er bildet neben dem sagenumwobenen Mekong und dem heiligen Ganges die wichtigste Lebensader Asiens.

Da der südostasiatische Mekong während der Regenzeit etwa viermal mehr Wasser trägt im Vergleich zu den Trockenmonaten lässt sich in Kambotscha ein einmaliges Naturschauspiel beobachten. Der Tonle Sap Fluss fließt gewöhntlich vom gleichnamigen See zum Mekong hin. Im Juni drängt nun mehr Wasser des Mekong in den Tonle Sap Fluss, sodass dieser seine Flussrichtung wechselt.

 

 

 

 

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  • Extended integration of external applications through Web services
  • Enhanced content delivery, template and presentation capabilities to support accessibility standards and content delivery to any destination
  • A more sustainable and flexible framework for Component and Extension developers
  • Backward compatibility with previous releases of Components, Templates, Modules, and other Extensions

Liebe Reisende,

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